Heise erfindet Strafanzeigen gegen Nutzwerk

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von derflooh, 19. Januar 2005 .

  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  1. #1 19. Januar 2005
    Leipzig (pts, 18. Januar 2005 19:20) - Am 17.12.2004 versuchte der Heise Zeitschriften Verlag in Hannover, mehrere Pressedienste dazu zu bewegen, die Verbreitung einer Pressemitteilung der Nutzwerk GmbH in Leipzig zu verhindern. In dem Schreiben von Joerg Heidrich, einem beim Heise Zeitschriften Verlag in Hannover angestellten Rechtsanwalt, wurde die unwahre Tatsachenbehauptung aufgestellt. Er behauptete, dass bereits bis zum 17.12.2004 "Strafanzeigen eingeleitet" worden wären. Nach Recherchen bei den Staatsanwaltschaften in Leipzig und Hannover ergibt sich jedoch ein anderes Bild.

    In einem Artikel vom 28.10.2004 auf der Online-Plattform heise.de, unter dem Titel: "IT-Firma Nutzwerk verklagt Softwarepatentgegner wegen Verleumdung", fand die Nutzwerk GmbH in Leipzig mehrere Lügen, die dazu dienen, das Unternehmen Nutzwerk und dessen Mitarbeiter als "Abzocker" in eine kriminelle Ecke zu rücken. Eine von Nutzwerk geforderte Gegendarstellung wurde vom Heise Zeitschriften Verlag verweigert. Trotzdem änderte Heise rückwirkend und stillschweigend den Text des Artikels. Daraufhin hat Nutzwerk am 13.12.2004 eine Website unter http://www.nutzwerk-heise.de freigeschaltet, die einer Gegendarstellung von Nutzwerk entspricht.

    Um diese Website in der Öffentlichkeit bekannt zu machen, wurden mehrere Unternehmen mit dem Versand einer Pressemitteilung beauftragt. Einige dieser Unternehmen, die lediglich die in der Verantwortung von Nutzwerk stehende Pressemitteilung veröffentlichten, wurden durch Heise schriftlich abgemahnt, die Verbreitung der Pressemitteilung zu stoppen. Der Heise-Justiziar Joerg Heidrich schrieb am 17.12.2004 mehrere Pressedienste an und behauptete: "Bezüglich der Nachricht und der darin beworbenen Website sind bereits rechtliche Maßnahmen gegen die Nutzwerk AG sowie Strafanzeigen eingeleitet worden."

    In dem Schreiben führt Heidrich weiterhin aus: "Da Sie nach Eingang dieses Schreibens Kenntnis von dem Rechtsbruch haben, fordern wir Sie hiermit auf, die Pressemeldung unverzüglich von Ihrer Website zu entfernen." Mit der Lüge über angebliche Strafanzeigen gegen Nutzwerk wollte Heise dieser Aufforderung wohl Nachdruck verleihen. Zum Abschluss drohte Heise den Pressediensten an: "Nach fruchtlosem Ablauf dieser Frist (nur wenige Stunden, d.R.) werden wir die Angelegenheit unmittelbar an unsere externen Anwälte zu einer gerichtlichen Klärung der Sache abgeben."

    Die Verantwortlichen einiger Pressedienste informierten Nutzwerk darüber. Das Abmahnschreiben liegt Nutzwerk im Originaltext vor. Nach dem Wissenstand von Nutzwerk, übte Heise vorrangig auf jene Pressedienste Druck aus, die von einzelnen Privatpersonen geführt werden.

    "Wahrscheinlich hatte Heise vor den großen Presseverteilern Angst. Der DPA oder die Nachrichtenagentur DDP erhielten nach unserem Wissen keine Abmahnschreiben. Sicherlich vermutete man in Hannover, dass sich diese Nachrichtenagenturen nicht so einfach einschüchtern lassen", kommentiert René Holzer, Geschäftsführer von Nutzwerk, das Geschäftsgebaren von Heise.

    "Wir haben Heise mehrmals aufgefordert den Wahrheitsgehalt zu den angeblichen Strafanzeigen zu beweisen. Dieser Aufforderung ist Heise nicht nachgekommen. Wir vermuten, wenn Heise überhaupt eine Strafanzeige erstattet hat, dass dies erst nach unserer Abmahnung geschah. Die Behauptung von Heise, bereits bis zum 17.12.2004 eine Strafanzeige gegen uns erstattet zu haben, ist jedoch eine Lüge."

    Über die Website http://www.nutzwerk-heise.de
    Am 28.10.2004 erschien auf der Online-Plattform heise.de ein Artikel mit dem Titel: "IT-Firma Nutzwerk verklagt Softwarepatentgegner wegen Verleumdung." Darin werden Behauptungen aufgestellt, die nachweislich nicht den Tatsachen entsprechen. Ziel dieser Lügen ist es, das Unternehmen Nutzwerk und dessen Mitarbeiter als "Abzocker" in eine kriminelle Ecke zu stellen. Eine von Nutzwerk geforderte Gegendarstellung wurde vom Heise Zeitschriften Verlag verweigert. Dennoch änderte Heise rückwirkend und stillschweigend den Text des Artikels; der Originalartikel ist im Internet nur noch bei Nutzwerk verfügbar. Auf der Website wird die Sicht von Nutzwerk zu den Lügen auf heise.de dargestellt.


    Über Nutzwerk und SaferSurf.com
    Nutzwerk verkauft und entwickelt seit 1997 Dienstleistungen zum sicheren und schnelleren Surfen im Internet. Die Entwicklungen und Investitionen werden über Patente abgesichert. Bereits in 56 Ländern werden Nutzwerk-Produkte eingesetzt. Dabei bietet das Nutzwerk-Produkt "SaferSurf" einen Schutz vor Viren, Webspionen und gefährlichen 0190-Dialern, noch bevor infizierte Dateien den Rechner erreichen. Durch Datenkomprimierung beim Aufruf von Webseiten ist mit SaferSurf eine bis zu 3-fache Datenbeschleunigung möglich. In der Fachzeitschrift "Computerbild" wurde SaferSurf.com im Bereich "anonymes Surfen" zum Testsieger erklärt.

    Weitere Informationen
    http://www.nutzwerk-heise.de
    SaferSurf.com | Automatischer Schutz vor der Erzeugung Ihres Nutzerprofils durch Web-Spione
    SaferSurf.com | Automatischer Schutz vor der Erzeugung Ihres Nutzerprofils durch Web-Spione

    Quelle: pte
     

  2. Anzeige

  3. Videos zum Thema
Die Seite wird geladen...