Hilfe @ Gemeinschaftskunde ( Politik )

Dieses Thema im Forum "Schule, Studium, Ausbildung" wurde erstellt von Zero, 15. Januar 2006 .

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  1. #1 15. Januar 2006
    Wäre echt nett von euch, wenn mir jemand in Sachen Politik weiterhelfen kann. Ich verstehe bei manchen Sachen nur Bahnhof ^^
    Hier sind die Fragen, die ich zu bentworten habe:

    1. Erkläre, worin der Unterschied zwischen einem Arbeitskreis und einem Ausschuss besteht !

    2. Stelle dir vor, du musst das Wahlsystem der Bundesrepublik Deutschlad einem amerikanischen Austauschschüler beschreiben !
    Erläutere es, indem du auf die wesentlichen Aspekte abhebst und es strukturiert darstellst !

    3. GEWALTENTEILUNG

    a.) Benenne die unterschiedlichen Gewalten !

    b.) Was versteht man unter der vertikalen, was unter der horizontalen Gewaltenteilung ?

    c.) Wie ist Gewaltenteilung konkret im Sytem der Bundesrepublik Deutschland umgesetzt ? Erläutere !


    4.
    a.) Was ist Zielsetzung der Föderalismusreform ?

    b.) Warum wird diese Reform angestrebt, was sind die Hintergründe bzw. welche konkrete Fakten sind Anlass für diese Reformbestrebung ?




    ____________


    Ich würde mich über jede Hilfe freuen und diese auch mit einem 10er bewerten ;)
     

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  3. #2 15. Januar 2006
    Hi

    zu 1:

    Definitionen der beiden Begriffe:

    Arbeitskreis:

    Mit Arbeitskreis (AK) wird meist eine eher formlose Vereinigung von Personen mit einem bestimmten gemeinsamen Ziel bezeichnet. Einen (für alle Beteiligten) akzeptablen Weg zu diesem Ziel auszuarbeiten, ist Aufgabe des Arbeitskreises.

    bzw.

    Um die fachspezifische Vorarbeit für die Meinungsbildung in der Fraktion zu leisten und deren Entscheidungsfindung vorzubereiten, ist es vielfach üblich, dass die Fraktionen Arbeitskreise bilden. Diesen gehören Abgeordnete an, die zugleich Mitglieder der entsprechenden Fachausschüsse sind.

    Ausschuss:

    Als Ausschuss (Gremium) wird eine Gruppe von Personen bezeichnet, die eine fachliche Fragestellung bearbeitet, sich austauscht und hierzu in der Regel eine Beschlussfassung vorbereitet oder trifft. Ein Ausschuss kann zeitlich befristet oder dauerhaft eingerichtet sein. Seine Mitglieder versammeln zumeist Fachverstand oder zumindest fachliches Interesse; sie kommen meist aus fachlich und instanziell verschiedenen Institutionen oder Organisationseinheiten. ...

    zu 2:

    weiß nicht ob du es auf Englisch oder auf Deutsch brauchst, deswegen beide Möglichkeiten

    Wahlsystem Deutschland: Englisch

    Candidates may be nominated by any party which has (i) had at least five representatives in the Bundestag or a state (Land) parliament throughout the time since the last election of such parliament or (ii) given formal notice that it intends to take part in the election and been officially recognised as a party by the Federal Electoral Committee. Nominations of constituency candidates must be personally signed in writing by at least 200 persons eligible to vote. If a new party wishes to register a state list of candidates, the signature of one per thousand persons of such state eligible to vote in the last Bundestagelection is required, subject to a maximum requirement of 2000 such signatures.
    The candidates on constituency and state lists differ from state to state.
    Each constituency elects one representative to the Bundestag on a first-past-the-post basis. Each voter has two votes: one for the election of the constituency representative, and a second based on the state list of candidates. In the event of a tied vote, the chief electoral officer draws a lot.
    Under an amendment to the Federal Election Act of 8 March 1985, the d/Hondt electoral system was replaced by the HareNiemeyer system. Under the latter, the total number of seats in the Bundestag is multiplied by the number of votes cast for each party and the resulting number is divided by the total number of votes cast for all the parties elected to the Bundestag; seats are then allocated to each party on the basis of the resulting whole number. Any remaining seats are then allocated in the order of the highest fractions. From the resulting number of seats for each party the number of constituency seats won by it is then subtracted. The remaining number of seats is then filled by each party from its state list according to the numerical order of candidates on that list (disregarding any candidates who have been elected as constituency representatives). If a party does not have enough candidates on its state list to fill the number of seats to which it is entitled, these seats remain vacant. All constituency seats won by a party are retained by that party even if the number of these is greater than the total number to which it is entitled under the
    First Chamber of the German Parliament proportional system ("extra-proportional seats"); in this case, the total number of seats in the Bundestag isincreased accordingly.
    In order to vote in an election, it is necessary to be registered in an electoral register or in possession of a voting certificate. For the purpose of your participation in the election to the Bundestag, the relevant constituency would be the one in which you have resided uninterruptedly for at least three months since your departure. The voting slips are uniform.

    Deutsch:

    Die Bürger der Bundesrepublik wählen ihre Bundestagsabgeordneten nach einem Wahlsystem, das Verhältnis- und Mehrheitswahl in der so genannten personalisierten Verhältniswahl miteinander verbindet. Von den 598 Mandaten des Bundestages wird die Hälfte durch Mehrheitswahl in 299 Wahlkreisen vergeben. Dabei wählen die Bürger mit ihrer Erststimme einen konkreten Kandidaten. Für jeden Wahlkreis wird nur ein Mandat vergeben. Den Wahlkreis gewinnt der Kandidat, der mit einfacher Mehrheit die meisten Stimmen auf sich vereinen kann. Zugleich aber wählen die Bürger mit ihrer Zweitstimme - der so genannten Kanzlerstimme - eine bestimmte Partei/Liste. Ausschließlich aus den bundesweit abgegebenen Zweitstimmen ergibt sich dann die Stärke der Parteien im Bundestag.
    Beachtung finden allerdings nur jene Parteien, die die Sperrklausel von fünf Prozent überwunden haben. Für die Verteilung der Sitze ist dies dann relevant, wenn von einer Partei mehr Direktkandidaten mit der Erststimme in den Bundestag gelangen, als diese Partei anteilig über die Zweitstimmen erreichen konnte. Aus diesem Umstand heraus entstehen die so genannten Überhangmandate, die den Bundestag über die Zahl von 598 Abgeordneten hinaus vergrößern können. So sind beispielsweise in der aktuellen Legislaturperiode durch fünf Überhangmandate insgesamt 603 Abgeordnete im Bundestag vertreten. In der Bundesrepublik ist das Recht, wählen zu gehen, an die Vollendung des 18. Lebensjahres gebunden. Volljährig müssen auch die Kandidaten sein, die sich für ein Bundestagsmandat bewerben.

    zu 3:
    a)

    Die 3 Gewalten:


    In den heutigen repräsentativen Demokratien ist die Gewaltentrennung eine Voraussetzung, auf welche nicht verzichtet werden kann. Es gibt verschiedene Ebenen der Gewaltenteilung; meistens bezeichnet der Begriff die horizontale Gewaltentrennung zwischen den 3 Staatsorganen Legislative (Parlament), Exekutive (Regierung) und Judikative (Gerichte). Mit der Gewaltentrennung soll die Einmischung eines Staatsorgans in die Aufgaben eines andern minimiert werden.

    b)

    Horizontale:

    Unter der horizontalen Gewaltenteilung versteht man die Aufteilung der Macht im Staat auf die drei Bereiche gesetzgebende Gewalt (Legislative), ausführende Gewalt (Exekutive) und rechtsprechende Gewalt (Judikative), die voneinander funktional getrennt sind, aber gegenseitig kooperieren. Für dieses institutionelle Gefüge wird im Englischen der Begriff Checks and Balances gebraucht. Das politische System der USA ist ein gutes Beispiel für die horizontale Gewaltenteilung und gegenseitige Kontrolle der Gewalten.

    Vertikale oder föderative Ebene:

    Unter der vertikalen oder föderativen Gewaltenteilung versteht man die Aufteilung der Gewalt zwischen Behörden, die für das ganze Land zuständig sind, und Behörden, die für ein kleineres Gebiet zuständig sind. Deutschland ist mit seinem Aufbau aus Bundesländern, die eigene Kompetenzen haben, ein gutes Beispiel.

    Zu 3c) und 4) hab ich leider nix gefunden!
    Hoff, dass ich dir damit trotzdem etwas helfen konnte

    Schönen Abend noch

    MFG

    -Profiler-
     

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