Interpretation: Osterspaziergangh

Dieses Thema im Forum "Schule, Studium, Ausbildung" wurde erstellt von Schliepo, 24. März 2009 .

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  1. #1 24. März 2009
    Hallo Leute!

    suche etwas für meine cousine die mich drum gebeten hat!

    so hat sie es in der away stehen übernehmen es mal so!

    Kann mir jemand von euch helfen? Ich brauch für die Schule eine Interpretation vom Osterspaziergang, von Johann Wolfgang von Goethe. Ich selber bin total schlecht beim interpretieren. Wäre nett wenn einer von euch mir helfen könnte!


    ich bedanke mich im vorraus mfg Schliepo
     

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  3. #2 24. März 2009
    AW: Interpretation: Osterspaziergangh

    bittschön ;)


    Vor dem Tor - Osterspaziergang

    In der 5. Szene ,,Vor dem Tor" der von Goethe geschriebenen Tragödie ,,Faust" richtet Faust eine Rede an Wagner über das Menschsein.
    Faust berichtet vom erwachen der Pflanzenwelt, vom Sieg des Frühlings über den Winter. Er beobachtet die Menschen, wie sie sich im Park vor den Stadttoren vergnügen und sich an den ersten Sonnenstrahlen erfreuen. Faust bemerkt die ausgelassene und zufriedene Haltung der Wanderer und vergleicht diese mit dem Paradies.

    Faust lässt erkennen, dass er immer noch Gottesgläubig ist, wie er in Zeile 921 sagt: "Sie feiern die Auferstehung des Herrn, denn Sie sind selber auferstanden." Dieser Textauszug verdeutlicht die Haltung des normalen Volkes zu Gott und dessen Schöpfung, dessen sie sich gerade erfreuen. Die Meinung Fausts wird an dieser Stelle nicht näher erläutert, jedoch kann man aus der Tatsache, dass Faust die Gelassenheit der Menschen auf Gott zurückführt in die Richtung gehend deuten, dass er Gott noch nicht ganz aus seinem Leben gestrichen hat.
    In Zeile 938 erklärt er den Park als eigentlichen Himmel. Dabei steht der Himmel für das Paradies, das der Bibel zufolge der schönste Platz sei, den sich ein Mensch vorstellen kann. Faust erklärt diesen Kommentar zwei Zeilen später selbst, in der er sagt: ,,hier bin ich Mensch, hier darf ich′s sein." Damit wird verdeutlicht, dass Faust sich unter dem Paradies einen Ort vorstellt, an dem der Mensch keine großartigen Taten vollbringen muss, oder sich durch besondere Verdienste auszeichnet. Ihm geht es vor allem darum, dass der Mensch sich als Mensch gibt.
    Was Faust näher unter dem Menschsein versteht, wissen wir an dieser Stelle noch nicht. Bekannt ist nur, dass Faust nach geistiger Erfüllung strebt, jedoch nicht auf Kosten der Gefühle Lust oder Freude, was er in den vorhergehenden Szenen dargeboten hat.
     
  4. #3 24. März 2009
    AW: Interpretation: Osterspaziergangh

    alles klar passt ihr so ;) ich soll dir vielen lieben großen dank sagen hehe die hat sich echt gefreut das es so schnell ging
     

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