Kaum Kontrolle über Waffenmarkt im Internet möglich

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von xxxkiller, 23. November 2006 .

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  1. #1 23. November 2006
    Frankfurt/Main (AP) Der Amokläufer von Emsdetten hat seine Waffen offenbar über das Internet gekauft. Entsprechende Hinweise liegen der Polizei jedenfalls vor. Die Internet-Plattform eGun bestätigte am Mittwoch, dass der Täter hier im Oktober und November bei drei Auktionen Waffen erwarb. Inzwischen kommen die ersten Forderungen nach einer Verschärfung des Waffengesetzes.

    Wolfgang Dicke, Waffenexperte bei der Gewerkschaft der Polizei (GdP), hält von solchen Forderungen nichts. «Es ist doch völliger Unsinn, dass es in Deutschland besonders einfach sei, an Waffen zu kommen», betonte Dicke. Allerdings sind die Möglichkeiten, das Internet möglicherweise auch illegal als Marktplatz für Waffen zu nutzen, nach seiner Einschätzung kaum unkontrollierbar. Zwar würden etwa Landeskriminalämter solche Internet-Plattformen durchforsten, das sei flächendeckend aber nicht zu machen.

    «Herzlich willkommen bei eGun dem Marktplatz für Jäger, Schützen und Angler», heißt es auf der Eingangsseite des eGun-Shops, dessen Firmenname ähnlich bunt wie die des virtuellen Auktionshauses eBay daherkommt. Darunter folgt ein Hinweis auf die besondere Rechtslage: «Bitte beachten Sie, dass auf unseren Seiten u.a. Artikel angeboten werden, die dem Waffengesetz des Bundesrepublik Deutschland unterliegen.» Wer diese einkaufen wolle, brauche eine entsprechende Erwerbsberechtigung.

    Bei zwei der Waffen des Amokläufers handelt es sich nach Polizeiangaben um altertümliche, so genannte Perkussionswaffen, die man ab 18 Jahren ohne Genehmigung im Handel kaufen kann. Allerdings braucht man bei solchen Waffen erhebliche Kenntnisse, um damit zu schießen, wie der Waffenexperte sagt. Diese Waffen werden nämlich laut Polizei von der Laufmündung mit einer Treibladung und einem Geschoss geladen. Für die Zündung sei ein spezielles Zündhütchen notwendig.

    Wie «Die Welt» und die «Süddeutsche Zeitung» berichten, war bei eGun ein Nutzer unter dem Pseudonym «ResistantX» aktiv. Diesen Namen habe der Täter nahezu immer genutzt, wenn er im Netz unterwegs gewesen sei. In den sechs Wochen vor der Tat kaufte «ResistantX» dem «Welt»-Bericht zufolge neun Mal bei dem Internet-Shop ein. Darunter sollen laut «SZ» neben den Waffen auch Zündschnüre und Rauchpatronen gewesen sein.

    Grundsätzlich ist es aber Dicke zufolge sicherlich nicht so einfach, an Waffen zu kommen. Als Beispiel nennt er die Hürden für Sportschützen. Der muss demnach erst ein Jahr mit einer vereinseigenen Waffe schießen und auch Buch darüber führen. Seine regelmäßige Teilnahme an entsprechenden Übungen bescheinige ihm dann wegen der Nähe zur Person auch nicht der eigene Verein, sondern ein anerkannter Verband. «Außerdem wird derjenige auch von der Polizei überprüft», betont Dicke. Danach könne ihm die Waffenbesitzkarte ausgestellt werden. Damit einher gehe ein Munitionserwerbsschein.

    Neben der nachzuweisenden Zuverlässigkeit und der körperlichen Eignung muss ein besonderes Bedürfnis nachgewiesen werden. Das können neben Sportschützen etwa Inhaber von Jagdscheinen, Waffensammler oder besonders gefährdete Personen wie Geldtransporteure für sich reklamieren. Für das Führen von Waffen in der Öffentlichkeit ist ein befristet erteilter Waffenschein nötig. Es ist nur einer kleinen Gruppe von Personen erlaubt.

    Eine weitere Verschärfung des Waffengesetzes trifft nach Dickes Worten die Falschen: «Solche Forderungen kommen wie der Reflex beim Pawlowschen Hund.» Eine Verschärfung wäre völlig falsch und liefe ins Leere.

    Quelle: yahoo.de
     

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  3. #2 23. November 2006
    AW: Kaum Kontrolle über Waffenmarkt im Internet möglich

    Also wenn irgendwelche Politiker sagen , dass es hier zu leicht is an Waffen zu kommen , das ist doch kompletter Schwachsinn... In den USA brauchste noch nicht ma einen Waffenschein , da kannste als US Bürger einfach so ne Waffe besorgen und das legal!
    Allerdings gibts in den USA auch viel mehr amokläufe usw. als hier in Europa muss ma dazu erwähnen.
     
  4. #3 23. November 2006
    AW: Kaum Kontrolle über Waffenmarkt im Internet möglich

    Naja so schwer ist das aber jetzt auch nicht. Du musst nur wissen WIE... Als Beispiel der Tschechenmarkt... Da kommst du leicht an Kleinkaliber-Waffen. Diese haben zwar nicht gerade die beste Qualität, zum RumBallern reicht es aber... Da helfen dann auch wieder nur bessere Kontrollen. Und diese sind an den Grenzen jetzt auch nicht mehr üblich.
    Notfalls hat der Opa auch noch irgendwo eine rumliegen :rolleyes: .
     
  5. #4 23. November 2006
    AW: Kaum Kontrolle über Waffenmarkt im Internet möglich

    http://www.egun.de/market/index.php Hier z.B hat der schütze aus emstedten seine Knarren gekauft!Der wurde nicht mal nach nem waffenschein gefragt beim kauf!
     
  6. #5 25. November 2006
    AW: Kaum Kontrolle über Waffenmarkt im Internet möglich

    So So nu ham se es auf eGun abgesehn ....

    ich bin selber Schütze und muss sagen das es nicht leicht ist LEGAL an eine Waffe zu kommen ....
    aber das größte Problem dabei ist wohl die Gestzlage....
    Ich brauche einen kleinen Waffenschein für eine Schreckschuss-Waffe aber Druckluft/Federdruckwaffen sind ab 18 Frei erhältlich ??? was für blödsinn .... bei den dingern kommt vorne was raus bei ner Schreckschuss nicht...

    Oder Bögen und Armbrüste sind auch ab 18 frei verkäuflich und ich habe hier eine Armbrust und ich war schockiert was die anrichten kann... das teil hat 200Newton Zuggewicht mit umlenkrollen, ein 6mm Pfeil geht dur ein 10x10cm Kantholz durch wie durch Butter.... und solche teile sind frei erhältlich ???? UNGLAUBLICH.....

    Oder um an eine KK (Kleinkaliber Cal.22) Waffe zu kommen muss ich nur eine Waffenbesitzkarte beantragen und die Mitgliedschaft im Schützenverein nachweisen ... und schon kann ich mir eine Cal.22 zulegen und ich meine 10.000 Schuss Munition im Jahr....

    das Waffengesetzt sollte mal überdacht werden .. aber das Problem ist, das wenn ich eine Waffe haben will dann bekomme ich auch eine da brauch ich kein eGun ... mir ist auch schon ein AK 47 für 500€ angeboten worden und der Russe hatte das AK im Kofferaum mit jedermenge MUN.....

    Sowas gibt einem doch zu denken ...

    und dann regen die sich über eGun auf.... Schwarze Schafe gibt es überall.... Bin gespannt wann eGun geschlossen wird....
     
  7. #6 25. November 2006
    AW: Kaum Kontrolle über Waffenmarkt im Internet möglich

    Moin

    Ihr wisst aber schon das eGun wie Ebay ist oder da ist es schon fast normal das nid nach nem schein gefragt wirst :eek: also über eGun kann ich euch geschichten erzählen uha jeder Bulle würde mit den ohren schlakern 8o

    Mfg Nutella
     
  8. #7 25. November 2006
    AW: Kaum Kontrolle über Waffenmarkt im Internet möglich

    ob du es aus dem netz oder so auf der strase die waffeen besorgst

    iich bin der meinung
    wenn iener eine waffe haben will,dann bekommt er die auch ob legal oder illegal..

    da kann man nix machen...
     
  9. #8 25. November 2006
    AW: Kaum Kontrolle über Waffenmarkt im Internet möglich

    klar heutzutage ist es noch so, dass man an jeder ecke ne waffe bekommt. trotzdem sollte man es nicht einfach dann so lassen, sondern versuchen das ganze etwas einzudämmen.
     
  10. #9 25. November 2006
    AW: Kaum Kontrolle über Waffenmarkt im Internet möglich

    icg glaube das inetrnet net so ne große quelle für leute die ne waffe wollen,weil die gibs 50euro billiger an der ecke bei nem freund oder so
     
  11. #10 25. November 2006
    AW: Kaum Kontrolle über Waffenmarkt im Internet möglich

    naja ich denk mal hier in europa legal eine waffe zu bekommen ist um vieles schwerer als in den usa. aber wenn man die waffe für solche zwecke wie für einen amoklauf benötigt wird man ja nicht unbedingt den legalen weg gehen. nicht mal in europa wird es ein großes problem sein eine schusswaffe zu bekommen. wenn man nicht grad selber kriminell ist und irgendwelche "kontakte" hat,...wird man ja schon irgendwen kennen der irgendwen kriminellen kennt der bestimmte kontakte hat die man braucht.
    also lol...solangs waffen gibt wird man sie fast überall bekommen können,...und eine welt ohne waffen naja, das ist ne andere diskussion
     
  12. #11 25. November 2006
    AW: Kaum Kontrolle über Waffenmarkt im Internet möglich

    Die Onlinewaffenmärkte sollte man in Deutschland verbieten da es immer möglichkeiten gibt andere waffenscheine einzuscannen und dann an diese an den waffenverkäufer im net zu senden.
     
  13. #12 27. November 2006
    AW: Kaum Kontrolle über Waffenmarkt im Internet möglich

    Ich finde auch das die sich lieber darum kümmern sollten wo er die waffen her hat und nich das er Counter-Strike oder sonstiges gespielt hat , aber es wird ja immer auf spiele geschoben !!!:angry:
     
  14. #13 28. November 2006
    AW: Kaum Kontrolle über Waffenmarkt im Internet möglich

    meiner meinung nach sollte es unendlich schwer sein in europa waffen zu bekommen,also mit anderen worte sollte einzig und allein die Regierung eine Berechtigung haben,waffen zu besitzen,dann würde die Beschaffung nämlich schon ein wesentliches hindernis sein,auch seh ich kein risiko darin,denn ich fühle mich eigentlich sehr sicher,brauche also keine waffe um mich zu verteidigen.Und wer in Deutschland eine Waffe braucht/kauft hat mit Sicherheit etwas anderes damit vor!
     

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