Kim Dotcom hat erneut geheiratet und plant Milliardenklage gegen Neuseeland

Artikel von Carla Columna am 21. Januar 2018 um 17:37 Uhr im Forum Netzwelt

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Kim Dotcom hat erneut geheiratet und plant Milliardenklage gegen Neuseeland

21. Januar 2018   Carla Columna  
Der deutsche Megaupload Gründer Kim Dotcom hat wieder (zum zweiten mal) geheiratet. Von seiner damaligen Frau Mona hatte er sich 2014 getrennt. Der seit vielen Jahren in Neuseeland lebende Kieler kämpft derzeit gegen seine Auslieferung in die USA wegen Betrugsvorwürfen. Am Samstag zeigte er auf Twitter Bilder der Hochzeit mit der 23-jährigen Elizabeth Donnelly.

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Der Internetunternehmer Kim Schmitz (44) gab seine Hochzeit mit "Liz" auf Twitter bekannt.

Die Hochzeit fand bereits am 19 Januar statt, kein Zufall, denn es ist zeitgleich das 6 Jährige "Jubiläum" der Razzia in seiner Villa auf Neuseeland. Zwei Helikopter bepackt mit Anti-Terror Truppen und hochgerüsteten Kriegswaffen landeten damals auf seinem Anwesen um ihn wegen Copyrightverletzung festzunehmen.

Zeitgleich mit den Hochzeitsbildern kündigte er eine "Milliardenklage auf Schadenersatz" gegen die Neuseeländische Regierung an. Diese soll die unrechtmäßige Zerstörung seines Sharehosters Megaupload und die Beschlagnahmung seines Vermögens ermöglicht haben, schrieb Kim.

Die US-Ankläger hatten Dotcom und seinen Mitarbeitern ursprünglich Copyright-Verletzung im großen Stil vorgeworfen. Durch den illegalen Austausch von geschütztem Material sollen Copyright-Besitzer um eine halbe Milliarde Dollar gebracht worden sein. Im Februar entschied ein Gericht in Neuseeland, dass Dotcom zwar nicht wegen Urheberrechtsverletzung ausgeliefert werden könne, wohl aber wegen Betrugs.

Auch seinen Geburtstag feiert der am 21. Januar 1974 geborene Dotcom heute.

Aktuell arbeitet K.im an einem Micro-Payment Anbieter namens Bitcache, welches die Bezahlung von Medieninhalten via Cryptowährungen vereinfachen soll. Damit soll auch Piraterie bekämpft werden, weil Downloader geringe Beträge für das herunterladen zahlen welche den Künstlern zu gute kommen sollen, ohne das diese dafür Copyrightverwalter benötigen welche einen Großteil der Gewinne einstreichen.
 

Kommentare

#2 21. Januar 2018
Zuletzt bearbeitet: 21. Januar 2018
wisst ihr damals noch die musikplattform baboom, bei der alle werbebanner im browser ausgetauscht werden sollten mit werbung von baboom, die das geld an die künstler gehen lies? war ein ganz kurzes intermezzo, in portugal war es etwas beliebt kam aber nie groß raus. lag wohl an dem bust. und jetzt gibt es das nicht mehr. oder als jahrelang niemand wusste wem megaupload gehörte, kim den megaupload-song rausbrachte und kurze zeit darauf der bust war.

kann sein album empfehlen Kim Dotcom "Good Times" Album - YouTube



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