Klassifizierung der Gymnasiasten und die Aufklärung von Voruteilen

Dieses Thema im Forum "Politik, Umwelt, Gesellschaft" wurde erstellt von Sieben-Time, 29. März 2012 .

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  1. 29. März 2012
    Im vorliegenden Text handelt es sich um ein Essay von mir. Es ist ironisch, humoristisch gehalten und ich will/wollte damit niemanden angreifen ! Ps ich bin selber aufm gymi gewesen
    Enjoy



    Klassifizierung der Gymnasiasten und die Aufklärung von Voruteilen



    Dicke Lesebrille, keinen Sinn für Mode, hochgestochene Artikulation und keine sozialen Kontakte und wenn man dann einen besten Kumpel hat, so ist dieser meist 200 Seiten schwer und beziffert. Wenn Sie sich in dieser Beschreibung nicht wiedererkennen, dann sind Sie höchstwahrscheinlich noch nie auf dem Gymnasium gewesen oder doch? Leider scheinen diese stereotypischen Vorstellungen eines Gymnasiasten fest in den Köpfen vieler Nicht-Gymnasiasten verwurzelt zu sein. Doch sind diese Vorurteile auch gerechtfertigt und in wieweit stimmen sie mit der Realität überein? Generell kann man nicht alle Gymnasiasten, ähnlich wie bei einem Chop Suey, in einen Topf werfen. Die individuelle Vielfalt bleibt trotz Angehörigkeit an ein anspruchsvolleres Bildungssystem erhalten und bringt über die Jahre hinweg stets neue Charaktere hervor. Diese werden im folgenden Text näher beschrieben und beruhen auf Erfahrung und Nachforschung. Die Klassifizierung erfolgt durch eine Abiturnotendurchschnittsanalyse:

    Der Schüler mit dem Eins-Komma-Abitur: Dieser Schüler legt großen Wert auf kontinuierlich sehr gute Noten und das gewissenhafte Erledigen der Hausaufgaben. Er ist der Gattung ,,Allrounder/Streber" zuzuordnen und beherrscht allerlei Kompetenzen die man für das zahlreiche Spektrum an Unterrichtsfächer und damit verbundenen Inhalten mitbringen muss, um stets Einsen einzufahren. Er / Sie ist bei den Lehrern sehr beliebt und weiss meist schon die Antworten auf Fragen bevor sie überhaupt gestellt wurden. Ein nicht erledigen der Hausaufgaben bzw. das Einfahren einer unterdurchschnittlichen Note(Hier Note 2 und abwärts), können traumatische Zustände hervorrufen. Begleiterscheinungen wie Schizophrenie, Selbsthass, Isolation und im Extremfall die Ablehnung seiner eigenen Existenz, wurden bei den sog. Streber beobachtet. Sein Gang ist zwar aufrecht, doch ist aufgrund der Inaktivität der Muskelgruppen eine motorische Einschränkung nicht unüblich. Sein territorialverhalten ist eher passiv und begrenzt sich außerschulisch auf sein Revier, seinem sog. ,,Zuhause".. Bevorzugte Orte wären z.B. die Bibliothek und stille Räume, die möglichst spartanisch eingerichtet sind, um Ablenkungen zu vermeiden. Beobachtungen zeigen auch, dass dieses Territorium einmal im Leben für die Partnersuche verlassen wird. Der anschließende Sexualakt erfüllt einen rein funktionellen Zweck, um die Aufrechterhaltung ihrer Rasse durch die Weitergabe ihrer DNA zu gewährleisten. Durch das jahrelange lernen und die Inaktivität der Geschlechtsorgangen, kann es du fruchtbarkeit- und Fertilitätsproblemen kommen. Im schlimmsten Fall passen die Geschlechtsorgane aufgrund ihrer vorangegangenen Verkümmerung gar nicht mehr aufeinander.Der sog. Streber hat demnach durch seinen hyperdurchschnittlichen Lerneifer und der daraus resultierenden Intelligenz zwar eine sehr gute Chance auf einen gut bezahlten Job, jedoch verzichtet er fast gänzlich auf den Kontakt zu seinen Mitmenschen, was aus psychologischer Sicht ein Hindernis an der Entfaltung seines persönlichen Charakters darstellt. Hierbei kommt es zu symptomtypischen Problemen: Unsicherheit und ein Mangel an Selbstbewusstsein sind nur paar von vielen Syndromen.

    Das krasse Gegenteil: Der Drei-Komma-Schüler: Dieser Schülertyp bildet einen Kontrast zum Streber und passt wohl so gar nicht in das Bild, dass man von einem Gymnasiasten hat. Häufiges Zuspätkommen mit einer erstaunlichen Ansammlung von Entschuldigungszetteln, permanente Zwischenrufe und chronische Unmotiviertheit sind wesentliche Charakterzüge. Beobachtungen zeigen das dieser Typus, wir nennen ihn den ,,Irgendwo-Fehl-Am-Platz-Seienden", einen festen Ablauf unterlegen ist. Seine Entwicklung fängt mit dem Eintritt in die Pubertät an. Der sonst so motivierte, jedoch tendenziell durchschnittliche Schüler outet sich als Klassenkasper. Dumme Fragen, ständige Zwischenrufe und regelmäßige Besuche im Direktorat sind seine Wegbegleiter. Nach dem harten Schultag wird die Tasche in eine Ecke des Beliebens geschmissen und vor Eintritt der Dunkelheit auch nicht wieder angefasst. Hausaufgaben werden meist am nächsten Tag vom Streber in abgeänderter Form übernommen. Die häufigsten Sätze und Fragen des ,,Irgendwo-Fehl-Am-Platz-Seienden" wären: ,,Was hatten wir auf?", ,, Was, wir schreiben heute/morgen die Schulaufgabe!?", ,,Ooooldaaa kein Bock", ,,Hmm, ich glaub ich nehme mir morgen frei!". Diese Gattung legt sehr großen Wert auf sozialen Erfolg, einer attraktiven Morphologie und verfolgt das Lustprinzip, wonach er seine Bedürfnisse möglichst sofort erfüllt. Die Wochenenden dienen meist als Zuflucht vor der harten Schulwoche. Die Probleme des Schulalltags sollen mithilfe von überdurchschnittlich hohem Alkoholkonsum ,,gereinigt" und der Geist mental auf die kommenden Strapazen vorbereitet werden. Montage gestalten sich als besonders problematisch, da der Schüler meist noch die Disko im Gesicht bzw. eine Fahne wie Fußballfans hat. Da meist die Samstage zum Weggehen herangezogen werden, ist der Schüler am Sonntag meist klinisch K.O., geprägt durch zerbrecherische Kopfschmerzen und temporären Sprachverlust, wodurch sie den Tag nicht mehr nutzen können, um sich ausreichend auf den kommenden Tag vorzubereiten. Die Hörschäden erschweren es zudem dem Unterricht zu folgen und die Müdigkeit lädt zu einem entspannenden Nickerchen ein. Der Schüler verfolgt den Grundsatz: ,, Lieber etwas weniger Lernen, denn es könnte ja umsonst gewesen sein.". Das Abiturzeugnis sieht dementsprechend aus. Jedoch stellt dies kein Hindernis dar, da der ,,Irgendwo-Fehl-Am-Platz-Seiende" über die Jahre hinweg ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein und eine authentische Sicherheit entwickelt hat. Seine rhetorischen Kniffe und seine Eloquenz verhelfen ihm dann letztendlich beim Bewerbungsgespräch zu überzeugen. Dieser Schüler ist bei seinen Artgenossen sehr beliebt und in der Schülerhierarchie weit oben angesiedelt. Die Lehrer mögen ihn umso weniger.

    Der Schüler mit dem Zwei-Komma-Abi: Dieser Schüler ist der ,,Normale". Er lernt auf regelmäßiger Basis, und besitzt ein natürliches Verständnis gegenüber schulischen Pflichten. Er ist weder geächtet (siehe Streber) noch besonders beliebt (siehe der ,,Irgendwo-Fehl-Am-Platz-Seiende"). Dieser Typus stellt die Mehrheit bzw. den mittleren Teil der Gaußschen Normalverteilung dar und ist in der Lage gute Leistungen mit z.T. kleinen Einbußen in seiner Freizeit, zu erbringen und trotzdem seinen Hobbys nachzukommen. Er ist der gesunde Mix aus den vorangegangen Modellen. Jedoch ist er meist unauffällig und niemand weiss so wirklich viel über diesen Menschen. Während der ,,Irgendwo-Fehl-Am-Platz-Seiende" ständig in den Diskotheken und auf Partys anzutreffen ist, greift der ,,Normale" einmal im Monat zur Flasche und geht Feiern, wobei es nie ausufert, wodurch er stets in der Lage ist den Kurs zu halten. Seine Karriere nach dem Abitur verläuft meist durchschnittlich, wie sonst so vieles in seinem Leben. Er / Sie paart sich mit einem komplementären durchschnittlichen Partner und zeugt durchschnittliche Kinder, die eines Tages ebenfalls ein durchschnittliches Gehalt bekommen, einen durchschnittlichen Wagen fahren und einen durchschnittlichen Lebensstil pflegen.

    Wer hätte das gedacht? Es gibt tatsächlich wie in jeder anderen Schule auch verschiedene Schülertypen. Der Grund für Vorurteile gegenüber den Gymnasiasten ist ganz einfach der, dass die meisten die Vorurteile haben, keinerlei Kontakt zu Gymnasiasten haben bzw. hatten. Warum auch? Es ist viel bequemer etwas zu behaupten, ohne sich damit beschäftigt zu haben. Ein Kontakt zu einem Gymnasiasten würde demnach nur ein Hindernis seiner eigenen These darstellen, da man dann sehr schnell erkennen würde, dass Gymnasiasten nicht nur über Einstein und über den Verfall der germanistischen Linguistik reden, sondern durchaus auch Hobbys haben wie Real-bzw. Hauptschüler auch. Bild dir deine eigene Meinung und sammle eigene Erfahrungen, lass dir nichts aufdiktieren und sei stets kritisch gegenüber den Aussagen deiner Mitmenschen, denn ,,Wir leben in einer Welt, worin ein Narr viele Narren, aber ein weiser Mann nur wenige Weise macht." (Georg Christoph Lichtenberg)


    Mfg Sieben-Time
    Spoiler
    hatte 3,xy
     
  2. 29. März 2012
    AW: Klassifizierung der Gymnasiasten und die Aufklärung von Voruteilen

    Dafür, dass du eigentlich gegen Vorurteile schreibst, wirfst du aber mit vielen Vorurteilen um dich. Der Text hat nicht viel mit dem Gymnasium zu tun, da er eben nur die typischen Schülerstereotype aufgreift. Hättest auch "Gymnasium, Realschule und Hauptschule" daraus machen können. Das einzige, was dir noch fehlt, ist der Gewaltverbrecher.
     
  3. 29. März 2012
    AW: Klassifizierung der Gymnasiasten und die Aufklärung von Voruteilen

    Hmm - leider nein, leider gar nicht? Passt das? Ich finde dort aus meiner alten Stufe vielleicht einen Prozenpunkt wieder. Mehr nicht. Das ist keine Aufklärung, das ist Klassifikation in der Art "nomen est omen" - schlichtweg falsch. :-(
     
  4. 29. März 2012
    AW: Klassifizierung der Gymnasiasten und die Aufklärung von Voruteilen

    Wo hast du diese ganzen Vorurteile bitte aufgegabelt? Ich war selber bis zum Abitur im Gymnasium und habe so einen Müll noch nie irgendwo gehört.

    Der Einzige Vorurteil gegenüber Gymnasiasten, den ich persönlich mal von paar Kollegen erzählt bekommen habe, wäre das Bild eines arroganten Strebers. Aber keine soziale Niete oder keinen Sinn für Mode.
     
  5. 29. März 2012
    AW: Klassifizierung der Gymnasiasten und die Aufklärung von Voruteilen

    komisch wie sehr unsere subjektiven wahrnehmungen voneinander abweichen
    wenn ich so an meine schulzeit zurückdenke, erinnere ich mich sehr wohl an diese drei typen ... erstaunlich vieles trifft echt zu

    falls der text ein statement gegen vorurteile sein sollte, bist du kläglich gescheitert
     
  6. 30. März 2012
    AW: Klassifizierung der Gymnasiasten und die Aufklärung von Voruteilen

    Ein bisschen zu stark vereinfacht, wie ich finde, aber dennoch ziemlich gut.

    Und ja, es gab die 3 Gruppen bei uns an der Schule, was allerdings net heißt, dass diese unbedingt ausgegrenzt waren (s.O Eins-Komma-Schüler).
    Ich spreche aus meiner Erfahrung, wenn ich sage, dass gerade Hauptschüler irgendwie immer Vorurteile gegenüber Gymnasiasten haben (wobei ich glaube, vieles dabei auf Neid gründet).
     
  7. 30. März 2012
    AW: Klassifizierung der Gymnasiasten und die Aufklärung von Voruteilen

    also das mit den voruteilen hab ich zur kenntniss genommen
    Erklärung


    1. Dadurch dass ich 3 typen aufgezeigt hab, hab ich schon bewiesen dass es nicht nur den EINEN Gymnasiasten (streber, der nur am lernen ist ) gibt.

    2. Ich weiss nicht wie groß die kluft zwischen den Generationen hier ist und in welchem sozialen umfeld ihr seid.
    • Ich persönlich musste mir immer "Streber !" anhören sobald ich "gymnasiast" gesagt hab.(v.a. wenn man freunde auf der hauptschule hat und einem mal ein wort rausrutscht, das nicht dem hauptschuljargon entspricht)

    3. Ich denke der schluss hat es nochmal klar gemacht.

    4. Der warscheinlich wichtigste punkt : Es ist sehr übertrieben dargestellt und dient der belustigung.Zitat: "Beobachtungen zeigen auch, dass dieses Territorium einmal im Leben für die Partnersuche verlassen wird. Der anschließende Sexualakt erfüllt einen rein funktionellen Zweck, um die Aufrechterhaltung ihrer Rasse durch die Weitergabe ihrer DNA zu gewährleisten " (der schüler wird wie ein versuchsobjekt dargestellt, welches von einem biologen analysiert wurde)
    Nicht alles zu ernst nehmen (siehe Bsp. mit verkümmerung der geschlechtsorganen) --> klare Hyperbel. Außerdem ist es euch vielleicht aufgefallen dass ich jeden typ irgendwie in den dreck zieh. Dazu gehört nunmal selbstironie und die fähigkeit drüberzustehen. Voraussetzung hierfür -> ein gesundes Selbstbewusstsein

    In dem sinne nicht gleich beleidigt sein und die sache mal aus einem weniger strengen gesichtspunkt lesen. Der Schluss ist mir persönlich wichtiger
    Ich sag es gerne nochmal: Der hauptteil ist schlichtweg gelaber und soll punkt 1(siehe oben) nur genauer ausführen und stärken (individualität, kein bock haben auf schule trotz gymnasiumsangehörigkeit etc.). Man kann den schluss auf allerlei vorurteile anwenden ( z.B. Hass gegen ausländer, nur weil man nie wirklich kontakt hatte zu ihnen --> nach dem motto: "nur weil apfel schlecht ist, ist nicht gleich der ganze Baum verfault") You understand ma man ?!

    Ich hoffe ich konnte eure Kritik klar beantworten
    ein schönes wochenende

    Mfg
     
  8. 30. März 2012
    AW: Klassifizierung der Gymnasiasten und die Aufklärung von Voruteilen

    Zuerst will ich noch sagen, dass du mMn eigentlich einen ganz netten Schreibstil hast, den Text selber finde ich ganz gut

    Inhaltlich kann ich dir aber - wie einige meiner Vorredner - nicht ganz recht geben, bei uns waren gerade die "Eins-Komma" Kandidaten (mit einer Ausnahme ) die größten Spaßvögel, zu denen passte eher der nächste Text
     
  9. 30. März 2012
    AW: Klassifizierung der Gymnasiasten und die Aufklärung von Voruteilen

    Eine Hyperbel ist was anderes.

    Was du machst, ist ein Vorurteil vorzustellen, alle Gymnasiasten seien sozialinkompetente Schwächlinge; was du angeblich klären willst. Und die Klärung beruht dann darauf, dass deinen Erfahrungen nach das Vorurteil einmal voll, einmal weitgehend und einmal gar nicht (der Gruppe, der du zugehörst, selbstverständlich) bestätigst. Von deinem Plädoyer sind - vielleicht ist auch das nur schlechter Stil, es ist jedenfalls so - die Gruppen der "Einserbiturienten" argumentativ eindeutig ausgenommen, die der Zweier weitestgehend ("[...] Gymnasiasten nicht nur über Einstein und über den Verfall der germanistischen Linguistik reden, sondern durchaus auch Hobbys haben wie Real-bzw. Hauptschüler auch" vs. "[...] jedoch verzichtet er fast gänzlich auf den Kontakt zu seinen Mitmenschen, was aus psychologischer Sicht ein Hindernis an der Entfaltung seines persönlichen Charakters darstellt").

    So, wie du das verbreitest ist es nichts anderes als Vorurteil und Beleidigung. Mit fehlender oder vorhandener Selbstironie hat das nichts zu tun; es stimmt ja schlichtweg nicht, was du erzählst.
     
  10. 30. März 2012
    das habe ich nie abgestritten ich gebe dir recht. Ich find es sogar cool wenn leute das talent haben in der schule ganz gut zu sein und gleichzeitig ihr privatleben auszuleben wie sie es möchten. Wie du gesagt hast, es gibt viele eins-komma-schüler die totale spassvögel sind
    Danke für dein lob

    Also es gibt natürlich noch viel mehr typen. Klar gibt es wiedersprüche! Das streite ich auch nicht ab. Es ging mir nur darum markante merkmale rauszupicken und diese dann überspitzt darzustellen, ähnlich wie bei einer karrikatur. Bsp .: Ein Poltiker mit einer etwas überdurchschnittlich großen nase,wird vom karrikaturist extrem groß gemalt, dies ist aber eine übertreibnung und entspricht auch nicht der wahrheit. Man könnte also sagen dass mein text eine art karrikatur in ausformulierter form ist.

    Mfg


    • Hyperbel (Sprache):In der Literatur bezeichnet man mit einer Hyperbel (griech.: ???????? hyperbolé ,,Übertreffung, Übertreibung", von ??????????? hyperballein ,,über das Ziel hinaus werfen") einen Tropus. Bei einer Hyperbel wird über das Glaubwürdige hinaus übertrieben (Übertreibung).Quelle:
      Spoiler
      http://de.wikipedia.org/wiki/Hyperbel_%28Sprache%29

    dies möchte ich einfach mit einem Textzitat widerlegen : "...da der ,,Irgendwo-Fehl-Am-Platz-Seiende" über die Jahre hinweg ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein und eine authentische Sicherheit entwickelt hat..."

    hmm doch leider schon Ich behaupte ja von mir selber dass ich ein dauerdichter typ bin, der irgendwo fehl am platz ist und unbeliebt bei den lehrern. Alle 3 punkte kann ich guten gewissens ablehnen. Das verlangt schon ein gesundes maß an selbstironie. Man sollte drüber stehen
    Hierfür möcht ich dich doch bitten meinen ersten post
    nach dem geschriebenen text zu lesen.

    Lg

    Ich wollte mich schonmal für die positive und negative Kritik bedanken. Falls ihr noch kritik anzuführen habt dann lest doch bitte die vorherigen posts, da sich die meisten argumente wiederholen
    Schönes wochenende
     
  11. 30. März 2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15. April 2017
    AW: Klassifizierung der Gymnasiasten und die Aufklärung von Voruteilen

    edit: Gelöschter Post ohne badword

    17482683kyjp1.jpg
    {img-src: //h11.abload.de/img/17482683kyjp1.jpg}

    wir hatten auch introvertierte sonderlinge mit nem 3er schnitt...
    die noten sagen rein gar nichts über einen wesenszug aus.
    Ich war aufm gymnasium und kann das von meiner stufe aus behaupten.

    #################################################
    thx im very proud of it :>

    ich hab deinen tripple whopper schon gelesen keine sorge^^

    aber mit selbstironie o.ä. hat das nichts zu tun. das ist, wenns wenigstens so wäre, maximal ne verallgemeinerung die du auf alle menschen der welt legst. du machst hier einen typ mensch an einer note fest. es gibt, wie du schon gesagt hast, noch viel mehr verschiedene charaktere, aber dann frage ich mich, was dein text eigentlich für einen sinn hat.
     
  12. 30. März 2012
    AW: Klassifizierung der Gymnasiasten und die Aufklärung von Voruteilen

    Ich muss DerEr Recht geben. Auf einem Gymnasium gibt es nicht nur Schüler, die jede Leistung mit "sehr gut" benotet bekommen. Das wissen sogar Menschen, die nicht eins besucht haben.

    PS: Mach dich mit der "EDIT"-Funktion deines Posts vertraut. Alle paar Minuten einen neuen Post zu verfassen, ist nicht sonderlich schlau.
     
  13. 30. März 2012
    AW: Klassifizierung der Gymnasiasten und die Aufklärung von Voruteilen

    Eine Übertreibung setzt voraus, dass der Grundgedanke nachvollziehbar wahr ist. "haben verkümmerte Genitalien" übertreibt nicht, sondern beleidigt niveaulos. Das gleiche gilt für Selbstironie: Ohne Selbsterkennungswert funktioniert's nicht. Und in deinen Charakterisierungen finde ich nicht nur mich selbst nicht, sondern niemanden wieder - die stimmen einfach nicht.

    Dein Widerleg beschreibt genau das, was ich sagte; er ist dem Absatz zum Dreier-Abiturient entnommen. Die Einser- schneiden ausschließlich negativ ab, und zwar genau nach dem Stereotyp, den du im einleitenden Absatz vorstellst.
     
  14. 31. März 2012
    AW: Klassifizierung der Gymnasiasten und die Aufklärung von Voruteilen

    Eins-Komma - 75% der Leute aus unserer Stufe sind nur am Kiffen und Saufen, bekommen aber trotzdem das Kunststück auf die Reihe, nebenbei noch ihr Leben hinzukriegen. Der Rest macht dasselbe, erfüllt den zweiten Teil aber eher weniger.

    Was mir auf den Geist geht ist das hier: ,,..." Sorry aber da stolper ich beim Lesen drüber

    Btw: Heute letzter Schultag auf meinem Gymnasium gewesen, eigentlich sollte ich es wohl genießen, mir da keine Gedanken mehr drüber machen zu müssen

    Klar, dass du das nicht ganz ernst meinst, aber "Aufklärung" von Vorurteilen würde ich das ganze auf keinen Fall nennen. Im Grunde tust du nichts anderes, als die alle nochmal aufzuzählen, das passt von keinem Blickwinkel aus. Dann hat man falsche Erwartungen an den Text und prompt passiert das hier.
     
  15. 31. März 2012
    AW: Klassifizierung der Gymnasiasten und die Aufklärung von Voruteilen

    jo stimmt vielleicht sollte ich den titel ändern
     
  16. 31. März 2012
    AW: Klassifizierung der Gymnasiasten und die Aufklärung von Voruteilen

    Den Titel kannste wirklich ändern,
    aber lass dir hier nicht zuviel einreden von Leuten die "sich-selbst"
    in der 1 Komma beschreibung wiedergefunden haben und es dank ihren harten egos verneinen, wie der Dilly
    In dem Text hab ich vieles wiedergefunden was mir auch aufgefallen ist.

    Für mich is so eine Kritik nur so erklärbar.
     
  17. 31. März 2012
    AW: Klassifizierung der Gymnasiasten und die Aufklärung von Voruteilen

    Und nach deinem spektakulären Diss; soll ich jetz mit Durchschnittseinkommen ankommen oder was? Meine Kritik ist grundsätzlich, nicht weil ich mich da wiedererkenne. Geht m.E. aus der Argumentation auch ziemlich deutlich hervor. Wenn ich mich dennoch auf Erfahrung berufen soll: Meine Fakultät besteht zu mindestens 80 % (da 20 % Wartezeitqote) aus 1er Abiturienten. Wir sind überproportional im Hochschulsport vertreten, unsere Trinkkultur ist legendär (zugegeben, am alten Studienort legendärer), Statistiken zum Geschlechterspiel dürften aufgrund Frauenüberhangs verzerrt sein. Unter den anderen 1ern aus meinem Abijahrgang fällt mir nur einer ein, der sozial isoliert gewesen wäre, der hatte in der Tat einen ziemlich autistischen Charakter.
    Den Titel ändern in "Gymnasiasten. Vorurteil in drei Akten", Einleitung und Schluss weglassen und es wäre mir keinen einzigen Kommentar wert gewesen. Mit dem vermittelten Anspruch leider unmöglich.
     

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