Kurze Hilfe Gedichtinterpretation

Dieses Thema im Forum "Schule, Studium, Ausbildung" wurde erstellt von ^Phil, 18. Oktober 2007 .

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  1. #1 18. Oktober 2007
    Huhu

    also wir fangen im moment an mit Gedichtsinterpretation!

    Ich hab Schulausschlussu nd muss im mom daheim ein Gedicht interpretieren:

    Medienvielfalt

    Die Zeitung schreibt,
    dass wieder junge Leute
    in den Tod gerast sind.
    Aber das Frühstück
    ist im Augenblick
    wichtiger.


    Das Radio meldet,
    dass weiter aufgerüstet wird,
    damit aufgerüstet werden kann.
    Aber das Kotelett
    ist im Augenblick
    wichtiger.


    Das Fernsehen zeigt,
    wie Menschen sich
    massenweise umbringen.
    Aber das Bier
    ist im Augenblick
    wichtiger.


    Die Flut der Ereignisse
    verwischt die Gefühle
    wie ein Scheibenwischer
    den Dreck.


    Adolf Berger


    Das Problem ist ich weiss nicht wie ich die letzten zeilen Interpretieren soll?

    bewertung is klar!
     

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  3. #2 18. Oktober 2007
    AW: Kurze Hilfe Gedichtinterpretation

    ich denke mal du meinst diese zeilen
    damit ist gemeint, dass in der mordernen welt so vieles passiert, dass man kaum noch hinterher kommt und somit keine zeit mehr für echte gefühle bleibt. durch das schnell voranschreitende leben spielen gefühle also kaum noch eine rolle und werden einfach ohne rücksicht unter den tisch gekehrt. menschen werden gefühlskalt....

    hoffe das konnte dir helfen, wenn du noch mehr zeilen interpretiert brauchst, schreib einfach..


    mfg


    \edit: "wie ein scheibenwischer den dreck"--->der scheibenwischer entfernt rücksichtslos und mit klaren linien den dreck. ich denke adolf berger zieht damit den vergleich, wie rücksichtslos die medien den menschen ihre gefühle "wegnehmen"....

    übrigens, falls ihr vielleicht noch sprachliche mittel rausfinden sollt: "aber.....ist im augenblick wichtiger" ist ein parallelismus, weil er mehrere wörter eines satzes wiederholt...
     
  4. #3 18. Oktober 2007
    AW: Kurze Hilfe Gedichtinterpretation

    es gibt viel zu viele Schreckensnachrichten, die uns taggäglich erreichen, der Mensch ist dadurch jedoch schon so sehr abgestumpft, dass er sie gar nicht mehr richtig wahrnehemen kann. Bestes Beispiel ist der Irak, täglich hört man Todesmeldungen, aber man denkt sich nichts mehr dabei.
     
  5. #4 18. Oktober 2007
    AW: Kurze Hilfe Gedichtinterpretation

    ok thx euch beiden :) hab mir das gleiche gedacht bw´s sind raus ;)
     

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