LED Licht mieten – was soll das sein und wer hat Erfahrungen?

Dieses Thema im Forum "Alltagsprobleme" wurde erstellt von lukerush, 11. März 2018 .

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  1. #1 11. März 2018
    Hallo zusammen,

    ich habe vor einiger Zeit einmal gelesen, dass man LED Licht auch mieten kann. Ich wollte nun bei euch fragen, ob das jemand kennt und ob ihr Erfahrungen damit habt…ich frage mich, ob man damit Geld sparen kann und wie das mit dem Mieten zu Hause funktioniert…oder ist das eher nur für größere Zwecke , wie für Unternehmen mit Lagerhallen/ Werkhallen/ Industriehallen usw. gedacht? So richtig kann ich mir nämlich unter dem Mieten nichts vorstellen und mich wundert es, wie das zu Hause umsetzbar sein könnte...

    Ich bin schon gespannt, ob das jemand von euch kennt und wie das Ganze funktioniert! Ich freue mich auf eure Antworten! Schönen Sonntag noch.
     

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  3. #2 11. März 2018
    Generell ist Mieten langfristig immer teurer als selbst kaufen und warten.

    Das kommt wohl nur dann zum Einsatz, wenn man sich die Anschaffung nicht leisten kann oder nicht vor hat das Licht all zu lange zu nutzen. Mögliches Beispiel: ein Startup das wenig Kapital hat und dessen zukünftiger Erfolg nicht klar ist, da würde es Sinn machen alles erst mal zu Mieten.
    Außer man hat hohe Lichtkosten und extrem viele Ausfälle, also hohe Wartungskosten, dann könnte es Sinn machen eine solche Dienstleistung zu nehmen die vermutlich auch die Funktionalität garantiert und Reparaturkosten übernimmt. In der Regel wird das immer teurer sein als eine eigene Anschaffung und Wartung. Logisch weil das Unternehmen was "Licht" vermietet will ja nicht nur für die Selbstkosten existieren, sondern auch was verdienen :)


    Für Privat sehe ich da keinen Nutzen. Außerdem würde ich mir nie LED Licht in meine Wohnstube einbauen... außer ich hab Lust auf Depression und schlechte Augen. Abgesehen davon das es grauenhaft ist und die Auflösung und Ausleuchtung so bescheiden sind, dass man kaum etwas sieht. Blenden ja, sehen nein. Logisch weil wie spart eine LED Strom? Sie lässt einfach extrem viele Wellenlängen weg und reduziert die Lichtdichte.
    Haltbarkeit wird hoch angegeben in der Realität gibt es häufiger Ausfälle. Anschaffungskosten sind hoch und was übrig bleibt ist Sondermüll.
     
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  4. #3 11. März 2018
    Zuletzt bearbeitet: 11. März 2018
    Mein Firmenchef hat sich mitte Januar von einigen Idioten solange belabern lassen (neuer Produktionsleiter Maschienenbauing), bis er gegen extremen Widerstand seines Leiters der Elektrotechnik, in der GESAMTEN Produktion/Logistik/Entwicklung auf Philips Feuchtraum LED von einer ext. Firma umstellen lassen hat.
    Jetzt ersetzt eine 50Watt LED zwei 36W/ bzw 58W Lumilux Daylight; (diese habe ich über Jahre schrittweise bei Defekt der Alten eingebaut, denn wir haben z.B. über Oberlicht und große Glasflächen immer einen hohen Anteil an Tageslicht) die Stromkosten waren der angebliche Grund für den Wechsel (wir lassen unsere Maschinen vor Auslieferung in der Regel 2x24h/7d bei 400V/125A laufen)...

    Jetzt haben wir grob 200 Leuchten mit einen miesen Farbwiedergabeindex, einer Farbtemperatur die (nach meinen Messungen) zwischen 3400K und 3800K wandert und die bei direkten Sichtkontakt wunderschön blenden.

    Ich werde den kommenden Hochsommer feiern, bislang haben wir 8 Todesfälle, unsere MSR verteilt die Wärme im Leuchtenhöhe nicht gleichmäßig und die LED mögen es lieber kalt (Herstellerangabe max 35°, Test 43-44° und tot)
     
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  5. #4 11. März 2018
    Also definitives JA - das ist letztlich nur gedacht für wirklich Firmenangelegenheiten und nicht für den Privatbereich, wenn sich deine Frage auch ein bisschen danach richtet. Das ist wirklich ja auch ein anderer anspruch, obwohl es sich immer nach Qualität richten sollte, in beiden Fällen das kann ich schon mal sagen, und es ist es was man abdecken sollte. Aber klar zu Hause musst du eben überlegen welches Licht sich am besten eignet für das Schaf- oder wohnzimmer, aber in einem Betrieb spielt noch mehr mit als das - das muss man sich erstmal an Bestimmungen und auflagen halten, die erfüllt werden müssen, dann ist es eben wirklich eine Kunst für einen Lichtplaner auch zu ermitteln, was ist gut für die Mitarbeiter in der Halle, oder wie kann man Produkte optimal ausleuchten ...
     
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  6. #5 13. März 2018
    Hallo und danke für die ausführlichen Antworten.

    @raid-rush, ok verstehe, das macht Sinn! Kommt wohl auch immer darauf an, wie hoch die Stromkosten davor waren. Dann wird sich das wohl auch für beide Seiten auszahlen. Woher kennst du denn das? Habt ihr das auch in der Arbeit?
    Zu Hause haben wir mittlerweile auch schon einige LED Lichter und ich muss sagen, ich merke eigentlich keinen Unterschied zu den früheren Lichtern. Da dürfte es wohl auch Qualitätsunterschiede geben…wie man jetzt woran welches LED Licht erkennt, weiß ich aber auch nicht.

    @WalkThisWay, ach ich dachte, gerade LED Lampen kommen gut an, weil sie nicht so viel Wärme abstrahlen, oder verwechsle ich da was? Und dass sie bei 44 bis 45 Grad kaputt gehen, kann ich nicht sagen…so heiß wird es zum Glück bei uns ja nicht :D Sind nun immerhin die Stromkosten bei euch weniger geworden?

    @mandollo, ich habe mir schon fast gedacht, dass das für zu Hause wenig Sinn machen würde (aber mittlerweile gibt es ja auch schon Mietmodelle für zu Hause, also wollte ich es mal nicht kategorisch ausschließen). Und ja, die Auflagen einzuhalten ist sicher auch ein wenig mühsam. Wenn da nicht sauber gearbeitet wird, dann kommt etwas Ähnliches raus, wie bei WalkthisWay.

    Wie lange dauert denn so eine Umrüstung denn etwa? Ich stelle mir vor, dass das schon einiges an Arbeit und Zeit erfordert. Oder geht das schneller über die Bühne, als ich denke?
     
  7. #6 19. März 2018
    Natürlich es gibt immer Qualitätsunterschiede, das merkt man immer, aber oftmals ist es bei den HaushaltsLEDs wirklich so, dass da alleine der Preis es nicht ausmacht, man muss eben viel vergleichen und zusehen dass man qualitativ gut kauft, Angebote abwarten und sich auch auskennen, was steht alles auch auf der Packung, was bedeutet Lux, was Kelvin etc. Und ja in der Arbeit war das etwas einfacher, denn da haben wir profitiert von der deutschen Lichtmiete, die haben uns jemanden aus dem Partnerprogramm geschickt, ein regonaler Elektriker der mit ihnen zusammenarbeitet und der hat die Umrüstung geleitet, einfach ein Fachmann, klar kennt der sich aus und es sind aber auch andere Bedürfnisse.
     
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  8. #7 20. März 2018
    Sowohl als auch, ich erkenne LED Licht sofort... hab bisher noch wirklich keines gesehen das annährend an die Lichtqualität einer Halogen ran kommt. Die meisten LED haben dermaßen schlechtes Licht, dass man weder Farben sauber erkennt noch Details, weil die Farbabdeckung zu ungleichmaßig ist und dazu auch die Photonendichte/Leistung gering. Fürs Labor absolut ungeeignet höchstens im Flur brauchbar. Auch im Büro ungünstig, weil auch das Bildschirmarbeiten nicht optimal ist unter LED. Ich könnte mir vorstellen das es sich in einer Fabrik anbietet, wenn man nicht auf Farbe achten muss und der hohe Blaulichtanteil die Arbeiter wach hält.
    Nach wie vor haben viele LEDs auch das Flackern. Vermutlich wäre teure Elektronik nötig um einen Frequenzfreien Gleichstrom zu erhalten. Soweit ich weis werden aber Wechselstrom LEDs verwendet die immer eine Frequenz haben.
    Habe schon viele LED probiert teure und billige, die Haltbarkeit ist durchwachsen... Als Flurlicht bzw Nachtlicht gut, im Wohnraum und Büro nur als Beimischung ... die paar Euro Stromersparnis lohnen sich meiner Meinung nicht, denn auch die LEDs gehen viel schneller kaputt als angegeben, da bleibt nicht mehr viel Ersparnis übrig effektiv. Nur halt schlechtes Licht und da ist mir Lebensqualität wichtiger.
     
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  9. #8 21. März 2018
    Hi ihr zwei und danke für die Antworten.
    @mandollo, na das erleichtert die ganze Arbeit natürlich, wenn man einen Profi zur Seite hat - bei der Arbeit wahrscheinlich unumgänglich; zu Hause kann man da schon selbst ein wenig herumexperimentieren...zu Hause kann da sicher nicht so viel schief gehen, da es ja keine Richtlinien zu den Lichtverhältnissen usw. geben muss, wie etwa am Arbeitsplatz.

    @raid-rush, ach wirklich, merkst du da gleich den Unterschied? Bei mir ist das ganz anders...ich merke da so gut wie gar keinen Unterschied zu früheren Lichtern bzw. weiß ich oft gar nicht, ob da gerade LED verbaut ist, oder nicht. Ich kann jetzt aber auch nicht behaupten, dass ich mir richtig gut damit auskennen würde. :D Wie das mit der Haltbarkeit aussieht, kann ich auch nicht sagen. Ich gehe aber mal davon aus, dass es da sicher starke Qualitätsunterschiede gibt...eigentlich so wie überall :)
     
  10. #9 28. März 2018
    @raidrush Aber es geht eben auch flackerfrei, das ist auch bei LED wirklich schon drinnen und muss denke ich auch so sein, es gibt ja alleine Arbeitsbereich in diversen Industriehallen und co, die einfach mit getakteten Maschinen arbeiten und da muss auch das Licht dazu passen, damit die Arbeitsbewegungen gesehen werden.

    @lukerush Sicher macht es das aus und auch dass man so wenig Aufwand wie denn möglich hat, darum geht es ja auch, das wird ja alles von deren Seite aus übernommen. Und auch ganz klares JA zu all dem was du angesprochen hast: Arbeitsbedingungen und -vorschriften, das muss ja auch alles gesetzlich eingehalten werden.
     
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  11. #10 2. April 2018
    je weniger Arbeit man damit hat bzw. je weniger man sich selbst darum kümmern muss, umso besser, nicht wahr? hehe ich kann mir jetzt auch nicht vorstellen, dass ein normaler Firmenchef Ahnung von den ganzen Vorschriften hat, die eingehalten werden müssen. Das erleichtert einem natürlich die Arbeit, wenn das jemand von Extern übernimmt. :) wurde die Umrüstung dann bei euch gleich auf einen Schlag gemacht oder in mehreren Etappen?
     
  12. #11 22. April 2018
    Die umstellung selbst hat nicht so lange gedauert, also das war dann sicher eine gewisse zeit, aber letztlich kann man sagen dass der von der Lichtmiete beauftragte Elektriker das Unternehmen durchaus sehr flott auf LEd umrüsten konnte, das war praktisch, auch weil man ihn eben als Ansprechpartner in der Nähe hat. Und sicher kann man sowas auch auf mehrere Etappen machen, das kommt sicher drauf an, wie man denn was vorhat, oder ob man mehrere Gebäude hat oder Gebäudeteile.
    Insgesamt kann ich auf jeden Fall aus meiner Erfahrung sprechen und sagen, dass die Umstellung gut war, man merkte den Unterschied eigentlich ganz gut, es war einfach ein anderes Licht, aber ich hab mich schnell daran gewöhnt und finde, dass Teile des Unternehmens nun besser beleuchtet sind, es ergibt einfach auch einen Sinn, was geplant wurde und wo. Da fühle ich mich auch weniger müde im winter, wenn auch wirklich Licht da ist, und irgendwie kann man sagen man ist durchaus produktiver. Würde ich eben als eine Erscheinung nehmen, aber klar, wir alle sitzen ja fast acht Stunden am Tag unter der Woche im Job und das ist einer der hauptlichtquellen, da sollte jedes unternehmen mal dran denken, wie denn eigentlich den mitarbeitern geht.
     
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