Longhorn: umfassende Datenübertragung an Microsoft nach Abstürzen

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von zwa3hnn, 26. April 2005 .

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  1. #1 26. April 2005
    Äquivalent zum Flugzeugdatenschreiber im PC geplant
    "Stellen Sie sich das als Flugzeugdatenschreiber vor, der immer, wenn ein Problem auftritt, uns bei der gemeinsamen Arbeit und der Diagnose dessen, was passiert ist, hilft", so Bill Gates laut c|net. Longhorn soll bei Programmabstürzen weitaus umfassender als bisher Daten über das System an Microsoft senden - vom abstürzenden Programm über andere, laufende Programme bis hin zu den Inhalten der Dateien, die auf dem Rechner zum Fehlerzeitpunkt geöffnet waren.

    Angst vor der Übermittlung vertraulicher Daten brauchen die User keine haben, der Benutzer habe die volle Kontrolle darüber, ob und welche Daten gesendet würden, dies würde darüber hinaus auch anonym vonstatten gehen.

    Für Firmenrechner bestehe die Möglichkeit, entsprechende Fehlerberichte auch an den lokalen Systemadministrator zu schicken. Von der entstehenden Spionage- und Überwachungsmöglichkeit zeigt sich Produktmanager Greg Sullivan unbeeindruckt - im Businessbereich gäbe es schon eine Vielzahl von Spionagesoftware, mit der Angestellte am Rechner überwacht werden können, welche auch eingesetzt würde. Dass Systemadministratoren nun nicht nur einen Programmabsturz gemeldet bekommen, sondern beispielsweise auch die Webseiten, die der Angestellte zum Fehlerzeitpunkt aufgerufen hatte oder gar den Inhalt des Messengerfensters, in dem er in der Mittagspause die Freundin kontaktierte, wird entsprechend entspannt gesehen. Ebensowenig Bedenken hat Microsoft dahingehend, dass Normalnutzer wohl wenig von den Angaben in einem Feedbackformular verstehen, welches im Fall eines Fehlers erscheint und auf eine Vielzahl von zu übermittelnden Daten verweist - dass der unbedachte User dazu neigt, im Fehlerfall auf OK zu drücken, sollte aber auch MS bekannt sein.

    Entsprechende Hilfestellungen, die der User nach dem Senden eines Fehlerberichts erhält, wolle Microsoft ebenfalls vermehrt zurückschicken. Es läge jedoch in der Natur der Sache, dass im Fall eines Fehlerberichts dessen Lösung bisweilen lange auf sich warten lasse. Wie weit der geplante Rückkanal noch mit der Anonymität vereinbar ist, welche MS für den Fehlermeldedienst proklamiert, bleibt ebenso offen.


    quelle: gulli untergrund news
     

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