Medienmogul Murdoch: Nachrichten im Web müssen etwas kosten

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von xxxkiller, 7. April 2009 .

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  1. #1 7. April 2009
    Der US-amerikanische Medienunternehmer Rupert Murdoch ist sauer über wegbrechende Gewinne seines Imperiums. Die Verursacher hat er jetzt aufs Korn genommen: Die Nachrichtenportale von Google und Yahoo würden ihren Erfolg auf die Missachtung des Urheberrechts gründen.

    Murdoch, Besitzer der News Corp. und des Wall Street Journal, fand anlässlich eines Branchentreffens in Washington deutliche Worte. Im Fokus hat er besonders die News-Dienste der großen Suchportale, also Google News (Google News) oder Yahoo News (Yahoo Nachrichten - Aktuelle Nachrichten & Meldungen). Murdoch sagte in Washington: "Die Frage ist doch, sollen wir Google erlauben, unser ganzes Copyright ... nicht zu stehlen, aber zu nehmen. Und nicht nur Google, sondern auch Yahoo." Und er legte nach: "Die Leute lesen im Web Nachrichten, ohne zu bezahlen - das muss sich ändern."

    Die angegriffenen Suchmaschinenkonzerne schreiben nicht selbst Nachrichten, sondern verlinken auf ihren enorm erfolgreichen News-Portalen auf Nachrichten, die andere Medien geschrieben haben. Dabei übernehmen sie die Schlagzeilen wörtlich, manchmal auch ein wenig Text, der direkt auf die Schlagzeile folgt. Ob ein solches Vorgehen legal oder geistiger Diebstahl ist, ist unter Experten umstritten. Der US-Informationsdienst "Wired.Com" forderte Murdoch nach seiner Rede auf, die Suchmaschinen auf Verletzung des Urheberrechts zu verklagen. Der Ausgang eines solchen Prozesses sei alles andere als klar.

    Quelle: yahoo.de
     

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  3. #2 8. April 2009
    AW: Medienmogul Murdoch: Nachrichten im Web müssen etwas kosten

    Der verklagt die nie und nimmer. Und Informationen aus dem Netz werden in naher Zukunft wohl kaum kosten.

    Das ist ein Wunschtraum von Herr Murdoch aber lässt sich nicht umsetzen.
    Und Google bzw Yahoo zu verklagen, dazu hat nicht mal er genug Eier.
    Google und Yahoo würden zusammen schon einen Weg finden um ihm eins auszuwischen und das weiß er.
     
  4. #3 8. April 2009
    AW: Medienmogul Murdoch: Nachrichten im Web müssen etwas kosten

    Bin mir nicht sicher nun aber würde dies nicht gegen
    die Bestimmung aus dem FOI (Freedom of Information) verstoßen?

    Ich meine, die Informationszugangsfreiheit ist doch für jeden gleich.
    Warum nun dafür abkassieren?
     
  5. #4 8. April 2009
    AW: Medienmogul Murdoch: Nachrichten im Web müssen etwas kosten

    Kein Mensch is so blöd und verklagt Google....und wenn Google sich jedem Anwalt der Welt kauft gewinnen werden die nahe zu immer.
    Ich denke nicht das sich das durchsetzen wird und finde das ist auch gut so denn im Fernsehen muss ich ja auch kein Pay-Tv haben um Nachrichten zu sehen. Wäre ja noch schöner wenn durch die Geldgeilheit einzelner alle Nachrichten was kosten würden.
     
  6. #5 8. April 2009
    AW: Medienmogul Murdoch: Nachrichten im Web müssen etwas kosten

    Es geht afaik eher darum, dass Google oder Yahoo bzw. die Seiten auf die verlinkt wird, Gebühren bezahlen sollen, wenn sie Inhalte der Nachrichtenkonzerne 1:1 übernehmen.
    Diese würden dann Erfahrungsgemäß durch Werbung auf den entsprechnenden Seiten ausgeglichen. Dass der Nutzer bezahlen soll, halte ich für unlogisch.

    Edit: Dass wäre vermutlich so, als wenn ich ein Portal eröffnen würde, dass auf sämtliche guten Threads von guten Supportforen (RR? naja wir finden sicher ein besseres Beispiel^^) verweisen würde.
    Somit würden die Leute weniger Zeit auf den eigendlichen Boards verbringen, was dann natürlich Einbrüche in den Werbeeinahmen von den Forenbetreibern bedeuten würde.
    Sowas ist doch eigendlich erlaubt. Man nehme nur Dienste wie Digg.
     
  7. #6 8. April 2009
    AW: Medienmogul Murdoch: Nachrichten im Web müssen etwas kosten

    Ja wie kann man vielleicht in 20 Jahren zu den eigenen Kindern sagen:

    "Na mein kleiner. Früher gab es noch "kostenlose" Information im Internet, sogar Videos koste man sich damals ohne Werbung und ohne Geld anschauen"

    "BOAH PAPI COOOL"

    ;)

    btt:
    Naja die "Zeiten" ändern sich... Das Internet entwickelt sich eben nicht mehr zum Vergnügungspark. Jetzt werden einige Leute "Hellhörig" und versuchen das auszunutzen. Oder in diesem Fall wird einer Sauer... Wie auch immer "Mimimi" hier und "mimimi" da
    Viele Leute wollen jetzt einfach ihren "Nutzen" daraus ziehen. Es hat alles nur etwas gedauert... Wer dachte schon früher daran, dass "Google", Youtube mal etwas "großes" sein werden kann, wo man sich drauf stürzen kann
     
  8. #7 8. April 2009
    AW: Medienmogul Murdoch: Nachrichten im Web müssen etwas kosten

    Ja genau, wir sollten wieder zu dem Punkt zurückspringen, wo Wissen den Reichen vorbehalten bleibt. :>

    So ein Spinner.
     
  9. #8 9. April 2009
    AW: Medienmogul Murdoch: Nachrichten im Web müssen etwas kosten

    Soll er doch weinen. This es evolution! In der Wirtschaft wie in der Natur man entwickelt sich oder stirbt aus. Aber das ein sicherlich sehr sozialer Großindustrieller Probleme hat diese Grausamkeit zu verstehen ist eh klar. Die gute alte Zeitung ist doch wichtig warum muss man denn was neues einführen? Früher als ich mein Kind noch schlagen durfte war eh alles besser.

    Warten wir mal das Urteil ab.
     
  10. #9 9. April 2009
    AW: Medienmogul Murdoch: Nachrichten im Web müssen etwas kosten

    Oh man... ich meine er hat einerseits recht wenn die es verfasst haben sollten sie nicht die kompletten Schlagzeilen oder Textausschnitte kopieren! Auch wenn drunter ne Quelle ist ich denke die Verfasser/Herausgeber sollten eine Klausel bekommen wo sie sagen ob und wieviel auf andere Seiten portiert werden darf.

    Warum stellt man festgeschriebene Texte nicht unter Schutz anstatt direkt zu sagen: ihr müsst dafür bezahlen?! Also ich denke es geht ihm eher weniger um den Schutz als um das Geld.
     
  11. #10 9. April 2009
    AW: Medienmogul Murdoch: Nachrichten im Web müssen etwas kosten

    Nein ich glaub eher er meinte es wie mit Youtube und der GEMA z.B.

    Die Portale sollen Gebühren an die Nachrichtenagenturen zahlen wenn sie deren Nachrichten verlinken. Ich kann ihn irgendwie verstehen den guten Mann, ist halt nix umsonst auf der lieben Welt ;)

    Das ganze würde ja nicht darauf ausarten das ein User 20 Cent pro gelesenen Artikel zahlen muss sondern die Seiten einfach eine Gebühr abdrücken müssten alá 20 Euro für 10 "gequotete Artikel" welche über Werbeeinnahmen finanziert werden sollen. Im schlimmsten Falle läuft es allerdings wie mit YouTube und der GEMA raus und der User ist der gearschte.......
     

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