Medikamenten einsatz bei Tieren in deutschen Zoos

Dieses Thema im Forum "Haus, Garten, Tiere & Pflanzen" wurde erstellt von CanHurry, 4. Mai 2014 .

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  1. #1 4. Mai 2014
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15. April 2017
    Angeblich leben Zootiere in Deutschland glücklich. Aber es gibt Hinweise für den systematischen Einsatz von Psychopharmaka. Ein Affe, der durchdreht, bekommt beispielsweise einfach Diazepam.

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    Die Droge kam mit der Babyflasche. Eine Tablette in :love:-Blau, aufgelöst in Milchbrei. Epulu, der Schimpanse, nuckelte. Als die Wirkung eine Viertelstunde später einsetzte, war Epulu nicht mehr wiederzuerkennen. Zugedröhnt, benommen, aber friedlich von seiner Dosis Valium.

    [... ganzer Artikel in der Quelle]

    Wirklich nur in Ausnahmefällen?

    Was im Ausland nach einem vernünftigen Umgang mit Medikamenten klingt, hört sich in Deutschland bei einer Umfrage der "Welt am Sonntag" so an: Medikamente? Nur in Ausnahmefällen. Antidepressiva? Niemals. Die meisten Zoos formulierten eher pauschal und knapp. Klaus Wünnemann dagegen, Chef des Heidelberger Zoos, entschied sich dafür, seine Antwort um einen Extrasatz anzureichern.

    Nach Rücksprache mit den "Expertengremien für Menschenaffen des europäischen Zooverbandes" gab der Heidelberger Zoochef zu: Einzelne Menschenaffen fühlten sich manchmal nicht wohl im Zoo. Aber Depressionen? "Dieses Wort ,Depression' spielt bei der Haltung von Menschenaffen keine Rolle."


    Psychopharmaka : Die Tiere in deutschen Zoos stehen unter Drogen - Nachrichten Wissenschaft - Natur & Umwelt - DIE WELT
    -----------

    Wilde Tiere gehörn in die Freiheit und nicht ins Gehege. Wenn Menschen diese sehn wollen, sollen sie sich Videos oder Bilder anschauen.. Kein Wunder das im Kopenhager Zoo die Giraffe direkt an die Löwen verfüttert wurde. So konnte weningstens niemand mehr ein Optutionsbericht anfertigen.
     

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  3. #2 4. Mai 2014
    AW: Medikamenten einsatz bei Tieren in deutschen Zoos

    ich kann mir gut vorstellen das ein Zoo gerade für intelligentere Tiere wie Primaten sehr stressig ist und die begrenzten Gehege auch zu Konflikten führen. Kann also durchaus sein das generell Medikamente zur Beruhigung eingesetzt werden.

    Eine Art gerechte Haltung für bestimmte Tiere ist nicht einfach - was letztendlich auch zu bedenken gibt, ob es sinnvoll ist diese Tiere im Zoo zu halten.

    Das betrifft auch nicht so viele Arten, die Frage ist nur ob diese Arten wichtig sind als Besuchermagnet oder ob es auch ohne geht.

    Zoos sind generell schon eine sehr interessante Sache für Kinder und auch eine wichtige Bildungsmöglichkeit, ich denke aber das es auch ohne komplizierte Exoten funktioniert.
     
  4. #3 4. Mai 2014
    AW: Medikamenten einsatz bei Tieren in deutschen Zoos

    was wollten die denn deiner meinung nach mit dem verfüttern der giraffe verschleiern? was hätte eine "optutionierung" zu tage gefördert? warum sollte man eine giraffe überhaupt obtutionieren? eine obtution müsste vom zoo selber in auftrag gegeben werden.

    p.s. heißt es nicht addiction oder observation? bin mir nicht sicher....
     
  5. #4 5. Mai 2014
    AW: Medikamenten einsatz bei Tieren in deutschen Zoos

    Sehe ich genauso. Artgerecht ist sowieso ein dehnbarer Begriff. Katzen o.ä. die nur in der Wohnung gehalten werden könnte man schon als nicht-artgerecht bezeichnen, aber das Tier hat (im besten Fall) Beschäftigung und Kontakt zu seinem/n Bezugsmensch/en.
    Im Zoo haben die Tiere sowas allerdings nicht, außer es entwickelt einige starke Bindung zum Pfleger der allerdings auch nicht zwingend dauerhaft zur Stelle ist und das ganze nur beruflich macht.

    Ich kann mich erinnern dass ich Zoo's schon als Kind nur mäßig gut fand...viel schlimmer sind da noch Zirkusse...aber diese Debatte wird sowieso ins nichts führen und ich wüsste nicht dass es eine Diskussion darüber gibt Zoo's abzuschaffen?
     
  6. #5 9. Mai 2014
    AW: Medikamenten einsatz bei Tieren in deutschen Zoos

    Wieso könnte? Man kann eine reine Wohnunghaltung nicht als artgerecht bezeichnen, weil sie es ganz einfach nicht ist.
    Das kann man aber vielleicht vernachlässigen, weil reine Stubentiger anscheinend nichts vermissen, wenn sie wirklich nur in der Wohnung gehalten wurden und anderweitig soziale Kontakte und Beschäftigung haben. Nichtzuletzt auch die Bindung zum Menschen, schließlich sind Hauskatzen ja domestizierte Tiere.

    Doch - solche Diskussionen gibt es zumindest vereinzelt durchaus. Geführt natürlich vorzugsweise von Tierschützern, die sich zwar darüber aufregen, wenn ein junger Giraffenbulle an Raubtiere verfüttert wird - die es aber anscheinend nicht im Geringsten stört, wenn eine Kuh oder ein Schwein (oder sonst ein Tier) als Futter sein Leben lässt.

    Prinzipiell sind Diskussionen über die Tierhaltung allgemein und in Zoos im Speziellen auch gar nicht so verkehrt. Wie kann man einen Elefanten oder Tiger in einem Zoo-Gehege halten, die beide teilweise bis zu 70km täglich auf Futtersuche zurück legen bzw. ein Revier in der Größe von etwas mehr als 20 km² (Weibchen) und knapp 70 km² (Männchen) haben? (In Russland sind die Reviere sogar bis zu 400 km² groß.)
    Mal ganz davon abgesehen, dass Tiger im Regelfall als Einzelgänger leben.

    Andererseits sind Zoos vielleicht in der Funktion zur Arterhaltung doch wieder gerechtfertigt. Denn viele Tiere, die man im Zoo sieht, sind entweder in der freien Wildbahn schon ausgerottet oder stehen kurz davor. Besser wäre es allerdings, wenn das den Menschen wenigstens mal richtig deutlich vor Augen geführt werden würde.
     
  7. #6 13. Mai 2014
    AW: Medikamenten einsatz bei Tieren in deutschen Zoos

    Ja klar, die Diskussion ist vielleicht seitens PETA und anderen Tierschutzvereinen vorhanden, aber die nimmt leider keiner so richtig Ernst :(
    Ja an die Arterhaltung habe ich auch schon gedacht, aber dann lieber in Nationalparks oder ähnlichem. Wenn z.B. Tiger 3-4 Generationen im Zoo leben, sind es dann noch Tiger? - Wissen die noch wie man jagt bzw. wie man ein "Tiger" ist? Ein Stück weit Instinkt wird noch vorhanden sein, aber einiges müssen doch auch Wildtiere von den Eltern lernen...
     

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