Medizinstudium durchs kiffen zerstört?!

Dieses Thema im Forum "Schule, Studium, Ausbildung" wurde erstellt von XtodaZ, 31. Dezember 2010 .

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  1. #1 31. Dezember 2010
    Nehmen wir mal an eine Schülerin mit weißer weste und aus feinem haus fängt an Medizin zu studieren. Im 3. Semester findet sie aber heraus was kiffen ist und fängt an hier und da an am joint zu ziehen weil sie sonst nicht mehr runterkommt vom lernstress!

    Das kiffen illegal in deutschland ist, ist klar! Als Mediziner und Jurist darf man aber glaub ich keine straftat begehen denn sonst darf man nicht mehr weiter studieren oder erst garnicht anfangen.

    Sollte also die Medizinstudentin mit ner ausreichenden Menge Gras geschnappt werden, könnte das dann das Ende des Studiums bedeuten?

    Ich möchte hier nur bezüge aufs Medizinstudium sehen und nicht über sport oder physik oder nen anderen studiengang...
     

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  3. #2 31. Dezember 2010
    AW: Medizinstudium durchs kiffen zerstört?!

    Warum fragst du keinen Anwalt?

    Kurzes Googlen findet: http://www.medi-board.com/index.php?board=12;action=display;threadid=3413

    - Führungszeugnis wird vermutlich erst bei der Approbation verlangt
    - Straftaten mit einer Mindeststrafe von 90 Tagen werden aufgenommen

    => Für Kiffen erhältst du ja idR keine 90 Tagessätze (außer du bist beim Schmuggel etc. dabei)
     
  4. #3 31. Dezember 2010
    AW: Medizinstudium durchs kiffen zerstört?!

    Leider habe ich nicht immer einen anwalt auf dem schoß sitzen wenn mir solche Fragen in den Kopf kommen. Zum Glück kenne ich auch niemanden der so handelt und ich studiere selbst kein Medizin sodass die Frage nicht mich betrifft!
     
  5. #4 3. Januar 2011
    AW: Medizinstudium durchs kiffen zerstört?!

    Also, ich bin mir 100% sicher, dass Kiffen in Deutschland nicht verboten ist. Generell ist Drogenkonsum nicht verboten. Einzig und allein verboten und unter Strafe steht der Besitz und der Handel. Solange Du also nie etwas bei Dir hast kannst Du wahrscheinlich soviel konsumieren bis Du dadurch Dein Studium verkackst. Es gibt da glaube ich so juristische Haarspaltereien, ob Du den Joint "besitzt", wenn Du ihn in Deiner Hand hälts, aber zu einer Verurteilung wird das wohl eher nicht führen.

    Hab nochmal in die Approbationsordnung geschaut: Du musst zur Approbation tatsächlich ein Führungszeugnis vorweisen, sowie eine Bescheinigung, ob ein Strafverfahren derzeit anhängig ist. Zudem braucht man ein ärztliches Attest, dass einem (unter anderem) Bescheinigt, dass man nicht Drogensüchtig ist.

    Also: Wenn man nicht grade Handel treibt oder mit größeren Mengen erwischt wird, wodurch ein Eintrag im Führungszeugnis geschehen könnte, ist man relativ sicher. Problematisch wird dann aber, wenn man im Laufe der Approbation "erwischt" wird, da wird ein Strafverfahren wegen BtM sicher sofort zur Ablehnung führen, egal welche Umstände (sicher auch, wenn es wegen Geringfügigkeit eingestellt werden sollte...aber ich spekuliere hier nur!). Je nachdem, wie gut man sein Konsum im Griff hat könnte das Attest auch noch schwierig werden. Egal was alle immer (von sich) behaupten, ich kenne genug leute, die "Probleme" mit Cannabis haben, um es mal so auszudrücken.
     
  6. #5 3. Januar 2011
    AW: Medizinstudium durchs kiffen zerstört?!

    sollang du nicht in Bayern/Badenwürdenberg bist hast du kleinst Mengen wo ne Anzeige erstattet wird aber diese fallen gelassen wird (geht von 5-15 g jeh nach Bundesland) da von einem eigenen Konsum ausgegangen wird, viel wird wie gesagt nix passieren das dope biste los mehr meist ned
     
  7. #6 3. Januar 2011
    AW: Medizinstudium durchs kiffen zerstört?!

    Ansich ist dieser "Eingenbedarf" gesetzlich nirgendswo festgeschrieben.
    Jeglicher Besitz von Betäubungsmitteln ist Illegal auch wenn es nur 0,5g sind..
     
  8. #7 3. Januar 2011
    AW: Medizinstudium durchs kiffen zerstört?!

    es gibt aber schon eine gewisse regelung:

    In vielen Fällen werden Strafverfahren wegen des Erwerbs von geringen Mengen Cannabis für den Eigengebrauch eingestellt, die Handhabung ist jedoch von Staatsanwaltschaft zu Staatsanwaltschaft unterschiedlich. Geringe Mengen Cannabis werden beim Fund zwar beschlagnahmt, es muss aber nicht zwangsläufig vor Gericht verhandelt werden. Diese Regelung gilt nur für Gelegenheitskonsumenten, die Auslegung des Beschlusses liegt im Ermessen des Richters bzw. Staatsanwalts und hängt ggf. von weiteren Umständen des Einzelfalls ab. Ergibt sich aufgrund vorheriger Einstellungen der Eindruck, der Konsument sei Dauerkonsument, so kann dieser nicht mit einer Einstellung nach den Maßgaben des Bundesverfassungsgerichts rechnen. Ebenso darf keine Fremdgefährdung durch Konsum in der Öffentlichkeit vorliegen.

    Ist zwar alles auch etwas schwammig formuliert aber es gibt einen Spielraum im Ermessen des Richters bzw. Staatsanwalts.
     
  9. #8 3. Januar 2011
    AW: Medizinstudium durchs kiffen zerstört?!

    Mit einer ausreichenden Menge Ja
    Aber das müsste schon ziemlich viel sein, sodass man ihr schon fast Handel unterstellen kann.

    Aber da sie ja aus gutem Hause kommt, boxt Daddy sie da sicherlich mit nem guten Anwalt raus...

    Schlechte Idee jemandem das leben versauen zu wollen ;)
     
  10. #9 3. Januar 2011
    AW: Medizinstudium durchs kiffen zerstört?!

    Ausreichende Menge um die Crew zu versorgen, oder um sich selbst ein zu bauen macht einen Unterschied.

    Zu 99% passiert nichts wenn man mit einer geringen Menge (unter 10g) erwischt wird.
    Also von daher sollte sie sich keine Sorgen machen, außer sie wird wöchentlich erwischt:lol: ;)
     
  11. #10 5. Januar 2011
    AW: Medizinstudium durchs kiffen zerstört?!

    Du kannst dir garnicht vorstellen, was man in Deutschland tun muss, um einen Eintrag in das Führungszeugnis zu erhalten. Da muss sie schon größere Mengen dealen und dabei erwischt werden (mit voller Beweissicherung, etc.).

    Ein Medizinstudium ist also nicht in Gefahr.
     
  12. #11 5. Januar 2011
    AW: Medizinstudium durchs kiffen zerstört?!

    Schade, na dann muss ich wohl das 10 köpfige killerkommando auf sie ansetzen:rolleyes:

    Solltest vll auch mal kiffen damit du mal von deinen paranoia runterkommst und mir nicht mehr so nen scheiß unterstellst...
     
  13. #12 5. Januar 2011
    AW: Medizinstudium durchs kiffen zerstört?!

    vllt. meinte er es auch anders als es rüberkam ;)
     
  14. #13 7. Januar 2011
    AW: Medizinstudium durchs kiffen zerstört?!

    Du kannst nehmen was du willst. Das tut deiner Karriere egal ob Medizin oder Anwalt keinen Abbruch.

    Nur nüchtern solltest du zum Job kommen, um Fehler zu vermeiden. Fehler können dich deinen Job kosten.
     
  15. #14 9. Januar 2011
    AW: Medizinstudium durchs kiffen zerstört?!

    Im Falle eines Mediziners wohl aber auch das Lebend es Patienten.
    Mir ist ehrlich gesagt schon mulmig geworden, als ich die Überschrift gelesen habe.
    Kiffen soll derjenige, der es für richtig hält, ich halte da keinem einen Vortrag, soll jeder für sich selbst entscheiden.

    Wenn jetzt aber deine Freundin, Bekannte oder was auch immer, angefangen hat zu kiffen, weil sie den Stress im Studium nicht verträgt, dann ist das eben ein Indiz dafür, dass sie für diesen beruf nicht qualifiziert genug ist.
    Ein Medizinstudium ist glaub mit das schwerste Studium, das es gibt, nicht umsonst sind die Anforderungen dafür so extrem hoch, wer also ein solches Studium beginnt, sollte von Anfang an wissen, worauf er sich einlässt.

    Ich würde mir wünschen, wenn du ihr etwas ins Gewissen reden könntest und sie das Kiffen lieber bleiben lässt, nicht wegen dem Gesetz und ihrem Studienplatz, sondern viel mehr der "Berufsehre" und dem Wohl der Patienten zuliebe :D

    Okay, es wurde glaub doch eine Moralpredigt, sorry :p
     

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