Metamorphose: E-Mail-Virus jetzt IM-Schädling

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von zwa3hnn, 5. April 2005 .

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  1. #1 5. April 2005
    Chod.B ahmt menschliches Verhalten nach und versucht so, andere Nutzer zur Annahme einer Datei zu bewegen

    Der am 1. April erstmals aufgetauchte E-Mail-Wurm "Chod.B", der sich als Nachricht von Microsoft, Symantec oder Trend Micro getarnt hat, hat seine Verbreitungsmethode verändert: Seit neustem sucht sich der Schädling seine Opfer per MSN Messenger.

    Chod.B sendet sich als Datei an die MSN-Messenger-Kontakte eines infizierten Rechners und verbreitet sich so weiter. Vor dem Versand lässt der Wurm seinem Opfer eine Nachricht zukommen, in der er auf die folgende Dateiübertragung aufmerksam macht. Damit ahmt er das Verhalten eines menschlichen Kontaktes nach, der normalerweise nicht einfach kommentarlos irgendwelche Dateien schickt.

    Trend Micro Senior Systems Engineer Adam Biviano nannte die Entwicklung "alarmierend", da hier menschliches Verhalten einfach nachempfunden werde. Letztendlich kommt eine Infektion nicht durch eine Sicherheitslücke zustande, sondern nur dann, wenn der Anwender der Übertragung der Datei zustimmt. Für deutschsprachige Nutzer dürfte dies jedoch eher weniger ein Problem darstellen, da Freunde und Bekannte normalerweise nicht plötzlich in englischer Sprache kommunizieren.

    Biviano warnte davor, dass die Konzeption des Schädlings eine Kommunikation mit dem Virenschreiber zulasse. Dadurch könne es passieren, dass sich der selbe Wurm nicht mehr per MSN Messenger, sondern auch über das entsprechende Pendant von AOL oder Yahoo weiterverbreite. Biviano hält eine Ausbreitung in größerem Umfang aber nicht für sehr wahrscheinlich.

    Erst kürzlich haben Experten darauf verwiesen, dass sich Schädlinge zunehmend auch per Instant Messaging verbreiten. Diese Entwicklung sei auf die zunehmende Absicherung der E-Mail-Systeme sowie die noch gering ausgeprägten Schutzmechanismen von Instant Messaging-Software zurückzuführen. Problematisch in diesem Zusammengang sei jedoch, dass die Attacken überwiegend auf Social Engineering setzen und damit nicht einfach durch ein Patch abgewehrt werden können. Eine Erfolg versprechende Maßnahme sei lediglich die möglichst umfassende Information der Endanwender.

    quelle: ZDNet.de
     

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