Microsoft will Virtualisierungslösung Xen unterstützen

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von z3Ro-sHu, 18. Juli 2006 .

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  1. #1 18. Juli 2006
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    Microsoft und XenSource, die Firma hinter der Virtualisierungslösung Xen, verkündeten, dass sie an Interoperabilität der Virtualisierungstechnik im Longhorn-Server mit Xen arbeiten. Systeme, die unter Xen laufen, sollen damit auch als Gastsysteme unter Longhorn arbeiten können, wofür Microsoft offiziell Support leisten wird  der Longhorn-Server soll dadurch mit Microsofts Segen in der Lage sein, Linux-Distributionen, die Xen unterstützen, in einer virtuellen Maschine auszuführen. XenSource verkündete zudem, man wolle darüber hinaus auf Basis der Zusammenarbeit mit Microsoft weitere Produkte entwickeln, ohne sich näher über die Details dieser Pläne auszulassen.


    Longhorn soll die nächste Generation des Windows-Servers werden; im Unterschied zur Server-Variante hat Microsoft der Client-Version der kommenden Windows-Variante Mitte vergangenen Jahres bereits den Produktnamen Windows Vista verliehen. Microsoft erwartet, dass die Virtualisierungslösung für Longhorn als Beta-Version Ende 2006 zur Verfügung steht. Microsoft hatte bereits auf der WinHEC im Mai dieses Jahres die Virtualisierungslösung für Longhorn demonstriert und dabei auch die Lauffähigkeit von normalen Linux-Distributionen gezeigt. Mit der Unterstützung für Xen-Linux-Distributionen soll nun die Interoperabilität der Systeme weiter verbessert werden, heißt es bei Microsoft und XenSource.

    Die Virtualisierungslösung Xen nistet sich als eine zusätzliche Schicht zwischen der Hardware und den eigentlichen Betriebssystemkerneln ein und verteilt die verfügbaren Ressourcen auf die Gastsysteme. Der Xen-Hypervisor selbst besteht aus einem Kernel und den Xen-Tools, mit deren Hilfe die Gastsysteme verwaltet werden. Dom0 ist die erste  privilegierte  Domäne, unter der weitere, weniger privilegierte Gastsysteme (domU) arbeiten können. Bislang ist die Xen-Unterstützung etwa für die nächste Version von Red Hat Enterprise Linux angekündigt, der gerade veröffentliche Suse Linux Enterprise Server 10 bringt bereits Support für Xen 3.0 mit. Für Xen müssen Gastsysteme speziell angepasst werden (Paravirtualisierung); Xen 3.0 beziehungsweise Xen 3.0.2 unterstützen aber auch die Virtualisierungstechniken moderner Prozessoren wie Intels Vanderpool (VT) oder AMDs Pacifica, die Änderungen an den Gastsystemen nicht mehr erforderlich machen.
     

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