Microsofts Windows Vista

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von zwa3hnn, 15. September 2006 .

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  1. #1 15. September 2006
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14. April 2017
    Vista RC1 zum Umgewöhnen: Installation, neue Oberfläche und Spieletauglichkeit
    Viel Neues ist von Windows Vista nicht mehr übrig: WinFS ist vorerst gestrichen worden, EFI-Unterstützung zur BIOS-Ablösung kommt, wenn überhaupt, erst sehr viel später und die neue 3D-Oberfläche lässt sich gut als Zielvorlage für Spott nutzen, wie auf der vergangenen Apple-Konferenz WWDC zu sehen war. Doch abseits der offensichtlichen Änderungen hat sich unter der Haube recht viel getan, doch die Änderungen bringen nicht nur Vorteile. Vor allem Windows-Veteranen erschließen sich jene erst nach einiger Umgewöhnung.



    Waren die vergangenen Betas von Microsofts Windows Vista vor allem ein Geduldsspiel, ist der aktuelle Release Candidate (RC1) bereits recht flott und lässt sich durchaus zum Arbeiten nutzen, sobald einige Hürden aus dem Weg geräumt wurden. Viele dieser Stolpersteine - das sollte nicht vergessen werden - sind noch auf den frühen Status des Betriebssystems und einige seiner Komponenten zurückzuführen. Die Entwickler aus Redmond haben noch einige Monate Zeit, sich dieser anzunehmen und Vista den letzten Schliff zu verpassen.


    Die Erwartungen sind, nicht zuletzt durch die vielen angekündigten, jedoch mittlerweile gestrichenen Funktionen, recht hoch. Schließlich hat Microsoft seit Windows XP nichts Größeres mehr auf den Markt gebracht und das Service Pack 2 für Windows XP ist eher auf Grund der zunehmenden Sicherheitsprobleme entstanden.

    Die Installation
    Für den Selbstversuch wurde eine englische Version von Windows Vista genutzt, zum Einsatz kamen Vista x86 und x64 als RC1 sowie Vista x64 als Beta 2.

    Eine Installation der 64-Bit-Version von Vista (x64) ist unter Windows XP in der 32-Bit-Fassung nicht möglich. Wenn mit der Installations-DVD von Vista x64 gebootet wird, lässt sich das Betriebssystem auch auf einem 64-Bit-System mit Windows XP (32-Bit) einspielen. Die Einspielung von Windows XP aus hat den Vorteil, dass die Routine zunächst im Internet nach neuen Daten schauen und bei Bedarf herunterladen kann, was bereits aus Windows XP bekannt ist.


    Die Installation selbst läuft recht einfach und angenehm schnell ab. Nach der Eingabe des CD-Keys der Beta 2 oder einem neu bezogenen und der Auswahl der Partition läuft die Installation von selbst ab. Die Upgrade-Option hat Golem.de nicht getestet. Zudem erkennt Windows Vista auch einige SATA-Controller und lässt das Einbinden von Treibern von anderen Medien zu. Das betagte Diskettenlaufwerk hat also ausgedient. Für Windows-XP-Nutzer ist dagegen ein Diskettenlaufwerk noch immer Pflicht gewesen, um Treiber einzubinden. Die XP-Setup-Routine kann keine Treiber von anderen Medien laden. Geplagte Anwender konnten sich entweder mit Tools wie nLite selbst helfen oder mussten darauf hoffen, dass das BIOS entsprechende Anpassungen vornimmt.


    Nachdem die Installation angeworfen wurde, benötigt Vista für einige Zeit keine Aufsicht mehr, ein paar automatische Neustarts später steht das System bereit. Wer unter XP den Release Candidate von Vista installiert, sollte tunlichst nicht die Wartezeit nutzen, um noch Arbeiten durchzuführen. Die Installationsroutine des RC1 startet das System mit sehr kurzer Vorwarnzeit neu. Sobald das Betriebssystem installiert ist, lassen sich einige Regionsoptionen einstellen. Zudem bietet das System erste Hilfen für behinderte Nutzer an.

    Nach der Auswahl des Benutzernamens und des Passworts (eine versehentlich gedrückte Caps-Lock-Taste im Passwortfeld signalisiert Windows jetzt deutlicher) sowie des Rechnernamens und eines von drei vorgegebenen Netzwerkprofilen (Zuhause, Arbeit und Öffentlich) startet Vista zunächst einen Geschwindigkeitstest. Derweil wird der Nutzer mit Botschaften der Marke "Das derzeit sicherste Windows" unterhalten, die sanft ein- und ausgeblendet werden. Das Ergebnis des Tests wird in der Systemsteuerung abgelegt. Das geschieht jedoch nicht immer. Während der ersten Testinstallation musste erst erneut gemessen werden, um den Punktestand festzuhalten.

    Nach dem Test steht dann Vista für den ersten Anmeldeversuch bereit. Sehr angenehm: Bereits auf dem Anmeldeschirm lassen sich Tastaturprofile und Barrierefreiheitseinstellungen vornehmen. Nach einer kurzen Einrichtung des Desktops für den frisch erstellten Windows-Nutzer steht dieser dann bereit und begrüßt einen mit einem neuen Anmeldeklang. Die Windows-Startmelodie blieb hingegen unverändert. Die Laufwerksbuchstaben orientieren sich an der Windows-XP-Installation. Auch in Verzeichnisse eingebundene Partitionen tauchen an der richtigen Stelle auf, haben jedoch zusätzlich einen Laufwerksbuchstaben zugeordnet bekommen.


    Obwohl Microsoft die aktuelle Version als "Release Candidate" bezeichnet, kommt es während der Installation noch immer zu Unstimmigkeiten: Während der Installationversuche kam es zum Teil zu Problemen, die in der Beta 2 nicht auftauchten, so ließ sich die Beta 2 etwa ohne weiteres auf ein SATA-Laufwerk installieren. Der Release Candidate wollte dagegen auf dieser Platte nicht so recht in Gang kommen, auch wenn der Geschwindigkeitstest eine 3,7 ermittelt hatte. Ob es sich hier um ein Hardware- oder Treiberproblem handelt (siehe: Wieder Probleme mit Via-Chipsätzen), ließ sich bis Redaktionsschluss nicht klären.

    Auf einer PATA-Festplatte lief Vista RC1, bescheinigte der Festplatte aber nur eine 2,8 im Vista-eigenen Leistungsindex. Andere Probleme ließen sich durch eine Aktualisierung der Treiber aus der Welt schaffen. Über den Marvell Yukon Netzwerkchip, der unter der Beta 2 noch funktionierte, ließen sich einzelne Webseiten bzw. das Windows-Update mit dem RC1 nicht ansprechen. Erst der Beta-Treiber von Marvell schaffte Abhilfe. Vista installiert neben IPv4 auch IPv6 automatisch für die Netzwerkkarte, was bereits Befürchtungen einer Überlastung des DNS-Systems auslöste. Laut DE-CIX steht IPv6 bereits vor dem Durchbruch. Ein SCSI-Adapter ließ sich ohne weitere Probleme mit einem Windows-XP-Treiber einbinden.


    Es empfiehlt sich, bei Problemen mit Vista zunächst nach Beta-Treibern für Vista zu forschen. Leider bieten zurzeit nicht alle Hersteller diese an. Für die 3D-Oberfläche ist die Suche danach Pflicht, auch wenn Vista viele Grafikkarten von sich aus unterstützt.

    Vistas neues Kleid
    Die erste auffallende Neuerung: Die 3D-Übersicht aller Fenster hat im RC1 einen Link im Schnellstartbereich neben dem Startknopf bekommen. Alternativ kann auch die Windows-Taste zusammen mit der Tab-Taste gedrückt werden. Die Fenster können etwa mit dem Mausrad in Position gebracht oder auch direkt angeklickt werden. Apples Exposé-Funktion bietet ähnlichen Komfort. Letztendlich bietet Windows-Taste+Tab eine bessere Übersicht als die alte Alt-Tab-Ansicht, die immerhin kleine Vorschaubilder der Fensterinhalte bietet. Nichtsdestotrotz wird es sicher einige geben, die aus reiner Gewohnheit weiterhin Alt-Tab nutzen werden. Alte Bedienkonzepte lassen sich nun mal schwer abgewöhnen.

    Eine weitere Vista-Neuerung ist die Vorschau der Fenster in der Taskleiste, ähnlich der Tab-Vorschau des Opera-Browser. Die Vorschau funktioniert sogar bei gruppierten Tasks und dürfte insbesondere Anwendern helfen, die Fenster gleich in größeren Massen in der Taskleiste zu verstauen. Die drei Übersichtsfunktionen aktualisieren sich zudem in Echtzeit. So lässt sich etwa mit gedrückter Win+Tab-Kombination im 3D-Raum ein Video anschauen. Wird die Maus über der Taskleiste positioniert und zugleich Alt-Tab gedrückt, lassen sich zum Beispiel Videos oder Spiele in maximal drei Vorschauansichten zeigen.

    Die größte Umgewöhnung haben potenzielle Vista-Nutzer mit dem neuen Explorer vor sich. Wie auch der Internet Explorer 7 oder Office 2007 kommt der Explorer ohne Menüleiste daher. Das Zeichen ist gesetzt, Vista will mit alten Bedienprinzipien aufräumen. Wer die Menüleiste dennoch braucht, kann sie immerhin über die Alt-Taste aufrufen. Ist der erste Schock erstmal überstanden, zeigen sich durchaus Vorteile in der neuen Oberfläche. Zusammen mit neuen Fähigkeiten mutiert der Explorer fast schon zur sprichwörtlichen eierlegenden Wollmilchsau. Der Explorer zeigt jetzt unter anderem Bewertungen von Mediendateien an und kann auch Kontakte darstellen.

    Beim Kopieren gleicher Dateinamen hilft eine Vorschau zu beurteilen, ob eine Datei tatsächlich überschrieben werden kann. Zudem kann die Größe der Symbole stufenlos geregelt werden, alte Programme und Icon-Dateien sehen in den größeren Einstellungen jedoch aus wie Fremdkörper. In dem Kontextmenu befindet sich jetzt ein Eintrag, um Programme aus Sicherheitsgründen als Administrator ausführen zu lassen. Auch der Vista-Explorer versteckt im Übrigen die Dateierweiterungen, die sich nur über Einstellungen an den Spalten des Explorers wiederbringen ließen.


    Keinen Gefallen hat sich Microsoft mit dem Aufräumen der Systemsteuerung getan. Einige "Übersichts"-Seiten erschlagen den Anwender regelrecht mit Auswahlmöglichkeiten: Im Bereich Sicherheit finden sich zusammen mit der Übersicht auf der linken Seite stolze 36 Einträge. Die Suchfunktion der Systemsteuerung ist daher auch bitter nötig, sofern Einstellungen darin auch gefunden werden sollen. Hinter der hübschen neuen Übersicht finden sich immer noch zahlreiche Einstellungsdialoge, die hinlänglich bekannt sind. Auch die klassische Systemsteuerung lässt sich auf Wunsch wieder zurückholen.

    Etwas unangenehm ist zudem, dass der klickbare Bereich in der Systemsteuerung recht groß ausgefallen ist. Will der Nutzer etwa die Systemsteuerung in den Vordergrund zurückbringen, muss dieser beim Anklicken sehr genau aufpassen, um nicht versehentlich eine Aufgabe zu starten. Immerhin, die wirklich alten Logos aus der Computerverwaltung wurden endlich ausgetauscht.


    Aus dem Windows-Update wurde jetzt eine eigene Anwendung in der Systemsteuerung. Der Internet Explorer wird dazu nicht mehr benötigt und das lässt für die Zukunft hoffen, dass der Anwender nicht seine Zeit damit verbringt, ActiveX-Controls zuzulassen. Auch die altbekannten Netzwerkeinstellungen wurden einer Frischzellenkur unterzogen, an die sich der Anwender wohl erst gewöhnen muss. Ein Wechsel der Arbeitsgruppe im Netzwerk verlangt übrigens noch immer einen Neustart.

    Insgesamt sind die Hürden für alteingesessene Windows-Nutzer nicht ganz unproblematisch. Der Umstieg wirkt zwar nicht ganz so drastisch wie etwa die Angewöhnung an MacOS X oder an Desktops wie Gnome und KDE. Der Windows-Veteran wird dennoch einige Zeit damit verbringen, Einstellungen und Orte wiederzufinden, die zuvor woanders anzutreffen waren.

    Vista und 3D(-Spiele)
    Spieler müssen sich darauf einstellen, gelegentlich in den Eigenschaften des Spiels Einstellungen zu verändern. Dies wollen wir an einigen Spielen exemplarisch festhalten, um zu zeigen, was den Spieler unter Vista erwarten kann.


    Das Online-Rollenspiel Eve Online ließ sich nur als Administrator ausführen und akzeptiert DirectX 10 nicht als Nachfolger des benötigten DirectX 9.0b. Die Fehlermeldung lässt sich jedoch getrost ignorieren. Erstmal mit Administratorrechten ausgestattet, zeigt das Spiel selbst keine weiteren Auffälligkeiten mehr. Der Entwickler CCP arbeitet zudem schon an einer neuen Grafik-Engine, die DirectX 10 unterstützen soll.

    Blizzard ist hier offenbar weiter: World of Warcraft (WoW) ließ sich selbst ohne Installation unter Windows Vista RC1 starten. Ein Vorgehen, das nicht wirklich zu empfehlen ist. Spätestens beim Patchen benötigt das Spiel Zugriffsrechte, die ohne Neuinstallation nicht gegeben sind. Alternativ lässt sich das Spiel auch als Administrator starten, um eine Aktualisierung vorzunehmen.


    Probleme bereiten werden auch Spiele mit Aktivierung. Galactic Civilization II etwa behauptet, dass das Spiel zwar aktiviert wurde, aber die Seriennummer nicht zu der SID des Rechners passt. Das ist verständlich, da schließlich ein neues System installiert wurde. Hier ist eine Neuinstallation des Spiels fällig. Die Installationsroutine sprang zudem erst nach einiger Zeit an und blockierte das Explorer-Fenster in der Zwischenzeit. Dieses Verhalten legte auch Blizzards Starcraft an den Tag, so dass wohl von einem Problem im Release Candidate auszugehen ist. Microsofts User Account Control (UAC) nimmt sich viel Zeit zur Überprüfung. UAC legt jedoch nicht nur den Explorer lahm, auch alternative Dateimanager müssen geduldig auf die Freigabe warten. So ist der Anwender versucht, diesen kurzerhand mit unsanfteren Methoden zu beenden, was einen Eintrag im Problemreport auslöst.

    Während Starcraft nur leichte grafische Probleme mit der Schrift hatte und gut spielbar ist, sieht es mit Galactic Civilization II anders aus: Das Spiel lief äußerst langsam. Verantwortlich ist möglicherweise der Beta-Treiber für die Grafikkarte.


    EAs Problem-Shooter Battlefield 2 benötigte ebenfalls eine Neuinstallation. Während die Installation von der CD problemlos ablief, benötigte die Aktualisierung auf Version 1.4 durch UAC wieder ein wenig länger, da EA es versäumte, den Publisher im Update anzugeben. Etwas überraschend funktionierte der Taskwechsel aus dem Spiel äußerst schnell und reibungslos. Unter XP ist der Task-Wechsel aus einer 3D-Anwendung oft eher ein Glücksspiel. Probleme bereitet das Anti-Cheat-Tool Punkbuster, das den Spieler mit der Meldung "Inadequate O/S Privileges" hinauswirft. Aber hier hilft der Administrator-Modus weiter.

    Battlefield 2 zeigte keine weiteren Auffälligkeiten. Auf Grund des Speicherhungers des Spiels bei höheren Grafikeinstellungen sollte das System jedoch schon eher 2 GByte Arbeitsspeicher vorweisen können, auch wenn die Arbeitsspeicherverwaltung unter Vista etwas intelligenter wirkt, als dies noch bei XP der Fall war. So lagert Vista zwar fleißig Daten auf die Festplatte aus, doch merkt der Anwender davon nicht mehr ganz so viel, wie etwa unter Windows XP. Das gilt auch für andere Spiele, die merklich weniger Arbeitsspeicher verbrauchten und stärker die Festplatte beanspruchten, ohne dass es zu Wartezeiten kommt.


    Windows Vista sammelt Spiele - sofern es diese kennt - in einem eigenen Startmenü-Eintrag und erlaubt es etwa, elterliche Kontrollen zentral einzustellen. So können Eltern festlegen, dass ihre Sprösslinge Spiele erst dann aufrufen dürfen, wenn die Kleinen die notwendige Altersgrenze erreicht haben. World of Warcraft und Starcraft fanden sich dort mit Verpackungsbild in dem Spiele-Explorer wieder, die anderen Spiele waren Vista unbekannt. Weitere Spiele haben unter anderem die englischsprachigen Kollegen von Extremetech auf ihre Vista-Tauglichkeit untersucht und kamen zu einem ähnlich vielversprechenden Ergebnis, bezüglich des Spielens unter Vista.


    Insgesamt wirkt Windows Vista RC1 trotz seines Vorabstatus schon recht stabil. Wie sich Microsofts neues Desktop-Betriebssystem in Sachen Datenmigration bei Parallel-Installationen schlägt, welche Schwächen des Media Center offenbart sowie eine allgemeinen Einschätzung des Ressourcenhungers sowie des Problemmanagers von Vista nebst einiger exotischer Hardware widmen wir uns in einem weiteren Praxisbericht. Wer sich selbst einen Eindruck verschaffen will, kann Windows Vista RC 1 bei Microsoft auch in deutscher Sprache herunterladen, seit kurzem werden zudem neue Schlüssel für den Release Candidate verteilt. Die Lizenzschlüssel der Beta 2 behalten ihre Gültigkeit.


    quelle: Golem.de
     

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  3. #2 15. September 2006
    Vista: So wird der Klau von Volumen-Keys verhindert

    Vista: So wird der Klau von Volumen-Keys verhindert
    Ende Juni hatten wir bereits darüber berichtet, dass Microsoft mit der Einführung von Windows Vista und Windows "Longhorn" Server neue Maßnahmen zur Verhinderung des Missbrauchs von Volumenlizenzschlüsseln einführen will.

    In der Vergangenheit waren die Produktschlüssel von Volumenlizenzen, mit denen Firmen mehrere Computer mit einem Key aktivieren können, häufig missbraucht worden, um eine illegale Version von Windows XP Professional ohne die vorgeschriebene Aktivierung verwenden zu können.

    Mit Windows Vista führt der Redmonder Software-Konzern nun zwei neue Systeme ein, durch die die Nutzung von Volumenlizenzen besser kontrolliert werden kann. Dabei handelt es sich einerseits um den sogenannten "Key Management Server" (KMS) und andererseits um "Multiple Activation Keys" (MAK).

    Die Methode des Key Management Servers ist für Firmennetzwerke gedacht und führt einen Server ein, der die Lizenzschlüssel der angeschlossenen Clients verwaltet. Sie kann nur mit einer bestimmten Mindestanzahl von Client-Systemen genutzt werden, die von Microsoft derzeit mit 25 angegeben wird.

    Der KMS speichert den Volumenlizenzschlüssel sicher ab, auf den angeschlossenen Clients werden keinerlei Lizenzdaten abgelegt, also auch nicht der Produkt-Key. Innerhalb von 180 Tagen müssen KMS-Clients erneut Kontakt mit dem Server aufnehmen. Geschieht dies nicht, zum Beispiel weil der jeweilige Computer aus dem Netzwerk entfernt wurde, ist kein LogIn mehr möglich. Erst wenn wieder Kontakt zum Server besteht, kann der Rechner dann wieder genutzt werden.

    Jede Variante von Windows Vista und Windows "Longhorn" Server soll in Verbindung mit dem KMS-System verwendet werden können. Nach der Markteinführung des neuen Betriebssystems will Microsoft den Key Management Server auch bei Windows Server 2003 einführen. Simpel ausgedrückt, will Microsoft verhindern, dass Volumenlizenzschlüssels in den Besitz von Mitarbeitern eines Unternehmens gelangen. Nur eine sehr begrenzte Zahl von Angestellten soll Zugriff auf die Daten erhalten.

    Die zweite Methode, die Microsoft einsetzen will, sind die sogenannten Multiple Activation Keys. Dabei handelt es sich im Prinzip um normale Produktschlüssel, die, ähnlich dem heute bereits bei Endverbrauchern eingesetzten System, von Microsoft innerhalb einer Toleranzperiode aktiviert werden müssen.

    MAKs können nur für eine begrenzte Anzahl von Computern genutzt werden. Daten über die aktuelle Zahl der mit einem Schlüssel arbeitetenden Rechner kann man zukünftig auf einer entsprechenden Webseite einsehen. Durch die Begrenzung kann verhindert werden, dass Millionen Anwender weltweit einen Volumenlizenzschlüssel nutzen können, der an die Öffentlichkeit gelangt ist.

    Firmen, die Multiple Activation Keys einsetzen, weil zahlreiche Mitarbeiter im Aussendienst tätig sind und somit keinen Key Management Server verwenden können, dürfen ihren Schlüssel auch für die Re-Aktivierung von Computern nutzen. Nach einer Neuinstallation, bei der keine Veränderungen der Hardware-Ausstattung des jeweiligen Rechners vorgenommen wurden, kann das Betriebssystem so wieder aktiviert werden.

    Es handelt sich bei den Multiple Activation Keys also um Volumenlizenzschlüssel, die einem normalen Endkunden-Key entsprechen, aber nur auf einer bestimmten Anzahl von Computern genutzt werden können. Microsoft sorgt also in Zukunft dafür, dass jedes seiner Betriebssysteme nur verwendet werden kann, wenn eine Aktivierung über Internet, Telefon oder Key-Server durchgeführt wurde.


    quelle: WinFuture.de
     
  4. #3 15. September 2006
    AW: Microsofts Windows Vista in der Praxis

    also wie ich schon immer gesagt hab sieht das vom aussehen 1a aus..mal genauer zum thema jetzt:..alles heisse Luft,ich kann mich noch an XP erinnern.Damals haben die Hacker zugeschlagen kurz bevor XP wirklich auf den Markt kam.Ich habe mir den Bericht der Hacker durchgelesen,da war beschrieben wie Sie XP geknackt haben.Habe den ganzen Abend vor Lachen flach gelegen.Und dieses Mal wirds nicht anders werden.Also abwarten und Tee trinken.
     
  5. #4 17. September 2006
    AW: Microsofts Windows Vista in der Praxis

    es ist eigentlich klar, dass die sicherheitsvorkehrungen um vista aktivieren zum müssen, sinnlos sind
    die hacker arbeiten ja bereits schon mit den beta versionen und dem rc1 um zu sehen wie das ganze eingebettet ist
    von dem her dauerts auch nicht mehr lange bis es einen activation crack wie für windows xp gibt
     
  6. #5 18. September 2006
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14. April 2017
    Microsoft sammelt Meinungen zu Windows Vista RC1

    Microsoft sammelt Meinungen zu Windows Vista RC1
    Nachdem Microsoft kürzlich den Release Candidate 1 von Windows Vista der breiten Öffentlichkeit zum Download bereitgestellt hat, nähert man sich mit großen Schritten der Fertigstellung. Jetzt wurde eine umfangreiche Umfrage gestartet, die den Entwicklern zeigen soll, wie weit sie von ihrem Ziel entfernt sind.

    Die Umfrage wurde in mehrere Kategorien aufgeteilt, in denen verschiedene Punkte aufgelistet werden, die bewertet werden sollen. Dazu gehört beispielsweise die Kategorie "Entertainment", in der bewertet werden soll, wie leicht es ist, eine Musik-Datei auf dem Computer zu finden. Die Rubrik "Is Windows Vista Ready?" wurde etwas allgemeiner gehalten. Dort wollen die Redmonder mit Hilfe von neun Punkten erfahren, wie den Anwendern das neue Betriebssystem im Allgemeinen gefällt. Auch der Vergleich mit Windows XP ist erwünscht.


    Diese Umfrage zeigt erneut sehr deutlich, dass Microsoft sehr viel Wert auf das Feedback seiner Kunden legt. In den vergangenen Jahren wurde der Konzern immer wieder dafür kritisiert, dass er "sein eigenes Ding" macht und dabei nicht auf die Anwender eingeht. Auch das Bereitstellen von Testversionen für die Öffentlichkeit wäre in den letzten Jahren noch undenkbar gewesen.

    Zur Umfrage: Windows Vista Scenario Voting (englisch)

    Weitere Informationen:
    WinFuture Windows Vista Forum
    WinFuture Windows Vista Special
    Windows Vista RC 1 Screenshots
    Windows Vista Customer Preview Program (CPP)


    quelle: WinFuture.de
     
  7. #6 18. September 2006
    AW: Microsoft sammelt Meinungen zu Windows Vista RC1

    da haben die sich aber viel ausgedacht boah windows vista ist mein traum^^ ma gugn was danach kommt *neugierig sei*
     
  8. #7 18. September 2006
    AW: Microsoft sammelt Meinungen zu Windows Vista RC1

    vista ist von der aufmachung her 1a habs aber trotzdem wieder gegen das gute alte xp getauscht da es momentan kaum programme gibt die unter vista problemlos laufen(mein augenschein richtet sich mehr auf virensoftware etc)mal ehrlich was bringt mir vista wenns gut aussieht ich aber meinen pc ned wie gewohnt nutzen kann?nüx!ausserdem isses zu überladen[gewöhnungssache?]
     
  9. #8 21. September 2006
    Vista in der Praxis Teil 2 - Inkompatibilitäten und Rechte

    Vista in der Praxis Teil 2 - Inkompatibilitäten und Rechte
    RC1 mit Schwächen: Geisterordner-, Rechteverwaltungs- und Media-Center-Probleme
    Microsoft gibt dem Betriebssystem Windows Vista selbst den Namen Release Candidate, doch ganz so nahe der Veröffentlichung ist Redmonds neuer Sprössling noch nicht. Probleme durchziehen das Betriebssystem vor allem im Bereich Multimedia. An den Problemen ist jedoch nicht immer Microsoft schuld, denn hausgemachte Fehler der Entwickler finden sich überall und Redmond zeigt Ansätze, auch den letzten Entwickler zu erziehen, wie denn unter Windows zu programmieren ist.


    Microsofts Windows Vista bietet mit dem ersten Release Candidate eine Vorabversion, die sich durchaus - wenn auch mit Problemen - in einem regulären Betrieb nutzen lässt. Im ersten Teil unseres Praxisberichts haben wir uns vor allem mit der Installation, den Treibern sowie 3D-Spielereien beschäftigt. In diesem zweiten geht es um die Themen Rechteverwaltung sowie User Account Control (UAC) und die damit verbundenen Programmprobleme, die Multimedia-Eigenschaften und den Ressourcenhunger des Release Candidates von Windows Vista.

    Vista, alte Programme und User Account Control
    Exemplarisch hat Golem.de mit einigen Programmen ausprobiert, was den Anwender bei der Migration zu erwarten hat. Dabei ging es nicht in erster Linie darum, eine Liste funktionierender Programme aufzustellen, sondern aufzuzeigen, welche Szenarien denn auftreten können. Hierbei wurde besonderes Augenmerk auf das User Account Control und das Rechtemanagement gelegt.

    Endgültig Schluss machen wollen die Redmonder offenbar mit dem von vielen liebgewonnenem Lagern von Daten im Programme-Ordner. Zuweilen kommt einem sogar das Gefühl, dass der Anwender dort von nun an tunlichst gar nichts zu suchen hat. Denn ohne die erweiterten Administratorrechte darf der Nutzer nicht mal weitere Ordner unter Programme erstellen. Legt der Anwender etwa ein Verzeichnis an, will dieses umbenennen und anschließend verschieben, fragt Windows dreimal nach. Soll ein Programm dann noch in der Ordner kopiert werden, fragt das UAC erneut nach. Die einfache Installation von Programmen aus gepackten Archiven wird damit zu einer Tortur. Wer jetzt auf die Idee kommen mag, den Windows Explorer einfach als Administrator ausführen zu lassen, der wird auch hier nicht glücklich. Offenbar will Microsoft dies nicht und fragt auch in dem Administrator-Modus fleißig nach.

    Nach dem Ablegen bzw. Installieren von Programmen kommen weitere Probleme auf den Nutzer zu, sofern die Programme ihre Einstellungen in ihrem eigenen Ordner ablegen wollen. Denn das geht meist nicht mehr und führt zu allerhand Kuriositäten, an die sich Nutzer wohl erst einmal gewöhnen müssen. Will ein Programm trotzdem in seinem eigenen Ordner Dateien speichern, wird dies von Windows abgefangen und die Dateien werden tief innerhalb des Nutzerverzeichnisses in einem Ordner namens "Virtual Store" abgelegt (User/(Nutzername)/AppData/Local/Virtual Store/Program Files/(Programm)). Als angenehmer Nebeneffekt werden so einige Programme gegen ihren Willen mehrbenutzerfähig. Leider erschließt sich das Verhalten dem Anwender nicht unbedingt. Dieser wundert sich zunächst, warum eine Konfigurationsdatei nicht im Ordner des Programms auftaucht, obwohl es dem Programm dennoch gelingt, seine Einstellungen zu speichern.

    Besonders interessant verhielt sich das Pack-Programm Filzip. Obwohl die Rechte fehlten, gelang es dem Packer, Dateien im Programme-Verzeichnis abzulegen. Über verschiedene Dateimanager waren diese jedoch nicht auszumachen. Über die Dialoge behauptet Filzip jedoch trotzdem felsenfest, die Dateien seien entpackt worden und mit dem Öffnen-Dialog lassen sich die Geisterdateien sogar ausführen sowie neu packen. Nur das mysteriöse Fehlen einer .exe-Datei lässt den Anwender verdutzt dreinblicken. Des Rätsels Lösung ist Vistas Versuch, die Virtual-Store-Ordner dynamisch in die Dialoge von Filzip einzublenden und damit dem Programm das Vorhandensein der Ordner vorzugaukeln. Offenbar denkt Vista, dass Filzip seine eigenen Dateien im Programmverzeichnis ablegen will. Tatsächlich wird die Festplatte an Stellen mit Dateien befüllt, die der Anwender eher nicht finden wird.

    Als weiteres Beispiel muss der E-Mail- und Newsserver Hamster herhalten. Der Server läuft auch im Programme-Ordner, der direkte Zugriff auf die Konfigurationsdateien bleibt dem Anwender jedoch über die Hamster-Dialoge verwehrt. Auch hier finden sich sämtliche Daten im Virtual-Store-Ordner, mit denen der Hamster nur bedingt etwas anfangen kann. Ähnliches ließ sich mit dem E-Mail-Programm Becky ausmachen, das mutwillig einen Ordner im Programme-Verzeichnis erstellen sollte. Das Anlegen selbst gelang, der Ordner befand sich jedoch diesmal tatsächlich dort, wo ihn Becky haben wollte. Nutzbar war der Ordner für die Software dennoch nicht.

    Mit Firefox lief die Installation problemlos, aber das Flash-Plug-In ließ sich über den eigenen Plug-In-Manager nur installieren, sofern der Browser als Administrator ausgeführt wurde. Zur Mitarbeit mit dem Programme-Ordner kommt es bei iTunes 7 erst gar nicht, die Setup-Routine verweigert schlicht die Installation mit einer wenig aussagekräftigen Fehlermeldung. Das Java Runtime Environment bricht die Installation zu einem späteren Zeitpunkt ab, so dass eine Einbindung in den Browser fehlschlägt.

    Auf Grund solcher Rückschläge könnte einem nun in den Sinn kommen, einfach die Programme eines parallelen Betriebssystems zu nutzen. Dateien, Ordner und Programme, die etwa noch unter Windows XP erstellt wurden, sind jedoch nur eingeschränkt nutzbar, wenn sie auf einer NTFS-Partition liegen, da die Rechte beim Nutzer der Parallel-Installation liegen. Es ist jedoch ohne weiteres möglich, den Dateien oder ganzen Ordnern einen zusätzlichen Nutzer zuzuweisen. Wird dies jedoch nicht getan, häufen sich die Probleme: Einige Programme lassen sich etwa starten - sobald diese jedoch schreibend auf ihr Verzeichnis zugreifen wollen, kann es zu den ersten Problemen kommen. Einige Anwendungen verweigern dann selbst das Beenden des Programms, so dass einem nichts anderes übrig bleibt, als das Programm über den Task Manager zu beenden, da selbst das Kontextmenü auf der Taskleiste nicht aufrufbar ist.

    Derartige Experimente führen gelegentlich auch zu Problemen, die Vista bemerkt und in einer Problemliste als Report speichert. Auf Wunsch lassen sich die Probleme an Microsoft schicken. In Zukunft soll das Tool auch eine Lösung für das Problem zurückliefern - sofern es denn eine gibt. Während des Tests haben sich einige Einträge im Problem-Report angesammelt, die sich hochladen ließen. Lösungen gab es jedoch keine, zumindest nicht von Microsoft und die Datensammelwut wird den ein oder anderen Anwender sicher aufhorchen lassen. Es sammeln sich doch schnell Daten im zweistelligen MByte-Bereich an, die gesammelt hochgeladen werden wollen. Bei bekannten Problemen warnt Vista den Anwender zudem. So etwa bei dem E-Mail-Client The Bat, der bis auf die Warnung in einem kurzen Test jedoch keine Auffälligkeiten zeigte.

    Abhilfe gibt es auf mehrere Arten, sofern der Anwender überhaupt durch die Kombination von Rechten, UAC und Virtual Store blickt. Wenig empfehlenswert: Programme werden als Administrator gestartet, hebeln jedweden Schutz aus und erstellen unter anderem eine zweite Konfiguration. Als Alternative lassen sich Vista-inkompatible Programme schlichtweg in einem anderen Ordner installieren, den Vista nicht überwacht. Um die kompletten Rechte der erstellten Ordner einzusehen, braucht es im Übrigen ganze vier Fenster, die jedoch bereits aus früheren Windows-Versionen bekannt sind. Als letzte Möglichkeit lässt sich UAC auch gleich ganz abschalten, was die Sicherheitsbemühungen von Microsoft aber ad absurdum führen würde. Von daher erscheint es unverständlich, warum Microsoft das Abschalten überhaupt anbietet. Möglicherweise ist die Funktion mit der Endversion nicht mehr deaktivierbar.

    Da Programmdaten tunlichst nichts mehr im Programme-Ordner zu suchen haben, sondern stattdessen korrekt im Nutzerverzeichnis gelagert werden sollen, wird es umso wichtiger, die Daten auch zu finden. Schon Windows XP versteckt jedoch wichtige Ordner wie etwa (Nutzername)/Lokale Einstellungen/Anwendungsdaten bzw. (Nutzername)/Anwendungsdaten, wo viele Programme die Nutzerdaten hinterlegen. Wer etwa seine Daten sichern wollte, musste diese Ordner erst einmal finden. Unter Windows Vista RC1 hat sich diesbezüglich nicht viel geändert. Allerdings befinden sich einige Systemlinks im Nutzerverzeichnis, welche wohl aus Kompatibilitätsgründen dort liegen. Der Ordner Anwendungsdaten ist jetzt ein Link, der auf (Nutzername)/AppData/Roaming zeigt. Das Ziel dieser Links ist mit dem normalen Kontextmenü nicht ersichtlich. Mit Mark Russinovichs Junction-Tool lassen sich die Ziele derartiger symbolischer Links herausfinden. Nutzen lassen sich die vorhandenen Links nur nach Anpassung der Rechte. Zusammen mit Virtual Store landen benutzerabhängige Daten für ein Programm jetzt bereits in bis zu drei verschiedenen Ordnern.

    Die meisten Unannehmlichkeiten mit dem Rechtesystem lassen sich mit einem alternativen Dateimanager umschiffen. Startet man etwa den Total Commander im Administratormodus, wird für die manuelle Installation eines Programms nicht viermal nachfragt. So lässt sich UAC zumindest temporär gekonnt aushebeln. Gerade beim Hantieren mit mehr als nur einem Verzeichnis spart man sich einige lästige Aufforderungen des Systems, auch wenn dies nicht ganz im Sinne des Erfinders ist. Ohne Administratormodus kann der Total Commander jedoch nur in Teilen mit UAC umgehen. So lassen sich etwa über das Kontextmenü des Total Commanders durchaus die meisten Aktionen durchführen. Werden jedoch die eigenen Routinen des Dateimanagers genutzt, meldet dieser schlichtweg einen Lese- bzw. Schreibfehler.

    Der Entwickler des Total Commanders, Christian Ghisler, gab auf Anfrage an, den Total Commander an Vista weiter anpassen zu wollen. Er ist bereits dabei, mit dem Release Candidate zu testen, so dass er zuversichtlich ist, noch vor dem Erscheinen von Vista eine angepasste Version herauszubringen, die dann besser mit Vistas User Account Control zusammenarbeiten soll. Bei all den Experimenten fällt zudem auf, dass Microsofts User Account Control noch immer dazu neigt, Anwender zur Bestätigung diverser vermeintlich belangloser Aufgaben aufzufordern. UAC ist aber nicht mehr ganz so aufdringlich, wie es in der Beta 2 der Fall war. Es tritt jedoch schnell eine gewisse gefährliche Gewöhnung ein. Neuere Software sollte zudem UAC nicht mehr so häufig aufrufen, wenn sich die Entwickler von Fremdsoftware den Empfehlungen von Microsoft entsprechend verhalten. Die meisten der Empfehlungen sind jedoch bereits hinlänglich bekannt und helfen dem Anwender nicht, wenn Programme wie StarMoney ihre Daten etwa in absoluten Pfaden speichern.

    Passend zu den Rechteproblemen in der Ordnerstruktur sind die Rechteprobleme bei Wechselmedien, zumindest wenn sie in NTFS formatiert wurden. Meist wird noch auf das alte Dateisystem FAT zurückgegriffen, um etwa den Datenaustausch mit Linux oder MacOS zu vereinfachen.

    Wechselmedien, Netzwerk und Partitionen

    Als Beispiel für Wechseldatenträger musste die magneto-optische Technik im 3,5-Zoll-Format herhalten, die im Januar 2007 zumindest in Europa eingestellt wird. Das Löschen auf MO-Diskette gelang zunächst nicht. Auch hier waren es wieder Rechteprobleme auf dem Medium. Die betreffende MO-Diskette wurde unter Windows XP erstellt und war an einen für Vista unbekannten Nutzer gebunden. Nachdem die Rechte entsprechend gesetzt wurden, arbeitet das Medium einwandfrei. Unter Vista formatierte Disketten bekommen von Anfang an die nötigen Rechte zugewiesen (Jeder; Volle Kontrolle) und werden nur auf Wunsch eingeschränkt. Alternativ lassen sich Medien auch mit FAT formatieren, wo es die Rechteproblematik gar nicht erst gibt. Vistas Explorer hatte bei einem Tausch zudem Schwierigkeiten mit dem Namen der MO-Diskette. Der Fehler ist jedoch rein kosmetisch. Sowohl beim MO-Laufwerk als auch bei einem Jaz-Laufwerk gab Vista zuweilen falsche Sektorgrößen vor, was die Hardware unmittelbar zum Absturz brachte. Ein paralleles Iomega-Zip-Laufwerk ließ sich im Übrigen gar nicht installieren.

    Das lästige Problem, dass Windows im System nicht immer vergebene Laufwerksbuchstaben kommuniziert und es so etwa dazu kommen kann, dass ein Netzlaufwerk den Laufwerksbuchstaben blockiert, bei dem sich ein USB-Stick anmelden will, hat Microsoft offenbar gelöst (siehe Knowledge-Base-Artikel 297694). Zumindest in unseren Versuchen konnte das unter Windows XP leicht nachvollziehbare Verhalten nicht mehr mit Vista reproduziert werden. Ordnet man mehreren Laufwerken jedoch mutwillig denselben Laufwerksbuchstaben zu, haben Wechseldatenträger Priorität über Netzlaufwerken, die dann als getrennt angezeigt werden. Auch hier gibt es noch einige kosmetische Fehler, die mit dem Öffnen des Laufwerks als "Portable Device" behoben werden können.

    Wer sich etwa angewöhnt hat, Laufwerke bzw. Partitionen als Verzeichnisse einzubinden, der wird sich darüber freuen, dass diese Laufwerke nun einen eigenen Papierkorb bekommen. Zu löschende Daten landen jetzt im Papierkorb der Partition und nicht im Papierkorb des übergeordneten Laufwerks, das einen Buchstaben besitzt. Das Löschen größerer Datenmengen geht so um ein Vielfaches schneller vonstatten.

    Auffallend am Rande war der Umstand, dass es über das Netzwerk nicht möglich war, sich an einem Macintosh-Rechner anzumelden. Davon dürften auch Samba-Freigaben unter Linux betroffen sein. Offenbar hat Microsoft an der Anmeldeprozedur etwas geändert. Mit dem Macintosh-Rechner auf Vista zuzugreifen funktionierte dagegen einwandfrei.

    Stand-by und Ruhezustand

    Kräftig überarbeitet hat Microsoft die Stromsparmodi, die sich jetzt weit weniger leicht von Programmen aus dem Tritt bringen lassen. Unter Windows XP kann es durchaus passieren, dass das Betriebssystem mitunter Minuten braucht, um aus einem Stromsparmodus wieder aufzuwachen. Nicht so unter Vista.

    Die Stand-by-Modi hinterließen zunächst jedoch ein zwiespältiges Bild. Bei den ersten Versuchen, das System schlafen zu legen, blieb der Rechner nicht im Stand-by-Modus (Suspend to RAM/S3) oder Hibernate-Modus (Suspend to Disk/S4), sondern wachte unmittelbar nach dem Versuch wieder auf. Der Hibernate-Modus funktionierte mit manueller Abschaltung des Rechners zuverlässig. Der Stand-by-Modus zeigte ebenfalls keine Auffälligkeiten und war schneller als unter Windows XP. Da der Rechner jedoch sofort aufwachte, blieb der Stand-by-Modus zunächst nutzlos.

    In solchen Fällen muss jedoch nicht immer Microsoft schuld sein: In unserem Falle genügte das Aufspielen einer Beta-Version des Hauptplatinen-BIOS, um dem Rechner den automatischen Neustart abzugewöhnen (Beta 1018-001 vom Januar; Asus A8V Deluxe). Ein Vorgehen, das für den Endanwender eher nicht anzuraten ist. Nach dem Aufspielen des BIOS funktionierte dann der S3-Modus wie erwartet. Dafür wollte der Rechner aus dem S4-Modus nicht mehr aufwachen. Die Schlafmodi unter Windows XP haben dagegen das BIOS-Update überstanden.

    Sowohl der S3- als auch der S4-Modus waren sehr viel schneller als noch unter XP. Selbst ein belasteter Desktop startete schneller als ein unbelasteter XP-Dektop. Das Einzige, was auffiel, war eine erhöhte Festplattenaktivität nach dem Aufwachen, was jedoch keinen Einfluss auf die fühlbare Geschwindigkeit des Systems hatte.

    Multimedia und andere Dreingaben

    Mit Windows Vista Ultimate bietet Microsoft erstmals ein Komplettpaket, das sowohl das Media Center als auch die Tablet-PC-Unterstützung umfasst.

    Trotz der Eingabe mit der Maus funktionierte die Tablet-PC-Schrifterkennung auch bei undeutlicher Schreibweise recht gut. Nicht ganz eindeutige Buchstaben, die in Eile oder mit der Maus eingegeben wurden, erkennt die Handschrifterkennung aus dem Zusammenhang. In einem kurzen Test erwies sich diese sowohl mit der Druckschrift als auch der Schreibschrift als präzise genug, ohne dass der Anwender speziell trainieren musste.

    Dem Status eines Release Candidate werden die Multimedia-Dreingaben nicht gerecht. Die Medienwiedergabe hatte vor allem Leistungsprobleme. Sowohl der Windows Media Player 11 als auch das Media Center spielten DVDs ab. Letzteres neigte aber dazu, bei Lautstärkeänderungen die Wiedergabe zu unterbrechen und auch sonst teils arg träge zu reagieren. Nur Task-Wechsel sorgten für ein Fortsetzen der Wiedergabe, die jedoch auch nicht ganz unproblematisch waren und oft zu einem nicht mehr sichtbaren Bild führten. Das Media Center macht insgesamt eher den Eindruck, als sei es noch in der Betaphase und bedarf noch einiger Überarbeitung, da es sich teilweise gar nicht mehr bedienen ließ. Auch der Media Player wirkt noch sehr unreif und neigt ebenfalls dazu, für kurze Zeit gar nicht zu reagieren. Die aktuelle Beta-Version des Windows Media Player für Windows XP reagierte im Übrigen sehr viel träger, neigte aber nicht zu Aussetzern wie die Vista-Variante. Hier ist jedoch nicht auszuschließen, dass die Beta-Treiber für die Grafikkarte (Nvidia GeForce 7600 GS AGP) das eigentliche Problem sind.
     
  10. #9 21. September 2006
    Vista in der Praxis Teil 2 - Inkompatibilitäten und Rechte Teil 2

    Ressourcenhunger...

    ... ist sicherlich der größte Kritikpunkt, den viele an Windows Vista haben. Spaß macht das System tatsächlich erst, wenn die notwendige Hardware vorhanden ist. Im Vergleich zu Windows XP wirkt Vista trotzdem genügsamer. Die Speicherauslastung kam selten ans Limit und dass Vista wichtige Elemente wie das Startmenü oder das Kontextmenü auf die Festplatte auslagert, ist nicht vorgekommen. Trotzdem, der Ressourcenhunger ist enorm. Schon nach dem Booten belegt Vista locker 400 MByte des Arbeitsspeichers, die recht starke, aber wenig fühlbare Nutzung der Festplatte ausgenommen. Tatsächlich kam es nur während des Spielens von Battlefield 2 zu unangenehmen Verzögerungen.

    Der Explorer ist in einigen Einstellungen auch ein wahrer Ressourcenfresser: Wird in Ordnern mit vielen Dateien etwa die Symbolgröße gewechselt, kommt es zu einer spürbaren Belastung des Systems, das die Voransichten neu berechnet. Möglicherweise hat eine Dual-Core-CPU hier Vorteile.

    Ein wenig helfen soll die ReadyBoost-Funktion von Windows Vista: Das Betriebssystem nutzt dazu einen angeschlossenen USB-Stick mit mindestens 230 MByte freiem Speicher, sofern der Stick den Geschwindigkeitstest besteht. Für das Bestehen ist jedoch nicht die sequenzielle Geschwindigkeit des Sticks maßgeblich, sondern die Geschwindigkeit bei zufälligen Zugriffen. In einem Test gelang dies mit dem SanDisk Cruizer Mini und dem Kingston DataTraveler U3 mit jeweils 512 MByte Speicher. Ein Toshiba-Stick war Vista dagegen zu langsam. Der Cruizer Mini zeigte mit seiner Lampe eher selten Aktivität an und meist auch nur dann, wenn der Arbeitsspeicher nahe der Auslastungsgrenze war. Weitere Informationen und kompatible Sticks befinden sich in der englischen ReadyBoost FAQ auf hwspirit.com.

    Eindruck des Release Candidate

    Ein Fazit zu ziehen wäre voreilig. Zum einen ist Vista - auch wenn Microsoft die Software als "Release Candidate" bezeichnet - noch ein ganzes Stück von der Fertigstellung entfernt und zum anderen konnten Treiber, Hardware und Software nur exemplarisch betrachtet werden.

    Für den Release Candidate lässt sich sagen: Er läuft, nicht immer ganz flüssig und insbesondere im Multimedia-Bereich und bei Spielen derzeit langsamer als Windows XP, aber Instabilitäten waren bis auf einen einzelnen ungewollten Absturz und die Probleme mit dem S4-Modus nicht auszumachen. Einzelne Teile des Betriebssystems erscheinen jedoch noch immer unausgereift. Hier ist insbesondere das Media Center zu nennen. Viel Arbeit haben auch Softwareentwickler vor sich, die jetzt definitiv anfangen müssen, sich in Windows-Dokumentationen einzulesen. Die meisten der beschriebenen Probleme sind hausgemacht: Schuld sind die Redmonder, die zu lange zu viel toleriert haben, sowie Dritthersteller von Software, die auch Jahre nach der Einführung von Mehrbenutzersystemen noch nicht in der Lage sind, sich anzupassen bzw. keinen wirklichen Druck von Microsoft verspürten. Die Entwickler jetzt mit UAC einem sanften Druck auszusetzen, ist sicherlich kein falsches Mittel. Leider hat es derzeit den Anschein, dass es den Anwender in Mitleidenschaft zieht, sofern Microsoft nicht noch einige Dinge überarbeitet. Besonders die Geisterdateien dürften für interessante Anrufe aus dem Bekanntenkreis sorgen und ob auch alle Versionen von Windows Vista die Kontrolle auf Zugriffsrechte erlauben werden, bleibt abzuwarten. Windows XP macht hier einen deutlichen Unterschied zwischen den Ausführungen Professional und Home.

    Der Oberflächenliebhaber wird sich vor allem an der flüssigeren Darstellung erfreuen. Die 3D-Effekte sind größtenteils dezent und wirken sogar weniger auffällig als etwa die verspielten Fensterminimierungen von Apples Betriebssystem MacOS X. Hat man sich erst einmal daran gewöhnt, möchte man nicht so gerne zu der klassischen und subjektiv langsamen 2D-Oberfläche zurückkehren, die so ihre Macken hat. Zudem sind Transparenzen über Videoausgaben jetzt weniger ein Problem und das Fokusmanagement der Fenster hat sich während der Testphase besser verhalten als unter Windows XP. Fenster, die im Vordergrund bleiben sollten, verhielten sich entsprechend den Erwartungen. Dennoch ist die 3D-Oberfläche nicht perfekt. Leichte Darstellungsprobleme sind ab und an auszumachen. Wird etwa ein Video im Videolan Player (VLC) abgespielt, schaltet sich die gesamte 3D-Oberfläche ab und wechselt in das Windows Vista Basic Theme. Das Umschalten geht immerhin recht schnell vonstatten - dass es aber besser geht, zeigt die Konkurrenz aus Cupertino, die selbst beim Starten der Classic-Umgebung unter MacOS X nicht zu solch drastischen Mitteln greift.

    Der Umsteiger wird es nach dem derzeitigen Stand am schwersten haben: Nicht alle Programme können einfach weiter genutzt werden, sondern verlangen Windows-typisch nach einer Neuinstallation bzw. nach Experimenten mit dem Programm. In einigen Fällen funktionieren Programme ohne Anpassung des Softwareherstellers auch erst einmal gar nicht. Gewohnte Anwendungsmuster müssen umgestellt werden und letztendlich reicht vielen schon der optische Wechsel als Abschreckungsgrund aus. Computerneulinge werden dagegen weniger mit alten Macken von Windows belästigt, an die sich die Veteranen längst gewöhnt haben. Dafür besteht natürlich die Gefahr, auf Programme zu stoßen, die noch nicht für Vista vorbereitet sind und entsprechend für Frust sorgen können.

    Wer sich viel erhofft hatte, wird jedoch enttäuscht werden. Dank massiver Kürzungen von Funktionen bleibt von Vistas Zielen nicht viel übrig. Für viele wird Vista nichts weiter sein als ein längst überfälliges Update, das mit alten Problemen viel zu spät aufräumt und trotzdem keinen Rundumschlag darstellt. Einerseits stößt der Anwender überall auf neue Bedientechniken, auf der anderen Seite finden sich jedoch noch immer Reste aus Windows-Urzeiten.

    Wer Windows Vista ausprobieren möchte, kann sich den Release Candidate 1 bei Microsoft auch in deutscher Sprache herunterladen. Seit kurzem werden zudem neue Schlüssel für den Release Candidate verteilt. Die Lizenzschlüssel der Beta 2 behalten ihre Gültigkeit. Windows Vista soll im Januar 2007 auf den Markt kommen. In einem weiteren Artikel hat Golem.de bereits über die bestätigten Preise berichtet. Zu System-Builder-Lizenzen gibt es jedoch noch keine Angaben.


    quelle: Golem.de


    P.S.: Bilder/Screenshots gibts in der Quelle.
     
  11. #10 21. September 2006
    Vista: Analysten gehen von Marktstart im Mai aus

    Vista: Analysten gehen von Marktstart im Mai aus
    Die Europäische Union hat vor gut einer Woche verkündet, dass sie mit den Sicherheitsfunktionen in Windows Vista nicht einverstanden ist. Diese Features behindern den Wettbewerb, da die Produkte der Konkurrenz überflüssig werden.

    Konkrete Änderungswünsche wurden Microsoft noch nicht mitgeteilt. Trotz dieser Meldung in der Schlussphase der Entwicklung von Windows Vista, gehen die Redmonder von einer pünktlichen Veröffentlichung ihres neuen Produkts im Januar 2007 aus. Die Analysten von Gartner hatten in der Vergangenheit bereits prognostiziert, dass dieser Termin nicht gehalten werden kann. Nach den jüngsten Meldungen in Zusammenhang mit der EU, verstärkten sie ihre Aussage nochmals.

    Gartner geht davon aus, dass Windows Vista erst im Mai 2007 erhältlich sein wird. Doch nicht nur in Europa wird es Probleme geben, auch in Nordamerika wird Microsoft den Termin nicht halten können. Aus diesem Grund wird sich der weltweite Marktstart verzögern. Sie geben als Grund nicht nur die Bedenken der Europäischen Union an. Laut Gartner beeinflussen viele Faktoren diese Entscheidung.

    Unter anderem hat Microsoft Angst, dass die Einzelhändler das neue Betriebssystem nicht ausreichend bewerben, da das Weihnachtsgeschäft vor der Tür steht und deshalb andere Produkte im Mittelpunkt stehen. Die weltweit sinkenden PC-Verkäufe spielen ebenfalls eine Rolle, da sich die Situation erst Mitte 2007 bessern wird.


    quelle: WinFuture.de
     
  12. #11 21. September 2006
    AW: Microsofts Windows Vista in der Praxis

    also das design is aufjedenfall wirklich geil und es musste auch ma was neues kommen :d
    also ich hab die beta ma getestet und musste leider feststellen dass mein pc 2 ghz 512 mb ram leider viel zu schlecht war und es nur laggte... :/

    schade
     
  13. #12 23. September 2006
    AW: Vista: Analysten gehen von Marktstart im Mai aus

    Mal eine kurze Frage: Welche Mindestanforderungen braucht man denn dafür ? Also ein gewöhnlicher Heim-PC schafft doch niemals diese Grafikanforderungen. Meine PC würde alleine schon bei der 3d-Auffächerung der Systemfenster die Krätsche machen..
    Wird es in Zukunft extrem Leistungsstarke "Standard-PCs" geben , die damit klar kommen ?

    Gruß Maju
     
  14. #13 1. Oktober 2006
    Redmond sieht rosa für Vista

    Windows Vista wird sich nach Erwartung von Microsofts Product Manager Brad Goldberg doppelt so schnell am Markt verbreiten wie sein Vorgänger Windows XP. "Same Procedure as every Year", könnte man angesichts der werblichen Zuversicht meinen: Anlässlich der Einführung von Windows XP hatte sich gar das unabhängige Marktforschungsinstitut IDC noch im September 2001 zu höchst optimistischen Prognosen hinreißen lassen und dem damaligen Windows-Neuling vorhergesagt, er werde seinen Vorgänger auch auf bestehenden PCs zügig verdrängen. Dasselbe Institut muss aber just herhalten, um Microsofts Enttäuschung über den seinerzeitigen Verkaufserfolg von Windows XP zu untermauern. Laut IDC waren ein Jahr nach Einführung von XP nur etwa zehn Prozent aller Firmen-PCs mit dem System ausgestattet, kein Wunder nach dem beobachtet schlechten Verkaufsanlauf in Deutschland und den USA. Die Erfahrung hat offenbar zumindest die IDC-Marktforscher vorsichtig gemacht: Dass Vista binnen zwölf Monaten eine 20-prozentige Marktdurchdringung erzielen könnte, erklärte ein Firmensprecher für "beinahe unmöglich".

    Microsoft baut auf die These, Vista sei "für Firmen gebaut" und man gebe diesen das Werkzeug an die Hand, das neue System schneller auf die Straße zu bekommen. Einheitliche Installation ohne großen Einfluss der gewünschten Landessprache mag dafür sprechen. Andererseits wirbt der Software-Riese nicht umsonst mit der engen Verzahnung zwischen Windows Vista und dem zur gleichen Zeit herauskommenden Office 2007. Dieses jedoch bringt gegenüber seinem Vorgänger eine radikal umgekrempelte Bedienphilosophie – sicher ein Faktor, der manchen Kunden vor einer sofortigen Umrüstung seiner PCs zögern lassen wird.

    Quelle:heise.de
     
  15. #14 2. Oktober 2006
    AW: Redmond sieht rosa für Vista

    ich finde das neue office packet zumindest ist ein klarer fortschritt.
    obwohl alles anders aussieht findet man sich sofort zurecht und findet alles mit ein paar mausklicks selbst wenn man das programm zum ersten mal startet.

    aber das neue windows an sich kann mir gestohlen bleiben und ich glaub so denken die meisten xp user xD^^

    ich glaub kaum das das neue system so einschlägt wie die davor.
     
  16. #15 2. Oktober 2006
    AW: Redmond sieht rosa für Vista

    word!
    mir ist windows xp schon zu voll mit grafik möchtegern design vollgepackt.. das ist einfach nur unnötig da es einfach nur den system auslastet.. da wäre mir ein einfach klassischer design lieber.. der stabiler ist.. hab mir vista themes gezogen und bemerkt wie sich der pc verlangsamt.. einfach unnötig.. windows ist gut aber sollte nicht zuviel auf grafik setzen da es zu stark den pc auslastet und darauf hab ich zumindest kein bock.. neue hardware wegen sowas zu kaufen.. werd wohl mein xp noch lange drauf lassen bis vielleicht irgendwann eine abgespeckte version von vista erscheint der die funktionen auch hat aber nicht den pc so auslastet... (hab nen pentium 4 - 2,8 ghz prozessor aber trotzdem)

    und das mit den büros wird auch bestimmt nich so werden ich glaub eher das gegenteil weil dann sonst die pcs alle viel langsamer arbeiten werden und man auf neue rechner zu bezahlen keine lust hat ;)

    mfg
     
  17. #16 2. Oktober 2006
    AW: Redmond sieht rosa für Vista

    Zum ersten Punkt kann ich dir wirklich nicht zustimmen. Ich benutze Office seit 97 und bereits die Umstellung von 2000 auf XP war nicht gerade das Gelbe vom Ei. Jetzt heißt es wieder umstellen und was glaubst du wielange es dauert bis meine Mutter diese neue Officepaket bekommt und ich ihr alles zeigen muss. ;)

    Zum zweiten Punkt kann ich dir mittelfristig Recht geben. Aber früher oder später müssen alle Zocker auf Win Vista umsteigen - leider. DX10 go to hell bis Games und Grakas verfügbar sind.
     
  18. #17 2. Oktober 2006
    AW: Redmond sieht rosa für Vista

    Wahrscheinlich wurde mehr Geld für Marketing statt Entwicklung ausgegeben.
    Mal sehen wie das Produktergebnis darunter leidet :D

    Wenn ich schon mal Standardmässig Verträge laufen habe, dass bei fast jedem neuen Computer gleich mal Windows XP dabei ist, kann ich auch verkaufen. ^^
     
  19. #18 3. Oktober 2006
    McAfee schaltet Anti-Werbung gegen Vista

    McAfee schaltet Anti-Werbung gegen Vista

    Hersteller von Antiviren-Software machen Front gegen Windows Vista. Als weiterer Anbieter warf McAfee Microsoft vor, die Entwicklung von Sicherheits-Software für Vista zu behindern. Damit wolle der weltgrößte Software-Hersteller einen Vorteil für seine eigenes Schutzsystem, das Windows Security Center, schaffen, das fester Bestandteil von Vista ist, kritisierte McAfee in einer ganzseitigen Anzeige in der Financial Times vom Montag. McAfee-Konkurrent Symantec hatte sich bereits ähnlich geäußert.

    Sollte Microsofts eigene Sicherheitssoftware der einzige Schutz für Vista werden, könnte dies beträchtliche Risiken für die Verbraucher haben, argumentiert McAfee: "Wenn sie versagt, versagt sie auf 97 Prozent der Desktops weltweit." Der Wettbewerb verschiedener Anbieter sei wichtig, um die Gefahren zu bekämpfen.

    Auch die EU-Kommission betonte mehrfach, dass der Wettbewerb bei Antiviren-Software nicht blockiert werden dürfe. Microsoft warnte daraufhin, der für Anfang 2007 geplante Marktstart von Vista könne in Europa verzögert werden. Ziel der eingebauten Sicherheitslösungen sei, den Kunden zu schützen.

    Neben den Herstellern von Sicherheitsprogrammen hat auch der Softwarehersteller Adobe in Brüssel gegen Vista protestiert. Microsoft will in Windows ein Programm einbetten, mit dem PDF-Dokumente erstellt werden können. Adobe befürchtet, dass dadurch das Geschäft mit seiner Acrobat-Software einbrechen könnte.

    In der Vergangenheit hatte Microsoft zum Beispiel den einst führenden Internet-Browser Netscape mit seinem mit Windows verknüpften Internet Explorer binnen kurzer Zeit in die Nische verwiesen. Seinen Media Player musste Microsoft auf Druck der EU-Kommission bereits stärker von Windows entkoppeln.

    Quelle: heise.de
     
  20. #19 4. Oktober 2006
    Windows Vista: Release Candidate 2 soll Ende der Woche erscheinen

    Windows Vista: Release Candidate 2 soll Ende der Woche erscheinen
    Fertigstellung für diesen Monat geplant


    Microsoft will Ende der Woche eine weitere Testversion von Windows Vista bereitstellen. Dies berichtet der gewöhnlich gut informierte Windows-Experte Paul Thurrott unter Berufung auf interne Kreise.
    Die Software trage die Build-Nummer 5743 und soll als Release Candidate 2 veröffentlicht werden. Sie werde Betatestern, MSDN- und Technet-Abonnenten sowie einem eingeschränkten Kreis von Mitgliedern des Consumer Preview Program zur Verfügung stehen.

    Der Release Candidate 1 von Windows Vista wurde Anfang September zum Test freigegeben. Darauf folgte mit Build 5728 eine weitere Vorabversion. Die Fertigstellung des Systems soll nach aktuellen Planungen Ende Oktober erfolgen.


    quelle: ZDNet.de
     
  21. #20 4. Oktober 2006
    AW: Microsofts Windows Vista

    also um noch mal auf die performance zurückzukommen:
    erst mal mein sys:
    AMD Athlon 3000+ @ 2400mhZ
    Infineon DDR333 2x 512 mb (Dual Channel)
    MSI K7N2-L (Mainboard)
    Radeon 9800SE AIW (auf pro geschaltet)

    auf meinen auch schon betagten system käuft vista fast so schnell wie xp
    aber die größte neuerung ist die glas-oberfläche und den rest find ich nich
    so toll! also im mom würd ich noch nicht auf vista umsteigen aber das
    hab ich auch schon bei xp gesagt XD

    mfg
     
  22. #21 4. Oktober 2006
    Vistas "Echtheitsprüfung"

    Vista: Microsoft verschärft Echtheits-Prüfung


    Mit Windows Vista wird Microsoft die Gangart bezüglich unerlaubter Kopien seines Betriebssystem einmal mehr verschärfen. Die so genannte "Software Protection Platform" soll dafür sorgen, dass echten Käufern mehr Funktionen zur Verfügung stehen als Leuten mit unlizenzierten Kopien. Was Microsoft schon bei Windows XP als "Windows Genuine Advantage" einführte, wird nun ausgeweitet.

    Systeme die Microsofts Echtheits-Test nicht bestehen, werden einige Funktionen von Windows Vista nicht nutzen können. Dazu zählt zum einen die neue Benutzeroberfläche "Aero" sowie "ReadyBoost", das im Zusammenspiel mit Hybridfestplatten oder Flash-Speicher den Bootvorgang beschleunigen soll. Auch die Sicherheitsfunktionen des Windows Defender bleiben echten Kunden vorbehalten. Microsoft will Nutzern damit klar aufzeigen, dass es Vorteile hat, eine echte Lizenz zu erwerben.

    Bei "unechten" Kopien soll Windows Vista zudem in der rechten unteren Ecke des Desktops einen deutlichen Hinweis anzeigen: "This copy of Windows is not genuine", "Diese Kopie von Windows ist nicht echt".

    Kritische Sicherheits-Updates soll es aber auch weiterhin für alle geben, ganz gleich, ob ein System die Echtheits-Prüfung besteht oder nicht.

    Auch bei der Aktivierung des System wird Windows Vista Veränderungen mit sich bringen. Wie schon zuvor Windows XP, muss auch Windows Vista innerhalb von 30 Tagen mit einem echten Lizenz-Schlüssel aktiviert werden. Geschieht dies nicht, fällt das System in einen eingeschränkten Modus, bis es korrekt aktiviert wird. Anders als bei Windows XP, soll es jedoch bei Vista zumindest im eingeschränkten Modus möglich sein, einen Browser zu starten.

    Änderungen gibt es vor allem bei der Aktivierung mit Volumen-Schlüsseln, die Microsoft Unternehmenskunden zur Verfügung stellt. Mit diesen lassen sich mehrere Kopien aktivieren, was mitunter missbraucht wird. Wer eine solche Software einsetzt, ob bewusst oder unbewusst, soll schneller mitbekommen, dass diese unecht ist. Bisher bemerken Nutzer dies in der Regel erst dann, wenn sie versuchen Add-Ons herunterzuladen und zu installieren, die eine Echtheitsprüfung verlangen. Mit Vista sollen diese Nutzer früher mit der Tatsache konfrontiert werden, dass ihr Betriebssystem nicht echt ist. Wird ein Lizenzschlüssel von Microsoft blockiert, sollen die Nutzer dieses Schlüssel aufgefordert werden, ihre Vista-Kopie erneut zu aktivieren.

    Einschränkungen für Unternehmenskunden soll es dadurch nicht geben, bei einem Upgrade vieler Systeme von Windows XP auf Windows Vista soll die Software Microsoft Volume Activation 2.0 helfen, die Systeme zu aktivieren. (ji)


    Quelle: Vista: Microsoft verschärft Echtheitsprüfung - Golem.de
     
  23. #22 4. Oktober 2006
    Microsoft Vista: Mordkopieren, schwergemacht

    Microsoft Vista: Mordkopieren, schwergemacht
    WGA, the next Generation. Microsoft stellt die Maßnahmen vor, mit denen unlizenzierte Installationen des kommenden MS Vista verhindert und damit Microsoft-Anteilseigner vor dem Hungertod bewahrt werden sollen. Schließlich ist Piraterie eines der "hervorstechendsten Probleme der Softwareindustrie". Unter anderem sieht das neue Lizenzmanagement eine Internet-Zwangstrennung nach spätestens einer Stunde und die Deaktivierung des integrierten Anti-Spywaretools von Vista vor, wenn die Produktaktivierung als ungültig erkannt wird.


    Basis der neuen Produktaktivierungspolitik ist die "Software Protection Platform", die mit Windows Vista und der Serverplattform Longhorn zum ersten Einsatz gelangen soll. Beim Händler vorinstallierte Windows-Versionen sollen bereits aktiviert verkauft werden, User, die ihr OS selbst aufspielen, müssen innerhalb von 30 Tagen ihr OS aktivieren. Zur Auswahl stehen vier Möglichkeiten: Online-Aktivierung, Eingabe einer Serial, Aktivierung per Telefon oder der "Reduced Functionality Mode".

    Im reduzierten Modus wird beispielsweise die Internetnutzung eingeschränkt. MS-Produktmanager Thomas Lindeman:

    "Im reduzierten Funktionsmodus lassen wir Sie ihren Browser für maximal eine Stunde nutzen, bevor wir Sie ausloggen."

    Auch bei bereits aktiviertem Vista soll gelegentlich geprüft werden, ob die Lizenz gültig ist. Prüfungen sollen beispielsweise beim Download von weiteren Microsoft-Programmen stattfinden. Stellt sich der Schlüssel als ungültig heraus, beginnt eine weitere Gnadenfrist von 30 Tagen, in denen der User zur erneuten Aktivierung seiner Lizenz aufgefordert wird. Während dieser Frist wird das Antispywaretool Windows Defender und die "ReadyBoost"-Speichererweiterung deaktiviert sowie die "Aero"-Oberfläche abgeschaltet. Zusätzlich wird der Hinweis, dass man eine unlizenzierte Version von Windows verwendet, auf dem Desktop eingeblendet. Nach Ablauf der Frist wird der User in den "Reduced Functionality Mode" versetzt.

    Für Unternehmen sieht Microsoft zwei neue Methoden zur Lizenzierung vor: mit dem "multiple activation key" (MAK) sollen verschiedene Windowsinstallationen in einem Unternehmen lizenziert werden können, die dann online registriert werden. Alternativ kann ein "key management service" (KMS) auf einem Server eingerichtet werden, bei dem Clients ihre Aktivierungen abholen. Es sei laut Microsoft "nur ein wenig zusätzliche Planung" erforderlich, um die neuen Lizenzierungsmöglichkeiten zu nutzen.

    Was seitens der Cracker zu erwarten ist, bleibt offen. Microsoft hat bereits angekündigt, alle Vista-Versionen auf einer einzigen DVD zu vertreiben - entsprechend der erstandenen Lizenz wird dann die Version installiert, welche der Kunde gekauft hat. Auf die sicherlich erscheinenden Patches darf man gespannt sein - auf die Vista-Phonehomes natürlich ebenfalls.

    Vista und Longhorn sollen nicht die einzigen Softwarepakete sein, die mit der neuen Lizenzierungstechnik ausgestattet werden: auch für den SQL- sowie den Exchange-Server Microsofts ist der Einsatz der "Volume Activation 2.0" geplant, ebenso wie für den kommenden Flight Simulator X.


    quelle: gulli untergrund news
     
  24. #23 4. Oktober 2006
    AW: Microsofts Windows Vista

    lol kennen wir das nicht irgendwoher...zb. photoshop :D

    ich geb den freaks 1-2 monate dann läuft vista auch kopiert
     
  25. #24 4. Oktober 2006
    AW: Microsofts Windows Vista

    lol microsoft hat sich was schönes ausgedacht aber unsere leute machen das in 1-3 monaten auch wieder.
    heutzutage ist nichts unmöglich
     
  26. #25 4. Oktober 2006
    AW: Vistas "Echtheitsprüfung"

    dieses neue geniuewird auch gecrackt, da bin ich mir ganz sicher

    udn wer brauch tschon dieseressourcenfressende neue oberfläche?
    außer alte opis und amis die sagen
    toll endlich hab ich ne bessere schreibmaschine -.-
     

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