Minderwertigkeitsgefühl von Moslems

Dieses Thema im Forum "Politik, Umwelt, Gesellschaft" wurde erstellt von Powerchecker, 6. Februar 2006 .

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  1. #1 6. Februar 2006
    Morgen,

    habe gerade in der Zeitung einen Artikel gelesen, in welchem davon die Rede ist, dass die Muslime Minderwertigkeitsgefühle (MWG) haben, aufgrund ihrer Niederlage vor Wien im 1700Jhd. und sich das fortgezogen hat, mit dem Irak-Krieg, und dass jetzt von dem Passiven, ins Aktive geschaltet wird. Sodass sie jetzt mal wieder loslegen.

    Hier der TEXT:

    Entsetzt und fassungslos starren die Bürger westlicher Staaten auf die Eruptionen, die sich jetzt in der islamischen Welt ereignen. Die Empörung über die Mohammed-Karikaturen kennt keine Grenzen mehr - von Kairo über Damaskus bis nach Jakarta zieht ein wütender, gewaltbereiter Mob durch die Straßen. Wahrscheinlich ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Woge in Europa aufschlägt. Fundamentalisten und diktatorische Herrscher suchen den Protest zu instrumentalisieren. Doch seine fürchterliche Wucht zeigt: Hier entlädt sich etwas, das in der Tiefe der kollektiven Psyche verwurzelt sein muss.

    Islam-Experten wie der Göttinger Professor Bassam Tibi sprechen von einem unter Muslimen weit verbreiteten Minderwertigkeitskomplex. Seit der Niederlage der Türken vor Wien im Jahre 1683 befinde sich die islamische Welt in der Defensive. Die Niederlagen gegen Israel oder im Irak-Krieg aktualisierten bis zum heutigen Tag die Jahrhunderte alten feindlichen Regungen. Ein solcher Unterdrückungs-Mythos ist der Rationalität nicht zugänglich - wer hätte je zu sagen vermocht, dass sein aggressives Potenzial ausgerechnet durch den Spott einiger dänischer Karikaturen entfacht werden sollte?

    Freilich hat der Mythos auch seinen praktischen Nutzen: Er schützt vor dem mitunter drückenden Gefühl der Selbstverantwortung. Warum gelingt es den ölreichen islamischen Ländern nicht, eine florierende Wirtschaft aufzubauen? Die Antwort kann so einfach sein, wenn man die Schuld konsequent beim Westen statt in den Strukturen der eigenen Gesellschaft sucht.

    Der größte Teil der islamischen Welt kennt keine Aufklärung - das vor allem ist durch den Graben offenbar geworden, der sich nun aufgetan hat. Rationalität ist jedoch kein spezifisches Merkmal eines bestimmten Kulturkreises. Die Werte, denen sich der Westen verpflichtet weiß, sind universelle Werte. Deswegen darf er sich im Angesicht der tobenden Gewalt seinen Führungsanspruch nicht abkaufen lassen, ohne dabei jedoch in Arroganz zu verfallen. Wer einen Kampf der Kulturen verhindern will, der muss auf einen Dialog mit den wenigen aufgeklärten Kräften der islamischen Welt setzen. Die Voraussetzung dafür ist das nötige Selbstbewusstsein.


    Verrückte These was!

    Bin gespannt, was ihr dazu meint.

    MFG Powerchecker
     

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  3. #2 6. Februar 2006
    Also was müssten wir Deutsche für MWG´s haben. Keinen einzigen Krieg gewonnen, alle strategisch wichtigen verloren, Wirtschaft am *****, keine Atomwaffen, kleine Armee.

    Wir müssten ja alle Anti-Depressivum nehmen und dann Gürtel mit Bomben um den Körper klemmen, mit Nägeln versehen und dann in französischen Städten uns hochjagen und die Franzosen für diese Misere verantwortlich machen.

    So machen es die Moslems, die Wirtschaft basiert nur auf dem Öl, sie werden von den reichen und korrupten Scheichs nur verarscht, die bauen sich fette Paläste und geben den kleinen nichts ab. Keine Bildung, dürfen laut Koran keinen Alk trinken, keinen Spass haben und wer ist daran Schuld?

    Der Westen.

    Was ich damit sagen will:
    Ich finde das mit dem MWG blödsinnig. Wieviele Krieg ein Volk verloren hat und wie schlecht es der Wirtschaft geht, sollte nicht für den Intellekt ausschlaggebend sein und außerdem sollte man für Miseren im eigenen Land nicht die anderen, denen es besser geht verantwortlich machen, sondern den Fehler bei sich suchen.

    Der Irak-Krieg hatte nichts mit den Moslems zu tun, sondern nur mit Saddam, als Diktator. Anstatt jetzt solche Proteste gegen den Westen zu verantalten, sollten sie mal lieber tun, was Atatürk schon lange gepredigt hat.

    Sie sollten dem Westen folgen, denn da liegt die Zukunft, hat er mal gesagt. Und anstatt immer noch an ein total veraltetes und Anti-Modernes Buch - Koran - zu glauben, sollten sie sich davon mal abspalten, wie es die Christen und Juden ja auch tun.

    Stellt euch vor, wir würden, noch alle nach der Bibel oder Thora leben. Hätten wir dann soweit entwickelte Technologien und soviel Luxus und Spass?

    Nein. Also mal weg von der mittelalterlichen Religion und das Leben genießen, wie die Christen es ja auch machen und viele trotzdem noch gäubig sind. Weil sie kaum Bildung erfahren und das Leben nicht genißen können, führen sich viele Moslems wie unzivilisierte Menschen aus dem Mittelalter auf. Die hatten keine Renaissance in unserem Stile und darunter leiden sie nun auch sehr.

    Es hat also weder was mit verlorenen Kriegen, noch mit der Wirtschaft zu tun. Sondern mit der Aufklärung und dem mittelalterlichen Glauben, denn sie immernoch hegen.

    Wenn ich diesen Text in einer Zeitung mal veröffentlichen würde, was glaubt ihr, in wie vielen Tagen ich tot wäre und wieviele Morddrohungen ich seitens der Moslems am Hals hätte, nur weil ich meine eigene Meinung geäußert hab.

    Auch ein Besipiel für ihre Unzivilisiertheit und ihr mittelalterliches Benehmen.


    MfG
    Famiosi
     
  4. #3 6. Februar 2006
    Die sollen mal hier nicht die Emo-Tour abziehen - nach dem Motto buhu, wir armer, armer Osten...

    Was ich nicht bestreiten werde ist, dass sie einfach kulturell (wie der Artikel schon erwähnte: keine Aufklärung! Hallo?) hinter dem Westen zurückliegen. Das liegt aber an ihnen selbst und den IMO sehr festgefahrenen Strukturen dort. Der Westen hätte garantiert nix dagegen, wenn es dort endlich mal eine entsprechende Anpassung an den Westen geben würde... wenn sie endlich mal zumindest die Aufklärung und Demokratie als modern anerkennen würden!

    Dabei kann man schwerlich das Argument gelten lassen, dass sie uns aber nicht folgen wollen. Ich sage es immer wieder: die islamischen Länder gehen momentan durch die Pubertät. Sie scheinen unbedingt irgendwas anders machen zu wollen als der Westen, wie ein Kind das einfach konsequent anders sein will als die Eltern. Dabei vergessen sie aber, dass sie damit selbst für ihre Probleme verantwortlich sind! Die Demokratie und Aufklärung sind hierzulande seit langer Zeit sehr bewährte Systeme. Der Osten war mal weiter entwickelt, aber den Sprung aus dem Mittelalter heraus haben sie einfach verpasst.

    Das kann man nachholen! Aber nicht mit falschem Nationalstolz...
     
  5. #4 6. Februar 2006
    Ja aber sie widersetzen sich doch Vehement jedweder aufklärung.
    Der Schah von Persien (Iran),
    hat damals versucht, alles etwas aufzulockern,
    kein Kopftuch mehr als muss und so weiter
    Doch dann kam ein Halbseniler Greis daher,
    erzählte allen das sie die Hölle dadurch erfahren würden
    und rums die wums hatten die Fundis innerhalb eines Halben Jahres wieder Macht,
    und Iran versank zurück ins Mittelalter
    Manche entsinnen sich vielleicht noch ?
    Ayatollah Khomeini ?
    Damals wurde jedweder Fortschritt als Dekadent verflucht
    und mittels Gewalt das Volk wieder zurückversetzt.
    Es sah nicht so aus, als währen damals viele auf die Strasse gegangen um für Ihre (Menschen)rechte und
    Freiheit zu Kämpfen,
    aber ein ganzer Haufen war sofort da um die Regeln des Fundamentalistischen Glaubens durchzusetzen.


    Ich weiss gar nicht mehr... konnte der Schah dmals Fliehen,
    oder wurden er und seine Familie Gemetzelt ?


    grüz
    KK
     
  6. #5 7. Februar 2006
    DITO !
     
  7. #6 8. Februar 2006
    Der Schah war allerdings nicht nur gut, das muss man auch sagen. Besser als das heutige Regime allemale, aber meine Verwandten kommen aus dem Iran, und sie hatten auch schon vorher überlegt zu fliehen (also bevor der Schah gestürzt wurde...).
     
  8. #7 8. Februar 2006
    Wolte auch garnicht sagen das der nur gut war,
    nur im gegensatz su den normalen verhältnissen
    in dieser Zeit, war der mann doch echt mal ein
    Lichtblick.

    Gab und Gibt es überhaupt eine
    Moslemische Regierung, die
    man als Gut bezeichnen Könnte ?
    Also die nicht mittels Terror-Geheim-Polizei-folter-
    oder sonstigen Menschenrchtsverlezenden Mitteln
    Regiert bzw. regiert hat ?
    -Ist jez mal ne ernst gemeinte Frage..
    Mir fällt zwar auf Anhieb Ägypten ein,
    aber da würd ich jez grad nich meine Hand ins Feuer für legen.

    grüz
    KK
     
  9. #8 10. Februar 2006
    also ich schliese mich der meinung von Famiosi an
     

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