Ministerpräsidenten diskutieren Pro-Kopf-Rundfunkgebühren

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von rainman, 17. September 2007 .

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  1. #1 17. September 2007
    Vom 17. bis 19. Oktober treffen sich die Regierungschefs der deutschen Bundesländer in Wiesbaben zur Ministerpräsidentenkonferenz. Dann soll es auch um die Zukunft der Gebührenfinanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gehen, also um Alternativen zur bisherigen, gerätebezogenen "GEZ-Gebühr" von zurzeit 5,52 (nur Radio) beziehungsweise 17,03 Euro monatlich, die den Rundfunkanstalten insgesamt ein Jahresbudget von rund 7,1 Milliarden Euro einbringt.

    Es kursieren verschiedene Modelle für künftige Rundfunkgebühren. Die Grünen etwa hatten bereits vor einem Jahr eine "Mediengebühr" vorgeschlagen, die pro Haushalt erhoben werden soll. Auch eine Finanzierung über Steuern des Bundes (etwa Mehrwert- oder Einkommenssteuer) oder der Länder (etwa Vermögens-, Erbschafts- oder Biersteuer) wird diskutiert. Das Land Hessen hat kürzlich einer Steuerfinanzierung eine Absage erteilt – das aktuelle Gebührenvolumen entspräche etwa einem Mehrwertsteuer-Prozentpunkt.

    Der Bild am Sonntag (BamS) liegt nun nach eigenen Angaben ein "Diskussionspapier der Arbeitsgemeinschaft Zukunft der Rundfunkgebühr" für die kommende Ministerpräsidentenkonferenz vor, das vier Modelle in verschiedenen Varianten beschreibt. Laut BamS favorisieren "viele Medienexperten" eine Art "Kopfpauschale", für die auch Hans-Joachim Otto (FDP) plädiert, der Vorsitzende des Kultur- und Medienausschusses des Bundestags; er spricht von einer "Medienabgabe". Als weitere Befürworter dieses Modells erwähnt die BamS Wolfgang Börnsen (CDU) und Jörg Tauss (SPD).

    Die Kopfpauschale soll laut Bild am Sonntag zwischen 9 und 11 Euro für jeden Erwachsenen betragen. Im Vergleich zu einer haushaltsbezogenen Abgabe würde der Verwaltungsaufwand für die Erfassung der Zahl der Personen pro Haushalt entfallen, allerdings sei dafür ein Abgleich mit den Daten der Einwohnermeldeämter nötig.

    Als weiteres Gebührenmodell wird laut BamS eine vereinfachte Form der bisherigen GEZ-Gebühr diskutiert, ohne Trennung in Grundgebühr und Fernsehaufschlag sowie etwa auch inklusive Autoradios. (ciw/c't)

    Quelle:http://www.heise.de/newsticker/meldung/96062
     

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  3. #2 17. September 2007
    AW: Ministerpräsidenten diskutieren Pro-Kopf-Rundfunkgebühren

    Waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaassssssssssssssssssssss.

    7,1 Milliarden für so eine Schnulzenkacke in ARD und ZDF????

    Da stimmt doch wieder was nicht. Wo geht denn das ganze Geld hin?
     
  4. #3 17. September 2007
    AW: Ministerpräsidenten diskutieren Pro-Kopf-Rundfunkgebühren

    Ard und Zdf sollte man abschaffen. So viel mal dazu.

    Aber bin dafür, das man das ganze GEZ Zeug mal ändert. Finde es unfähr, das die Leute mit Sat-Schüssel nix zahlen müssen.
     
  5. #4 17. September 2007
    AW: Ministerpräsidenten diskutieren Pro-Kopf-Rundfunkgebühren

    Abgleich mim Einwohnermeldeamt? Das verschlingt wieder mehr Geld als es einbringt.
    Die Grünen ham se doch nicht alle... Wolln zwar Cannabis legalisieren aber für Bier steuern ham.
    Iwann bezahlt man noch Steuern aufs Atmen...
     
  6. #5 17. September 2007
    AW: Ministerpräsidenten diskutieren Pro-Kopf-Rundfunkgebühren

    diese vollidioten sehen von mir keinen cent!!!!
    für den geistigen dünnschiss der auf öffentlich rechtlichen läuft müsste man den zuschauern noch geld geben damit sie das schauen. von dem geld hat sich thomas gottschalk u.a. ein schloß (!!!)
    gekauft, und DAFÜR sollen wir zahlen....
     
  7. #6 17. September 2007
    AW: Ministerpräsidenten diskutieren Pro-Kopf-Rundfunkgebühren

    Das tolle ist, das diese Regelung welche momentan am wahrscheinlichsten ist, für jeden gilt, auch für jemand der garkein tv hat!

    wer war das letztens, tv total? das geld wird für verträge mit dopingsünder jan ullrich ausgegeben
    übrigens gibt es auch in den ÖR werbung, sprich, mehr als 7.1 mrd für die.

    das ganze zeug sollte man absetzen, 2 öffentlich rechtliche reichen wohl locker. alles absetzen - :poop: da ^^
     
  8. #7 17. September 2007
    AW: Ministerpräsidenten diskutieren Pro-Kopf-Rundfunkgebühren

    Sollen die die GEZ so lassen wie sie ist. Dann hat man wenigstens noch die Chance zu sagen: "Nö, ich hab keine Rundfunkempfangsgeräte"

    Wer nicht so blöd ist und die in die Wohnung lässt hat nix zu befürchten...
     
  9. #8 17. September 2007
    AW: Ministerpräsidenten diskutieren Pro-Kopf-Rundfunkgebühren

    Ich bin dafür !
    Ich hab kein Problem damit wenn wir das nach kopf zahlen müssen wenns nicht unbedingt teurer wird ;P
     
  10. #9 17. September 2007
    AW: Ministerpräsidenten diskutieren Pro-Kopf-Rundfunkgebühren

    glaubst du wirklich das die das dann nicht erhöhen????

    die machen ja zwangsanmeldungen, da sie entweder eh schon beim einwohneramt nach deiner adresse fragen, oder dich anhand deines klingelschildes/briefkastenschild anmelden, dann haste den stress dass du vor gericht nachwiesen musst das DIE dich angemeldet haben und nicht du selbst. die gez fahnder sind da sehr hinterher, weils ne dicke provision für die gibt wenn sie einen "schwarzseher" zum zahlen verknacken

    und zu Mirak: nicht nur ARD und ZDF sind öffentlich rechtliche, auch MDR, BR etc und so gehören auch dazu
     
  11. #10 17. September 2007
    AW: Ministerpräsidenten diskutieren Pro-Kopf-Rundfunkgebühren

    Für jemanden wie mich bei dem der Fernseher schon seit ca. 1 1/2 Jahren aus ist, macht sowas irgendwie keinen Sinn.
    Bin auch nicht bereit für etwas zu zahlen das ich nicht nutze.
    Wird denke ich eh nicht umgesetzt, da die Politiker das (hoffentlich) genauso sehen werden.
     
  12. #11 18. September 2007
    AW: Ministerpräsidenten diskutieren Pro-Kopf-Rundfunkgebühren

    Bei 7-11€ pro Person kommt ja wohl erheblich mehr Moos in die Kasse als bei 17€ GEZ heute, wenn man pro Haushalt mit 2,5 Personen rechnet. Das ist doch schon fast verdummung, dann zu sagen, es wird billiger!
    Und wenn dann noch die GEZ eingespart wird, sollte es noch billiger werden, nicht teurer. Ich finde als obere Grenze 5€/Monat schon fast zu viel.
    Die Abfrage beim Meldeamt kann nicht so teuer sein, ist eh nur ne Datenbank, die man kurz durchlaufen lassen muß. Wenn man dann noch die mit mehreren Wohnsitzen über die neue Steuernummer herausfiltert, sollte das reine Computerarbeit sein und kein Mensch wird mehr benötigt. Billiger geht es nicht. Also nix mit 7€, 3 reichen auch.
     

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