Mit (Bücher)-Regalen den Raum wohnlicher machen

Artikel von Carla Columna am 11. Juli 2017 um 11:33 Uhr im Forum Haus, Garten, Tiere & Pflanzen

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Mit (Bücher)-Regalen den Raum wohnlicher machen

11. Juli 2017   Carla Columna  
Der Trend geht zum E-Book, dessen Inhalte benötigen Heute keine Regale mehr, dennoch müssen wir zugeben: Nichts macht ein Zimmer wohnlicher und größer als ein Regal mit Büchern. Ein gut eingerichtetes Regal sorgt für Wohlbefinden, auch die alten Schmöker können gekonnt Inszeniert werden.

Die Anforderungen an ein Regal sind heute unterschiedlicher den je: Dem einen dient das Regal der Präsentation von Kunst oder Krempel, für den anderen soll es vor allem praktisch sein und für Ordnung sorgen. Wird das Regal geschickt an die vorhandene Architektur angepasst, kann es den Raum vereinheitlichen oder Akzente setzen. Geschlossene Regale machen dazu einen aufgeräumten Eindruck und lassen die Gegenstände des Alltags verschwinden.

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Ein Hauptkriterium des Regal ist, dass es leicht zugänglich ist und Gegenstände einfach heraus und wieder einsortiert werden können. Andernfalls wird das Regal aus Bequemlichkeit nicht benutzt und die Dinge finden zerstreut unvorteilhafte Plätze im Raum. Daher sollte man vor dem Kauf genau planen, für welchen Zweck und für welche Gegenstände das Regal gebraucht wird und auch die Position sollte vorher festgelegt sein.

Der Trend geht beim Regal immer mehr zur Multifunktionalität und Kombinierbarkeit. Modulare Regal-Systeme sind gefragt, die sich flexibel in unterschiedlichen Wohnsituationen einsetzen lassen und an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden können. Dabei soll es unabhängig von der Wandbefestigung sein, um ebenfalls als Raumteiler Funktion dienen zu können. Auch oft ungenutzte Winkel und Nischen bieten sich für spezialisierte Regale an, so entsteht neuer Stauraum ohne Wohnraum zu verschenken. Je mehr Bücher Sie im Regal unterbingen wollen, desto wichtiger ist es, keinen Platz im Regal zu verlieren, Regal-Böden die in der Höhe variabel sind, helfen für die optimale Raumnutzung.

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5 Tipps für Bücherregale



1. Bücher schnell finden
Wie finde ich im Regal schnell jedes Buch? Hier ist eine Regel, so alt wie der Buchdruck, aber nicht zu toppen: Sachgebiete schaffen und die Romane strikt nach Autoren-Alphabet sortieren. Aus Platzökonomie kann man dies noch in eine Hardcover- und eine weniger hohe Taschenbuch-Reihung aufteilen. Noch ein Platzspar-Trick: Gelesene Bücher im Regal in zweiter Ebene hinter ungelesenen platzieren.

2. Bücher im Regal zur Schau stellen
Manche Buchumschläge sind attraktiv wie kleine Kunstwerke. Stellen Sie die schönsten im Regal einfach en-face auf, wie es die Buchläden machen, also mit der Front nach vorne; besonders wirkungsvoll sind dafür grafische Cover aus den fünfziger und sechziger Jahren oder Schwarzweißporträts von Biographien. Auch gelegte und gestapelte Bücher sind ein guter Kontrast im Regal.

3. Bücherregal für Puristen
Bücher im Regal nur nach Farben zu sortieren, sieht gut aus, ist vielen aber zu unübersichtlich. Lieber die Bücher in schlichtes Papier einschlagen und die Rücktitel von Hand beschriften – macht wahnsinnig viel Arbeit, doch die Wirkung ist phänomenal. Manche Bücher sehen ohne ihren ursprünglichen Schutzumschlag besser aus. Wer sich dann nicht vom Klappentext trennen mag, schneidet ihn aus und legt ihn ins Buch.

4. Wenn das Regal zu voll geworden ist
Wohin mit Büchern, wenn einem die Sammlung über den Kopf wächst? Früher ging man zum Antiquar, heute annonciert man sie bei Ebay oder Amazon. Clever sind Tauschringe (z.B. Balu.de), dort kann man Bücher auch gegen Musik oder Filme eintauschen. Pädagogisch Wertvolles lässt sich an Bibliotheken oder Schulen spenden, und wer ein bisschen missionieren will, lässt ab und zu einzelne Bücher diskret im Bus oder in der Bahn liegen. Es kann sehr befreiend sein, sich etwas Platz im Regal zuschaffen.

5. Es gibt keine "schlechten" Bücher im Regal
Am schönsten sind Regale mit Büchersammlungen, wenn sie das gelebte Leben widerspiegeln, unsere sich immer weiterentwickelnden Interessen, frühere oder kommende Reisen. Dazu passen prima private Bilder und Andenken. Umgekehrt dürfen Bücher heute auch gerne mal neben dem Regal auf dem Boden gestapelt werden oder sich an die Wand anlehnen. Haben Sie auch keine Scheu, Comics oder Lieblingsbücher aus der Jugendzeit aufzuheben – besser als einen ungelesenen Goethe im Regal zu haben!


Je zierlicher oder schlanker ein Regal ist, desto größer wirkt der Raum. Zudem kommt der Inhalt bei dezenterer Bestückung besser zur geltung. Ein Massives Holzregal ohne viel Inhalt oder "schwere" Inhalte, wirkt dagegen unvollkommen. Der Mensch hat einen Blick für funktionale Harmonie.
 

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