MIT forscht an drahtloser Stromversorgung

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von absolut|wuwa, 8. Juni 2007 .

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  1. #1 8. Juni 2007
    Wissenschaftler vom MIT haben eine Methode verfeinert, um mit resonanten Spulen Energie magnetisch drahtlos zu übertragen. Die Gruppe um Marin Soljačić schickte 60 Watt über zwei Meter, wobei die mögliche Reichweite vom Spulendurchmesser abhängt. Mit sorgfältig aufeinander abgestimmten Parametern konnte die Energie mit einer Effizienz von 40 Prozent übertragen werden, berichtet die Gruppe in ScienceXpress.
    Das WiTricity genannte Projekt schürt die Hoffnung, Mobilgeräte oder sogar die Hauselektrizität in Zukunft ohne Kabel zu betreiben. Zwar befreien WLAN, Bluetooth, Infrarot, UMTS und bald auch Wireless USB den Anwender zunehmend vom Kabelgewirr, doch nach wie vor hängt das Mobilgerät am Netzteil wie der Säugling an der Mutterbrust. Bislang waren die Möglichkeiten, um auch das letzte Kabel – das zur Steckdose – zu kappen, nicht umsetzbar. Das Problem ist dabei weniger das Wie, sondern das Wieviel: Um zum Beispiel die für Notebooks erforderlichen 50 bis 60 Watt zu generieren, muss im Fall von Solarzellen das Licht sehr hell oder die Fläche sehr groß sein, der Wind muss kräftig für die durchaus bezahlbaren Windräder blasen, und Antennen müssten stärker strahlen, als es die Grenzwerte vorgeben. Genügend Energie drahtlos gibts also nicht ohne Gesundheitsrisiko. Sender und Empfänger können nur dann enorme Leistungsmengen übertragen, wenn dazwischen niemand stört – das ist im Umgang mit Mobilgeräten oder gar im Haushalt normalerweise nicht der Fall.
    Ob die MIT-Experimente dem Traum der drahtlosen Energieversorgung näher kommen, darf deshalb bezweifelt werden. RFID-Plaketten, Sensoren, Grafiktablettstifte und manche Computer-Mäuse werden auch heute schon drahtlos versorgt, doch bis der autonome Betrieb von Handy und Notebook Realität wird, müssen wohl noch einige Leonardos geniale Ideen ausbrüten. (jr/c't)
    Quelle

    also so wirklich neu ist da ja nicht mehr. mikrowelle gibt es seit fast nem halben jahrhundert und den transformator noch wesentlich länger. also das grundprinzip bleict gleich.
    ob man da groß was verfeinern sollte weiss ich nicht. ich finde nur das die ganzen strahlen schon ausreichen. wasserstoff wird denke ich für mobile geräte die zukunftsenergie

    gruß

    wuwa
     

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  3. #2 13. Juni 2007
    AW: MIT forscht an drahtloser Stromversorgung

    @Back_evil ich hab den text gelesen. die methode mit dem Magnetfeld ist zwar gut, aber die 2meter sind noch kein richtiger erfolg. Wollte halt mit meiner aussage sagen, dass ich nicht glaube, dass dies einmal ein ganzes haus mit strom versorgen kann. Und der beitrag eines anderen users war sehr schlau, wie ich finde, kann dann mein nachbar etwa einfach von mir strom klauen?? Wie wollen die das verhindern?
     
  4. #3 13. Juni 2007
    AW: MIT forscht an drahtloser Stromversorgung

    Hi!
    Es schien mir aber nicht so als ob du den Text gelesen haettest, da du von leitbarer Luft gesprochen hast. ;) Hast recht, der Beitrag eines anderen Users war wirklich schlauer als deiner :p ;) :)
    MfG
     
  5. #4 13. Juni 2007
    AW: MIT forscht an drahtloser Stromversorgung

    Ganz Deutschland streitet sich über das Rauchverbot um das gesunde Leben in Deutschland evt. zu verbessern, andererseits werden wir von sämmtlichen drahtlosen Verbindungen gebruzzelt.
    DA rauch ich doch lieber mehr und geh mit Kabel Staubsaugen. :)

    MFG MORPHEUS
     
  6. #5 13. Juni 2007
    AW: MIT forscht an drahtloser Stromversorgung

    die idee ist echt der hammer.. das hat sich glaub ich jeder schonmal gewünscht... aber umsetzen mh kann ich mir nicht so sehr gut vorstellen, dass das in absehbarer zukunft gehen wird.
     
  7. #6 13. Juni 2007
    AW: MIT forscht an drahtloser Stromversorgung

    Die Ideen sind zwar schön und gut, aber ist alles in ferner Zukunft...40% Effizienz sind nicht so toll, aber was kann man schon erwarten von Luft, aber das sie es über ne entfernung von 2 meter geschafft haben ist erstaunlich. Ich frag mich geradewie groß die Spulen waren um das zu bewerkstelligen.
    Außerdem braucht man um ein Magnetfeld aufzubauen Strom...man könnte höchtsns Kabelsalat sparen, aber nicht den Stromanschluss im Gebäude. Maan braucht wie gesagt große Spulen mit vielen Windungen, wie will man das dann in Mobilgeräten verwenden...das ist mir ein Rätsel.
     
  8. #7 13. Juni 2007
    AW: MIT forscht an drahtloser Stromversorgung

    oha, das ist doch geil. Aber dann werden sich die ganzen grünen wieder aufregen, elektrosmog, wir werden alle dumm und sterben.. naja. Ich finds geil
     
  9. #8 14. Juni 2007
    AW: MIT forscht an drahtloser Stromversorgung

    Ich will ja nix sagen, aber da hab ich schon einige Bedenken, ob das so gut durchsetzbar ist. Zum einen Denk ich nicht, das es Gesundheitlich von Vorteil ist, andauernd irgendwelche Magnet und E-Feldern ausgesetzt zu sein, zum anderen wird dieses Magnetfeld denk ich viele andere Geräte stören, die dann nicht trotz stromversorgung betrieben werden können. Ich denk, das eigentlich Problem ist, das man ein Magnetfeld erzeugt, das relativ schwach ist, aber trotzdem stark genug sein muss, um genug strom an die Endgeräte zu liefern. Das ist wohl die größte Herausvorderung.
     

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