Mit großem Selbstbewusstsein nach Innsbruck

Dieses Thema im Forum "Sport und Fitness" wurde erstellt von -Naruto-, 2. Januar 2007 .

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  1. #1 2. Januar 2007
    Erst plauderte Martin Schmitt am Ruhetag der Vierschanzen-Tournee locker und gelöst über seine Rückkehr in die Weltspitze, dann gab er auch abseits der Schanze Vollgas. Trotz einer leichten Schienbein-Blessur absolvierte der Hoffnungsträger im deutschen Skisprung-Team gemeinsam mit seinen Kollegen ein Winter-Fahrtraining in Seefeld vor den Toren Innsbrucks, wo er am Donnerstag beim dritten Wettbewerb der Vierschanzen-Tournee wieder durchstarten will. "Ich gehe mit großem Selbstbewusstsein nach Innsbruck und möchte dort weitermachen, wo ich in Garmisch-Partenkirchen aufgehört habe", sagte Schmitt.

    Mit dem achten Platz beim Neujahrsspringen rettete der Routinier die Tournee-Halbzeitbilanz der schwach gestarteten DSV-Mannschaft und ließ die Kritiker zunächst verstummen. "Wir können der zweiten Hälfte zuversichtlich entgegensehen. Für Martin freut es mich ganz besonders, weil er eine lange Durststrecke hatte und viel Durchhaltevermögen bewiesen hat", sagte DSV-Präsident Alfons Hörmann. Bundestrainer Peter Rohwein glaubt daran, dass Schmitt sich auf Dauer in der Spitze etabliert. "Früher sind seine Ausschläge nach oben aus dem Nichts gekommen, jetzt sind sie eine logische Konsequenz seiner Arbeit. Er gehört zu den acht bis zwölf Springern, die in der Lage sind, auf das Podest zu kommen", glaubt der Coach. Dafür müsse allerdings alles passen, meinte Rohwein einschränkend und dämpfte damit sogleich die gestiegenen Erwartungen: "Wir dürfen nicht gleich in absolute Euphorie ausbrechen. Ob er seine Form auf allen Schanzen rüberbringen kann, muss er erst noch beweisen."


    Leitwolf für die anderen DSV-Adler

    Dennoch ist Schmitt praktisch über Nacht in die Rolle des Team-Leitwolfs geschlüpft, die er wegen anhaltender Formschwäche in den vergangenen vier Jahren nicht ausfüllen konnte. Der Mannschafts-Olympiasieger von 2002 weiß um diese Verantwortung und hofft auf einen Schub für seine Kollegen. "Wenn einer vorne mitmischt, hilft das auch den anderen. Das kann schon puschen", sagte der wie ausgewechselt wirkende Schmitt.
    Entspannt gab der 28-Jährige bei der DSV-Pressekonferenz im Saal 'München' des Dorint-Hotels in Garmisch-Partenkirchen Auskunft über die Gründe für seine Wiederauferstehung. "Ich habe einen Schlussstrich gezogen unter das was war, meinen Absprung umgestellt und viel an der Technik gearbeitet. Ich bin jetzt befreiter, denn ich habe ein viel größeres Vertrauen in meinen Sprung", sagte Schmitt. Probleme mit dem Wettkampfgewicht gehören der Vergangenheit an, die Wettkampf-Vorbereitung ist professioneller geworden und der Kopf dank mentalen Trainings frei. "Er gibt jetzt ein ganz anderes Bild ab", stellte Rohwein fest.

    Schmitt sieht noch Reserven

    Schmitt sieht trotz des kleinen Erfolgserlebnisses aber noch Reserven. "Der Prozess ist längst nicht abgeschlossen. Ich bin zuversichtlich, dass ich mich noch steigern kann", sagte der viermalige Weltmeister vom SC Furtwangen. Dabei soll er auch Michael Uhrmann mitziehen, der noch immer seine Form sucht. "Es wäre schön, wenn er sich von Martin anstecken lässt und auch so locker und gelöst wird. Michael weiß jetzt, dass er die Kastanien nicht allein aus dem Feuer holen muss", sagte Rohwein.

    Quelle:sport.de ist vorübergehend nicht erreichbar

    Ich persönlich finde es sehr klasse jetzt springt er auch eigentlich ziemlich anders als in der Vergangenheit hoffe das er es auch in Innsbruck so eine gute Leistung zeigen kann wie in Garmisch ,und auch in den allen anderen Schanzen da freue ich mich persönlich sehr.
     

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  3. #2 3. Januar 2007
    AW: Mit großem Selbstbewusstsein nach Innsbruck

    Martin schmitt das sorgenkind des DSV. War von der leistung in garmisch total überrascht, war ein ganz anderer martin als man ihn sonst kanne. Super sprünge, technisch sehr schön und die weite hat auch endlich mal wieder gestimmt. Nicht ganz vorne mitdabei aber super platziert, für martin sicher ein sehr schöner wettkampf auf dem er aufbauen kann und muss. Schade das es nur einen durchgang gegeben hat, aber unter normalen bedinungen und vorallem fairen windverhältnissen hätte martin sicher vorne mitgemischt.

    Bin jetzt sehr gespannt ob er dieses formhoch mit nach innsbruck und bischofshofen nehmen kann. Zu wünschen wäre es ihm und ehrlich gesagt ein platz auf dem stockerl oder bei einer siegerehrung auch. Martin hat lange gearbeitet um wieder da zu sein wo er jetzt ist, klar ist er noch nicht ganz oben wo er wieder hin will, aber er ist auf dem richtigen weg und wer hätte gedacht das martin schmitt bei einer vierschanzentournee auf einmal bester deutscher ist.
     

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