Mit Lötkolben und Patch: iPhone endgültig geknackt?

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von zwa3hnn, 24. August 2007 .

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  1. #1 24. August 2007
    US-Bastler schaltet Apple-Handy für jedes Netz frei
    Apples Bindung an einen Netz-Provider und die Aktivierung des iPhone scheinen endgültig ausgehebelt. Um dieses Ziel zu erreichen, musste ein Bastler aus den USA jedoch sowohl an der Hard- als auch der Software des Geräts einige Veränderungen vornehmen. Der Lohn: ein iPhone, das sich wie jedes andere Handy beim Provider der Wahl anmelden lässt.


    Der US-Student George Hotz hat die Vorgehensweise in zehn Schritten in seinem Blog dokumentiert. Als Mitglied des "iPhone Dev Teams" bediente er sich dabei einiger Software-Werkzeuge, die unter anderem Manipulationen an der Firmware erlauben. Auf dem iPhone läuft im originalen Zustand nur von Apple signierter Code, als Erstes musste Hotz also - um die Bindung an AT&T zu überwinden - dafür sorgen, dass das iPhone eigenen Code akzeptiert.

    Findet das iPhone beim Booten keinen Eintrag an einer bestimmten Adresse im Flash-Speicher, so wird eine Art Notfall-Code aus einem anderen Speicherbereich ausgeführt - und an dieser Stelle setzte Hotz an. Er fand einen Pin auf der Platine des Funkmoduls, der bei Anlegen einer Spannung dem iPhone vorgaukelt, sein Flash-Speicher wäre gelöscht worden. Beim nächsten Booten konnte er dann über eine über den USB-Port realisierte Terminal-Verbindung seine geänderte Firmware einspielen. Die dafür nötigen Programme hatte das iPhone-Dev-Team gemeinschaftlich entwickelt.

    Die modifizierte Firmware hebt das SIM-Lock des iPhone auf. Damit kann sich das Handy in jedem Netz anmelden. George Hotz hat diese Tatsache mit einem Video bei YouTube belegt: Sein umgebautes iPhone ist bei T-Mobile angemeldet, er führt mit dem Gerät zunächst einen Anruf auf seiner Festnetzleitung durch und entfernt im Anschluss die SIM-Karte, das sich als T-Mobile-Karte entpuppt.

    YouTube Video

    Hotz schließt in seinem Blog nicht aus, dass sich auch eine reine Software-Methode zum Patchen des iPhone entwickeln lässt. Da aber sein College-Semester demnächst wieder beginnt, hat er dafür vorerst keine Zeit mehr.


    quelle: Golem.de
     

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  3. #2 24. August 2007
    AW: Mit Lötkolben und Patch: iPhone endgültig geknackt?

    jede tür, die verriegelt wird, kann man auch wieder öffnen, und genauso verhält es sich in der Programmierung bei einer software.
     
  4. #3 24. August 2007
    AW: Mit Lötkolben und Patch: iPhone endgültig geknackt?

    hab mir den blog nochmal angeguckt - scheint recht kompliziert zu sein

    wenns nur mit software patch geht werden es wahrscheinlich mehrere leute probieren

    das die freischaltung für alle netze kommen würde war ja klar - ist ja immer das selbe

    teNTy^
     
  5. #4 24. August 2007
    AW: Mit Lötkolben und Patch: iPhone endgültig geknackt?

    das einzige was schwer ist soll ds löten sein.

    dürfte aber kein problem sein für leute die smd bauteile an der arbeit löten müssen :p
     
  6. #5 25. August 2007
  7. #6 25. August 2007
    AW: Mit Lötkolben und Patch: iPhone endgültig geknackt?

    Find das genial, da macht es dann auch sinn, wenn ichs mir kauf(obwohl ich in österreich wohn).
    Die bisherigen 10.000$ @ebay fürs iPhone sind gerechtfertigt, musst mal denken was das für ne arbeit ist so nen patch zu machen und das ganze umzulöten(löten selber ist nicht das problem, aber an der richtigen stelle :D ).
    Wird aber sicher noch auf 15.000$ steigen!
     
  8. #7 25. August 2007
    AW: Mit Lötkolben und Patch: iPhone endgültig geknackt?

    Ich find das immer wieder beeindruckend, was die Leute alles schaffen.
    Aber noch krasser finde ich, dass es wirklich Leute gibt, die knappe 41000$ für das iPhone zahlen.
    Wenn dieser Student so weiter baut, wird er noch Millionär.
     
  9. #8 26. August 2007
    AW: Mit Lötkolben und Patch: iPhone endgültig geknackt?

    finds ganz nett dass ers geknackt hat
    wobei ich es bei meinem iphone (falls ich eins hätte) nicht vornehmen würde
    lieber 100 seiten rechnung xD
     
  10. #9 27. August 2007
    AW: Mit Lötkolben und Patch: iPhone endgültig geknackt?

    Klar, das ist echt ne tolle Idee, aber wenn ich so ein teures Gerät hätte würde ich da nichts dran rumlöten. Da wart ich lieber bis es normal rauskommt ;)

    Aber is des eig net illegal, den Simlock zu entfernen?

    MFG ToXiT
     
  11. #10 27. August 2007
    AW: Mit Lötkolben und Patch: iPhone endgültig geknackt?

    schließ mich dem rest an is ne tolle sache mit dem umlöten nur die gefahr das dabei was freckt is dann doch wenig hoch

    @toxit ja es ist illegal den simlock zu entfernen ich schade damit dem unternehmen
     
  12. #11 27. August 2007
    AT&T geht gegen Hack-Software für das iPhone vor

    In den letzten Tagen haben diverse Firmen angekündigt, dass sie eine Software entwickelt haben, mit der sich das iPhone von Apple ohne Probleme knacken lässt. Eigentlich akzeptiert das Mobiltelefon nur Sim-Karten des Netzbetreibers AT&T.

    Wie diese Software funktionieren soll, wollte natürlich keiner der Entwickler verraten, schließlich soll damit noch Geld verdient werden. Heute sollte nun der Verkauf auf iPhoneUnlocking.com starten, doch daraus wurde nichts. Laut einem Blog-Posting haben die Betreiber einen Anruf von den AT&T-Anwälten bekommen.

    Diese drohen damit, gerichtlich gegen das Unternehmen vorzugehen, sollte der Verkauf der Software nicht unterbunden werden. Der Anruf sollte als eine Art letzte Warnung betrachtet werden. Dieses Vorgehen ist allerdings ungewöhnlich, denn normalerweise melden sich Anwälte immer schriftlich.

    Das iPhone von Apple wird noch in diesem Jahr in Europa auf den Markt kommen. Es wird vermutet, dass Apple auf der IFA 2007 in Berlin den Provider nennen wird, der in Deutschland das exklusive Verkaufsrecht erhält. Die Messe wird am Freitag, den 31. August, eröffnet (siehe Messekalendar).

    Quelle AT&T geht gegen Hack-Software für das iPhone vor - WinFuture.de


    greetz
     
  13. #12 28. August 2007
    Apple: Keine Gnade für iPhone-Hacker

    Immer mehr Hacker wollen Apples iPhone geknackt haben. Jetzt reagieren die Anwälte. Eine neue Runde im bizarren iPhone-Hype.

    Der Enthusiasmus vieler Apple-Fans für das iPhone kennt kaum Grenzen. Umso mehr ärgert sich die Community, dass ihr Guru Steve Jobs seinen funkenden Handschmeichler bis dato ausschließlich über den US-Provider AT&T anbietet und von diesem Exklusivprinzip wohl auch beim anstehenden Verkaufsstart in Europa nicht abrücken mag.

    Doch Not macht bekanntlich erfinderisch, und so werkeln seit dem US-Verkaufsstart Ende Juni Technik-Freaks in aller Welt an einer Lösung, den SIM-Lock – die technische Barriere, die das Gerät an die SIM-Karte des exklusiven Partner-Providers bindet – zu knacken. Diese Ehre nehmen seit vergangener Woche gleich mehrere Gruppen für sich in Anspruch – und eröffnen eine weitere Runde im bizarren Hype ums Apfel-Telefon.

    Oscar-Dankesrede vom iPhone-Hacker

    Die Inszenierung war perfekt: Drehbuchreif bekannte sich am vergangenen Donnerstag ein 17-jähriger Schüler namens George Hotz auf der Videoplattform YouTube zum ersten iPhone-Hack der Weltgeschichte. In einem mehrminütigen Kamera-Monolog, der es mit jeder Oscar-Dankesrede hätte aufnehmen können, lobte der junge Mann aus New Jersey zuerst unzähligen Hacker-Kollegen für ihre Unterstützung und zeigte anschließend, dass sein iPhone nicht mit einer AT&T-Karte, sondern tatsächlich mit einer SIM-Karte von T-Mobile funktioniert.

    Binnen Stunden ging die Meldung vom geglückten iPhone-Hack um den Globus, und unzählige iPhone-Fans verirrten sich auf die im Videoclip genannte Blog-Seite, auf der Hotz seine Arbeit akribisch dokumentiert hat. Der Freude folgte allerdings schnell Ernüchterung – denn für den Hotz-Hack muss man sein iPhone öffnen und an der eingebauten Platine mit allerlei Fingerspitzengefühl rumwerkeln.

    „Nichts für Anfänger“, mutmaßte auch der junge Hacker, der seinen Coup in nächtelangen Sitzungen entwickelt hatte. „Ich bin jedoch zuversichtlich, dass ein anderer schon sehr bald einen reinen Software-Hack anbieten“, erklärte Hotz und verabschiedete sich aus der Szene genauso schnell, wie er gekommen war. „Montag geht das College weiter – ich muss mich wieder um mein Studium kümmern.“

    Kommerzielle iPhone-Entsperrer

    Während US-Fernsehsender und Nachrichtenagenturen noch nach dem jugendlichen Helden fahndeten, meldete sich prompt das renommierte Technikmagazin „engadget.com“ mit einer Eilmeldung zu Wort. Die Technikspezialisten verkündeten, man könne „100-prozentig“ bestätigen, dass es einem Team von Hackern gelungen sei, die SIM-Lock-Sperre des iPhone ausschließlich per Software zu überwinden. Engadet-Mitarbeiter hätten die Software getestet, die Entsperrung sei „völlig schmerzlos“ vonstattengegangen.

    Anders als der 17-jährige Schüler aus New Jersey drängt es die für diese Software verantwortlichen Hacker von iPhoneSIMFree.com jedoch bis zur Stunde nur wenig ans Licht der Öffentlichkeit. Verständlich: Schließlich will die Gruppe ihren digitalen Türöffner noch im Lauf dieser Woche über die eigene Webseite verkaufen – und da soll schließlich nichts dazwischenkommen.

    Was so alles dazwischenkommen kann, hat bereits eine andere Projektgruppe erfahren, die unter iPhoneunlocking.com auftritt. Auch dieses Team hatte noch am Wochenende angekündigt, eine kleine Öffner-Software zu einem Preis zwischen 25 und 50 Dollar auf den Markt zu bringen.

    Zu dumm nur, dass sich offensichtlich recht schnell ermitteln ließ, dass hinter dem Angebot eine auf Handy-Entsperrung spezialisierte Firma aus Großbritannien namens Uniquephones steckt.

    Nächtlicher Anruf von den AT&T-Anwälten

    Deren Chef John McLaughlin sah sich prompt mit juristischen Gegnern konfrontiert. Bereits wenige Stunden nach Bekanntgabe der frohen Botschaft klingelten ihn Anwälte aus Kalifornien mitten in der Nacht aus dem Bett und gaben ihm unmissverständlich zu verstehen, dass man den Verkauf der iPhone-Software keinesfalls hinnehmen werde.

    „Es scheint, dass AT&T über unsere Idee ein wenig verärgert ist“, kommentierte McLaughlin das Geschehen anschließend auf seiner Homepage.

    Bis zur Klärung aller juristischen Fragen sollen die Verkaufspläne nun ruhen. Aufgeben scheint für McLaughlin allerdings nicht infrage zu kommen – offensichtlich scheint er sogar in Betracht zu ziehen, die Software zu verschenken. „In den nächsten Tagen werden wir euch eine klare Antwort geben“, können interessierte iPhone-Fans inzwischen auf der Web-Seite nachlesen, „und ihr werdet bekommen, worauf ihr wartet.“

    Gehacktes iPhone gegen Job getauscht

    Während sich AT&T und Apple in Schweigen hüllen, diverse Hackergruppen sich mit Anwälten herumschlagen und die fanatische Fangemeinde weiterhin gespannt darauf wartet, dass die geheime Software vielleicht doch noch irgendwo im Netz auftaucht, hat zumindest Junghacker George Hotz sein Glück gemacht: Nachdem es Probleme mit dem Verkauf seines gehackten iPhones bei Ebay gab, bot ihm der Chef eines amerikanischen Mobilfunkausstatters einen Tauschhandel an. Der College-Student willigte nur allzu gern ein: So besitzt Hotz nun neben drei jungfräulichen iPhones und einem Nissan 350 Z sogar einen Nebenjob – als Berater im Unternehmen seines Tauschpartners.


    Quelle: http://www.focus.de/digital/handy/iphone/tid-7264/apple_aid_130913.html

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