Murdoch-Skandal entlarvt Politik- und Medienbordell

Dieses Thema im Forum "Politik, Umwelt, Gesellschaft" wurde erstellt von bushido, 15. Juli 2011 .

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  1. #1 15. Juli 2011
    Murdoch-Skandal entlarvt Politik- und Medienbordell

    Die Murdoch-Sache ist viel größer und systemrelevanter, als man gemeinhin denken könnte. Auch lehrreich in Sachen 9/11- und entlarvt vielleicht sogar direkte Verbindungen. Hinter dem Skandal entlarvt sich die ganze hässliche Fratze des Medienbordells, in dem auch Politiker Sklaven der Medien-Tycoone sind.

    {bild-down: http://www.habiru.de/Dirk_Gerhardt/KNN%20Murdoch2.jpg}


    Schauen wir uns das mal genauer an. Worum geht es beim jetzigen Skandal in Großbritannien eigentlich? Ein kurzer Überblick:

    Die Journalisten bei der (bis letzten Sonntag) von Medien-Tycoon Rupert Murdoch vertriebenen "News of the world" haben wie Agenten gearbeitet, Telefone angezapft, Mailboxen abgehört, sogar manipuliert. Entzündet hat sich der schon seit zwei Jahren in Grundzügen bekannte Skandal jüngst am Fall eines damals noch vermissten Mädchens, als bekannt wurde, dass Reporter einen Voicemail-Eintrag des Mädchens löschten, was die Ermittler und Angehörige denken ließ, die Entführer hätten das getan. Dabei war das Mädchen zu diesem Zeitpunkt schon längst tot.
    Hauptsächlich mit Telefonspionage gelangte man an Insider-Wissen, welches offenbar zur Kontrolle und Diffamierung (Blackmailing) benutzt wurde, um Kontrolle und Einfluss zu erlangen. Drohte jemand auszupacken, dem keine Schmierenkömodie etwas anhaben konnte, wurde die Geldschatulle aufgemacht- und anscheinend sogar Mitarbeiter von Scotland Yard bestochen.

    Diverse Infos dazu kann man der Tagespresse entnehmen. Interessanter sind die Hintergrund-News, die Einordnung der Nachrichten in den richtigen Kontext, Analysen und Meinungen dazu. Diese Machenschaften müssen hunderte Menschen mitbekommen haben. Dennoch hat man es jahrelang toleriert, ja sich sogar bei Murdochs Spießgesellen eingeschleimt. Dies ist nur mit der ungeheuren Macht erklärbar, welche Journalisten innehaben, wenn sie jeden "abschießen können", "in der Tasche haben".

    Zwei ganz erhellende Kommentare dazu habe ich in den letzten Tagen finden können:

    Aus der NZZ:

    "Warum treten die britischen Politiker erst jetzt aus dem Schatten Murdochs heraus? Am Wissen über die Zustände hat es nicht gefehlt. Das allzu behagliche Verhältnis zwischen Politikern und Journalisten war jedem im «Betrieb» von Westminster klar. Auch auf die fragwürdigen, mitunter illegalen Praktiken vieler Zeitungen gab es viele Hinweise. Die Missstände betreffen keineswegs nur die Blätter Murdochs, sondern auch die nicht minder zimperliche Konkurrenz."
    ...
    "Kein führender Politiker hat sich getraut, den oft dubiosen Praktiken der Presse entgegenzutreten".

    Britische Politiker lösen sich von Murdoch: Später Befreiungsschlag des politischen Establishments - International Nachrichten - NZZ.ch


    Ein Kommentar der Tagesschau über den Premier David Cameron:

    "Cameron hat es vor ein paar Tagen schon selbstkritisch eingestanden: zu sehr geschmust, wir stecken alle mit drin. Wir waren so scharf darauf, bei den Zeitungen gut anzukommen, dass wir nicht richtig hingeguckt haben, wie dort teilweise gearbeitet wird."

    http://www.tagesschau.de/kommentar/murdoch114.html


    Aber das ist immer noch nicht alles. Avaaz, eine Organisation, die maßgeblichen Anteil an der Entlarvung der Machenschaften von "News of the World" und Murdoch insgesamt haben, schreibt, dies sei nur die Spitze de Eisbergs- Murdoch sei ein globales Problem, da er dafür bekannt sei, seinen Zeitungen redaktionelle Standpunkte vorzuschreiben, Demokratien korrumpiere und manipuliere, ... und die Karrieren von Politikern mit Schmierkampagnen zerstören würde, wenn diese seinen Anordnungen (!) nicht Folge leisten würden"

    Avaaz - Das Ende von Rupert Murdoch?


    Es geht so weit, dass es heißt, Tony Blair habe sich von Rupert Murdoch die Zustimmung zum Irak-Krieg geholt:

    "Der heimliche "24. Minister" des ehemaligen britischen Premiers Tony Blair musste nie eine Kabinettssitzung besuchen. Stattdessen fuhr der Regierungschef selbst zu Rupert Murdoch oder wählte dessen Nummer, um seine nächsten Schritte abzustimmen. Nach Informationen des "Guardian" holte sich der Labour-Politiker 2003 per Telefon den Segen, ehe er mit medialer Unterstützung der Murdoch-Zeitungen "Sun" und "Times" am Krieg gegen Saddam Hussein teilnahm."

    London: Skandal kostet Murdoch eine Milliarde


    Und war das überhaupt Blairs Idee, oder war er da schon auf der Blackmail-Liste von Murdochs Schergen? Klar ist jedenfalls, dass Murdoch einer der Hauptunterstützer für den Irak-Krieg war- und wie man in der Historycommons schauen kann, haben hauptsächlich seine Medien ständig die falsche Verbindung zwischen El-Kaida, 9/11 und dem Irak beschworen, direkte Falschinformationen von dem für die Propaganda der Neocons zuständigen Douglas Feith.

    Rupert Murdoch argumentierte eindringlich für einen Krieg mit dem Irak in einem Interview diese Woche. Dies könnte erklären, warum seine 175 Herausgeber in der Welt diesen ebenso unterstützen, schreibt Roy Greenslade im Guardian.

    Their masters voice | Media | The Guardian


    Also war Blair wahrscheinlich nicht der Pudel von George Bush, sondern von Rupert Murdoch. Will heißen: Konzernmedien bestimmen heute ob Krieg oder Frieden. Und Krieg ist immer besser für die Verkaufszahlen. Politiker sind in deren Tasche.

    Nun ist der Skandal in den USA angekommen. Hoffen wir, dass die Ermittlungen dort noch mehr von diesem Schmutz entlarven:

    Opfer des 11. September abgehört? News Corp im Visier des FBI
    Dem angeschlagenen Medientycoon Murdoch steht nun auch noch Ärger mit den US-Behörden ins Haus. Weil Mitarbeiter seines Medienkonzerns News Corp Opfer der Terroranschläge vom 11. September ausspioniert haben sollen, ermittelt nun die US-Bundespolizei FBI.

    Opfer des 11. September abgehört?: News Corp im Visier des FBI - n-tv.de


    Auch für die Verbindungen zwischen Murdoch und 9/11 sieht es unschön aus:

    Es war ausgerechnet Fox, die anfang März 2001 den Pilot-Film zu Serie "Lone Gunmen" ausstrahlten, welcher die Anschläge auf das World Trade Center vorwegnahm. Und dann gibt es noch eine Story mit besonderem Geschmäckle. Nur 6 Tage vor dem 11.09.2001 trat ein altgedienter Journalist der Times ab, weil der die einseitige Einflussnahme Murdochs zu Gunsten bestimmter israelischer Kreise ablehnte, mit denen Murdoch angeblich eng befreundet sei. sei.

    Kiley attacks Murdochs friendship with Israel | Media | MediaGuardian


    Israel,

    -welches zu der Zeit einen Spionagering in den USA betrieb, der zwar aufgedeckt, aber von den Medien immer nur mit Samthandschuhen angefasst wurde (zur Entlastung muss man sagen, es war ausgerechnet Fox Carl Cameron, der daran maßgeblichen Anteil hatte, dennoch, er wurde zurückgepfiffen (Evidence Linking these Israelies to 9/11 is classified), die Story bekam keine Beine (wurde als Beitrag von der Webseite entfernt), und in Jane's Review wunderte man sich darüber:

    "It is rather strange that the US media seems to be ignoring what may well be the most explosive story since the 11 September attacks--the alleged breakup of a major Israeli espionage operation in the USA."

    Context of March 6, 2002: US Officials Deny and Media Downplay Existence of Israeli Spy Ring


    - welches Agenten in den USA hatte, die Tür an Tür mit Mohammed Atta lebten (interessanterweise ist der Link zum Artikel bei der Zeit zum Artikel "Tür an Tür mit Mohammed Atta, von Oliver Schröm, nicht mehr zu finden, in den USA gab es nur ein Medium, das berichtet hatte: Antiwar.com. Der englische Link funktioniert noch!)

    - von denen 5 ihrer Staatsbürger, wahrscheinliche Agenten, die Akte des Terrorismus in New York feierten. Eine Info, die niemals groß in die Medien kam, im Gegensatz zu den angeblich feiernden Palästinensern. Christopher Ketcham hat in 2007 Dutzende Absagen für seine Recherche zum Thema bekommen, bevor er bei "Counterpunch" unterkam. Da ist die Recherche nur gegen Bezahlung verfügbar, heute.

    -und deren Falken genauso stark vom Kampf gegen den Terror profitierten wie die Pendants in den USA. "Was gut für Israel war".

    Keiner dieser Punkte legt übrigens zwingend ein Vorauswissen der isrealischen Regierung oder Geheimdienste an 9/11 dar, allein der Hinweis auf die Cover-Ups, die man entlarven kann, sind an dieser Stelle entscheidend!

    Wenn Murdoch allerdings so enge Kontakte hatte und einseitige Berichterstattung pflegte, wie sieht es dann mit dem Wahrheitsgehalt seiner Berichterstattung aus?

    Ist er selbst am Ende für diverse Cover-Ups verantwortlich? Wie könnte es sonst sein, dass bestimmte Themen einfach nicht berichtet werden?

    Auch bei uns nicht, siehe zuletzt die Elder Statesmen-Botschaft an Israel?

    Auch in Sachen 9/11 gibt es Hinweise auf direkte, antiaufklärerische Einflussnahme durch die News Corp. Fox News gab anscheinend die Direktive aus, in Sachen 9/11 Commission bloß nicht zu viel zu hinterfragen:

    Der Film "Outfoxed" konzentriert sich auf einige tägliche Eingaben vom [Fox News] Senior-Präsidenten für Nachrichten, John Moody, der im März [2004] über die 9/11 Kommissions-Anhörungen schrieb;

    "Dies ist nicht "was wusste man und wann wusste man es"- Zeug. Lasst es nicht zu einem Watergate werden."

    Tilting at the Right, Leaning to the Left (washingtonpost.com)


    Erklärt das vielleicht, warum Kritiken am 9/11 CR, am NIST-Report, generell alle "Verschwörungstheorien" als Themen für den Giftschrank gelten? Kann ein einzelner Mann wirklich so viel Macht haben? Es sieht alles danach aus. Findet das vielleicht irgendjemand bedenklich?

    Bleibt die Frage, warum bricht ausgerechnet jetzt das Schweigekartell zusammen. Es sieht nach einem Paradigmenwechsel aus, ausgelöst durch Empörung, stete Tropfen, bis der Topf überlief. Hoffen wir etwas ähnliches auch für die Lüge des Jahrhunderts.

    PS: Der Spiegel in Person einer Kolumne von Jakob Augstein blickt angesichts des Murdoch-Skandals nach Deutschland und zeigt mit dem Finger auf "Springer". Dabei übersehen sie geflissentlich, dass sie selbst mittels ihren üblen Diffamierungen und Exempel-Statuierungen wie Jobverlust für Journalisten, welche die falschen Themen anscheiden, eine ebenso große, wenn nicht größere Schweigespirale am Laufen halten. Siehe Oliver Janich. Und in den USA ist es ganz genauso. Siehe den konservativen Kommentator und Politiker Paul Craig Roberts, über den ich schon des Öfteren berichtet hatte.

    Der notwendige Paradigmenwechsel muss allumfassend sein. Lügende, lediglich kapital- und auflagengesteuerte Medien haben keine Zukunft. Murdochs Imperium ist offensichtlich böse und muß zerschlagen werden. Und Murdoch vor den Richter in Den Haag. Das ist kein Journalismus, sondern ein schweres Verbrechen gegen die Menschlichkeit, wenn man Lügen verkauft, um Kriege zu führen, um die eigenen Taschen zu füllen!

    QUELLE: Murdoch-Skandal entlarvt Politik- und Medienbordell



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    Es scheint als habe man in der Öffentlichkeit noch gar nicht wirklich wahr genommen, was hier gerade in Bewegung geraten ist. Murdoch steht von allen Seiten unter Druck. Die Verwicklungen zwischen Politik und Medien/Wirtschaft haben Ausmasse angenommen, die nicht nur demokratiefeindlich, sondern auch gefährlich sind. Dies ist kein Problem, welches sich nur auf Grossbritannien oder die USA beschränkt. Mittlerweile greifen also auch die Medien in exzessiver, um nicht zu sagen krimineller Weise in die Privatsphäre des kleinen Mannes ein. Murdoch wird sich hier nicht damit herausreden können, dass er von alle dem nichts gewusst habe.


    Weitere Artikel zum Thema:

    Nachrichten Heute

    Nachrichten Heute

    http://www.meinpolitikblog.de/2011/07/15/nach-gutsherrenart-murdoch-in-bedrngnis/

    http://www.meinpolitikblog.de/2011/07/10/ich-entlasse-euch-alle-im-britischen-abhrskandal-schlgt-das-murdoch-imperium-zurck/

    Murdoch auch in seiner Heimat Australien in Bedrängnis « DiePresse.com

    Brooks tritt zurück: In Murdochs Reich rollen Köpfe - Management - Unternehmen - Handelsblatt

    Abhörskandal schwerer Schlag für Murdoch-Imperium | Telepolis

    Newscorp: The Daily laufen die Mitarbeiter weg - News - gulli.com

    London: Skandal kostet Murdoch eine Milliarde

    Das Ende der Medienmogule? | READERS EDITION

    http://www.tagesschau.de/ausland/murdoch110.html

    Die Murdoch-Affäre | Radio Utopie
     

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  3. #2 16. Juli 2011
    AW: Murdoch-Skandal entlarvt Politik- und Medienbordell

    und langsam stürzt das kartenhaus in sich ein....hoffe mal das es einen dominoeffekt haben wird und nicht in paar tagen wieder durch andere schlagzeilen verdrängt wird...
     
  4. #3 16. Juli 2011
    AW: Murdoch-Skandal entlarvt Politik- und Medienbordell

    Medienkonzerne und Einfluss auf die Politik? Ich dachte immer das sei nur eine Verschwörungstheorie...haben die Medien und ihre denkfaulen Papageien zumindest immer behauptet :rolleyes:
     
  5. #4 16. Juli 2011
    AW: Murdoch-Skandal entlarvt Politik- und Medienbordell

    Tja, so bleiben einem die VT dann im Halse stecken. Vir einigen Wochen hat die versammelte Presselandschaft die angeblichen Verschwörungstheoretiker im OBL Mord ausgelacht, heute lacht der Rest der Welt über sie. Karma?

    Es ist deutlich zu erkennen, wie das alte System langsam aber stetig vollständig in sich zusammenfällt. In immer kürzeren Abständen geht es den korrupten Elementen an den Kragen, die sich für Jahrzehnte für unantastbar gehalten haben. Murdoch ist ein grosser Fisch auch, wenn das Thema in den Medien kleingehalten wird. Man kann die Angst förmlich spüren, selbst der Nächste zu sein. Dies lässt sich auch in der Politik vor allem im Westen feststellen, hier regiert mittlerweile blanke Panik, weil man nicht mehr weiss, wie man aus der Situation herauskommt. Der "feuchte Eurotraum" zerplatzt, der US Dollar und somit die USA stehen vor der grössten Pleite ihrer Geschichte und das ständige "Schlagen der Kriegstrommeln" ist auch pure Verzweiflung.

    Wir leben in einer interessanten Zeit.
     
  6. #5 16. Juli 2011
    AW: Murdoch-Skandal entlarvt Politik- und Medienbordell

    Alter Chinesischer Fluch ?


    Ansonsten, wenn du dir die "alten Säcke" mal anschaust, die dahinterstecken und wie lange sie damit, wie die Made im Speck leben konnten, bleibt unterm Strich immer noch, das "Wir" die Verarsc..en sind.

    Und wie bei den meisten Verbrechern, ist es von selbigem gewollt,
    das die Tat ans Licht kommt ich hör das hämische
    "da könnt ihr mal sehen"
    direkt bis hierhin.

    Und ob das jetzt den Effekt haben wird, daß Leute etwas vorsichtiger mit
    dem Wort VT umgehen, wage ich zu bezweifeln, eher ist wahrscheinlich,
    das jetzt ein paar alte Säcke von der Last der Arbeit entbunden werden
    und durch jüngere ersetzt. In ein bis 2 Jahren interressiert das sowieso
    schon wieder kaum jemanden und wird höchsten mal für Wahlkampf bzw. popularisationsreden genutzt.

    (Trotzdem gut, das es möglicherweise einigen mal die Augen geöffnet hat, zu was eine Machtelite wirklich imstande ist)

    Wir werden sehen


    in diesem Sinne

    grüz
    KK
     
  7. #6 16. Juli 2011
    AW: Murdoch-Skandal entlarvt Politik- und Medienbordell

    Natürlich sind wir die verarschten. Die Frage ist nur wer bei diesem Wandel als "Sieger" hervorgeht.

    Da wäre ich mir in diesem Fall nicht so sicher.

    Vorsichtiger vielleicht nicht, aber sie machen sich zunehmend lächerlicher, wenn sie das Wort benutzen. Als Methode ungewollte Wahrheiten zu diskreditieren, wird es weiterhin genutzt werden.

    Wer weiss, was uns noch alles erwartet. Die Krönung wäre die Aufklärung von 9/11. :D Sollte dies auch im Mainstream als "Inside Job" akzeptiert werden, dann verliert das Wort VT jegliche Bedeutung.
     
  8. #7 16. Juli 2011
    AW: Murdoch-Skandal entlarvt Politik- und Medienbordell

    naja im Prinzip war einiges davon ja sowieso klar das die Medien mehr Macht haben als jeder Politiker hier im Lande

    auch wenn das Bsp jetzt Blöd ist, aber ich finde es durchaus passend. Bild Zeitung zum DSDS Finale Mehrzad gegen Menowin, der wegen der Kampage der Bild verloren hat.

    aber es bestätigt sich hier nur das was ich schon seit Ewigkeiten denke, wenn du die Medien auf der Seite hast bist du der Gewinner und kannst alles machen, ist es nicht so rutschst du ganz schnell ab, wobei ich auch 2 Beispiele hätte wo dies nicht der Fall ist, aber im großen und ganzen ist es so, man denke nur mal an die Wahl von Arnold schwarzenegger wo Gezielt Dinge aus seiner Vergangenheit von denn Medien verschwiegen wurden, mit dem er garantiert nicht gewählt wurden wäre.

    Hitler hat auch nicht nur aus Spaß die Presse zensieren lassen, er wusste wie Gefährlich sie Ihm werden kann, und Gerade das finde ich in heutiger Zeit schlimmer denn je, mit immer Blöder werdenden Menschen Gewinnen diese Medien immer mehr Macht, und wenn ich mir anschaue zu was alle Medien hier Teilweise gehören wird mir dezent schlecht.

    Medien machen die Meinung ist nunmal leider so
     
  9. #8 17. Juli 2011
    AW: Murdoch-Skandal entlarvt Politik- und Medienbordell


    Selber schuld wenn die Menschen alles glauben was im Fernsehen läuft. Deswegen haben die Medien doch soviel macht. Wir normale Bürger geben den Medien ihre Kraft und nicht irgendein korruptes System. Das System regiert die Medien und die Medien regieren uns. Somit regiert das System uns. Wir müssen aufhören uns manipulieren zu lassen.
     
  10. #9 17. Juli 2011
    AW: Murdoch-Skandal entlarvt Politik- und Medienbordell

    Scotland-Yard-Chef tritt zurück

    Der Abhörskandal um Murdochs Medienimperium zieht weitere Kreise. Nun hat Scotland-Yard-Chef Stephenson seinen Rücktritt angekündigt. Der Spitzenbeamte stand zuletzt unter Korruptionsverdacht

    Abhörskandal: Londons oberster Polizist tritt zurück - International - Politik - Handelsblatt


    Rebekah Brooks arrested over phone-hacking allegations

    Rebekah Brooks has been arrested by police investigating allegations of phone hacking by the News of the World and allegations that police officers were bribed to leak sensitive information.

    Rebekah Brooks arrested over phone-hacking allegations | UK news | theguardian.com
     
  11. #10 18. Juli 2011
    AW: Murdoch-Skandal entlarvt Politik- und Medienbordell

    Ich bin genau deiner Meinung. Dem ist nicht's mehr hinzuzufügen.
    Wie leben in sogar in einer revolutionären Zeit, von der wir aber subjektiv nichts mitbekommen. Es passiert aktuell so viel, wie in den 80ern und 90er zusammen, und das in letzten 3 Jahren. Angefangen von der Wirtschaftskriese, der jasmin-Revolution über Fukushima und den damit verbunden Atomausstieg Deutschlands bis zum auflösen Elitärer Institutionen in ihrer jetzigen form. In 30 Jahren werden wir zurück schauen mit den Worten " Damit fing alles an ".
     
  12. #11 18. Juli 2011
    AW: Murdoch-Skandal entlarvt Politik- und Medienbordell

    Polizeichef: Cameron macht sich angreifbar

    18.07.2011, 12:04

    Der Abhörskandal um Medienunternehmer Murdoch weitet sich immer mehr auf Polizei und Politik aus: Londons Polizeichef gibt seinen Posten auf - gleichzeitig attackiert er in seiner Rücktrittserklärung den britischen Premier. Cameron selbst will seine Afrika-Reise wegen der Affäre verkürzen und im Parlament Rede und Antwort stehen.

    Der Abhörskandal um den Medienunternehmer Rupert Murdoch greift immer mehr auf Politik und Polizei über: Nachdem der Londoner Polizeichef Paul Stephenson sein Amt aufgibt, verkürzt Premierminister David Cameron Berichten zufolge eine Reise nach Afrika. Cameron wolle sich nun in die Ermittlungen einschalten, berichtete der Guardian.

    Statt vier Tage halte sich der Regierungschef nur zwei Tage in Afrika auf und besuche lediglich Südafrika und Nigeria. Besuche im Sudan und Ruanda seien abgesagt worden. Die Financial Times berichtete, Cameron kehre nach Großbritannien zurück, um Vorwürfe abzuwehren, sich während des Skandals nicht im Lande aufzuhalten.

    Cameron will sich zudem vor dem Parlament rechtfertigen: Er sprach sich für eine Dringlichkeitssitzung am Mittwoch aus. "Dann kann ich noch einmal Stellung nehmen, das Haus auf den neuesten Stand der Ermittlungen bringen und Fragen beantworten, die heute oder morgen auftauchen", erklärte Cameron. Der Premier musste sich am Wochenende verteidigen, weil er sich in nur 15 Monaten Amtszeit 26 Mal offiziell mit Murdoch oder dessen Top-Managern getroffen hatte.

    Am Sonntag war wegen der Abhöraffäre der Londoner Polizeichef Paul Stephenson zurückgetreten. Ihm sei das Ausmaß der Bespitzelungsaffäre nicht klar gewesen, erklärte Stephenson mehreren Fernsehkanälen. In seiner Rücktrittserklärung, die sehr vorsichtig formuliert gewesen sei, habe er allerdings auch Downing Street 10 angegriffen, berichtet der Guardian. Demnach sagte der ranghohe Polizist, die Nähe zu dem früheren News-of-the-World-Redakteur Andy Coulson gefährde Cameron als Premier.

    Zuvor hatte Scotland Yard eingeräumt, dass Neil Wallis, der ehemalige stellvertretende Chefredakteur der News of the World, nach seinem Wechsel in die PR-Branche eine Zeitlang als Berater für die Polizei gearbeitet hatte. Auch Wallis war vor wenigen Tagen in Zusammenhang mit dem Abhörskandal festgenommen worden. "Anders als Andy Coulson musste Wallis seinen Stelle bei News of the World nicht aufgeben, und meines Wissens nach wurde er in keinster Weise mit den Abhöraktionen in Verbindung gebracht", erklärte Stephenson weiter.

    Die Abgeordnete Yvette Cooper von der oppositionellen Labour-Partei ging auf den indirekten Angriff auf den Premier sogleich ein: "Die Leute werden sich fragen, warum für die Polizei andere Regeln gelten sollten als für den Premier, insbesondere nachdem - anders als Andy Coulson - Neil Wallis nicht gezwungen wurde, seine Arbeit bei News of the World aufzugeben", sagte sie dem Guardian. Cameron selbst wies dies einem Bericht der BBC zufolge zurück: Man könne keine Parallele zwischen dem Fall Wallis bei Scotland Yard und Andy Coulson in Downing Street ziehen. Die Situation in der Londoner Polizei sei eine gänzlich andere als die in der Regierung, da die Probleme dort das Vertrauen der Öffentlichkeit in die polizeilichen Ermittlungen beeinträchtigen könne, so der Premier.

    Dem Guardian zufolge hätten mehrere ranghohe Polizeibeamte bestätigt, dass Stephensons Angriff auf den Premier beabsichtigt gewesen sei. Bei Scotland Yard sei man verärgert darüber, dass Stephenson bereit war, die Konsequenzen des Skandals zu tragen, während die politische Klasse dies bislang verweigere.

    Commissioner Stephenson selbst war ins Kreuzfeuer der Kritik geraten, weil er sich einen Kur-Aufenthalt im Wert von 12.000 Pfund (13.700 Euro) teilweise bezahlt haben lassen soll. PR-Chef des Kur-Unternehmens war zu dem Zeitpunkt Wallis. In seiner Rücktrittserklärung wies Stephenson die Anschuldigungen zurück.

    Er erklärte: "Ich habe mich zu dieser Entscheidung durchgerungen als Konsequenz aus den andauernden Spekulationen und Anschuldigungen bezüglich der Verbindungen der Polizei mit News International und im Speziellen als Reaktion auf die Festnahme von Neil Wallis."

    Am Sonntag hatte die Polizei darüber hinaus die Murdoch-Vertraute Rebekah Brooks festgenommen, die ehemalige Versitzende von News International. Brooks war zum Zeitpunkt der Abhöraktionen Chefredakteurin bei News of the World. Nach intensiver Befragung zur Affäre wurde die 43-Jährige gegen Kaution von der Polizei wieder freigelassen, wie Scotland Yard am frühen Montagmorgen mitteilte. Sie wird sich am Dienstag einer Befragung im Parlament stellen - ebenso wie Rupert Murdoch selbst und sein Sohn James.

    Abhörskandal in Großbritannien - Ex-Boulevardreporter tot aufgefunden - Politik - Süddeutsche.de


    NoW whistle-blower Sean Hoare found dead in Watford

    Sean Hoare Sean Hoare had told the BBC that phone hacking was "endemic" at the News of the World. A former News of the World journalist who made phone-hacking allegations against the paper has been found dead.

    BBC News - NoW phone-hacking whistle-blower Sean Hoare found dead

    News of the World phone-hacking whistleblower found dead | Media | The Guardian


    Deutscher Artikel zum Thema

    Murdoch-Abhörskandal: Britischer Enthüllungsjournalist tot aufgefunden - International - Politik - Handelsblatt

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    Bestimmt Selbstmord :rolleyes: zumindest wird man das uns wahrscheinlich erzählen.

    Ausgerechnet der Whistleblower der alles ins Rollen gebracht hat, endet als Leiche.
     
  13. #12 18. Juli 2011
    AW: Murdoch-Skandal entlarvt Politik- und Medienbordell

    Jaja keine Gewalttat so ein Zufall das er verreckt...

    http://www.focus.de/politik/ausland/abhoerskandal-bei-news-of-the-world-enthuellungsjournalist-tot-aufgefunden_aid_647065.html
     
  14. #13 18. Juli 2011
    AW: Murdoch-Skandal entlarvt Politik- und Medienbordell

    Danke für die Ergänzung hatte es oben schon gepostet.

    Wahrscheinlich hat er sich 10 mal selbst in den Kopf geschossen. :rolleyes:

    Ganz klarer Selbstmord ...
     
  15. #14 19. Juli 2011
    AW: Murdoch-Skandal entlarvt Politik- und Medienbordell

    ach hatte ich net gesehen :D liegt aber daran das mir englische artikel immer zu schwer im magen liegen abends :p

    er hatte doch ein Drogenproblem mensch, die überdosis hat er sich selber gegeben, nachdem er ausgepackt hatte...
     
  16. #15 19. Juli 2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14. April 2017
    AW: Murdoch-Skandal entlarvt Politik- und Medienbordell



    Hacker verkünden Murdoch-Tod auf Seite der "Sun"

    Hacker haben die Internetseite der britischen Boulevardzeitung "The Sun" gehackt und dort einen Artikel über den Tod von Verleger Murdoch veröffentlicht.

    [​IMG]
    {img-src: http://www.welt.de/multimedia/archive/01421/tma_sun_DW_Bayern__1421868p.jpg}

    Besucher der Internetseite der britischen Boulevardzeitung "The Sun" wurden zu einem Artikel über den angeblichen Tod von Verleger Rupert Murdoch umgeleitet.

    Hacker haben ein Blatt des umstrittenen Medienunternehmers Rupert Murdoch ins Visier genommen. Die Organisation Lulz Security verschaffte sich am späten Abend offenbar Zugang zur Internetseite der britischen Boulevardzeitung "The Sun" und manipulierte die Inhalte.

    Besucher der Website wurden automatisch zu einem Artikel über den angeblichen Tod Murdochs weitergeleitet. Die Leiche des "Sun"-Verlegers sei in seinem Garten gefunden worden, hieß es in dem Beitrag. Zudem platzierten die Hacker auf der Homepage einen Bekennercomic. Später wurden Besucher von "The Sun" auf die Twitterseite von Lulz Security weitergeleitet.

    Dort bekannte sich die Gruppe zu dem Hackerangriff und bezeichnete ihn als erfolgreichen Teil des „Murdoch Meltdown Monday“ (dt.: Murdochs Montag des Niedergangs). "Wir haben es Sun/News of the World gezeigt", schrieben die Hacker auf Twitter. Bei dem Angriff habe man auch interne Personaldaten von "The Sun" entwendet, teilte Lulz Security mit. Die Hackergruppe hatte in der Vergangenheit bereits die Verantwortung für Angriffe auf die Internetseiten von Unternehmen, Partnerorganisationen der US-Bundespolizei FBI und des Auslandsgeheimdienstes CIA übernommen. "Das ist erst der Anfang", kündigten die Hacker erst kürzlich an.
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    Auch die Seiten der Zeitungen von The Times und News International waren am Abend nicht mehr erreichbar. Lulz Security twitterte, auch dafür verantwortlich zu sein. Beide Zeitungen gehören zum Murdoch-Unternehmen News Corp. Ein Mitglied der Hacker-Gruppe Anonymous bestätigte, dass alle Server von News International nach dem Angriff heruntergefahren wurden.

    Welt Online
     
  17. #16 19. Juli 2011
    AW: Murdoch-Skandal entlarvt Politik- und Medienbordell

    Das einzige was hier entlarvt wird, sind euren kruden Verschwörungstheorien. Medien sind fester Bestandteil der politischen Kommunikation und so auch immer tendenziös. Der Skandal hat zweifelsfrei gezeigt:

    - die gegenseitige Kontrolle der Medien funktioniert (wie auch gesetzlich vorgesehen)
    - und damit ist die Wirksamkeit der demokratischen Kontrollmechanismen bewiesen

    Ein Hoch auf den Westen, funktionierende Demokratien und guten, seriösen Journalismus.
     
  18. #17 19. Juli 2011
    AW: Murdoch-Skandal entlarvt Politik- und Medienbordell

    Wir haben vielleicht JETZT in GB einen etwas seriöseren Journalismus, aber was war davor? Hat da die Demokratie nicht funktioniert? Gab es keinen guten Journalismus? Was ist guter Journalismus? Und seriösen Journalismus gabs auch wohl erst seit dem 15. Juli oder?

    Der Terminus "Zeit" scheint wohl bei dir keine Rolle zu spielen.

    Da muss du jetzt ein bisschen was erklären.
     
  19. #18 19. Juli 2011
    AW: Murdoch-Skandal entlarvt Politik- und Medienbordell

    Guardian gibts doch schon länger. :)
     
  20. #19 19. Juli 2011
    AW: Murdoch-Skandal entlarvt Politik- und Medienbordell

    Es gibt nur ein Problem. Die von dir hochgelobte Kontrolle hat über ein Jahrzehnt versagt. Hier also von einer Wirksamkeit der demokratischen Kontrollmechanismen zu sprechen ist ziemlich weltfremd.

    Dies alles haben wir einem Whistleblower zu verdanken, der wohl ermordet wurde, und nicht irgendwelchen Kontrollmechanismen.

    Im Übrigen belegt dieser Skandal eine Verschwörung von Medien, Politik und Polizei, Institutionen, in die du all deinen Glauben steckst.
     
  21. #20 19. Juli 2011
    AW: Murdoch-Skandal entlarvt Politik- und Medienbordell

    Ich seh keine Verschwörung. Ich sehe Korruption und nen Skandal. Jahrzehnte ist wohl ein bisschen übertrieben, aber von Übertreibungen leben Verschwörungsesoteriker ja.
     
  22. #21 19. Juli 2011
    AW: Murdoch-Skandal entlarvt Politik- und Medienbordell


    Trifft es doch voll und ganz.

    Mal ganz abgesehen davon, dass der Hauptzeuge unter seltsamen Umständen ein paar Tage nach Aufdeckung dieser Verschwörung ums Leben gekommen ist. Alles genug Ansatzpunkte um das Ganze als Verschwörung zu bezeichnen.
     
  23. #22 20. Juli 2011
    AW: Murdoch-Skandal entlarvt Politik- und Medienbordell

    Achtung! Lesen Lernen!

    Dieser wichtige Tatbestand ist eben nicht erfüllt. Der ganze Skandal richtet sich nicht bewusst gegen Einzelne oder ein Kollektiv. Da waren lediglich nen paar geld- und machtgeile Idioten am Werk. Der Schaden, der den betroffenen Personen und der Öffentlichkeit entstanden ist, ist lediglich eine Begleiterscheinung.
     
  24. #23 20. Juli 2011
    AW: Murdoch-Skandal entlarvt Politik- und Medienbordell

    Wir haben einen Toten Hauptzeugen. Spätestens jetzt ist es eine Verschwörung.

    Im Übrigen

    Achtung! Lesen! Lernen! ... ODER

    Soll ich dir jetzt trotzdem eine Axt zum Haarespalten reichen?
     
  25. #24 20. Juli 2011
    AW: Murdoch-Skandal entlarvt Politik- und Medienbordell

    Der Tatbestand ist auch nicht erfüllt, deshalb habe ich den Abschnitt nicht markiert. Peinlich, peinlich...
     
  26. #25 20. Juli 2011
    AW: Murdoch-Skandal entlarvt Politik- und Medienbordell

    Sogar der erste Tatbestand ist erfüllt, denn die verantwortlichen Personen haben durch ihr Handeln bewusst in Kauf genommen, dass sie anderen Menschen schaden. Das macht es zum Vorsatz.

    Aber du drehst dir deine Wahrheit immer so zu Recht, dass dein Weltbild nicht ins Wanken gerät. Armselig, armselig ...
     

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