Myspace wird zum Karriere-Killer

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von zwa3hnn, 13. Juni 2006 .

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  1. #1 13. Juni 2006
    Jobanwärter wegen freizügigen Profilen abgelehnt

    Social Networking Seiten werden in den USA zunehmend auch von Personalabteilungen großer Firmen genutzt, wie die "New York Times" berichtet. Sie durchsuchen Internetcommunities wie Myspace, Facebook, Xanga oder Friendster nach den Profilen junger Jobanwärter, um einen Eindruck über den persönlichen Hintergrund der Bewerber zu bekommen. Das ist nicht immer zum Vorteil der jungen Leute, die sich selber oft sehr freizügig in ihren Internetprofilen darstellen. Wenn "Joints rauchen" und "Sachen in die Luft jagen" als Hobbys auf Social Networking Seiten angegeben werden, können Zeugnisnoten noch so vielversprechend sein, den Job wird ein anderer Bewerber erhalten.
    Suchmaschinen wie Google werden schon seit längerer Zeit von Firmen genutzt, um sich einen Eindruck über ihre zukünftigen Mitarbeiter zu verschaffen. Das Entstehen von Social-Network-Communities vor rund zwei Jahren hat der Internet-Recherche eine neue Dimension verschafft. Die Profile verraten viel über den Lebensstil der Nutzer und lassen sie oft unreif und unzuverlässig erscheinen. Häufig sind provokante Fotos und Kommentare über sexuelle Ausschweifungen sowie Alkohol- und Drogenkonsum auf diesen Seiten zu finden, ohne dass die Verfasser an mögliche Folgen denken.

    Vor allem in den USA ist es gängige Praxis, dass Firmen ihre zukünftigen Mitarbeiter aus den Absolventen der Universitäten auswählen. An der New York University gaben rund 30 Personalvermittler an, Social Networking Seiten zu nutzen um sich einen Eindruck über die Lebensweise und Werte der Absolventen zu verschaffen. Da die Nutzerprofile dieser Seiten im Allgemeinen für jeden zugänglich sind, ist das ein leichtes Unterfangen. Eigentlich wäre es den Usern möglich, sich auf diesen Seiten mehr Privatsphäre zu schaffen, doch nur wenige nutzen die Zugriffsbeschränkungen, da sie nicht damit rechnen, durch ihre Seiten kompromittiert zu werden.

    Vor allem Firmen, die mit digitalen Technologien oder Medien zu tun haben, nutzen das Internet bei ihrer Personalauswahl. Microsoft Marketing Manager Warren Ashton meinte gegenüber der New York Times, dass Internetrecherche mittlerweile eine gängige Praxis sei. Allerdings gäbe es bei Microsoft diesbezüglich keine einheitliche Bestimmung. Manche Personalvermittler nutzen die neuen Möglichkeiten öfter als andere. Bei Microsoft Österreich ist Internetrecherche grundsätzlich nicht üblich, wie der Pressesprecher Thomas Lutz gegenüber pressetext erklärte. "Wir verlassen uns auf unseren persönlichen Eindruck. Webrecherche wird nur dann gemacht, wenn ein Bewerber ausdrücklich auf Inhalte im Internet hinweist", so Lutz.

    Auch US-Geheimdienste interessieren sich neuerdings für Social Networking Seiten. Die National Security Agency NSA arbeitet laut Berichten des Magazins "New Scientist" an Möglichkeiten, persönliche Informationen aus Networking-Plattformen herauszufiltern. Um das zu ermöglichen, müssen Inhalte im Internet semantisch besser strukturiert werden. Dadurch könnte man in Zukunft per Mausklick Informationen über persönliche Beziehungen und Aktivitäten aus den Social-Networks erhalten, für die momentan mühsame Recherche notwendig ist.


    quelle: ZDNet.de
     

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  3. #2 13. Juni 2006
    Bloß wie finden die die accounts von der jeweiligen Person!? Ich schreib dort doch nicht meinen richtigen namen rein! manche leute gehen ziemlich gewissenslos mit ihren Daten um .... Obwohl man könnte doch auch solche seiten faken indem man da angibt ich liebe meinen job etc. und "brave" fotos reinmacht! Dann wäre es natürlich von vorteil :)!

    MfG King2Flash {bild-down: http://n-o-x.org/images/ybb_lonely/icons/icon2.gif}
     
  4. #3 14. Juni 2006
    Ich hoffe sehr, dass die NSA es nicht schafft ihr Vorhaben durchzusetzen, da das nur ein weiterer Schritt in Richtung totale Überwachung wäre. Ausserdem müsste den Leuten zumnindest mitgeteilt werden, dass ihre Daten dazu genutzt werden könnten, was momentan noch nicht der Fall ist!
     
  5. #4 15. Juni 2006
    Viele geben in Ihrer Bewerbung doch die E-Mail Adresse an.

    Ich selber durfte schon einige male "XYZ@Uboot.com" oder "XYZ@Kiwi.com" lesen. Aber auch über eigene Adressen, kann man Profilge der entsprechenden Leute finden.

    Versuch es doch einfach einmal.
     
  6. #5 15. Juni 2006
    Nur - damit die Seiten von Suchmaschinen gefunden werden - brauchen sie nen hohen Pagerank (damit die oben stehn, denn die Firmen durchsuchen sicher nicht 100 Seiten von GoogleErgebnissen) - und das ist ziemlich schwer für ne Fake Seite, da du da n paar Mio. Besucher brauchst pro Monat, und n paar GUTE Backlinks etc ;) ^^

    Back2Topic:

    Irgendwie stumpf.. lol.. Oo
     
  7. #6 16. Juni 2006
    Das ist doch wirklich grausam!!!
    Die totale überwachung,man kann
    sich nichtmehr einfach so im Internet unterhalten
    und "Bilder" :D von sich reinstellen ohne
    Angst haben zu müssen,dass man sich damit gleich
    die ganze Zukunft verbaut.Ich hoffe das das nie klappen
    wird sonst haben wir ein echt grosses Problem :baby:
     

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