NASA warnt vor großem Sonnenfleck Nr. 1302

Dieses Thema im Forum "Wissenschaft & Forschung" wurde erstellt von bushido, 27. September 2011 .

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  1. #1 27. September 2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14. April 2017
    NASA warnt vor großem Sonnenfleck Nr. 1302: "Er ist groß. Er ist böse und er bewegt sich in unsere Richtung"

    [​IMG]
    {img-src: http://2.bp.blogspot.com/-Xm1dVY8ujYQ/ToBD69hEkiI/AAAAAAAAiuI/tp_aLejOaXI/s400/11943.jpg}

    Aufnahmen der auffallend großen Sonnenfleckregion 1302 am 26. September 2011. | Copyright: NASA/SDO/HMI

    Greenbelt/ USA - Schon seit Tagen beobachten Astronomen und Sonnenforscher mit Sorge die sich zusehends in die Mitte der "Sonnenscheibe" fortbewegende auffallend große aktive Sonnenfleckregion Nummer 1302. Schon am 22. und 24. September verursachte dieser Sonnenfleck Sonneneruptionen (Flare) der höchsten Kategorie "X", deren Masseauswurf jedoch noch nicht Richtung Erde gerichtete war, sowie zahlreiche mittelschwere Flares. Schon erste Flares der Kategorie "M" waren direkt in Richtung Erde gerichtete und in den kommenden Tagen richtet sich auch Position der Sonnenfleckregion zusehends genau in Richtung unseres Planeten aus.

    "Dieser Sonnenfleck ist groß. Er ist böse und er richtet sich auf die Erde aus", warnt das "Goddard Space Flight Center" der NASA schon im Titel der heutigen Pressemeldung. In den kommenden Tagen richte sich die aktive Region (active region) AR 1302 zusehends direkt Richtung Erde aus. "AR 1302 zeigt auch keine Anzeichen dafür, dass er sich abschwächt. Ein erneuter koronaler Masseauswurf könnte dann das Erdmagnetfeld mit voller Wucht treffen. Schon heute Nachmittag erwarten die Wissenschaftler der NASA das Eintreffen der mittelschweren Stürme und mögliche Auswirkungen.

    Selbst die US-Raumfahrtbehörde NASA befürchtet anhand einer umfangreichen Studie, dass ein direkt in Richtung Erde gerichteter Sonnensturm der Kategorie "X" nicht nur im Erdorbit sondern auch auf der Erdoberfläche zu Störungen und Schäden an Telekommunikations- und Energienetzwerken haben, wie sie gravierende Auswirkungen auf das tägliche moderne Leben haben könnten.

    Quelle: http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2011/09/nasa-warnt-vor-groem-sonnenfleck-nr.html



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    Die Originalmeldung der NASA kann auf der Homepage abgerufen werden

    http://www.nasa.gov/mission_pages/sunearth/news/News092511-ar1302.html


    Hier noch ein weiterer Link zum Thema Solar Flares

    http://science.nasa.gov/science-news/science-at-nasa/2011/19sep_secretlives/



    Wäre mal wichtig zu wissen, was passieren würde, wenn solche Eruptionen die Technik auf der Erde lahmlegen und vor allem welche Vorkehrungen die Staaten für diesen Fall getroffen haben. Reicht ja schon, wenn ein Großteil der Satelliten beschädigt wird und ausfällt.
     

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  3. #2 27. September 2011
    AW: NASA warnt vor großem Sonnenfleck Nr. 1302

    Bevor ich mich sachlich äußere: Wo steht "Er ist groß. Er ist böse und er bewegt sich in unsere Richtung" auf der Nasa Page? Bei mir heißt die Überschrift, die das Goddard Center wählt nur "Sunspot 1302 Continues to Turn Toward Earth"....

    Zum Sachlichen: Natürlich ist der Flare nicht "gut", ich wundere mich nur, dass das keine Wortwahl von Wissenschaftlern sein sollte? Du hast natürlich Recht, als erstes würden Kommunikations und Navigationssatteliten dran glauben. Es kann jedoch auch viel direkter und vielleicht unangenehmer werden, was Stromausfälle betrifft. Mit diesen Flares gehen soweit ich weiß immer starke Magnetfelder einher, die Ströme in Transformatoren induzieren können, die zu deren Beschädigung bzw. Zerstörung führen können. Dies hat es dann zur Folge, dass Millionen Menschen im Dunkeln sitzen und erheblicher wirtschaftlicher Schaden entsteht (1989 war das z.b. der Fall). Auch lange Kabelleitungen sind gefährdet durch die induktiven Ströme. Und soweit ich weiß, ist das was du postest "erst der Anfang" um es mal "böse" zu formulieren ;) 2012 ist eine hohe Sonnenaktivität prognostiziert, höher als jetzt...Zumindest wenn man an diese 11 Jahres Zyklen der Sonne glaubt, dann haben wir bald ein "solar maximum".

    Zum Schutz: Man sollte eigentlich meinen, dass die Typen von der Nasa o.auch die National Oceanic and Atmospheric Administration eine Vorwarnzeit von wenigstens ein paar Stunden geben sollen könnten? Dann können wenigstens die Transformatoren vom Netz genommen werden um so einen langanhaltenden Stromausfalll verhindern zu können (einhergehend nat. von einem kleineren). Die Satelliten glaube ich kann man aber nicht mehr schützen als sie es bereits sind. Also spontan meine ich, wenn es zu einem großen Flare kommt.

    Hier ein paar interessante infos: 2012: No Killer Solar Flare
     
  4. #3 27. September 2011
    AW: NASA warnt vor großem Sonnenfleck Nr. 1302

    Ich habe lediglich die Überschrift des Artikels übernommen, wie du vielleicht festgestellt hast hat der Threatitel diesen Zusatz nicht. Im Übrigen wird der Artikel laufend überarbeitet und dies scheint ein Zitat eines NASA Mitarbeiters gewesen zu sein. Also kein Grund sich darüber zu echauffieren. :)

    Die Konsequenzen wären katastrophal und die Gefahr scheint ja durchaus akut zu sein. Wir verlassen uns anscheinend darauf, dass so etwas nicht passieren wird. Das halte ich für gefährlich. Frage ist welche Vorkehrungen Staaten wirklich getroffen haben. Gehört hat man jedenfalls nichts in der Richtung.
     
  5. #4 27. September 2011
    AW: NASA warnt vor großem Sonnenfleck Nr. 1302

    Es hieß ja zuerst das, dass nächste Maximum an Sonnenstörume im Mai 2013 auf die Erde treffen sollten. Quelle

    Das Thema scheint ja doch nicht ganz uninteressant zu sein... so wie in diesem Artikel beschrieben...

    Bedrohungen vom Kosmos sollte man allgemein nicht unterschätzen...

    zum Thema vorhersage von Sonnenstürmen,
    denke nicht das man sowas wie ein "frühwarnsystem" entwickeln kann, ich weiß zwar nicht wie sich solche flares verhalten oder aufbauen aber da die Sonne verhältnissmässig nahe der Erde ist und die sonnenaktivitäten sowieso unregelmässig sind, würde wohl kaum genug zeit bleiben Global eine Warnung auszusenden. vgl. ein sonnenstrahl von der Sonne zur Erde in fast ~ 300.000 km/s braucht ~ 8 minuten. Also schätze ich würden wir vielleicht 10 minuten vorher wissen das wir im dunkeln stehn.
     
  6. #5 27. September 2011
    AW: NASA warnt vor großem Sonnenfleck Nr. 1302

    Gut das sich damit schon jemand auseinander gesetzt hat:

    Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften - am Beispiel eines großräumigen und langandauernden Ausfalls der Stromversorgung

     
  7. #6 30. September 2011
    AW: NASA warnt vor großem Sonnenfleck Nr. 1302

    Hier noch weitere Informationen aus einem weiteren Artikel. Wenn man sich das durchliest, dann können wir getrost davon ausgehen, dass wir in dem Fall auf uns alleine gestellt sind. Weder die EU (wofür ist dieser faschistische "Sauhaufen" eigentlich gut) noch die Energieversorger scheint es sonderlich zu interessieren. Ich finde die Chefs der Energieversorger und ihre Berater sollten wir uns in dem Fall mal etwas genauer zur Brust nehmen. Mal sehen wie lange die Herren auf ihrem Standpunkt beharren werden.

    Und bei einem solchen Szenario, was nun wirklich nicht unrealistisch ist, kann man durchaus von einem "Weltuntergang" sprechen, zumindest was die "Welt" betrifft in der wir momentan leben.



    Wissenschaftler: Dezember 2012 könnte wirklich apokalyptisch werden - Kopp Online

    Weitere Quellen unterhalb des Artikels.
     
  8. #7 1. Oktober 2011
    AW: NASA warnt vor großem Sonnenfleck Nr. 1302

    Gibt es dazu auch eine richtige Stellungsnahme, warum der Forschungsantrag abgelehnt wurde?

    Ich mein, wenn es wirklich so kommen sollte und es sieht ja danach aus, dann is das ja nicht einfach so weg zu denken(, oder gibt es doch riesen Schiffe im Himalaya á la 2012 - Der Film.)

    Weiß man denn schon im groben wieviele Länder/Kontinente betroffen sein werden?
    Kann ja sein, das es schon berechnet wurde und es nur Teile von Afrika trifft. Vielleicht wird der nötige Aufwand, der betrieben werden müsste, als nicht nötig empfunden?
     
  9. #8 1. Oktober 2011
    AW: NASA warnt vor großem Sonnenfleck Nr. 1302

    Habe ich leider nicht gefunden, aber du kannst dich ja mal mit auf die Suche machen.

    Wohl kaum, das hängt wohl u.a. auch davon ab, welche Seite der Erde der Sonne in dem Moment zugewandt ist und somit die volle Breitseite abbekommt. Und selbst wenn es Teile Afrikas betrifft müssen Vorkehrungen getroffen werden. Das hört sich bei dir so an, als ob dich das dann nicht mehr interessiert, bzw. dass das dann nicht so schlimm ist.

    Auf die Einschätzungen von Unternehmen und Politik sollten wir uns eigentlich nicht verlassen. Beide haben oft genug bewiesen, dass wir in diesem Fall verlassen sind. Eigentlich liegt es im ureigenen Interesse eines jeden Menschen sich dafür einzusetzen, aber auch hier wird der "deutsche Michel" erst wieder wach, wenn es zu spät ist.
     
  10. #9 1. Oktober 2011
    AW: NASA warnt vor großem Sonnenfleck Nr. 1302

    Dann versuch ich mal was zu finden. ;)

    Dachte vielleicht, das es schon jemand berechnet hat, falls das möglich ist.

    Nein nein, das hast du jetzt falsch verstanden. Ich wollte damit zu Ausdruck bringen, das es den Politikern egal zu sein scheint, da ja keine Vorkerungen getroffen werden. Welchen Grund sollte es sonst geben, das nichts gemacht wird obwohl man selbst betroffen sein könnte.
     
  11. #10 1. Oktober 2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14. April 2017
    AW: NASA warnt vor großem Sonnenfleck Nr. 1302

    Wie der folgende Artikel beschreibt, gibt es eine noch viel größere Gefahr, nämlich die Atomkraftwerke die weltweit betrieben werden. Dagegen ist ein Stromausfall Kindergarten.


    Sonneneruptionen könnten weltweite nukleare Katastrophe entfachen

    Mike Adams


    [​IMG]
    {img-src: http://info.kopp-verlag.de/data/asset/6322/firstoverview.jpg}


    Vergessen Sie den Maya-Kalender 2012, den Kometen Elenin oder die »Entrückung« vor der »Zeit der Großen Trübsal«. Die wirkliche Bedrohung der menschlichen Zivilisation ist weitaus alltäglicher und befindet sich direkt vor unserer Nase. Fukushima hat uns gelehrt, dass schon eine einzige außer Kontrolle geratene Kernschmelze spaltbaren Kernmaterials weitreichende und potenziell verheerende Folgen für das Leben auf der Erde haben kann. Bis heute wurde in Fukushima bereits das 168fache der gesamten Strahlungsmenge freigesetzt, die 1945 in Hiroshima durch die Explosion der Atombombe entstanden war. Damit ist die Reaktor-Katastrophe in Fukushima unbestreitbar die bisher schlimmste Nuklearkatastrophe der menschlichen Geschichte.

    Aber was wäre, wenn sich die menschliche Zivilisation einer noch um vieles größeren Bedrohung als einem einzigen Tsunami, der ein Kernkraftwerk zerstörte, gegenübersähe? Was wäre, wenn eine weltweite Flutwelle die gesamten Energieerzeugungskapazitäten der Welt mit einem Schlag zerstören könnte?

    Eine solche Schreckensvision ist nicht nur denkbar, sondern praktisch unvermeidlich. Und diese weltumfassende Flutwelle, die alle Kernkraftwerke der Welt bedroht, besteht nicht aus Wasser, sondern aus einem Sonnensturm (aus energiereichen Partikeln).

    Die Sonne wird wieder aktiver. Die NASA warnte vor kurzem, die Sonnenaktivität nähme zu und mit einem Höhepunkt sei 2013 zu rechnen. Dabei könnte eine intensive und hochenergetische Strahlung entstehen, die über die Erde hinwegfegt. Die amerikanische Wetter- und Ozeanografiebehörde NOAA veröffentlichte sogar eine Dringlichkeitswarnung zu Sonneneruptionen in den Jahren 2012 und 2013. Und das Finanznachrichtenportal IBtimes meldete: »Wenn die Sonnenaktivitäten erwartungsgemäß ihren Höhepunkt um das Jahr 2013 herum erreichen, tritt die Sonne in eine Phase besonders hoher Aktivität ein, und dann wird es in den kommenden Jahren regelmäßig zu starken Sonneneruptionen wie der kommen, die wir kürzlich beobachteten... Eine massive Eruption legte Mitte des 19. Jahrhunderts das im Aufbau begriffene Telegrafensystem lahm, und einige Wissenschaftler vertreten die Auffassung, ein weiteres solches Ereignis sei bereits überfällig.«

    Und weiter heißt es dort.

    Und was hat das jetzt alles mit uns zu tun? Um das zu verstehen, muss man die Funktionsweise von Kernkraftwerken verstehen. Oder anders gesagt, man muss wissen, wie man verhindern will, dass das Nuklearmaterial jeden Tag zur Kernschmelze gelangt.

    Jedes Kernkraftwerk arbeitet in einem Zustand knapp vor der Kernschmelze

    Praktisch alle Kernkraftwerke arbeiten in einem Bereich knapp unterhalb der Situation einer Kernschmelze. Sie arbeiten bei extrem hohen Temperaturen und benutzen die Kernspaltung, um Wasser zu erhitzen, so dass der entstehende Dampf dann über Turbinen elektrischen Strom erzeugt. Durch einen ständig arbeitenden Kühlmittelkreislauf, der durch elektrische Pumpen mit einem hohen Stromverbrauch in Gang gehalten wird, soll verhindert werden, dass die Temperatur in den kritischen Bereich ansteigt, in dem es zu einer Kernschmelze kommen könnte.

    Wenn die elektrischen Pumpen angehalten werden oder ausfallen, kommt der Kühlmittelkreislauf zum Stillstand und die Hitze kann nicht mehr abgeführt werden. Die Brennstäbe heizen sich immer weiter auf und schmelzen schließlich. Genau das ist in Fukushima geschehen, wo die geschmolzenen Brennstäbe durch den Betonboden des Reaktordruckgefäßes hindurchdrangen und dabei erhebliche Mengen an Radioaktivität in die Umgebung freisetzten. Das volle Ausmaß der radioaktiven Kontaminierung in Fukushima und Umgebung ist noch unbekannt, aber der Kraftwerkskomplex strahlt immer noch erheblich.

    In diesem Zusammenhang muss man sich klarmachen, dass die Pumpen des Kühlsystems in einem Kernkraftwerk in aller Regel aus dem öffentlichen Stromnetz gespeist werden. Sie werden im Allgemeinen nicht durch lokale Generatoren des Kernkraftwerks selbst mit Strom versorgt. Auch wenn die Kernkraftwerke viele Megawatt an Energie in das Stromnetz einspeisen, sind sie andererseits auch von diesem Stromnetz abhängig, was die Stromversorgung etwa der Kühlmittelpumpen angeht. Wenn das Stromnetz zusammenbricht, versagen die Kühlmittelpumpen entsprechend. In einem solchen Fall wird dann umgehend auf Notstromaggregate in Form von Batterien oder Generatoren zurückgegriffen.

    Aber wie wir aus den Ereignissen in Fukushima wissen, können die Batterien nur etwa acht Stunden lang Strom liefern. Danach hängt das Kernkraftwerk von Diesel-Generatoren (oder Gas-Generatoren) ab, um verhindern zu können, dass es wie in Tschernobyl zu einer Explosion kommt. Dazu muss aber offensichtlich sichergestellt sein, dass Dieselkraftstoff in ausreichender Menge vorhanden ist oder geliefert werden kann. Wenn kein Dieselkraftstoff verfügbar ist, können die Generatoren nicht laufen und die Kühlmittelpumpen dann entsprechend ebenso wenig. Wenn man die Bedeutung dieser Versorgungskette mit ihren Abhängigkeiten verstanden hat, wird auch klar, warum eine einzige Sonneneruption auf der ganzen Welt einen nuklearen Holocaust lostreten kann.

    Wenn die Generatoren ausfallen und die Kühlmittelpumpen nicht länger pumpen können, kann die entstehende Wärme im Reaktor nicht mehr abgeführt werden und die Brennstäbe beginnen zu schmelzen. Wenn sie dann noch durch den Sicherheitsbehälter hindurch dringen, werden riesige Mengen schädlicher, lebenszerstörender Strahlung direkt in der Atmosphäre freigesetzt. Genau aus diesem Grunde versuchten die japanischen Ingenieure alles in ihrer Macht stehende, um das Kraftwerk in Fukushima nach der verheerenden Flutwelle wieder an das Stromnetz anzuschließen. Es musste ihnen gelingen, die Generatoren, die die Pumpen des Kühlmittelkreislaufs mit Strom versorgen, wieder in Gang zu bekommen. Leider schlugen alle ihre Bemühungen fehl; und aus diesem Grunde entwickelte sich in Fukushima diese nukleare Katastrophe, in deren Verlauf unbekannte Strahlungsmengen in die Umgebung freigesetzt wurden, ohne dass bis heute ein Ende in Sicht wäre.

    Aber trotz der verheerenden Zerstörung, die wir in Fukushima miterleben mussten, sind amerikanische Kernkraftwerke in keiner Weise darauf vorbereitet, mit einem Ausfall der Stromversorgung von außen fertig zu werden. IBtimes berichtet dazu:

    Aber was hat das jetzt alles mit den Sonneneruptionen zu tun?

    Wie das Ende der modernen Zivilisation sehr wahrscheinlich aussieht

    Jeder ausreichend informierte Wissenschaftler wird mir zustimmen, dass Sonneneruptionen durchaus das Potenzial besitzen, die Transformatoren des gesamten Stromnetzes lahmzulegen. Denn Sonneneruptionen induzieren erdmagnetische Stürme (starke elektromagnetische Impulse), die die Transformatoren überlasten und möglicherweise sogar zur Explosion bringen können.

    Vielleicht haben Sie selbst schon einmal während eines Gewitters beobachtet, dass Blitze einen so starken elektromagnetischen Puls freisetzen, dass ein Transformator vor Ort explodiert ist. Sonneneruptionen vermögen das gleiche, nur in viel größerem Ausmaß - praktisch auf weltweiter Ebene.

    Als Folge davon könnte es geschehen, dass plötzlich und ohne jede Vorwarnung die Energieversorgungsinfrastruktur praktisch des gesamten Planeten zerstört würde. Zugleich könnten auch alle Satelliten ausfallen, was dann auch die GPS-Systeme funktionsunfähig machte. Millionen orientierungsloser Autofahrer würden dann in den Straßen ihrer Heimatstadt herumirren, weil sie sich niemals die Mühe gemacht hatten, sich selbst eine Orientierung zu verschaffen, sondern sich lieber auf die bequeme und sanfte Stimme ihres Navigationsgerätes verließen, die ihnen zusäuselt: »In 150 Metern bitte rechts abbiegen.«

    Auch Kommunikationssatelliten könnten in Mitleidenschaft gezogen werden. Damit bräche dann praktisch die gesamte Verbreitung von Propaganda weltweit zusammen. Zehntausende würden wahrscheinlich sofort vor Schreck sterben, weil sie auf einmal selbst denken müssten. Der Ausfall der Telefone und vor allem der Handys wäre als weitere positive Begleiterscheinung zu werten. Die Teenager weltweit wären vielleicht zum ersten Mal gezwungen, ihre iPhones beiseite zu legen und sich mit realen Menschen in der realen Welt auseinanderzusetzen.

    Die wirklich dramatische Folge aber wäre der praktisch weltweite Ausfall der Energieversorgungsnetze.

    Wie sähe eine Welt ohne Strom aus?

    Stellen Sie sich einmal eine Welt ohne elektrischen Strom vor. Selbst nur eine Woche lang. Stellen Sie sich New York oder Los Angeles oder São Paulo ohne Strom vor. Innerhalb von drei Tagen würde in den meisten Städten der Welt das totale Chaos ausbrechen, begleitet von Plünderungen, Gewaltverbrechen und nicht einzudämmenden Bränden.

    Aber das sind noch nicht einmal die wirklich schlechten Nachrichten. Selbst wenn alle Großstädte der Welt bis auf den Grund abbrennen würden, könnte die Menschheit sich davon erholen, denn es gibt ja noch die landwirtschaftlichen Anbaugebiete: den Ackerboden, das Saatgut und damit die Möglichkeit zur Wiederherstellung, stimmt's?

    Aber dann bricht sich die Erkenntnis Bahn, dass alle Kernkraftwerke weltweit ohne Stromversorgung plötzlich in eine Notfall-Situation gerieten und von ihren Notstromaggregaten abhingen, mit denen der Kühlmittelkreislauf aufrecht erhalten und damit eine Kernschmelze verhindert werden kann. Aber wie wir bereits wissen, steht diesen kerntechnischen Anlagen nur ein kleines Zeitfenster von einigen wenigen Stunden zur Verfügung, solange nämlich, wie die Batterien halten. Und dann bleiben vielleicht noch einige weitere Tage, bevor dann die Dieselvorräte (oder die entsprechenden Treibstoffe) verbraucht sind, und die Generatoren nicht weiterlaufen können...

    Habe ich schon darauf hingewiesen, dass die Hälfte der Menschen, die in Kernkraftwerken arbeiten, überhaupt nicht wissen, was in einem solchen Fall als erstes zu tun ist? Die erfahrenen Fachkräfte, die die Anlagen wie ihre Westentasche kennen, mussten längst unfreiwillig in Pension gehen, weil sie während ihrer Arbeit schon so viel radioaktiver Strahlung ausgesetzt waren, wie für eine Lebenszeit zulässig ist. Die meisten Beschäftigten sind daher jüngere Menschen, denen es oft an entsprechender Erfahrung und Wissen fehlt.

    Mehr als 440 Kernkraftwerke arbeiten heute in 33 Ländern weltweit. Hinzu kommen noch etwa 250 sogenannte »Forschungsreaktoren«, was zusammen genommen etwa 700 Kernreaktoren ausmacht, mit denen man zurechtkommen muss.

    Nun stellen Sie sich einmal folgende Entwicklung vor: Es kommt zu einer massiven Sonneneruption, die die weltweite Stromversorgung ausschaltet und den größten Teil der Transformatoren des Stromnetzes zerstört. Die Welt fiele in Dunkelheit. Städte stürzten ins Chaos, und überall brächen Unruhen aus. Als Folge würde das Kriegsrecht ausgerufen (was kaum eine Wirkung hätte), und jede Nation würde den Notstand erklären. Aber das würde nicht das wirkliche ernste Problem lösen, dass man es mit 700 Kernreaktoren zu tun hat, die keine Energie ins Netz einspeisen können (da die Transformatoren weitgehend zerstört sind), andererseits aber ständig auf die Lieferung von Treibstoffen angewiesen sind, um die Generatoren anzutreiben, die die Kühlmittelpumpen mit Strom versorgen.

    Wie lange muss der Kühlmittelkreislauf aufrechterhalten werden, um selbst im Falle einer Notabschaltung die Restwärme abzuführen? Monate. Auch das lehrt uns das Beispiel Fukushima: Man kann die Brennstäbe im Reaktor nicht einfach in wenigen Stunden oder Tagen herunterkühlen. Es dauert Monate, um diese Kernanlagen kontrolliert herunterzufahren. Und das bedeutet, wenn man eine Vielzahl von Kernschmelzen wie in Fukushima überall auf der Welt verhindern will, muss man einen Tanklastzug mit Diesel, Ersatzteile für die Generatoren und erfahrene Facharbeiter in jeder nuklearen Einrichtung weltweit bereitstellen, und zwar rechtzeitig, jederzeit und möglicherweise für viele Monate, ohne dass es zu Ausfällen kommen darf.

    Und all das muss inmitten einer chaotischen Zusammenbruchsituation der modernen Zivilisation gewährleistet werden, in der es an Strom fehlt, in der Sicherheitsbehörden und Katastrophenschutzorganisationen völlig überfordert sind, in der Menschen auf den Straßen verhungern, weil die Lebensmittelversorgung zusammengebrochen ist und überall auf den Straßen der größeren Städte geplündert wird und sich Gewaltverbrechen abspielen. Aber trotzdem muss sichergestellt sein, dass diese Tankzüge die Kernkraftwerke erreichen und dafür gesorgt wird, dass die Kühlmittelpumpen weiterlaufen.

    Aber es gibt noch ein grundsätzliches Problem, selbst wenn die logistische Meisterleistung gelänge und der Dieseltreibstoff die Notstrom-Generatoren erreichte (was angesichts der Umstände schon sehr unwahrscheinlich ist).

    Und dieses Problem lautet: Woher bekommt man den Dieseltreibstoff?

    Warum auch Raffinerien betroffen sein werden

    Der Treibstoff wird in Erdöl-Raffinerien hergestellt. Viele Menschen bedenken es nicht, aber auch Raffinerien benötigen Strom. Ohne eine funktionierende Stromversorgung können die Raffinerien keinen einzigen Tropfen Diesel produzieren. Und ohne Diesel können die Generatoren die Kühlmittelpumpen in den Kernkraftwerken nicht mit Energie versorgen.

    Aber könnte man nicht einwenden, dass man den benötigten Dieseltreibstoff doch von den Tankstellen weltweit beziehen könnte? Man pumpt ihn aus den Tanks und in die Tanklastzüge und bringt ihn zu den Generatoren. Aber da ergibt sich ein weiteres Problem: Auch zum Pumpen benötigt man Strom. Und wie soll man die ganzen benötigten Ersatzreifen und anderen Ersatzteile für die Tanklastzüge besorgen, wenn es keinen Strom gibt, der die Ersatzteilbranche funktionsfähig erhält? Wie kann man eine auf Lastwagen basierende Versorgungsinfrastruktur aufrechterhalten, wenn die gesamte Stromversorgung ausgefallen ist?

    Vielleicht wären einige Staaten in der Lage, mit diesen ganzen Problemen zumindest teilweise fertigzuwerden. Mit militärischem Begleitschutz und einer völligen Kontrolle des Staates über die Treibstoffversorgung könnten einige wenige Staaten möglicherweise eine Kernschmelze in einigen Kernkraftwerken verhindern.

    Aber das Problem ist gigantisch: Immerhin gibt es weltweit an die 700 Kernkraftwerke. Nehmen wir einmal an, trotz der verheerenden Folgen einer massiven Sonneneruption wären die Nationen weltweit irgendwie in der Lage, in der Hälfte der Kernkraftwerke und kerntechnischen Anlagen den Betrieb soweit aufrecht zu erhalten, dass sie kontrolliert abgeschaltet und heruntergefahren werden können. Dann bleiben aber immer noch 350 Nuklearanlagen übrig, die ein massives Risiko darstellen.

    Nehmen wir weiter an, aufgrund glücklicher Umstände wären die Hälfte dieser 350 Anlagen vorzeitig vom Netz genommen worden und hätte sich nicht in Betrieb befunden, als die Sonneneruption ausbrach, so dass diesen Anlagen im Moment keine besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden müsste. Das ist eine sehr optimistische Annahme, derer ungeachtet immer noch 175 Kernkraftwerke übrigblieben, bei denen alle Maßnahmen gescheitert wären.

    Verbreiten wir weiter ungeheuren Optimismus und gehen davon aus, dass es bei einem Drittel dieser 175 Anlagen auf wundersame Weise und in bizarrer Missachtung physikalischer Gesetze nicht zu einer Kernschmelze käme. Dann haben wir es immer noch mit 115 Kernkraftwerken oder kerntechnischen Anlagen zu tun, die sich in ein »neues Tschernobyl« verwandeln könnten.

    Bei Fukushima handelte es sich »nur« um eine einzige Kernkraftwerksanlage (wenn auch mit mehreren Reaktorblöcken). Stellen wir uns nun die verheerenden Zerstörungen vor, wenn es in mehr als hundert Kraftwerken überall auf der Welt zu einer Kernschmelze käme. Dabei geht es nicht vorrangig um den Ausfall der Stromversorgung, sondern um die weltweit freigesetzte ungeheure unsichtbare radioaktive Strahlung, die unseren Planeten überzöge, in die oberen Schichten des Ackerbodens eindränge und alle Lebewesen verstrahlte und damit letztlich der menschlichen Zivilisation, so wie wir sie kennen, den Todesstoß versetzte.

    Denn bei hundert gleichzeitigen Kernschmelzen wäre die Strahlung so stark und so allgegenwärtig, dass Landwirtschaft auf Jahre hinaus praktisch unmöglich wäre. Das wiederum bedeutete, dass es für lange Jahre keine Nahrungsmittelproduktion gäbe. Und daraus folgte dann ein unvorstellbarer, massiver Bevölkerungsrückgang auf der Erde.

    Wie viele Menschen könnten ein Jahr lang überleben, wenn die Landwirte keine Lebensmittel produzieren? Nicht einer von hundert. Und wie viele Menschen könnten in unterirdischen Behausungen unterkommen, um sicher vor der Strahlung zu sein, so dass sie lebensfähige Kinder großziehen könnten, um damit die Erde wieder zu bevölkern? Hier dürfte es sich nur um einen sehr, sehr geringen Teil der Gesamtbevölkerung handeln.

    Die Wahrscheinlichkeit, dass Sonneneruptionen Kernkraftwerke treffen ist höher als bei Flutwellen oder Erdbeben

    Wie wahrscheinlich ist es, dass solche Entwicklungen tatsächlich eintreten? In einem Bericht des Oak Ridge National Laboratory heißt es:

    Die weltweite Abhängigkeit von Kernenergie hat uns an den Rand des Untergangs der menschlichen Zivilisation gebracht. Aber dies kann noch verhindert werden, wenn wir nur alle Kernkraftwerke oder kerntechnischen Anlagen weltweit abschalten und abreißen. Aber wie stehen die Chancen dafür? Sie liegen praktisch bei null. Hinter der Kernenergie stehen zu viele wirtschaftliche und politische Interessengruppen, die ihre Investitionen nicht verlieren wollen.

    So werden die Kraftwerke vorerst stehenbleiben, und wir werden daher den Sonneneruptionen, die uns jederzeit treffen und einen weltweiten nuklearen Holocaust auslösen könnten, weiterhin mehr oder weniger schutzlos ausgeliefert sein. Die Erde wurde zwar schon des Öfteren in der Vergangenheit von Sonneneruptionen getroffen, aber die schwersten von ihnen, die in der menschlichen Geschichte überliefert wurden, ereigneten sich lange vor dem modernen elektronischen Zeitalter, so dass ihre Folgen nicht so schwer wogen. Die heutige Gesellschaft kann ohne Elektronik und Strom nicht funktionieren. Und das gilt auch für die Kühlmittelpumpen. Wenn man das einmal erkannt hat, versteht man auch die wirklichen Dimensionen der Gefahr, in die sich die Menschheit mit ihrer Abhängigkeit von der Kernkraft begeben hat.

    Mit der Abhängigkeit von der Kernkraft haben wir alles aufs Spiel gesetzt. Und wir fahren weiterhin so fort, ohne die Gefahren zu erkennen, die davon ausgehen, wenn mehr als 700 Kernkraftwerke permanent knapp unterhalb der Kernschmelze betrieben werden, während wir gleichzeitig davon abhängig sind, ständig mit ausreichend Strom versorgt zu werden, um die Kühlung aufrechterhalten zu können. Wenn schon Fukushima allein einen tödlichen Strahlungs»tsunami« auslösen konnte, kann man sich ausmalen, was es bedeutete, wenn sich in hunderten kerntechnischer Anlagen gleichzeitig eine Kernschmelze ereignet.

    Eine Wiederholung des Sonnensturms von 1859, der unter der Bezeichnung »Carrington-Ereignis« in die Geschichte einging, würde
    wie ein Artikel im Wissenschaftsmagazin National Geographic einräumt.

    Was kann man dagegen unternehmen? Bauen Sie sich selbst einen unterirdischen Atombunker und bereiten Sie sich darauf vor, darin für eine längere Zeit zu leben. (Einige wenige Meter reichen aus, um Sie vor der schlimmsten Strahlung zu schützen). Und eine gute Nachricht lautet: Wenn Sie dann alles überlebt haben und eines Tages wieder an die Erdoberfläche zurückkehren und damit beginnen, wieder unbehandeltes Saatgut auszusäen und die menschliche Gesellschaft wieder aufzubauen, werden die Immobilienpreise sehr, sehr niedrig sein.

    Zumindest in den Strahlungsgebieten.

    Nehmen Sie dies ernst! Lesen Sie weitere Informationen der NASA darüber hier und hier.


    Weitere Informationen von der NASA:

    Sonneneruptionen könnten weltweite nukleare Katastrophe entfachen - Kopp Online
     
  12. #11 1. Oktober 2011
    AW: NASA warnt vor großem Sonnenfleck Nr. 1302

    Ich hab auch schon viel über die Gefahren von Sonnenstürmen gelesen.
    Die Gefahr, dass durch einen Sonnensturm der sehr stark ist und die Erde genau trifft sogar Milliarden Menschen sterben könnten ist in der Wissenschaft etwas vor dem oft gewarnt wird, da die Menschheit nicht gut genug drauf vorbereitet ist.

    Durch einen solchen Sturm kann das gesammte Stromnetz der Erde für mehrere Jahre lahmgelegt werden, weil überall in Transformatoren Teile kaputt gehn die nur sehr aufwendig und kompliziert wieder hergestellt werden müssen und man kann es kaum glauben nirgends auf Halde zum Ersatz bereit liegen, da sie sonst sehr selten kaputt gehen.

    Was eine Stromausfall, der über mehrere Monate geht bedeutet müsste jedem klar sein.
    Kein Benzin mehr an der Tanke...
    Kein Wasser aus der Leitung...
    Kein Gas zum Heizen...
    Keine möglichkeit einzukaufen...
    Nahrung wird schnell knapp weil keine mehr nachkommt...
    Totaler zusammenbruch der öffentlichen Ordnung...
     
  13. #12 1. Oktober 2011
    AW: NASA warnt vor großem Sonnenfleck Nr. 1302

    Es müssen dann doch wirklich ALLE Faktoren stimmen, damit das alles in Kraft tritt oder?

    - Zum einen müssten die Sonnenflecken genau auf die Erde gerichtet sein.

    - Ich weiß jetzt nicht ob die 33%ige Chance darauf bezogen ist, dass das Atomkraftwerk durch die Sonneneruption beschädigt wird, oder ob die Chance dabei liegt, das die Eruption auf den Punkt auf der Erde gerichtet ist(?)


    Ich kann es mir einfach nicht vorstellen, das man derart blauäugig/unvorbereitet in die Situation rein rennt. Vorallem wenn man die Lage der Fakten sieht.
     
  14. #13 1. Oktober 2011
    AW: NASA warnt vor großem Sonnenfleck Nr. 1302

    müsste doch immernoch aktuell sein:

    2012 und der gefährliche Sonnensturm – Astrodicticum Simplex

    Kein Weltuntergang am 21.12.2012: Teil 2 – Astrodicticum Simplex


    leute macht euch ned alle in die hosen wegen der sonne. das is ned gesund. ich war auch ne zeitlang auf dem strom-zusammenbruch-trip. seht es gelassener. einfach auf euch zukommen lassen. viele leute erzählen viel. am ende kann doch wieder alles anders werden.
     
  15. #14 1. Oktober 2011
    AW: NASA warnt vor großem Sonnenfleck Nr. 1302

    Was hat mein Beitrag mit dem Link von dir zu diesem Aufklärungsartikel zu dem Pseudo-Unsinn-2012 zutun?

    Ich hab lediglich geschrieben worüber sich die Wissenschaft einig ist was passiert wenn uns ein staker Sonnensturm direkt trifft und nix davon, dass es 2012 oder jetzt passiert oder wie genau wahrscheinlich es ist.
     
  16. #15 1. Oktober 2011
    AW: NASA warnt vor großem Sonnenfleck Nr. 1302

    Sehr schön, jetzt hast du die Inhalte aller bisherigen Quellen zusammengefasst und
    jetzt?

    Du hast bis dato NULL zum Thread beigetragen.


    Es geht nicht in erster Linie darum, dass ein Atomkraftwerk durch die Sonneneruption direkt beschädigt wird, sondern um den Kühlprozess, der über mehrere Monate aufrecht erhalten werden muss. Dies ist mit den Notstromaggregaten nicht möglich, da diese mit Diesel laufen, welcher bei einem Zusammenbruch der Logistikkette nicht mehr geliefert werden könnte. Gerade wir im Westen sind doch dieser Gefahr ausgesetzt.


    Es geht ja nicht darum sich in die Hose zu machen, sondern dass offensichtlich kein Bewusstsein für die Gefahr vorhanden ist. Im Übrigen wage ich zu bezweifeln, dass du diese Position aufrecht halten wirst, wenn der Fall eingetreten ist. Danke für die Links.
     
  17. #16 1. Oktober 2011
    AW: NASA warnt vor großem Sonnenfleck Nr. 1302

    Also was ich über die nicht vorhandenen Austauschbestände für die Teile die in den Transformatoren kaputt gehn geschrieben habe hab ich hier bislang nicht gesehn.

    Wenn man die Teile innerhalb einiger Tage überall Austauscht steht dem normalen Regelbetrieb nach hochfahren aller Kraftwerke nichtsmehr im Weg.
    Ich rede vom Stromnetz allgemein nicht von Atomkraft im spezeillen.
     
  18. #17 1. Oktober 2011
    AW: NASA warnt vor großem Sonnenfleck Nr. 1302

    Wenn du alle Information in dem Thread richtig gelesen HÄTTEST, dann wäre dir aufgefallen, dass diese eben NICHT innerhalb von ein paar Tagen auszutauschen sind, sondern Liefer- und Produktionszeiten von mehreren Jahren haben.
     
  19. #18 1. Oktober 2011
    AW: NASA warnt vor großem Sonnenfleck Nr. 1302

    Du bist echt genial wirfst mir vor nicht richtig zu lesen dabei hab ich in meinem ersten Post den du als Beitragslos bezeichnet hast genau auf dieses Problem hingewiesen das genau das das Problem ist dass sie nicht auf Halde liegen!

    Wenn sie diese Teile die wie ich genauso geschrieben habe nur sehr speziell und langandauernd herzustellen sind aber auf Halde liegen hätten wäre dieser Austauch innerhalb weniger Tagen problemlos möglich.

    Es macht aber keiner weil die Teile schweineteuer sind und niemand Zuständiges totes Kapital herumliegen haben will...
     
  20. #19 1. Oktober 2011
    AW: NASA warnt vor großem Sonnenfleck Nr. 1302

    Die Zeit reicht aber nicht mehr aus, selbst wenn sie jetzt damit anfangen würden. Im Übrigen wäre die Alternative zu totem Kapital, null Ertrag, nuklearer Holocaust und Steinzeit.

    Suche dir aus was du als Bürger und Mensch vorziehst.

    Man kotzt mich diese "Kapitalismus:poop:" an. (nicht pers. gemeint)
     
  21. #20 1. Oktober 2011
    AW: NASA warnt vor großem Sonnenfleck Nr. 1302

    Da hast du recht.
    Bei Banken heißt es immer sie sind systemisch wichtig würden also alles mitvernichten wenn sie kaputt gehn und es wird alles getan um dies zu verhindern.

    Bei solch wichtigen Dingen wie systemsicherheit der Versorgung mit Strom wird gegeizt.
    Das mit dem toten Kapital find ich auch keine Begründung bei solchen Sachen.
    Grundversorgung sollte meiner Meinung nach in staatlicher Hand sein.

    Wenn man jetzt anfängt die auf Halde zu bauen wär es zumindest ein Anfang.
    Je nachdem wann es irgendwann passiert hat man dann hoffentlich genug.
    Es kann ja auch erst in 50 Jahren passieren.

    Ich finde es sollte generell einen vllt Wissenschaftsrat geben der in Form eines übernationealen Gremiums solche Gefahrenszenarien der Priorität nach ordnet und weltweite Standards, Vorsorgevorschriften und Handlungspläne ausarbeitet.

    Würde zwar aufgrund der uneinigkeit der Welt über ein solches Gremium eh nie umgesetzt werden aber sowas wäre was was glaub ich helfen könnte.
     
  22. #21 2. Oktober 2011
    AW: NASA warnt vor großem Sonnenfleck Nr. 1302

    Sehr interessant zu lesen... der beitrag von bushido bw hast für die infos ;)

    jetzt ist halt nur noch fraglich wie massiv die flares sein können wenn sie auf die erde treffen "sollten"! Und natürlich von welcher dauer
    ich denke/hoffe nicht das sie ganze kontinente lahmlegen können vorallem da die erde ja eine kugel ist können nur einzelne regionen betroffen werden. klar Stromausfall übermonate WELTWEIT würde uns ruinieren das steht außer frage... aber ob es dazu kommt ist die andere frage und ich denke das es "so massiv" wie es dargestellt wird nicht dazu kommen wird
     

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