Nervige Verleihroller: Privatbesitzer von E-Scootern leiden am Ruf

Artikel von Gunter Born am 28. September 2022 um 18:25 Uhr im Forum Auto & Motorrad - Kategorie: Trend & Lifestyle

Nervige Verleihroller: Privatbesitzer von E-Scootern leiden am Ruf

28. September 2022     Kategorie: Trend & Lifestyle
Sie sind flink, praktisch und umweltfreundlich: Vor allem in Großstädten sind E-Scooter beliebt. Doch die Tretroller haben auch ihre Nachteile, denn sie sorgen auf den Straßen für Chaos. Metropolen wie Berlin und Hamburg haben den E-Scootern den Kampf angesagt. Doch nun leiden auch Privatbesitzer von E-Scootern unter diesen Umständen.

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Verkehrschaos in Großstädten
In vielen europäischen Großstädten fahren E-Scooter bereits seit mehreren Jahren durch die Straßen. In Deutschland wurden sie erst im Sommer 2019 zugelassen, wie aus der amtlichen Webseite vom KBA ersichtlich. Seitdem scheiden sich an den trendigen Tretrollern die Geister.

Viele Großstadtbewohner beschweren sich: Als hätte man nicht bereits mit genügend Problemen auf den Straßen zu kämpfen, kommen nun auch E-Scooter dazu. Sie flitzen an Fußgängern vorbei, werden mitten auf dem Bürgersteig abgestellt oder gar ins Gebüsch geworfen. Dies trägt zum allgemeinen Verkehrschaos bei.

Doch es gibt auch positive Meinungen. Schließlich stellen E-Scooter eine gute Alternative zum Auto dar, denn sie sind umweltfreundlich und wunderbar wendig. Berlin hat für Verleihscooter bereits mehrere Sperrzonen verhängt. So dürfen Verleihfirmen ihre Tretroller nicht mehr im Bezirk Mitte abstellen. Und selbst andere Städte wie Dresden ziehen nach und schafft sogenannte rote Zonen, in denen das Abstellen von Tretrollern verboten ist.

E-Scooter sind beliebt unter Privatbesitzern
Privatbesitzer finden aktuell immer noch kaum Erwähnung in der Presse, obwohl es keine eindeutigen Beweise dafür gibt, dass die Anzahl der Verleihroller in Deutschland höher ist als die Anzahl versicherter, privater E-Scooter.

Privatbesitzer pflegen ihre E-Scooter und verfügen auch über eine entsprechende Versicherung. Außerdem unterscheidet sich auch das Fahrverhalten, wenn es um Privatroller geht. Ein Privatbesitzer geht sorgfältiger mit seinem Roller um und kennt sich mit der Fahrweise besser aus.

Die Vorteile von privaten E-Scootern
E-Scooter haben zahlreiche Vorteile, die sie so beliebt machen. Dazu gehören unter anderem folgende Punkte:

  • E-Scooter sind leicht transportabel und erlauben es, mit einer Geschwindigkeit von 20 km/h durch die Straßen zu flitzen

  • Sie bieten Flexibilität

  • Wegen der geringen Größe ist keine Lücke zu schmal

  • E-Scooter lassen sich zusammenklappen und sind nicht so sperrig wie Fahrräder

  • Im Vergleich zum Auto sind E-Scooter wesentlich umweltfreundlicher
Gerade in Städten stellen E-Scooter eine praktische Lösung dar, da man sich keine Gedanken zu Verkehrsstaus zu machen braucht. Wenn man mit dem eigenen Tretroller unterwegs ist, muss man sich zudem auch keine Sorgen um die Sicherheit des Transportmittels machen.

Was sollte man beim Kauf eines E-Scooters beachten?
Als Besitzer geht man mit seinem E-Scooter viel sorgfältiger um als Sharing-Nutzer. Daher lohnt es sich, auch etwas tiefer in die Tasche zu greifen, wenn man oft mit dem Scooter unterwegs ist. Wer einen E-Scooter kaufen möchte, sollte unbedingt auf die technischen Details des Fahrzeugs achten. Tipp: Eine neutrale Kaufberatung sowie Tipps von Experten findet man in einem sehr großen Forum über E-Scooter, auf eScooter-Treff.de.

Es ist zudem sehr wichtig, einen Roller zu wählen, der auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist. Wichtige Merkmale sind die maximale Zuladung, Gewicht, Bereifungsart. Auf jeden Fall sollte man sich beim Kauf eines E-Scooters vorher im Netz ausgiebig informieren, um die richtige Wahl zu treffen.
 

Kommentare

#2 28. September 2022
Zuletzt bearbeitet: 28. September 2022
war letztens in stuttgart. überall stehen die dinger rum von verschiedenen anbietern, fürchterlich. da freuen sich unsereins, ältere und blinde wie die einfach im weg rumstehen / liegen.