Neue Strategie: Telekom plant Breitbandoffensive

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von mW2fast4u, 1. März 2007 .

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  1. #1 1. März 2007
    Die Deutsche Telekom AG will in den kommenden Jahren wachsen und den Verlust an Festnetzanschlüssen möglichst auf überschaubarem Niveau halten. Konzernchef René Obermann gab heute in Bonn bekannt, wie der rosa Riese künftig wettbewerbsfähiger werden will.

    Kundenschwund befürchtet

    Mit breitbandigen Angeboten für Mobilfunk und Festnetz will die Telekom den Massenmarkt strategisch aufmischen. Das Ziel: Das Unternehmen soll durch Kombination verschiedener Techniken zum führenden Breitbandanbieter werden. "Wir wollen unseren Kunden schnellen und einfachen Zugang zu Kommunikation, Information und Unterhaltung bieten, zu Hause, unterwegs und bei der Arbeit", sagte Obermann bei der Vorstellung der neuen Strategie.

    Gleichzeitig schränkte der Telekom-Chef aber ein: "Auch künftig werden wir Anschlüsse an Wettbewerber verlieren. Aber wir werden um jede Kundin und jeden Kunden mit besserem Service kämpfen." Laut Obermann wäre die Telekom "gut bedient", wenn die Kundenabwanderung auf dem Niveau vom vergangenen Jahr bleibe. Das würde bedeuten, dass der ehemalige Monopolist auch dieses Jahr etwa zwei Millionen Festnetzanschlüsse an konkurrierende Festnetz-, Mobilfunk- oder VoIP-Anbieter verlieren würde. Die Angebote der Konkurrenz will die Telekom natürlich weiter im Auge behalten. "Wir werden nur soviel Preisabstand zum Wettbewerber zulassen, wie es die Kunden akzeptieren. Wir werden aber nicht Preisführer am Markt sein."

    50 VDSL-Städte bis 2008

    Konzentrieren und gezielt wachsen sei der geplante Weg für die kommenden Jahre. 1,5 Millionen IPTV-Kunden will die Telekom bis zum Jahr 2010 unter Vertrag nehmen. Noch in diesem Jahr will der Bonner Konzern mehr als 40 Prozent aller Neukunden für sich gewinnen. Eine neue Medienplattform soll künftig dazu beitragen. Das VDSL-Netz soll dazu bis zum kommenden Jahr in 50 Städten ausgebaut werden. Bislang sind zehn Großstädte wie Frankfurt/Main, Köln, Hamburg oder Berlin an das Glasfaser-Netz angeschlossen.

    Zusätzlich werden nach Angaben der Telekom bis Ende dieses Jahres rund 750 Städte mit schneller ADSL2(+)-Technik versorgt werden. Dort soll dann unter anderem auch das IPTV-Angebot der Telekom bestellt werden können. Die Telekom spricht von 17 Millionen Haushalten, die auf diese Weise an das Internetfernsehen angeschlossen werden. Ziel ist es nach Angaben des Konzerns, bis zum Jahresende zehn Millionen der aktuellen DSL-Bündelangebote zu vermarkten und eine Million Kunden für den so genannten Telekom-Vorteil zu gewinnen, bei dem Festnetz und Mobilfunkangebote kombiniert werden können.

    Neue Märkte erschließen

    Im Mobilfunksektor will die Telekom international weiter expandieren, nach eigenen Angaben gegebenenfalls auch in neuen Märkten und Regionen. Das Geld für eventuelle Zukäufe im Ausland, die derzeit geprüft werden, soll aus dem Verkauf nicht-strategischer Geschäftseinheiten kommen.

    Obermann kündigte an, im Laufe dieses Jahres neue Produkte in den deutschen Markt einzuführen, wie das in den USA erfolgreiche MyFaves. Mit MyFaves können Mobilfunkgeräte personalisiert und auf der Benutzeroberfläche Symbole für bevorzugte Geschäftspartner eingerichtet werden. Gespräche zu diesen ausgewählten Personen sollen besonders günstig sein. Auch das web'n'walk-Angebot steht vor einem weiteren Ausbau. Obermann kündigte zudem "Sorglos"-Tarife für die mobile Datenübertragung an, ohne aber konkrete Details zu nennen. Diese sollen auf der CeBIT-Pressekonferenz am 14. März vorgestellt werden.

    Wettbewerbsfähiger mit Sparprogramm

    Alle neuen Projekte sind laut Obermann an ein Sparprogramm geknüpft, durch das die Telekom wettbewerbsfähiger werden soll. Eine Maßnahme auf diesem Weg ist, die Kostenstruktur zu verbessern. Im Kern stehe dabei der Netzumbau auf eine IP-basierte Technik, Konsolidierung der IT-Infrastruktur und Verbesserung des Kundenservice. Das Ziel sei, bis 2010 die Kosten gegenüber dem Jahr 2005 um rund 4,2 bis 4,7 Milliarden Euro zu reduzieren. Bereits dieses Jahr sollen die Kosten um zwei Milliarden Euro gesenkt werden. "Wir müssen reformieren, um das Unternehmen langfristig wettbewerbsfähig zu halten", sagte Obermann.

    Sichtbar werden die angestrebten Änderungen auch in der Marken-Kommunikation. Statt vielen kleinen Untermarken sollen künftig zwei Kernmarken um Kunden werben. T-Home wird für Angebote für zu Hause stehen, T-Mobile für Angebote unterwegs. Fest stehe bereits, dass die Festnetzsparte T-Com durch T-Home ersetzt werde, unklar ist hingegen noch, was mit T-Online passieren wird. T-Systems bleibe im Geschäftskundenbereich bestehen, kündigte Obermann an. Derzeit arbeite ein Marketingteam noch an Details zum neuen Markenauftritt.

    Mit Service punkten

    Auch beim Kundenservice hat sich der Bonner Konzern hohe Ziele gesetzt: Im kommenden Jahr sollen die Service-Einheiten beispielsweise schnell erreichbar sein, 90 Prozent der Service-Termine sollen eingehalten und 80 Prozent der Kundenanliegen sofort erledigt werden. "Wir wollen vier von fünf Kundenanfragen beim ersten Kontakt lösen", sagte Obermann kämpferisch. Das Netz der T-Punkte soll im Jahresverlauf auf 786 Stück ausgebaut werden.

    Bis zum Sommer neue Zweitmarke

    Selbstkritisch zeigte sich der Telekom-Chef bei einem Blick auf das eigene Image bei jungen und preisbewussten Kunden. "Hier müssen wir etwas tun", sagte Obermann. So will der Bonner Konzern Jugendliche künftig mit einer unabhängigen Zweitmarke für sich gewinnen, die noch vor dem kommenden Sommer mit einem eigenen Auftritt, einfachen Angeboten sowie Festnetz- und Mobilfunk-Bündelpaketen zu - nach eigenen Angaben - äußerst wettbewerbsfähigen Preisen, überzeugen soll. Bis zum Jahr 2010 soll diese Marke eine Milliarde Umsatz pro Jahr machen. "Das Kommunikationsverhalten ändert sich, das müssen wir nutzen", so Obermann.

    Auf dem Prüfstand stehen derweil Geschäftseinheiten, die laut Obermann nicht zur Strategie passen. Das sind die T-Systems-Einheit Media & Broadcast, ein Dienstleister für die Rundfunk- und Medienindustrie, DeTeImmobilien, Club Internet und Ya.com, also das Internetgeschäft in Frankreich und Spanien, zudem die Funktürme in Deutschland und den USA (Deutsche Funkturm GmbH und US Towers), und die verbleibenden Anteile in der Immobiliengesellschaft Sireo.


    hört sich gut an :)

    vielleicht haben dann die, die eine abgespeckte 6k leitung endlich volle leistung evtl noch adsl2 :)

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  3. #2 1. März 2007
    AW: Neue Strategie: Telekom plant Breitbandoffensive

    Jetzt ist es zu spät um zu kämpfen. Zu der Telekom werde ich sicherlich nicht mehr wechseln, nachdem die so ne Scheiße abgezogen haben wie früher.
    Service ist wohl das falsche Wort, genau wie bei 1&1. Arcor bietet einfach den besten Service, meiner Meinung nach.
     
  4. #3 1. März 2007
    AW: Neue Strategie: Telekom plant Breitbandoffensive

    das dann alle die bezahlte banbreite bekommen werden hoffe ich auch. momentan bekommen ich nur 50% davon, also statt dsl6000 nur 3000:angry:
     
  5. #4 1. März 2007
    AW: Neue Strategie: Telekom plant Breitbandoffensive

    jo jetzt auf einmal sowas von der tcom? ich werd auch nicht mehr wechseln war da mal früher kuinde aber naja in sachen kunden service u.s.w hat warbolzen echt recht.
    arcor4life!

    mfg
     
  6. #5 1. März 2007
    AW: Neue Strategie: Telekom plant Breitbandoffensive

    finds auch gut das Telekom jetzt mal diese initiative einschlägt aber viele meine rbekannten und freudnen haben jetzt schon gewechstelt ..meist von telekom zu arcor..die sind einfach billiger und telekom hat meine rmeinug nach auch sher viele ausländische kunde verloren weil arcor hatte jad diese auslandsflatrate aktion gestartet.

    Aber was mich freut ist das neue Vdsl....Bandbreite bis zu 50000 dsl soll möglich sein
     
  7. #6 1. März 2007
    AW: Neue Strategie: Telekom plant Breitbandoffensive

    ich könnte mittlererweile n buch über diesen komischen konzern schreiben.
    von abbuchungen über 500 euro die ich mir mit anwalt wieder erkämpfen musste bis über stetige leitungsausfälle und unfreundliche ja sogar beleidigende worte wenn ich versuch die von mir bezahlte leistung einzufordern.


    dennoch muss ich sagen das die telkom meist gar nicht sooo schlimm war. t-online war wohl wesentlich öfter das problem.

    ich bin nun zwangsweise wieder mit der leitung bei t-com, kann aber bisher ned meckern. was die da vorhaben klingt gut und irgendwas müssen se ja machen damit se wieder anknüpfen können.

    arcor scheint - wenn mögich - die einzig logische alternative zu sein, geht aber bei mir nicht. alle anderen anbieter sind ja wohl naja ^^ obs vesatel is oder sonst was. probleme gibts überall.
     
  8. #7 1. März 2007
    AW: Neue Strategie: Telekom plant Breitbandoffensive

    Gut zu hören das die mal was tun, aber was mich besonders ärgert, das die Preise für VDSL so sau hoch sind, ich hätte es mir ja schon bestellt, aber da stimmt der Preis und die Leistung hinten und vorne nicht, zum Glück bin ich bei Arcor, die geben mir statt DSL Light (man überlege das ich hier auch VDSL haben kann) DSL 1000 und das ist das maximalste, von daher bleibt mir wohl nichts anderes über als zu warten bis die Preise wieder sinken, aber ob es der Telekom die Kunden wiederbringt bezweifel ich.
     
  9. #8 1. März 2007
    AW: Neue Strategie: Telekom plant Breitbandoffensive

    Arcor is in großen Teilen Deutschland's acuh nur nen Reseller,heisst also wenns Probleme gibt landet das Problem letztendlich eh bei der Telekom,weil die keinen Arcor Service Techniker an ihre Verteiler/Kabel lassen .
    nur dass die telekom dann das von arcor bezahlt bekommt,aber wenns keine probleme gibt,arcor net unterbieten kann vom preis her,weil arcor durch die bestimmungen in deutschland die leitungen für paar euros mietet,und telekom die ganzen aufwandskosten auch noch hat..
     
  10. #9 1. März 2007
    AW: Neue Strategie: Telekom plant Breitbandoffensive

    also am Service sollten die ganz Gewaltig etwas tun!
    Hab letztens 16 anläufe Gebraucht bis ich jmnd. am Telefon hatte der mir nicht sagte:
    "Also da kann ICH ihnen nicht weiterhelfen"... und dann hab ich natürlich auch nur sehr karge antworten
    erhalten! Die Service mitarbeiter blicken durch die eigene Unternehmens- Service und Angebotsstruktur doch gar nicht mehr durch...
    aber wie die Telekom dieses Wirwar entfesseln will um wirklich alles auf 2 Marken (Home - Mobile) zu reduzieren bin ich mal gespannt!
    Kommt zeit kommt rat. ich hab eh noch 1 jahr mindestvertragslaufzeit und wenn bis dahin keine
    änderung eingetretten ist haben sie wieder mal einen kunden weniger!
    mfg
    Joker
     

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