Neue Weltordnung: jetzt oder nie?

Dieses Thema im Forum "Politik, Umwelt, Gesellschaft" wurde erstellt von raid-rush, 25. März 2019 .

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  1. #1 25. März 2019
    Die wirtschaftliche Globalisierung wird von den Geistern der versäumten politischen Globalisierung eingeholt. Das forcierte Wachstum auf Kosten von Umwelt und Klima geriet aus den Fugen und die Zukunft steht auf der Kippe. Systematische Probleme häufen eine Krise nach der anderen, Regierungen sind Ratlos. Nicht nur das der weiter angefachte Konsum unverantwortlich ist und ein "weiter, mehr" nicht mehr möglich ist, sondern auch die natürlichen Grenzen der Umweltressourcen treten in den Vordergrund . Ein globaler Abschwung ist kaum vermeidbar. Darum ist jetzt der beste Zeitpunkt eine Neue Weltordnung in Gang zu bringen.


    Patient: Leben auf der Erde

    Ziel: Lebensqualität auf der Erde erhalten und Leid mindern.

    Bedrohung: Umweltzerstörung, Klimawandel, Krieg

    Folge: Hunger & Durst, Artensterben, sinkende Lebensqualität

    Ursache: Umweltschädlicher Konsum bei wachsender Bevölkerung

    Behandlung: Ressourcenverbrauch des Konsum reduzieren


    Maßnahmen:
    - Herunterfahren des Konsumsystems.
    - Verteuerung von fossilen Brennstoffen - in Folge werden Erdölprodukte wie Plastik teurer und der Verbrauch reduziert.
    - Eine intakte Umwelt ist Ziel aller Lebewesen und auch deren Recht auf eine faire Rohstoffnutzung.
    - Luft- und Wasser-Verschmutzung/Verbrauch sowie Klimagase müssen stark sanktioniert/begrenzt werden.

    Die Auswirkungen/Folgen der Maßnahmen würden ohnehin in ähnlicher Form kommen, denn der globale Wirtschaftswandel wird seine Folgen genauso haben. (Geldentwertung/Arbeitsplatzabbau)

    Folgen:
    - Transport wird teurer, zu Gunsten von regional und saisonal.
    - Individualverkehr wird stark rückläufig
    - Viele Konsumprodukte werden verschwinden
    - Müllproduktion wird Rückläufig
    - Weniger Arbeitsplätze nötig
    politisch:
    - Unzufriedene Bevölkerung


    Lösungen:
    - Arbeitsbeschaffung in der Pflege für Mensch und Umwelt
    - Mehr Zeit für Bildung und politische Bildung, um die Maßnahmen zu Verstehen
    - Globale Zusammenarbeit, in allen Bereichen.

    Umsetzung:
    Übernahme der Technologie und damit Kontrolle über Regierungen
    - Medien übernehmen für Indoktrination
    - Massenüberwachung
    - Entwaffnung der Bevölkerung


    So oder So, Die Ratlosigkeit gegenüber der Zukunft und die Situation der stolpernden Weltwirtschaft wird für eine anhaltende und noch verstärkte Geldflut sorgen.


    Beispiele:
    - Immer mehr Haustiere, deren Fleischkonsum viele Klimagase verursacht (wie ein Mensch)
    - Wahnsinnige globale Agrarpolitik die Fleischkonsum ins absurde fördert und Anbauflächen für Energiepflanzen verschwendet.
    - Individualverkehr, alleine die Rohstoffe die dafür gefördert und verarbeitet werden sind unvorstellbar, dazu noch der Verbrauch an fossiler Energie. Ebenso Schifffahrt/Flugverkehr.
    - Überfischung der Meere
    - diverser Konsum, Kleidung/Elektronik/Plastik

    All das lässt sich über den Markt regeln, in dem die Preise stark erhöht werden - das wäre schnell erreicht durch eine starke Geldentwertung - welche verstärkt würde durch steigende Energiekosten.
    Den Menschen ginge es immer noch gut, Medizin und Bildung alles wäre noch vorhanden, lediglich der Konsum wäre eingeschränkt. Doch das wird wohl so schwer zu vermitteln wie einem Baby den Lutscher wegnehmen, ohne das es Geschrei gibt.


    Fazit:
    Erdöl im Boden lassen - führt zu steigenden Energiekosten - führt zu Preissteigerung - führt zu weniger Konsum.
    Tierfuttermittel stark besteuern führt zu hohen Fleischpreisen und weniger Fleischkonsum.
    Rückgang der Kaufkraft führt zu weniger Konsum und damit weniger Abholzung sowie Rohstoffabbau etc.

    Mehr Zeit für Soziale Kontakte, Ehrenamtliches. Wachsen einer neue Philosophen- und Denker-Kultur, Entwicklung der Gesellschaft anstelle von Rückschritt durch zunehmend egoistischen und oberflächlichen Medial-Brainfog der emotional überflutet und abstumpft.


    Der Klimawandel wird massiv unterschätzt. Die Schäden durch Missernten, Dürre, Eiszeit und Unwetter sind unkalkulierbar. Das CO2 das Freigesetzt wurde, benötigt Millionenjahre um wieder gebunden zu werden, die Veränderungen der Luftzusammensetzung sind also für menschliche Zeitfenster irreversibel. Die Dynamik durch freisetzen von weiteren Klimaprozessen ist enorm. Auftauende Permafrostböden und Tiefseeeis setzen enorme Mengen Klimagase frei und beschleunigen den Klimawandel enorm.

    Schön wäre wenn viel Zeit bliebe das nach und nach in die Gesellschaft einzupflegen und den Wandel zur Vernunft voranzutreiben. Doch leider wird das zu lange dauern und darauf zu hoffen, das jeder seinen Konsum so einschränkt und ändert das es ausreicht ist utopisch zu glauben. Ich kenne die Folgen und Konsumiere dennoch mehr als gut wäre, von daher kann ich bezeugen, dass die Selbstverantwortung und Realisierung der Dringlichkeit nicht gegeben ist, daher wird sich global gesehen auf diesem freiwilligen, demokratischen Wege nichts ändern und schon gar nicht rechtzeitig.

    Daher müssen die Politik und Konzerne und Machthaber davon überzeugt werden, diese Maßnahmen durchzusetzen, auch wenn wir sie dafür verteufeln werden.

    Derzeit ist genau das Gegenteil der Fall, die Politik will alles tun um das Rad am rollen zu halten, mehr Geld, billiges Öl, billige Rohstoffe, um den Konsum zu fördern um die Wirtschaft und damit Arbeitsplätze zu erhalten.
    Das Haus brennt und der Hamster versucht immer noch in seinem Laufrad davon zu rennen.
     
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  3. #2 26. März 2019
    Klein und Bio sind sehr sehr viel Energieintensiver als Transport. Besonders der Verzicht auf Glyphosat ist umweltschädlich und Energieintensiv.

    Wer bezahlt das? Nahezu der gesamte Bundeshaushalt geht für "Soziales" als Geschenk an Migranten drauf. Da ist kein Spielraum mehr. Im Gegenteil, der Sozialstaat wird uns allen das Genick brechen.

    Komplett lächerlich, zumal der Alkoholikerstaat und fast gesamte Arabien nix anderes besitzen als Öl und Gas. Auch Lateinamerika hat nix außer Rohstoffe. Viel Spaß wenn du denen die einzige Einkommensquelle nimmst.

    Fleischkonsum pro Kopf sinkt in den Industriestaaten schon seit vielen Jahren.

    Was denkst du wer Konsumprodukte, Rohstoffe, Fahrzeugteil, Maschinen usw. herstellt?

    Führt dazu das die Einnahmen vieler Länder auf 0 sinken. Saudi Arabien hat zum Beispiel die dümmste Bevölkerung des Planten und ohne Öl gar nichts mehr.

    Futtermittel werden fast komplett selbst angebaut.

    Ich halte ihn für massiv überschätzt.

    LOL - jetzt führt "der Klimawandel" zur Eiszeit, wie in rotzdummen Filmen. Wüsten gehen zurück, CO2 ist vorwiegend Pflanzennahrung,... der Klimawandel hilft der Landwirtschaft.
     
  4. #3 27. März 2019
    Zuletzt bearbeitet: 27. März 2019
    Das zeigt sich, wenn die (Öl)Energiekosten steigen und die vom Steuerzahler bezahlte und subventionierte Straße auf eine Maut komplett umgelegt würde.

    Geld spielt da ohnehin keine Rolle, die Zentralbank wird das finanzieren. Es werden weltweit millionen Jobs verschwinden, das System was wir kennen ist so oder so nicht dafür ausgelegt und schon gar nicht für Bevölkerungsrückgang. Von daher spielt die klassische Frage, wer finanziert das, eh keine Rolle in der Zukunft.

    ist schön, ist nur immer noch zu viel. Dann sind sie halt Vegan und der Hund frisst dafür doppelt so viel. Und das was bei uns weniger wird, wird halt wo anders dafür mehr. Einfach zu lösen, Preise rauf drehen der Markt regelt es. Es wird schlicht an den falschen stellen Subventioniert nur weil der Pöbel dann wütend wird wenn das Essen teuer wird. Einfach etwas Opium ins Wasser oder sie an die Front schicken, und als Übeltäter einfach irgend etwas anderes benennen, hat schon immer funktioniert.

    Die Wüstenländer haben eh keine Zukunft... die müssen ja alles Importieren, deren gesamtes Bevölkerungswachstum hängt vom Import ab und das sie Öl verkaufen können. Die können sich gleich drauf einstellen das sie Schrumpfen werden. Spätestens wenn das Öl weg ist oder im Krieg.

    Genau das ist die Zukunft der Wüste, die werden wieder ein kleines Dorf mit 10 Einwohnern und 7 Dattelpalmen und 3 Kameln und sie werden Glücklicher sein als jetzt. Oder der Klimawandel hilft ihnen mit höherem Niederschlag.

    Weil bisher keine Umwelt-Steuer bezahlt werden muss. Wer Feinstaub freisetzt oder Wasser verschmutzt oder verschwendet soll dafür zahlen. Gleiches gilt beim Abbau von Rohstoffen, gibt keine Umweltsteuer, einfach rausholen was geht. Alleine der Grundbesitz erlaubt es ihnen in vielen Ländern, das kann und darf nicht sein.
    Umwelt kann man nicht besitzen, die gehört allen Lebewesen. Eine Bereicherung darüber, nur weil man Anspruch erhebt und sich Raubbau als Recht auf erworbenen Grund kaufen kann, unfassbar.

    Hast du dich mal mit dem Klima, Luft und Wetter sowie Meeresströmungen auseinandergesetzt? Dann wüsstest du, dass eine Eiszeit in Nordeuropa wahrscheinlich ist, als Folge eines extrem schnellen Temperaturanstiegs. Der Golfstrom wird durch das Schmelzwasser der Polarregion stark beeinflusst und abgeschwächt. Die Höhenwinde verändern sich schon jetzt massiv (Problem für Flugverkehr, steigende Spritkosten ständig verlängerte/geänderte Routen), so das gewisse Warmluftströmungen und Kaltluftströmungen verändern.

    Überleg dir mal wie schnell sich die Temperatur ändert im Wetter, nur wegen etwas Wind aus Norden? Überleg mal woher diese Energie kommt und wie wichtig warme Luft ist bzw warmes Wasser aus Süden. Zudem nimmt die Kraft dieser Veränderungsdynamik zu, durch die Erwärmung steigt die Energie in der Luft an weil mehr Wasser gespeichert ist und damit mehr Energiedifferenz. Die Folge erheblich heftigere Stürme und extrem Wetter.
     
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  5. #4 29. Mai 2019
    Wieso sind die Diskussionen hier so System-Immanent und Kurzsichtig ?

    Ihr müßt euch aus den alten Denkstrukturen befreien, bevor Ihr in der Lage sein könnt zu sehen und wirklich etwas zu verändern, bzw. auch nur Ansatzweise Vorschläge machen zu können, mit den sich etwas anfangen lässt.

    Deine Vorschläge "Admin" beißen sich total mit deiner Signatur, aber schick ruhig Leute los, damit sie sich an der Front gegenseitig Killen .... (das alleine lässt schon ahnen, wessen Geistes Kind du bist) und dieses Rezept hat ja auch Jahrtausende lang gewirkt, weswegen wir ja auch keine kritische Lage haben.
    Und die toten lassen sich ja dann auch gut als Dünger wieder in den Boden einarbeiten.

    Und Bora, mit seinen konservativ mittelalterlichen Ansichten ist da auch keine "Cure of the World".

    Und dann das ewige Geschrei nach "Wer soll das bezahlen" -----
    Jetzt mal Budha bei de Fische, alles was aus dem Boden wächst, wächst, weil das v. diesem Planeten zugelassen wird. Da brauchste kein Geld für , sondern Aussat Wasser und Mutterboden und Liebe , und wenn nix mehr wächst, weil alles Kaputt ist, kannst du das auch nicht mit Geld Reparieren, sonder nur mit Energy und gutem Willen.

    Wenn Ihr euren eitlen Disput hier wirklich ernst nehmt, seid Ihr noch Meilenweit v. eine Lösung entfernt.

    Grütz,
    ein leicht angewiderter
    KK
     
  6. #5 1. Juni 2019
    An welcher Stelle oder "Idee" ist denn der Ansatz zu "Kurzsichtig" oder "System-Immanent"? Sicherlich sind die Ideen dazu extrem unpopulär sprich unbeliebt und niemand will das, heißt aber nicht nur weil es unangenehm und schwierig ist, der falsche Ansatz wäre...

    Entweder (Umwelt&)Ressourcen einsparen, was bedeutet das jeder deutlich weniger Konsumieren kann oder die Anzahl an Konsumenten stark reduzieren. Letzteres oder Beides würde sich mit einem Weltkrieg erledigen. Nur das ist leider wohl der dümmste und unangenehmste Lösungsansatz... doch auf den wird es hinauslaufen, wenn man ersteres nicht durchsetzen kann und die Menschen sich nicht zur Vernunft erzieht oder zwingt lassen. Doch das sollte man wenigstens versuchen, hinterher könnte man dann zumindest mit gutem Gewissen sagen, zurecht ist der Mensch (auf die Masse bezogen) ausgestorben.

    Krachen wird es leider sehr wahrscheinlich, die Handlungsspielräume sind enger geworden und die Zeit zum Eingreifen wird immer kürzer.
     
  7. #6 10. Juni 2019
    Dann werden viele Grüne sehr erstaunt sein. Wird allerdings nicht kommen da nur weltweit möglich. Die Chinesen lachen sich tot über die Klimareligion in Europa.

    Der weltweite Bevölkerungsrückgang der ab 2060-2070 kommen wird ist eigentlich ein Supergau für das System. Da der Wohlstand aber viel schneller steigt als die Menschen abnehmen wird das den Kapitalismus noch viele Jahrunderte befeuern.

    Ja, da reichen 2 Sekunden Googlen und festzustellen das dieser behinderte Al-Gore Eiszeitschwachsinn einfach nur dumm ist das man einfach nur kotzen möchte. Ich zitiere mal Wikipedia: "Nicht vorhersagbar."

    Ich bin Vielflieger. Geändert hat sich die da letzten 20 Jahre nix.
     
  8. #7 10. Juni 2019
    Was denn genau ist kaputt? Teile von Ostdeutschland die sozialistische Umweltzerstörung erleben durften? Wo genua kann ich in Deutschland nichts mehr anbauen? Wieso ist da nix kaputt nach 80 Jahren industrieller Landwirtschaft?
     
  9. #8 11. Juni 2019
    Reicht auch EU-Weit, da ohnehin fast alle Länder die keine Autolobby haben eine entsprechende Maut haben ebenso wie hohe KFZ-Steuern und die Straße nicht so derbe subventionieren wie DE. Gleiches gilt auch für Tempolimit etc... ist reines Marketing für die Autolobby und wird irgend wann fallen, wie die kollabierende Autoindustrie selbst.

    Der Chinese hat übrigens selbst große Probleme mit dem Klimawandel aber noch mehr mit Umweltverschmutzung und die sind schwer darauf bedacht was zu ändern, weil ihnen die Luft ausgeht. Zudem wird deren Landfläche durch Wüsten bedroht was durch den Klimawandel verstärkt wird. Die Chinesen sind real gesehen also mehr am Klimaschutz interessiert als die Russen oder die USA.

    Wird sich so oder so ändern und anpassen müssen, ist halt ein Problem wenn du ein System hast wie ein Schneeballsystem. Zudem könnte ein effektiver Weltkrieg das Vorwegnehmen. Die neu entwickelten Miniatombomben ("Infestors" de: Verseucher) mit der hohen Eindringtiefe abgeworfen auf entsprechende Ölfelder und Krieg zwischen Wachstumsregionen, würde sicherlich auf Anhieb den Klimaprozess eindämmen und die Umweltzerstörung reduzieren.

    Ja die Aussicht aus dem Fenster ist sicher die gleiche :crazy: Ich esse auch mein Eis und es schmilzt seit 20 Jahren gleich, das ist ein Beweis dafür das es keinen Klimawandel gibt o_O lol
     
  10. #9 15. Juni 2019
    wisst ihr noch damals, als george walker bush der schlimmste präsident war? gute alte zeiten...
     
  11. #10 12. Juli 2019
    Interessant wie eine linke Studie bestätigt wie der Kapitalismus die Armut ausradiert:

    Neue Uno-Studie: Wo Armut zu Hause ist - SPIEGEL ONLINE - Politik

    Das Ergebnis der Forscher: Außer Nigeria machten alle Länder in den vergangenen Jahren signifikante Fortschritte. Allein in Indien gab es 2016 217 Millionen weniger arme Menschen als noch 2006.

    Und auch die ärmsten 40 Prozent der Bevölkerung wurden in der Regel nicht abgehängt, wenn man den multidimensionalen Index betrachtet. So machten laut Studie in neun der zehn Ländern die ärmeren Bevölkerungsschichten sogar größere Fortschritte als die Gesamtbevölkerung.


    Das muss man sich mal vorstellen. Dramatisches Bevölkerungswachstum und trotzdem immer weniger Arme. Das ist der Segen des Kapitalismus.
     
  12. #11 12. Juli 2019
    Die Armut ist auch durch das schnelle Wachstum des Kapitalismus entstanden, u.a durch die Kollonialisierung. Es ist plausibel das sich der Kapitalismus am schnellsten effektiv zeigen kann, vor allem in einer Phase wo es noch viel aufzubauen gibt und die Nachfrage an diversen Gütern sehr groß ist.

    Das Verhältnis zwischen menschlicher Kreativität sowie Intelligenz, und dem Technologiestand und der Produktivität sind nicht unendlich. Das bedeutet zu früher Zeit war enormes Potential das ausgeschöpft werden konnte. Heute leben wir in Zeiten, in denen menschliche Gedankenleistung an ihre Grenze stößt und die Entwicklung aufwendig und komplex wird, so dass sich diese Fortschritte auf Monopole begrenzen werden.

    Nach mal, es gibt keinen zweifel daran, dass der Kapitalismus ein erfolgreiche Entwicklung in Sachen Wohlstand und Produktivität gezeigt hat, aber ebenso hat das alles seine Schattenseiten und die Geister namens Umweltzerstörung, Verschmutzung und Klimawandel holen uns ein.

    Es ist ganz klar, das der Kapitalismus welcher auf ein solides Wachstum angewiesen ist und wachsenden Ressourcen Hunger erzeugt, bei einer endlichen "Erde" an seine grenzen stoßen wird und das zu Konflikten führt.

    Das hat jetzt nichts damit zu tun, das wir einen Sozialismus oder irgend sonstiges einführen sollten, was Schwachsinn wäre, sondern das wir die Probleme erkennen und uns auch politisch und systematisch weiterentwickeln müssen für eine nachhaltige Zukunft.

    Kapital ist völlig irrelevant es geht lediglich um die Nutzung der globalen Ressourcen/Umwelt - das man allen das gleiche gibt und alles verteilt ist ebenfalls Kontraproduktiv, das würde nur zu enormer Umweltbelastung führen. Es soll dennoch einen langfristigen Ausgleich geben damit eine globale Annäherung möglich wird. Letztendlich soll die Welt ja irgend wann zusammenarbeiten und das geht nicht wenn zu gravierende Unterschiede da sind. Das wird natürlich ewig lange dauern vll 150 Jahre und länger dennoch ist das ein wichtiges Langzeit Ziel.

    Um die Umwelt zu schützen, müssen die starken und reichen Nationen vorlegen und hohe Umweltstandards schaffen. Über den Freihandel kann man diese Standards dann von seinen Partnern einfordern. Trump macht genau das gleiche nur umgekehrt, er nutzt den Volkswirtschaftshebel um die Welt zu Spalten, er erpresst seine Partner um jeden Fortschritt einer gemeinsamen Welt zu schädigen.

    Wenn dieser Strohkopf noch einmal gewählt wird, wird die USA gespalten und Regierung entmachtet. Es gibt bereits einen großen Widerstand und organisierte Technokraten, darunter einige wirtschaftsstarke Staaten (Kalifornien) die sich dann abwenden und aus der USA "austreten" USAXIT - natürlich nur temporär bis man die Dummokratie in den griff bekommt.

    Glücklicherweise sind in Europa einige Technokraten dran, sich Schrittweise an Reformen zu wagen und die Politik Marionetten der Lobbys unter Druck zu setzen. Die von mir ebenfalls geforderte CO2 Steuer/Emmisionshandel wird kommen. Auch wenn der Verkehrsminister Andreas BeScheuert sich für die Automobillobby einsetzt und so hofft Arbeitsplätze zu erhalten, zeigt das nur wie unwissend dieser arme Mann ist. Wie schon häufiger erklärt gibt es keinen Ausweg, die Sättigung ist erreicht der Irrsinn des subventionierten Individualverkerhs wird enden. Die Arbeitsplätze sind so oder so weg, genauso wie in der Kohle, und es werden keine vergleichbaren Jobs kommen, das ist garantiert so wie das es keine Rente mehr geben wird auf Staatsanleihen basierend.

    Die Verzögerungsstrategie ist dennoch nachvollziehbar aber nicht zielführend, die sollten die Leute einfach in Frührente schicken und gut ist. Dank des demographischen Wandels gibt es dann ohnehin nicht so viele Junge Leute. Die Jobs müssen also nicht ersetzt werden. Der Bildungssektor und die Dienstleistung sind das einzige was sinnvoll ausbaufähig ist.

    Wäre die Welt unendlich groß, (so wie früher), wäre der Kapitalismus auch weiter funktional und sehr bequem, da er sich an den niederen Trieben des Menschen orientiert.

    Unsere Spezies hat sich aber schnell ausgebreitet und vermehrt und dabei verschwenderischer gehandelt, als der technologische und geistige Fortschritt, sowie die Erdressource es zulässt. Der Kapitalismus ist das Spiegelbild der Gesellschaften (oder des "schlechten im" Menschen?), er ist unfähig sich selbst zu verstehen und sich selbst zu kontrollieren.
     
  13. #12 12. Juli 2019
    Zuletzt bearbeitet: 12. Juli 2019
    die neue weltordnung könnte mal mein zimmer aufräumen. sieht aus wie sau hier!

    und wenn nicht, danke merkel!
     
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  14. #13 15. Juli 2019
    Falsch - der Kapitalismus hat die Armut, dort wo er sich entfalten durfte, rasend schnell ausradiert. Kannst dir ja mal anschauen was nach dem Zusamenbruch der SU in Afrika folgte. Eine rapider Rückang von Hunger, Kindersterblichkeit etc.

    Wir sind uns aber alle einig das der Sozialismus in Sachen Umweltzerstörung und Verschmutzung 1.000x schlimmer war?
     
  15. #14 16. Juli 2019 um 11:57 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 16. Juli 2019 um 20:16 Uhr
    Ich würde nicht sagen schlimmer, weil er so unerfolgreich war das er in der Quantität nicht mithalten könnte, dennoch wäre die Umweltzerstörung im Sozialismus sicher deutlich gravierender gewesen. Umweltschutz spielte in beiden Systemen eine zu geringe Rolle und ist immer noch nur zweitrangig. Die Zukunft hat weniger Gewicht, als die gegenwärtige dummokratische Macht der "Wohlstandserhaltungsfaschisten", die versuchen uns einzureden, dass der Wohlstandskonsum und Arbeit wichtiger sind als Umwelt. Die Wahrheit wird nicht ausgesprochen und die Konsequenzen die kommen werden nicht angegangen. Den Menschen klar machen, dass der (Konsum)-Wohlstand so nicht weiter gehen kann und auch die ewige Arbeitsbeschaffungsmaßnahme nicht zielführend ist.

    Kein Machthaber schert sich um die Umwelt, weil allen die Wirtschaft und Wachstum wichtig ist, weil sonst das Volk rebelliert... Politik steckt in der Zwickmühle der menschlichen Unfähigkeit für die Zukunft zu handeln. Genetisch sind unsere Triebe und Instinkte nicht ausgelegt für langfristiges Denken, weil es für das täglich Überleben des Tiermenschen nicht nötig ist. Doch Heute ist das anders, wir können kein System erfolgreich halten, welches auf niederen Trieben und sog. "Freiheiten" beruht - da die Unverunft im Mensch überhand gewonnen hat, beflügelt durch eine oberflächlichen Konsumwelt.
     

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