Neuer Impfstoff könnte Hirnhautentzündungen in Afrika verhindern

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von xxxkiller, 8. Juni 2007 .

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  1. #1 8. Juni 2007
    Mit einem neuen preiswerten Impfstoff will die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Afrika künftig die Verbreitung gefährlicher Hirnhautentzündungen verhindern. Eine Studie habe ergeben, dass der neu entwickelte Impfstoff den bislang wirksamsten Schutz vor einer Infektion mit Meningokokken-Bakterien des verbreitesten und gefährlichsten Typs A biete, teilte die WHO am Freitag in Genf mit. Mit einem Preis von gerade mal 0,30 Euro pro Dosis sei der Impfstoff, der mit der US-Organisation PATH entwickelt wurde, zudem sehr preiswert. Das Mittel könne "in Afrika einen echten Unterschied machen", sagte der Leiter des Meningistis-Impfprogramms MVP, F. Marc LaForce.

    Mit nur einer Impfung würden Kinder zehn bis 20 Jahre vor dem Erreger geschützt, während bislang übliche Impstoffe nur wenige Jahre vorhielten, sagte LaForce weiter. In einer Impfkampagne sollten zwischen 2008 und 2020 rund 350 Millionen Menschen den Schutz erhalten, der in Zusammenarbeit mit dem Impfinstitut von Indien entwickelt worden war. Zunächst wird das Mittel jedoch in Mali, Gambia und mindestens einem weiteren afrikanischen Land an Menschen im Alter zwischen zwei und 29 Jahren getestet. Test an Kindern im Alter zwischen 12 und 23 Monaten in Mali und Gambia hatten laut LaForce ergeben, dass nach der Verabreichung des Impfstoffs 20 mal mehr Antikörper gegen Meningokokken vom Typ A entwickelt wurden als bei herkömmlichen Impfungen.

    Die neuen Forschungsergebnisse brächten "echte Hoffnung, dass das Leben von tausenden Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch Impfung gerettet wird", sagte WHO-Generaldirektorin Margaret Chan. Die WHO befürchtet eine neue Epidemie der Menigokokken A, nachdem zwischen Januar und Anfang Mai knapp 48.000 Infektionen gemeldet worden waren. Im gesamten Vorjahr hatte die Zahl der Infektionen nur 41.526 betragen. Die letzte große Meningitis-Epidemie in Afrika hatte in den Jahren 1996 und 1997 laut WHO mehr als 25.000 Menschen getötet.

    Quelle: yahoo.de
     

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  3. #2 9. Juni 2007
    AW: Neuer Impfstoff könnte Hirnhautentzündungen in Afrika verhindern

    Habe neulich einen Bericht im TV gesehen, das es in Afkria einen Stamm gibt der glaubt, das man HIV heilt in dem man(n) mit einer Jungfrau schläft.

    Wer so denkt, dem hilft auch der beste Wirklichstoff nix.

    Egal ob Meningokokken oder HIV.
     

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