Neuer Red Bull Racer nur eine Evo-, keine Revolution

Dieses Thema im Forum "Sport und Fitness" wurde erstellt von F4br3g4s, 19. November 2007 .

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  1. #1 19. November 2007
    Nach einem schwierigen Saisonbeginn mit einigen technischen Problemen fuhr Red Bull Racing erst Ende 2007 mit dem von Adrian Newey entwickelten RB3 die erhofften Resultate ein. Daher hat sich das Team dazu entschlossen, den eingeschlagenen Weg mit dem bestehenden Konzept weiterzugehen und kein revolutionär neues Auto zu entwickeln.

    Dass der britisch-österreichische Rennstall auf Kontinuität setzt, ist durchaus nachvollziehbar, denn nach vielen Änderungen in den vergangenen Jahren steht man 2008 erstmals vor einer Formel-1-Saison mit einer weitgehend stabilen Basis. Dies betrifft das technische Personal ebenso wie die Fahrer, den Renault-V8-Motor und die Bridgestone-Reifen. Nur vereinzelt kam es 2007 zu Strukturanpassungen, beispielsweise durch die Verpflichtung von Geoff Willis.

    Evolution statt Revolution

    Newey setzt daher mit dem RB4 auf den RB3 auf: "Der RB4 wird mechanisch eine Evolution des RB3 sein und sollte für uns eine viel zuverlässigere und verständlichere Basis am Saisonbeginn darstellen", erklärte er gegenüber 'formula1.com'. "Wir arbeiten nun hart an den verbliebenen Schwächen, die wir am Saisonende noch hatten." Außerdem konzentriere man sich darauf, die Regeländerungen im Elektronikbereich bestmöglich umzusetzen.

    In der zurückliegenden Saison belegte Red Bull Racing mit 24 Punkten als sechstbestes Team - McLaren-Mercedes wurde ja disqualifiziert - den fünften Platz in der Konstrukteurs-WM. Bestes Einzelresultat war der dritte Platz von Mark Webber am Nürburgring, doch geprägt wurde die 2007er-Bilanz vor allem durch die vielen technischen Probleme, die viele Punkte kosteten. Insgesamt schieden Webber oder David Coulthard zehnmal unverschuldet aus.

    Dennoch zeigte sich Newey zufrieden damit, "wie wir das Auto während der Saison weiterentwickelt haben. In den letzten drei Rennen brachten wir beide Autos ins dritte Qualifying und wir hatten mit beiden Fahrern einen fünften Startplatz. Das war ermutigend und zeigt, dass wir laufend Fortschritte machen, was das Hauptziel ist. Die größte Enttäuschung war die Zuverlässigkeit, was an ein paar Designfehlern kombiniert mit einigen inadäquaten Prozeduren in der Qualitätskontrolle lag."

    Erstmals keine Ausreden mehr

    Der Brite, der 2008 in sein drittes Jahr als Hauptverantwortlicher für das Red-Bull-Design geht und der langsam mehr und mehr Druck von Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz erhält, konnte 2007 endlich den Umstrukturierungsprozess abschließen, den Windkanal in Bedford perfekt trimmen und auch personell mit seinem langjährigen Weggefährten Willis einen Wunschkandidaten hinzugewinnen. Für nächstes Jahr gibt es also keine Ausreden mehr.

    2006 und 2007 sei das noch anders gewesen: "Das Wichtigste war, einen gesunden Zeitraum mit der Analyse zu verbringen, wie die Firma operiert und was ihre Stärken und Schwächen sind. Von da aus war es meine Aufgabe, die notwendigen Änderungen in die Wege zu leiten, um Schwächen zu beseitigen und Stärken zu fördern", so Newey. Damit habe er konkret nach sechs Monaten begonnen, wodurch erst das 2008er-Auto wirklich optimal vorbereitet sein wird.

    Quelle: http://de.eurosport.yahoo.com/19112007/21/neuer-red-bull-racer-evo-revolution.html
     

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