Neues Gemeinschaftsprojek soll Raupkopien Aufspüren und identifizieren

Dieses Thema im Forum "Szene News" wurde erstellt von subx, 9. Januar 2007 .

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  1. #1 9. Januar 2007
    Kopierte Bilder und Filme leichter aufspüren

    Mit schöner Regelmäßigkeit wird das nächste, ultimative Tool zum Aufspüren unlizenzierter Kopien im Web oder in Tauschbörsen angekündigt. Diesmal: Irisa, ein Gemeinschaftsprojekt der Uni Reikjavik und der französischen Thomson Corporate Research. Irisa soll auch in Millionen von Bildern umfassenden Plattformen unlizenzierte Kopien aufspüren und gar beispielsweise Camrips in Tauschbörsen zuverlässig identifizieren.

    Eine entsprechende Technologie existiere schon seit einiger Zeit, arbeite jedoch nur langsam. Das Problem besteht in der schieren Datenmenge, die es zu analysieren gilt. Der Gründer der mit den Forschungen beauftragten TexMex-Arbeitsgruppe Patrick Gros, gibt an, dass

    "...typischerweise in einer Bildagentur die Größe des Angebots schnell auf 2 bis 30 Millionen Bilder kommen kann. Eine Internet-Fotodatenbank wie Flickr verwaltet 250 Millionen Bilder. Im Videobereich reden wir von Milliarden von Einzelbildern."

    Statt Bilder direkt miteinander zu vergleichen, soll die Technologie "mit digitalen Beschreibungen des Inhalts arbeiten, um die Inhalte auf eine manipulationssichere Weise zu erfassen." Wenn man beispielsweise Camrips aufspüren will, hat man es

    "...mit einem Spielraum zwischen 25 und 30 Bildern pro Sekunde zu tun, das Bild kann eine Trapezverzerrung aufweisen oder signifikante Farbveränderungen. Diese Veränderungen gegenüber dem Original können erfasst und aufgespürt werden. An diesen Video-Besonderheiten haben wir noch nicht gearbeitet, aber es ist ein Forschungsfeld von Thompson."

    Die Komplexität der Suche bleibe damit, unabhängig von der Größe der Bilddatenbank und der Stärke von Bildmanipulationen konstant. Getestet wurde das System bereits mit bis zu 208 Millionen "Bild-Deskriptoren", was ungefähr 300.000 Bildern entspricht.

    Zukünftige Kunden hat man auch schon ausgemacht. Der Verband der US-Filmindustrie MPAA hat bereits Interesse angemeldet, man hofft auch mit einem Deal mit der geplanten europäischen Google-Konkurrenz Quaero.

    Ob man sich Sorgen machen muss? Bislang kamen ähnliche Projekte kaum aus dem Fiorschungsstadium hinaus. Bereits die Frage, wie beispielsweise passwortgesicherte Rar-Files auf ihren Videoinhalt hin analysiert werden sollen, dürfte auf der Seite Irisas Kopfschmerzen auslösen.

    hmm Anscheinend hat Logistep , einen neuen konkurrenten (wer is Logistep Jiggle.de - Die Forencommunity
    )
    naya mal schein was wird ^^

    und Logistep DARF Keine IP mehr speichern http://shortnews.stern.de/start.cfm?rubrik1=High%20Tech&id=600915

    Quelle Irisa: Kopierte Bilder und Filme leichter aufspüren - News - gulli.com
     

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  3. #2 10. Januar 2007
    AW: Neues Gemeinschaftsprojek soll Raupkopien Aufspüren und identifizieren

    Verstehe den Sinn irgendwie nicht ... die bieten also ein Tool an was man sich downloaden kann, das auf dem eigenen PC lizensierte Medien aufspürt und weiterleitet ... quasi ein freiwilliges Strafverfahren oder wie verstehe ich das? Welchem Zweck soll das Tool dienen? Kenne weder Irsia noch Logistep.
     
  4. #3 10. Januar 2007
    AW: Neues Gemeinschaftsprojek soll Raupkopien Aufspüren und identifizieren

    Der Tool ist nicht für dich sondern für Strafverfolgungsbehörden wie z.B. die GVU oder die MPAA.

    hihi! Wer sowas machen will braucht ja keinen Tool :tongue:
     
  5. #4 10. Januar 2007
    AW: Neues Gemeinschaftsprojek soll Raupkopien Aufspüren und identifizieren

    und dafür wird unser Steuergeld bzw. EU-Gelder und somit doch wieder unser Geld verwendet, um solche dummen Studien / Sachen zu finanzieren ... oh man ... das wird immer ärmer ...

    Die sollten es einfach raffen, dass man uns nie wegbekommt muauhu :D
     
  6. #5 18. Januar 2007
    AW: Neues Gemeinschaftsprojek soll Raupkopien Aufspüren und identifizieren

    extrem komisches verfahren, dass sich sicherlich in dieser weise auch nicht durchsetzten wird, die datenmenge, wenn man sich das mal vorstellt im internet ist so imens groß und wächst mit jedem tag, wie wollen die denn nach illegalen medien fahnden (angenommen, sie kriegen das mit den rars irgendwann hin), die kaufen sich 1000 server und scannen mit denen das internet nach ihrem verfahren, selbst wenn sie für jedes file ein sekundenbruchteil brauchen würden, wären sie erst in jahren damit fertig, was dazu führt, dass sie nach 10 jahren feststellen, dass auf einem server einer bestimmten ip was verbotenes liegt, nur ist das längst geschichte und außerdem existieren in der zwischenzeit noch größere datenmengen

    wenn ich alles richtig verstanden habe ist die systematische fahndung nach diesem verfahren wohl eher unwahrscheinlich hola
     
  7. #6 26. Januar 2007
    AW: Neues Gemeinschaftsprojek soll Raupkopien Aufspüren und identifizieren

    Naja es ist und bleibt wohl ein versuch da es da zuviele probleme gibt. Und sollte sowas kommen is wahrscheinlich ne möglichkeit den Stuff davor zu schützen lange vor dem eigentlichen Programm erhältlich.(Sollte nicht allzu schwer sein) Alleine weil die "Studenten" oder wer auch immer ja nun wissen wie leicht sie nun an den ganzen Kram kommen ^^
     
  8. #7 26. Januar 2007
    AW: Neues Gemeinschaftsprojek soll Raupkopien Aufspüren und identifizieren

    Sobald dieses Tool zum Einsatz kommt (oder schon ist). Kommt ganz bestimmt was nettes aus der Underground Szene, ein Tool der dieses Tool aufspürt und deaktiviert, vielleicht. Aber würde mich auch nicht wundern wenn so ein Tool das Daten ins Netz schickt auf von einem guten Virenwächter erkannt wird.
     

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