Neues Online-Portal verbindet Shoppen mit karitativen Projekten

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von rainman, 15. Juni 2007 .

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  1. #1 15. Juni 2007
    Bei einem neuartigen Online-Portal aus Hamburg können Verbraucher durch so genanntes "Charity Shopping" soziale und ökologische Projekte fördern. "Durch anteiligen Gewinnverzicht der Verkäufer kann bei jedem Kauf ein ausgewiesener Anteil zwischen 15 bis 55 Prozent an die Programme weitergegeben werden – und dies ohne Extrakosten", sagte der Mitgründer des Portals "The Care Club", Jochen Holtrup. "Der Verbraucher kann aus verschiedenen und extern geprüften Projekten sein Projekt auswählen." Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus aus Bangladesch eröffnete in der vergangenen Woche die erste Testphase anlässlich des Kongresses "Vision Summit".

    Hersteller und Zwischenhändler würden beim neuen Projekt auf Teile ihrer Gewinnmarge verzichten und profitierten vom Imagegewinn, berichteten die Organisatoren. Produktpartner müssen faire und umweltgerechte Produktionsbedingungen nachweisen. Zum Einstiegssortiment gehören Haushaltswaren von Designerfirmen und Geschenkartikel. Käufer können aus einer Liste von Hilfsprojekten auswählen, das Geld wird zu 100 Prozent weitergereicht. "Zum Start wird ein Sommercamp für Kinder mit Muskelschwund unterstützt, die Ausbildung junger Menschen im Kibera-Slum Nairobis kann gefördert werden", sagte Holtrup. "Den Charity-Anteil kann ein Mittagstisch für sozial benachteiligte Kinder in Hannover ebenso erhalten, wie der Bau eines Wasserspielplatzes für eine Integrationskindertagesstätte in Berlin."

    Das Besondere an der Idee des "Care Club" sehen die Gründer in der "einfachen Integration von Verantwortung in den Alltag". Unter dem Leitbild des "Sozialen Unternehmertums" verknüpfe man karitative Zwecke mit wirtschaftlichen Prinzipien. "Die Spendensammler- und Fundraising Szene in Deutschland ist sehr verstaubt", kritisierte Holtrup, der gelernter Hotelfachmann ist. "Da gibt es entweder den üblichen Aufruf zu Weihnachten mit dem Kind, das traurig aus dem Müll guckt; oder diese Spendengalas, die das Doppelte dessen kosten, was sie an Spenden einbringen." Kern-Idee sei es, soziale Projekte mit Gesetzen der Marktwirtschaft zu versöhnen. Um den Erfolg der Hilfe zu gewährleisten, verlangen die Initiatoren vorab Business-Pläne von Projekten, die veranschaulichen, wie das Geld eingesetzt werden soll. (dpa) / (jk/c't)

    Quelle:http://www.heise.de/newsticker/meldung/91187
     

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