Nordkorea: Hungersnot droht

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von z3Ro-sHu, 16. Oktober 2006 .

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  1. #1 16. Oktober 2006
    Millionen Nordkoreaner sind in diesem Winter von einer Hungersnot bedroht. Schuld daran ist die ausbleibende Lebensmittelhilfe aus dem Ausland. Besonders der Rückgang der Lieferungen aus China um ein Drittel trifft das bitterarme Land hart.

    Das grösste Risiko, wegen Mangelernährung Schaden zu nehmen, bestehe nach Ansicht des Welternährungsprogramms (WFP) für junge Mütter und ihre Kinder sowie für ältere und Kranke. Schon jetzt seien 37 Prozent aller Kinder sowie 33 Prozent ihrer Mütter mangelernährt, erklärte WFP-Sprecher Mike Huggins am Montag in Peking.

    Huggins zufolge geht die Lebensmittelverknappung vor allem auf die Entscheidung der nordkoreanischen Regierung zurück, vom WFP weniger Direktlieferungen anzunehmen und stattdessen technische Entwicklungshilfe zu erhalten. Daraufhin seien in diesem Jahr nur noch Lebensmittel für 1,9 Millionen Nordkoreaner geliefert worden, während in den Jahren davor rund 6,5 Millionen Menschen von der Unterstützung profitiert hätten. Die Bemühungen Pjöngjangs, selbst mehr Lebensmittel zu produzieren, könnten diese Differenz nicht ausgleichen, zumal die Ernte schlecht ausgefallen sei.

    Die am Wochenende beschlossenen UN-Sanktionen gegen Nordkorea wegen des mutmasslichen Atomwaffentests könnten die Lage weiter verschlechtern, wie Huggins bestätigte. Zwar sind humanitäre Projekte nicht von den Strafmassnahmen betroffen, doch hat Südkorea seine Hilfen für den Norden schon im Sommer zurückgefahren, nachdem Pjöngjang eine Reihe von Raketen gezündet hatte. China hat laut Huggins in diesem Jahr nur noch ein Drittel der Lebensmittelmenge des Vorjahres geliefert.

    Quelle:20min.ch
     

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  3. #2 16. Oktober 2006
    AW: Nordkorea: Hungersnot droht

    Hab hier auch noch was gefunden, ist ja echt hart....

    humedica Internationale Hilfe

    Kaufbeuren, 07. August 2001

    Während ein großer Teil des Landes unter der längsten Dürreperiode seit 150 Jahren leidet, sind andere Provinzen des kommunistischen Staates von Überflutungen betroffen. Die Situation lässt befürchten, dass Nordkorea in diesem Jahr bis zu 90 Prozent seiner ohnehin geringen landwirtschaftlichen Produktion verloren geben muss. Damit droht dem Land jetzt wieder eine schwere Hungerkatastrophe wie schon 1998. Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen, WFP, forderte internationale Hilfe mit über 800.000 Tonnen Nahrungsmittel, um die Situation zu entschärfen. Nach amerikanischen Angaben sind seit 1995 über eine Million Nordkoreaner an den Folgen von Unterernährung gestorben.

    humedica sandte in eine Sofortmaßnahme Hilfsgüter im Wert von mehr als 600.000 Mark nach Nordkorea. Ein Großteil der Güter besteht aus Kinder- und Säuglingsnahrung, die von der Nestlé Deutschland AG Biessenhofen gespendet wurde, sowie aus Krankenhausbetten, Rollstühlen und Medikamenten.

    humedica arbeitet in Nordkorea mit dem Jugendhilfswerk "Campus für Christus" (Schweiz) zusammen. Auf Anfrage der nordkoreanischen Regierung haben deren Mitarbeiter 1995 ein landwirtschaftliches Programm der Hilfe zur Selbsthilfe gestartet. Die Hilfe konzentriert sich auf die Schwerpunkte Graswirtschaft, Ziegenzucht und Milchwirtschaft.

    humedica-Mitarbeiter Hermann Schäffler wird Anfang September in das streng abgeschottete Land reisen. Zusammen mit dem verantwortlichen Projektleiter von "Campus für Christus", Jürg Bühlmann, wird Schäffler den Empfang und die korrekte Verteilung der Hilfsgüter kontrollieren.
    humedica hat in Nordkorea schon früher in großem Umfang geholfen: Zusammen mit dem Auswärtigen Amt gingen 1998 Jahren Medikamente gegen Tuberkulose und Infektionskrankheiten an lokale Krankenhäuser. Während der großen Hungersnot desselben Jahres wurde Kindernahrung verteilt, 1999 folgten Impfstoffe für 100.000 Kinder im Wert von 2,5 Millionen Mark.


    Hier noch mehr:

    http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,,OID5774010_REF1,00.html

    Nordkorea: Hungersnot droht

    - taz.de
     
  4. #3 16. Oktober 2006
    AW: Nordkorea: Hungersnot droht

    ich finds schon heftig :/
    Aber ich frag mich wieso der Hauptlieferant China nur 1/3 geliefert hat.....
    ich denke mal kaum das die wegen einem Atomtest tausende leute "verhungern" lassen würden..

    Naja , aber so schlimm wirds schon nicht werden... da tummeln sich dann 500 große Hilfsorganisationen und dann wird das schon ;)
     
  5. #4 16. Oktober 2006
    AW: Nordkorea: Hungersnot droht

    ich versteh die regierung da net.....die lassen ihr volk aus stolz verhungern oder aber machen atom tests usw obwohl sie von gegner dieser abhängig sind....
    "schlag nie die hand, die dich füttert"

    mfG
     
  6. #5 16. Oktober 2006
    AW: Nordkorea: Hungersnot droht

    Boah wenn ich das les kommt mir das essen von gestern hoch...
    Die beschissene regierung behällt sogut das ganze geld und macht sich nen schönes Leben. Wenn z.B Deutschland Nordkorea 20 Millionen euro spenden würde könnt ihr davon ausgehen das 90% der Staat behält und sich damit Goldene Wasserhähne kauft.

    Langsam kommt mir das wie in einem Spiel vor. Die einen haben keine Nahrung mehr können nicht mehr Produzzieren. Brauchen neue Rohstoffe von den anderen. Wenn da nix geht stirbt alles aus. Es muss einfach mal was passieren. Genau so Africa. Da gibts soviele kriesengebiete wo die Hungersnot ansteht oder schon bereits eine ist aber es kein mensch nervt.

    Ich hoffe mal der Staat bleibt nicht weiter egoistishc und gibt mal mehr raus. Auch wenn die anderne Länder haufenweise Rohstoffe sammeln und ihnen zur verpfelung sichert bekommen erst einmal die oberäm,ter soviel das sie wie gott in Frankreich leben. Dreckig und Arm sowas
     
  7. #6 16. Oktober 2006
    AW: Nordkorea: Hungersnot droht

    Das noedkoreanische Volk hungert schon seit langem daher ist es logisch dass es diesen Winter auch hungern wird.Vielleicht aber noch schlimmer :(
     

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