Notebook für 100,- US-Dollar

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von Korium, 31. Januar 2005 .

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  1. #1 31. Januar 2005
    Billig-Notebooks speziell für Schüler in Entwicklungsländern

    Nicholas Negroponte, der Gründer von MIT Media Lab, will zusammen mit AMD Billig-Laptops für Entwicklungsländer anbieten. Die Geräte sollen zu Preisen von rund 100,- US-Dollar pro Stück angeboten werden, das habe Negroponte auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos angekündigt, meldet die Financial Times Deutschland.

    Ein entsprechendes Modell sei bereits entwickelt, es fehlten nur noch Partner für einen Marktstart in 12 bis 18 Monaten, zitiert das Blatt Negroponte. Auch AMD habe die Zusammenarbeit bestätigt.

    Negroponte wolle mit den Billig-Notebooks vor allem die Schulbildung in den Entwicklungsländern verbessern, könnten sich Schüler doch dann Lehrmaterialien aus dem Internet herunterladen und das Gerät im Unterricht sowie für Hausaufgaben nutzen. Kaufen sollen die Geräte die Bildungsministerien der Staaten, zur Finanzierung führe Negroponte Gespräche mit der Weltbank. Insgesamt schätzt Negroponte das Marktpotenzial auf 800 Millionen Geräte, ein Verkauf auf dem freien Markt ist aber nicht geplant. Als Betriebssystem soll Linux zum Einsatz kommen.

    Der Preis von 100,- US-Dollar soll vor allem durch den Verzicht auf ein herkömmliches LCD möglich sein. Stattdessen soll das Bild von einem Chip unter der Tastatur produziert, dann illuminiert und mehrfach projiziert auf einen spiegelähnlichen Bildschirm geworfen werden, schreibt die Financial Times Deutschland.

    AMD hat mit dem Personal Internet Communicator bereits eine kleine kompakte Box entwickelt, die wie ein einfacher Computer funktioniert und Zugang zum Internet herstellen soll. Das Gerät basiert auf AMDs Geode-Prozessor sowie Windows CE und soll über Partner in Entwicklungsländern für rund 185,- US-Dollar angeboten werden.

    Wie findet ihr das oô?
     

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  3. #2 31. Januar 2005
    eine sehr gute idee. das kann denn hilfebedürftigen ländern nur zu gute kommen. Das bildungsniveau wird bei denen einfach steigen. ne klasse idee. :)
     
  4. #3 1. Februar 2005
    gute idee! vor allem, dass die bildungsministerien die geräte kaufen sollen, so dass bildung nicht an die finanzielle situation der leute gebunden ist. aber wenn die weltbanken das finanzieren sollen, werden die länder noch mehr von ihnen abhängig sein. denn dass die das umsonst machen kann ich mir nicht vorstellen, banken sind halt banken...
     
  5. #4 1. Februar 2005
    Naja, die Idee hört sich ja ganz nett an aber wenn man drüber nachdenkt is das schwachsinn!

    1. Für die Entwicklungsländer sind 800 x 100 € wahnisinnig viel Geld und das werden die Staaten bestimmt nich in Notebooks investieren.
    2.Das is so als wenn du einem der lesen lernen will nen Lesebuch aus der dritten Klasse in die Hand drückst
    3. Wer erklärt den Leuten den Umgang damit, dadurch entstehen wieder riesige kosten.
    4. Was ist wenn mal probleme auftreten? Wer repariet die dinger? Ich glaube nich das die da soviele Fachgeschäfte dafür in Mombasa haben?
     
  6. #5 1. Februar 2005
    naja wäre es nicht sinnvoller einfach nur pcs den entwicklungsländern zu geben? Ich meine diese werden sowieso nicht so ne dolle Akkulaufzeit haben, also was bringts?
     
  7. #6 1. Februar 2005
    schon nich schlecht gedacht...

    Die direkte Quelle dieses Artikels fehlt ...
    (Niehe News-FaQ)

    *vorerst closed (siehe pn)
     

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