Opera-Browser mit Extension-Unterstützung?

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von zwa3hnn, 3. Mai 2005 .

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  1. #1 3. Mai 2005
    Deutsche Version von Opera 8 verzeichnet fast 400.000 Downloads
    Nachdem der Opera-CEO seine Atlantik-Überquerung aus Anlass von mehr als 1 Million Downloads von Opera 8 abgebrochen hatte, sammelte er Ende vergangener Woche Fragen seiner Kunden zur Beantwortung. Nun wurde ein erster Teil der Antworten veröffentlicht, die einiges Neues rund um Opera zutage förderten.


    In einer der von Jon von Tetzchner gegebenen Antworten erklärt der Opera-CEO auf die Frage nach der Erweiterbarkeit des Browsers, dass der Browser in Zukunft um neue Erweiterungsmöglichkeiten ergänzt werden könnte. Auch wenn dies noch nicht entschieden ist, deutet die öffentliche Erwähnung einer solchen Funktion darauf hin, dass dies schon bald umgesetzt wird. Dann ließe sich der norwegische Browser um Funktionen erweitern, wie man es etwa von Firefox kennt.

    Zuvor wies von Tetzchner in der Antwort darauf hin, dass sich bereits jetzt über "User JavaScript" neue Funktionen in den Browser einfügen lassen. Durch die Fragen wurde außerdem bekannt, dass Opera derzeit daran arbeitet, den Browser so zu überarbeiten, dass er wie Safari den Acid2-Test besteht. Dazu werden weitere CSS3-Funktionen integriert und Web Forms 2.0 soll unterstützt werden, was wohl in Vorabversionen bereits funktioniert. Eine entsprechende Version dürfte also nicht mehr lange auf sich warten lassen.

    In einer weiteren Antwort sprach sich der Opera-Chef gegen die Wünsche einiger Nutzer aus, den Browser mit Werbeblock-Funktionen zu versehen. Die Norweger haben sich entschieden, Opera mit keinerlei Werbeblockern zu versehen, weil zahlreiche Webseiten ihre werbefinanzierten Inhalte ansonsten nicht mehr kostenlos anbieten können. Der Opera-CEO befürchtet, dass Werbeblocker das Ende zahlreicher Webseiten bedeuten könnte. Mit Hilfe von User CSS oder User JavaScript lässt sich dennoch in Opera die Anzeige von Werbung auf Webseiten verhindern.

    Der Opera-Chef gab außerdem einen Ausblick darauf, dass künftige Opera-Versionen mit einem erweiterten Pop-Up-Blocker versehen werden. Dann wird man domainabhängig festlegen können, auf welchen Webseiten künftig keine Pop-Up-Fenster mehr erscheinen. Zudem soll der E-Mail-Client in Opera 8 bald HTML-E-Mails versenden können, versicherte der Opera-Boss.

    Außerdem bekräftige von Tetzchner, dass Opera auch in Zukunft ActiveX nicht unterstützen wird, weil es nur unter Windows funktioniere und jede Menge Sicherheitsprobleme aufwerfe. Auch eine Light-Version mit weniger Funktionen wird es von Opera nicht geben. Die Norweger bleiben der Aufteilung treu, dass die kostenlose Version Werbung anzeigt, die verschwindet, sobald die Software registriert wird. Schließlich versicherte Jon von Tetzchner, dass die Norweger den Browser Opera auf keinen Fall an Microsoft verkaufen werden.

    Nachdem vor genau zwei Wochen Opera 8 veröffentlicht wurde, wurde der Browser nach Herstellerangaben mehr als 2 Millionen Mal aus dem Internet geladen. Allein die deutsche Version von Opera 8 kommt auf nahezu 400.000 Downloads innerhalb von 14 Tagen. Vor kurzem konnte der Mozilla-Browser Firefox die Download-Marke von 50 Millionen überschreiten, nachdem der Browser Anfang November 2004 erschienen ist.

    Am Montag kommender Woche, dem 9. Mai 2005, will Opera-CEO Jon von Tetzchner weitere Fragen beantworten, so dass dann nochmals einige kleine Enthüllungen rund um den norwegischen Browser anstehen könnten.


    quelle: Golem.de
     

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