Programme selbst kompilieren

Dieses Thema im Forum "Linux & BSD Tutorials" wurde erstellt von Der_Demond, 22. Februar 2005 .

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  1. #1 22. Februar 2005
    Wenn ein Programm nur im Quellcode erhältlich ist,
    kompiliere es doch einfach selbst.


    Dafür kopiere das tar-Archiv (Tarball) in ein Verzeichnis deiner
    Wahl und entpacke es mit dem Befehl:

    Code:
    tar xzf name.tgz
    ,,x" steht dabei für ,,eXtract", ,,z" für ,,unZip" und ,,f" für ,,File".
    Du kannst ,,v" für ,,Verbose" (geschwätzig) hinzufügen, dann teilt
    ,,tar" dir mit, was es tut. Wechsel jetzt ins neue Verzeichnis ,,name":

    Code:
    cd name
    und suche nach einer Datei mit dem Namen wie ,,readme"
    oder ,,liesmich". Der höfliche Programmierer hat dort alle relevanten
    Informationen hinterlegt. Nächster Schritt ist der berühmte Dreisatz:

    Code:
    ./configure
    
    make
    
    make install
    im ,,.configure"-Skript kannst du einige Einstellungen vornehmen,
    etwa in welches Verzeichnisdie ausführbare Datei kopiert werden soll
    oder wo benötigte Bibliotheken zu finden sind. Standard unter
    Linux sind die Verzeichnisse ,,/usr/local" für selbst kompilierte und
    ,,/opt" für große Anwendungsprogramme.,,make" kompiliert das
    Programm, ,,make install" installiert es. Nach der Installation werden
    der Tarball und das Verzeichnis ,,name" nicht mehr gebraucht.
     

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