Russland: Weltgrößter Atom-Eisbrecher Arktika geht zu Wasser

Dieses Thema im Forum "User News" wurde erstellt von Carla Columna, 17. Juni 2016 .

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  1. #1 17. Juni 2016
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 13. April 2017
    Trotz des Klimawandels sind die meisten russischen Häfen im Winter zugefroren. Das Land besitzt daher eine riesige Flotte an Eisbrechern, die im Winter eisfrei halten. Öl- und Gas aus Sibirien wird aktuell dennoch größtenteils per Pipeline in den Westen und nach Europa transportiert. Inzwischen ist es aber auch möglich, verflüssigtes Gas mit dem Schiff zu transportieren, was deutlich flexibler ist. Damit dabei auch die Häfen im Norden des Landes angefahren werden können, hat das Land nun den größten und effektivsten Eisbrecher der Welt in Betrieb genommen.

    Kein Schiff der Welt kann dickere Eisschichten durchbrechen: Mit bis zu 2,8 Meter dicken Eispanzern wird das Schiff fertig.



    Gebaut wird der Eisbrecher dabei aktuell in Sankt Petersburg, wo das Schiff nun auch erstmals zu Wasser gelassen wurde. Die endgültige Fertigstellung ist dabei bis zum Ende des Jahres geplant. Ab dem Jahr 2018 soll dann auch die Verflüssigungsanlage auf der Jamal-Halbinsel fertig sein, die Russland aktuell in Zusammenarbeit mit dem französischen Konzern Total und der chinesischen Firma National Petroleum Corporation errichtet.

    Fahrender Atomreaktor:
    „Die Leistung atomgetriebener Eisbrecher ermöglicht ihnen, eine kommerzielle Geschwindigkeit für die begleiteten Schiffe zu sichern und folglich die Vertragsverpflichtungen zu erfüllen. Mit ihrem Treibstoff können Atomeisbrecher vier bis fünf Jahre lang autonom funktionieren – je nach der Intensität des Einsatzes. Ein dieselelektrischer Eisbrecher von gleicher Leistung würde an seiner Stelle rund 300 Tonnen Brennstoff aus organischem Material täglich verbrauchen“



    Quelle: Sputnik


    Parallel dazu nähert sich EU Kommisionschef Junker wieder mit Russlands Präsidenten Putin an. Eine schwere Aufgabe, härte zu behalten aber dennoch die Hand zu reichen. Die Industrie in Europa macht Druck auf die EU-Politik bald die Sanktionen zu lockern, da ihnen gute Geschäfte entgehen. In Russland ist ein Nachfragestau entstanden nach europäsichen Industrieprodukten, welche die wirtschaftliche Entwicklung in Russland bremsen.
     

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