Scareware: int. Razzia gegen Internetbetrüger

Dieses Thema im Forum "Szene News" wurde erstellt von TheFrozen, 23. Juni 2011 .

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  1. #1 23. Juni 2011
    In einem internationalen Schlag gegen Online-Kriminelle hat das Bundeskriminalamt (BKA) mehrere Objekte in Deutschland durchsucht. In zwei Wohnobjekten und einem Firmengebäude im Rhein-Main-Gebiet sowie in Rechenzentren unterschiedlicher Provider in Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen seien Beweismittel wie Festplatten sichergestellt worden, teilte das BKA in Wiesbaden mit. Hintergrund ist ein Ermittlungsverfahren der US-Bundespolizei FBI wegen gewerbsmäßiger Verbreitung von Schadsoftware. Laut BKA waren elf Staaten in die Aktion eingebunden. Die Durchsuchungen fanden bereits am Dienstagmorgen statt.

    Laptop (Foto: AFP) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Mit Hilfe von Schadsoftware soll die Bande Internetnutzer um ihr Geld gebracht haben. ]
    Den international agierenden Online-Kriminellen wird vorgeworfen, mit Hilfe von Netzen aus gekaperten Computern ("Botnets") Schadsoftware verbreitet zu haben. Diese "Scareware" spielte Internetnutzern vor, dass ihr Computer mit einem oder mehreren Schadprogrammen infiziert sei. Zur vermeintlichen Bereinigung des Systems werde dem Nutzer der Kauf einer Lizenz für eine angebliche "Sicherheits-" oder "Antivirensoftware" mittels Kreditkarte angeboten. Die Preise für diese Software variierten zwischen etwa 40 und 80 US-Dollar. Das Programm ist aber bestenfalls nutzlos, oder sogar selbst ein Computerschädling. Zudem kommen die Kriminellen auf diese Weise an Kreditkarteninformationen.
    "Con:love:r"-Bande ebenfalls das Handwerk gelegt?

    Ebenfalls mit Unterstützung deutscher Ermittler hat der ukrainische Geheimdienst nach eigenen Angaben einer internationalen Bande das Handwerk gelegt, die mit Hilfe eines Computerwurms umgerechnet 50 Millionen Euro erbeutet haben soll. Die Angreifer hätten mit dem Wurm Con:love:r die Kontrolle über Computer übernommen und Konten bei Banken verschiedener Länder geplündert, teilte die Behörde nach Medienberichten in der Hauptstadt Kiew mit. Mit der Beute hätten sie sich unter anderem Luxusgüter und Immobilien gekauft. Con:love:r hatte sich vor allem 2009 stark verbreitet und Millionen Rechner erfasst.




    quelle : http://www.tagesschau.de/inland/razzia136.html

    pS : der schädling soll heissen con-f-i-c-k-e-r)
     

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  3. #2 23. Juni 2011
    AW: Internationale Razzia gegen Internetbetrüger Schlag gegen "Scareware"-Band

    Der gute alte Conf.icker. Den kennt man wohl noch.

    Zum Rest kann man wie immer nicht viel sagen ausser -> Gut gemacht. Sowas hasse ich wie die Pest. Privatleuten das Geld aus der Tasche ziehen und selbst duzend Häuser etc. kaufen.
    Wenn eine "Hackerbande" (Definition bei allen unterschiedlich^^) der Öffentlichkeit oder Firmen hilft ist alles in Ordnung. Sei es durch Lücken aufdecken und verraten oder ähnliches.
     

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