Schul- oder Eigenstreber?

Dieses Thema im Forum "Schule, Studium, Ausbildung" wurde erstellt von xonic, 21. April 2009 .

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  1. #1 21. April 2009
    Hallo,
    ich meine mit Streber nichts Schlimmes, das nur vorweg damit es keine Missverständnisse gibt.
    Ich wollte nur mal fragen ob ihr das bei euch auch schon erkannt habt, oder gibt es da sogar
    Mittelleute?

    Ich habe festgestellt wenn ich so auf meine Schulbildung zurückblicke, dass ich eher so der Typ
    bin der sich selbst sehr viel beigebracht hat und dies auch ziemlich schnell. Ich habe aber auch
    festgestellt das es immer wieder Leute gab die sich selbst eher wenig bis nichts beigebracht haben
    und sich voll in die Schulbildung rein gehängt haben also dafür regelrecht alles tun.

    Beispielsweise habe ich einfach keine Lust mir was beizubringen wo ich haargenau weiß, das
    brauche ich eh nie wieder, oder werde ich nie anwenden. Hingegen habe ich mir haargenau
    das Wissen angeeignet was ich für meinen späteren Beruf brauche
    . Demnach gibt es nur wenig
    2en oder 1en auf meinem Zeugnis und auch mal 4ren aber ich weiß was ich kann und habe
    deswegen schon 3 Ausbildungsfirmen, welche mir eine Ausbildung angeboten haben, obwohl
    mein Realabschluss nicht der Beste ist und normalerweise sogar Abi verlangt würde.

    Hingegen gab es aber auch Firmen die mich sofort ablehnten weil ich eben kein Fachabi hatte.

    Was habt ihr so in der Hinsicht für Erfahrungen gemacht?
    Generell geht es hier nicht mehr so um die Realschule sondern Themengebiete der Berufsschule,
    wo ich mich innerlich regelrecht weigere bestimmte Themen anzueignen.
     

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  3. #2 21. April 2009
    AW: Schul- oder Eigenstreber?

    Bei mir ist es in Bezug auf Dinge, die ich nichtmehr brauche, ähnlich. Ich wage zu behaupten, dass 90% der Schüler auf Gymnasien keinen Mathe-LK wählen würden und den Stoff, der darin gelehrt wird, niemals wieder im Leben brauchen und ihn spätestens zwei Wochen nach der schriftlichen Prüfung in Mathematik ohne Bedauern vergessen. Ich sehe keinen Sinn darin, das ist verschwendete Zeit der Mathelehrer, die mit einem kleinen LK, der das auch machen will und dazu in der Lage ist, viel weiter kämen, und eine unnötige Quälerei für eben 90% der Klasse und ein Albtraum für geschätzte 40%, die sich durch das Fach den Schnitt versauen, den sie durch besondere Leistungen in anderen Fächern gehoben haben. Ist mir absolut nicht verständlich, ganz ehrlich.
    Also gerade sowas geht mir gegen den Strich, genauso ist es bei Sport etc, unsportliche Menschen sind einfach unsportlich (genauso übrigens bei Mathe), da wird man hineingeboren und wenn man sich dadurch den Notenschnitt versaut (oder gar einen Unterkurs hat, wer weiß) und wegen diesem einen Numerus Klausus nicht erreicht, der für einen Studiengang von Nöten ist der mit Sport nicht das reinste zu tun hat, dann krieg ich auch nen Hals.
    Nun gerade so Dinge regen mich auf, ich komm zur Zeit in beiden Fächern gut zurecht, aber wer weiß wielange das noch so bleibt.
    Dinge die mich interessieren lerne ich dagegen schnell, gerade weil auch die Bereitschaft dazu da ist :)
     

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