So gelingt der Junggesellenabschied ohne Chaos

Artikel von Tommy Weber am 23. April 2021 um 19:48 Uhr im Forum Politik, Umwelt, Gesellschaft - Kategorie: Trend & Lifestyle

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So gelingt der Junggesellenabschied ohne Chaos

23. April 2021     Kategorie: Trend & Lifestyle
Wie es aussieht, wenn ein Junggesellenabschied im Chaos endet, wissen alle, die den Film „Hangover“ gesehen haben. So etwas muss aber nicht sein, der normale Abschied vom „freien“ Leben bedeutet normalerweise Spaß und gute Laune. Bereits im antiken Griechenland haben die Männer den Abschied vom Junggesellenleben mit viel Wein und Gesang gefeiert. Heute beschränken sich die Junggesellen nicht nur auf ein Glas Wein und den Gesang. Geblieben ist aber die Tradition, dass Braut und Bräutigam diesen letzten Abend getrennt voneinander verbringen.

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Damit der Abschied vom Junggesellenleben ein Erfolg wird und nicht im Chaos endet, sollte der Abend nach Plan verlaufen.

Ideen, die dem Bräutigam gefallen
In der Regel sind es entweder die Trauzeugen oder die besten Freunde, die den Junggesellenabschied organisieren. Im digitalen Zeitalter von WhatsApp-Gruppen, Mailinglisten und Facebook dürfte es nicht allzu schwerfallen, den Abend zu planen. Wenn die Trauzeugen das Kommando übernommen haben, sollten sie die anderen Gäste ruhig in die Planung miteinbeziehen. Je mehr Ideen gesammelt werden, umso einfacher wird es, die besten Einfälle auch in die Tat umzusetzen. Ganz wichtig ist jedoch: Der Abend sollte dem Bräutigam und nicht seinen Freunden gefallen. Es ergibt wenig Sinn, etwas zu organisieren, an dem nur die Gäste ihren Spaß haben, während sich der Bräutigam langweilt. Peinliche Spiele oder Aktivitäten kommen selten gut an und im schlimmsten Fall kann an einem solchen Abend sogar eine Freundschaft zerbrechen.

Auf das passende Timing achten
Mit einem riesigen Kater vor dem Traualtar stehen? Das muss und sollte nicht das Ziel eines Junggesellenabschieds sein. Es ist allerdings keine Pflicht, den Abschied am Abend vor der Hochzeit zu feiern. Besser ist es, den Terminplan des Bräutigams zu checken, um festzustellen, wann er keine wichtigen Termine hat. Trauzeugen und Freunde sollten also frühzeitig mit der Planung beginnen, damit die Gäste sich den Abend ebenfalls freihalten. Selbst wenn der Bräutigam das Datum seines Junggesellenabschieds kennt, was ihn erwartet, weiß er natürlich nicht. Andeutungen sind aber erlaubt, damit die Spannung nicht zu kurz kommt.

Die Gästeliste mit dem Brautpaar absprechen
Ein weiterer sehr wichtiger Punkt für das Gelingen des Junggesellenabschieds ist es, die Gästeliste mit den Brautleuten abzusprechen. Die alten Schulfreunde müssen nicht unbedingt kommen und eine verflossene Liebe hat auf diesem Abend auch nichts zu suchen. Ideal ist eine bunte Mischung aus Freunden, Kollegen oder vielleicht noch den Nachbarn, mit denen sich das Brautpaar gut versteht. Wichtig ist, dass alle Gäste möglichst auf einer „Wellenlänge“ liegen, denn das garantiert viel Spaß und vor allen Dingen Harmonie. Die Gruppe, die an diesem Abend mit dem Bräutigam Party macht, sollte an einem Strang ziehen, gut gelaunt und motiviert sein.

Muss der Junggesellenabschied ein Motto haben?
Motto oder nicht Motto? Diese Frage stellen sich viele, wenn sie einen Junggesellenabschied planen. Ein Mottoabend ist auf jeden Fall eine gute Idee, wenn der Bräutigam ein besonderes Hobby hat. Ist er beispielsweise ein begeisterter Biker, dann kann sich das Motto des Abends daran orientieren. Ist er ein Fan von James Bond, sollten die Gäste in angemessener Kleidung, sprich im Smoking erscheinen. Mag der Freund alte Autos, dann sollte er von einer Oldtimer-Limousine mit Chauffeur in Livree von zu Hause abgeholt werden. Ein Motto macht es zwar leichter, die Party zu planen, aber es ist keine Pflicht. Viele begnügen sich damit, an diesem besonderen Abend das gleiche T-Shirt mit einem lustigen Aufdruck oder einen bestimmten Hut zu tragen.

Die Erinnerungsfotos nicht vergessen
An diesem einzigartigen Abend sollten natürlich Fotos geschossen werden, aber es müssen die richtigen Fotos sein. Ein Junggeselle, der halb nackt auf dem Tisch tanzt oder mit fremden Frauen knutscht, gehört nicht auf ein Erinnerungsfoto. Besser ist es, einen der Gäste zu bitten, die Fotos zu machen. Lässt es das Budget zu, dann ist ein Profifotograf eine gute Sache. Er kann nicht nur die richtigen Fotos schießen, sondern auch ein professionelles Video mit spaßigen Situationen drehen. Wird an einem bestimmten Ort gefeiert, kann eine Fotobox für viel Spaß und gute Laune sorgen.

Die Kosten vorher kalkulieren
Ein Junggesellenabschied kann je nach Aufwand, eine Menge Geld kosten. Fest steht, dass an diesem Abend für die Hauptperson, also den Bräutigam, alles gratis ist. Vielfach ist der Abschied vom Junggesellenleben ein gemeinsames Geschenk der Trauzeugen oder von Freunden, die den Abend ausrichten. Wichtig ist es, schon vorher einen ungefähren Finanzplan aufzustellen, damit es später nicht zu Missverständnissen kommt . Die Gäste sollten zusammen besprechen, wie die Kosten aufgeteilt werden und vielleicht schon für eine Anzahlung zusammenlegen. Peinlich ist es, wenn der Organisator den Abend abbrechen muss, weil das Geld zu Ende geht. Sollte es einen Überschuss geben, dann kann das Geld dem Brautpaar am Hochzeitstag feierlich überreicht werden.

Coole Geschenke für die Gäste
Die Gäste des Junggesellenabschieds sollten als Erinnerung an den Abend ein kleines Geschenk mit nach Hause nehmen, beispielsweise eine Dose Bier oder Sekt mit einem individuellen Aufdruck. Witzig ist ein sogenannter „Beer Belt“, ein Gürtel mit Schlaufen, in die genau eine Dose oder eine kleine Flasche Bier passt. Beliebt sind auch Fotos, auf denen alle Gäste zu sehen sind, die sich zusätzlich noch mit ihrer Unterschrift verewigt haben. Ein Tattoo in Form eines Stempels ist ebenfalls eine nette Idee, selbst wenn dieses Tattoo nicht allzu lange hält.

Die Mischung muss stimmen
Bei einem Abschied vom freien Junggesellenleben muss die Mischung stimmen, damit der Abend ein Erfolg wird. Die Organisatoren müssen den Abend so gestalten, dass sich niemand langweilt, aber auch keine Hektik aufkommt. Wenn die Gäste von einem Programmpunkt zum nächsten jagen, geht vielen schnell die Puste aus. Sie haben keine Lust mehr mitzumachen, und das drückt natürlich auf die Stimmung. Auf der anderen Seite ist es wichtig, die einzelnen Aktivitäten nicht zu sehr in die Länge zu ziehen, da die Gäste ansonsten den Spaß daran verlieren. Eine ausgewogene Mischung aus Aktivitäten und kleinen Pausen ist daher die perfekte Mischung.

Immer den Überblick behalten
Die Organisatoren der Party sollten bei einem Junggesellenabschied stets den Überblick behalten. Sie müssen einen klaren Kopf bewahren und dürfen daher nicht allzu viel trinken. Einer in der Gruppe sollte immer ansprechbar sein und aufpassen, dass der Abend nicht in einem totalen Chaos à la „Hangover“ endet.

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