Stadt oder Land - wo lebt es sich besser?

Artikel von Tommy Weber am 4. November 2017 um 12:42 Uhr im Forum Haus, Garten, Tiere & Pflanzen - Kategorie: Ratgeber & Wissen

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Stadt oder Land - wo lebt es sich besser?

4. November 2017   Tommy Weber   Kategorie: Ratgeber & Wissen
Frische Luft, eine herrliche Natur und viel Ruhe – das Leben auf dem Land muss einfach gesund sein. Das kann jeder, der auf dem Land lebt, wahrscheinlich sofort unterschreiben. Auf der anderen Seite sind Geschäfte, Restaurants oder Kinos rar gesät, was gegen das Leben auf dem Lande spricht. In der Stadt ist die Luft eher schlecht, von der Natur ist auch nicht viel zu sehen, dafür stimmt aber die Infrastruktur. Welches Leben ist aber nachweislich gesünder? Das auf dem Dorf mitten in der Natur? Oder doch das Leben in der Stadt ohne Natur?

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Die Vorteile des Landlebens

Immer weniger Menschen weltweit möchten auf dem Land leben. Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung hat sich für das Leben in der Stadt entschieden und auch in Deutschland leben nur 25 Prozent der Menschen in ländlichen Regionen. Das Landleben hat ein echtes Imageproblem, aber es hat auch sehr viele Vorteile. Sicher sind viele Dörfer kilometerweit vom Supermarkt, dem Friseur oder auch dem Arzt entfernt. Aber die meisten Dorfbewohner sind heute mobil und fahren mehrmals in der Woche in die nächste Kreisstadt, um einzukaufen oder zum Arzt zu gehen. Die Wohnqualität ist auf dem Land deutlich besser als in der Stadt, zumal die Mieten viel günstiger sind. Familien, die günstig Bauland kaufen und dort ein Haus bauen möchten, sind schneller Eigenheimbesitzer und haben auf Wunsch einen großen Abstand zum Nachbarn. Einer der größten Vorteile beim Leben auf dem Land ist aber die Ruhe und auch der Blick über Wiesen, Felder und Wälder entschädigt für die schlechtere Infrastruktur.

Es gibt auch Nachteile

Wo es Vorteile gibt, da sind leider auch die Nachteile nicht weit. Das ist beim Landleben ebenso. Weite Wege zur Arbeit gehören zu den Nachteilen, die Landbewohner in Kauf nehmen müssen. Während die Dorfschule vielleicht im nächsten Ort zu finden ist, sind die weiterführenden Schulen meist in der Stadt. Das bedeutet für die Landkinder, dass sie sind länger unterwegs. Wer unter einer Allergie leidet, der sollte das Landleben meiden, denn blühende Felder und Wiesen können für Allergiker eine echte Qual sein. Auch wer viel Privatsphäre braucht, ist auf dem Dorf falsch, denn dort kennt jeder jeden und das kann unter Umständen etwas nervig sein.

Ist das Stadtleben besser?

Wer keine Kinder hat und gerne viel unternimmt, der ist in der Stadt bestens aufgehoben. Dort gibt jede Menge Bars und Clubs, schicke Restaurants, Kinos, Musicalbühnen und Theater. In der Großstadt sind die Aussichten deutlich besser, einen guten Job zu finden, und die große Auswahl an Kitas und Schulen macht es den Familien einfacher. Wer keinen Führerschein hat, dem ist das Leben in der Stadt zu empfehlen, denn alle Ziele lassen sich bequem zu Fuß, mit dem Bus oder mit der U-Bahn erreichen. In der Stadt fällt es leichter, neue Menschen kennenzulernen, denn die Städter kommen schneller miteinander ins Gespräch. Vor allem wer jung ist und gerne um die Häuser zieht, sollte in der Stadt leben, wo immer etwas los ist.

Was spricht gegen das Leben in der Stadt?

Ein großer Nachteil beim Stadtleben sind die hohen Kosten. Wohnungen sind knapp und zudem oft sehr teuer. Das gilt ebenfalls für die Grundstücke in der Peripherie der großen Städte. Hier wird für relativ kleine Grundstücke nicht selten ein Vermögen verlangt. Kindergarten- und Kitaplätze sind teuer und besonders in den großen Städten sind die Schulen nicht immer in einem guten Zustand. Wer in der Innenstadt lebt, der profitiert zwar von kurzen Wegen, muss aber mit einer permanent schlechten Luft und mit viel Lärm leben. Die Kriminalitätsrate ist in der Stadt um einiges höher als in den ländlichen Regionen, ein wichtiges Argument bei der Frage, wo es sich besser lebt.

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Bildquelle: © Depositphotos.com / krishnadasekm
 

Kommentare

#2 8. November 2017
Ich habe mich bewusst für ein Zwischending entschieden: ein kleiner Ort, der direkt zwischen zwei größeren Städten gelegen ist. ich habe es nicht weit bis ich im Wald bin, habe es sehr ruhig und bin dennoch schnell in der Stadt. Die Stadt an sich wäre mir viel zu laut und hektisch. Und ich ertrage den Verkehr dort nicht.
 
#3 16. November 2017 um 13:35 Uhr
Finde auch ein Zwischending ganz toll. So eine Art Vorstadt :) Da wohnt es sich super. Wir haben hier sowohl viiiieeeel Natur als auch die Innenstadt ganz in der Nähe. Es ist also entspannend und zugleich praktisch :)