Statt MP3: Viele Audio-Codecs liefern einen besseren Klang

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von Schmidt, 5. Mai 2007 .

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  1. #1 5. Mai 2007
    Statt MP3: Viele Audio-Codecs liefern einen besseren Klang

    Von Dirk Averesch, dpa
    München/Stuttgart (dpa/gms) - Wenn es um Musik in digitaler Form geht, sprechen die meisten von MP3. Ist die Musik am Ohr angekommen, stellen viele Hörer aber fest, dass die Qualität vor allem bei niedrigen Datenraten nicht überragend ist.

    Das können andere Formate wie AAC inzwischen besser. Unerreicht sind so genannte verlustfreie Codecs wie FLAC. Der Preis dafür sind aber relativ große Dateien. Und der richtige Codec hängt vom Einsatzzweck ab.

    «MP3 ist mit dem Internet groß geworden und war seinerzeit ein sehr guter Codec», sagt Gerhard Stoll, Ingenieur für Audiosystemtechnik am Institut für Rundfunktechnik in München. Inzwischen gibt es aber deutlich bessere Verfahren - zum Beispiel das Advanced Audio Coding-Format (AAC), eine Weiterentwicklung des MP3-Standards.

    Die Verbesserung liegt unter anderem darin, dass die Qualität nicht mehr kontinuierlich mit der Datenrate sinkt, erläutert Stoll. AAC erreicht bereits bei 128 Kilobit pro Sekunde (kbit/s) CD-Qualität. Sowohl bei MP3 als auch bei AAC werden für die Ohren nicht wahrnehmbare Töne aus der Musik herausgeschnitten. Deshalb werden diese Verfahren auch lossy, verlustbehaftet, genannt.

    Speziell für das Streaming bei niedrigen Bandbreiten im Internet, Rundfunk und Mobilfunk wurde neben AAC das verlustbehaftete Format AAC Plus, auch HE-AAC, entwickelt. Eine Datenrate von 48 Kilobit pro Sekunde (kbit/s) ist bei AAC Plus in etwa vergleichbar mit 128 kbit/s bei MP3. «Bei 48 kbit/s kann man sich MP3 dagegen nicht mehr anhören», sagt Stoll.

    Die meisten MP3-Player spielen heute MP3, AAC und WMA ab, erläutert Stoll. WMA steht für Windows Media Audio - Microsofts verlustbehaftete Antwort auf MP3 ist das Download- und Streaming-Format vieler Musikportale im Internet. Apples iTunes-Shop setzt dagegen auf AAC, und das nicht ohne Folgen.

    «Bei Apple-Usern hat sich AAC durchgesetzt und ist schon verbreiteter als MP3», sagt Christine Tantschinez, Testredakteurin bei der Zeitschrift «Audio». MP3 werde nicht komplett verschwinden, die Abspielgeräte könnten künftig aber mehr neue Formate abspielen. «Vom Klang und der Leistungsfähigkeit sollte AAC aber die besseren Zukunftsaussichten haben.» Und um Verzerrungen zu vermeiden, sollte Musik nicht mit weniger als 192 kbit/s in das MP3-Format gebracht werden.

    «Sie könnten sogar Datenraten von 256 kbit/s oder höher in Erwägung ziehen, obwohl in dem Bereich fast nie mehr Unterschiede wahrnehmbar sind», heißt es beim Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen in Erlangen. Damit Anwender bei der Datenrate erst gar nicht in Versuchung kommen, am falschen Ende zu sparen, geht beispielsweise bei den freien Codecs Musepack (MPC) und Ogg Vorbis die Skala erst bei 160 kbit/s los.

    Wer seine Musik nicht unwiederbringlich beschneiden will, muss zu einem verlustfreien Codec greifen, der die vorhandenen Daten nur Platz sparend ineinander schiebt. Damit bleibt das Original erhalten, allerdings verkleinert sich die Ausgangsdatei um die Hälfte, sagt Stoll. Im Prinzip unterscheiden sich die Codecs nur in der Geschwindigkeit des Komprimierens und Dekomprimierens. Das Open-Source-Verfahren Free Lossless Audio Codec (FLAC) hat dabei die Nase vorn.

    http://www.sol.de/computer/hightech/art4492,2120582.html
     

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  3. #2 5. Mai 2007
    AW: Statt MP3: Viele Audio-Codecs liefern einen besseren Klang

    Mp3 reicht völlig aus. AAC ist auch nicht schlecht, aber die Qualität gefällt mir nicht.

    Den meisten Leuten kann man doch ein Küchenradio auf einer Party hinstellen und es stört keinen.
     
  4. #3 5. Mai 2007
    AW: Statt MP3: Viele Audio-Codecs liefern einen besseren Klang

    schön, dass apple ein neues verfahren unterstützt, hoffentlich kommt ein neuer standard raus. gegen platz sparen bei gleicher qualität habe ich nix dagegen...
     
  5. #4 5. Mai 2007
    AW: Statt MP3: Viele Audio-Codecs liefern einen besseren Klang

    aac gibts doch schon länger. das freie format ogg vorbis wäre doch optimal! nur sehr teure player können aber aac und ogg abspielen. die anderen 98% nur mp3 und wma. wenn mehr billig player die formate könnten, wäre der weg für andere formate frei.
     
  6. #5 5. Mai 2007
    AW: Statt MP3: Viele Audio-Codecs liefern einen besseren Klang

    die beste momentane alternative für mp3 ist FLAC in verbindung mit ogg oder mp3

    warum?

    wenn ihr eure mp3 sammlung mit flac "umcodiert" sparrt ihr ohne qualitätsverlust knapp die hällfte an festplattenspeicher.

    noch mehr erreichen könnt ihr, wenn ihr eure ursprünglichen bisher nicht bearbeiteten dateien als ogg mit relativ hoher bitrate (160) und danach ins flac codiert.

    ergebnis wäre nahezu kein qualitätsverlust und eine datei die in etwa so groß ist wie eine mp3 mit 80kb/s

    problematisch daran ist allerdings, dass hardware wie mp3 player, dvd player, autoradios ... etc dies nicht unterstützen. für reine auf dem pc gelagerte dateien ist es aber definitiv empfehlenswert.

    mfg


    vergesst, was ich da geschrieben habe, das war so nicht ganz richtig. ...

    diese idee basierte auf falschem hörensagen. nachdem ich es jetzt selber ausprobiert habe muss ich sagen, Igor hat recht.
     
  7. #6 5. Mai 2007
    AW: Statt MP3: Viele Audio-Codecs liefern einen besseren Klang

    Ich habe sowieso keiner Lieder.
    Und ein besserer Klang würde mir mit meinem 1-Euro-Headset und meinem onBoard Sound sowieso nichts bringen.
    Von daher interessiert mich das ganze nicht wirklich..
     
  8. #7 5. Mai 2007
    AW: Statt MP3: Viele Audio-Codecs liefern einen besseren Klang

    Entschuldigung, aber WAS ZUR HÖLLE erzählst du da?

    Erstens:
    Umkodieren, EGAL VON WELCHEM CODEC IN WELCHEN CODEC (mal abgesehn von .wav vllt), führt IMMER zu Qualitätsverlust - deshalb sollte man die mp3/FLAC/ogg Dateien, wenn man sie durch Rippen erstellt hat, unberührt lassen, was Coding betrifft.

    Ich könnte mir höchstens vorstellen, dass eine Kodierung von FLAC in ein verlustbehaftetes Format keine schlechten Folgen mit sich zieht, weil bei FLAC die Bitrate auch meistens über 600 liegt.

    Zweitens:
    Man muss meiner Meinung nach Prioritäten setzen

    -> Wenn man die MAXIMALE Musikqualität der Original-CD (*hust*) beibehalten möchte, sollte man auf jeden Fall zu FLAC greifen, da es ein VERLUSTFREIER Codec ist, der die gesamte Qualität preserviert. Nachteil ist, dass ein Album ~400MB gross ist.

    -> Wenn man den optimalen Kompromiss zwischen Dateigrösse und Qualität haben will, sollte man die Dateien in OGG mit einer durchschnittlichen Bitrate von ~110 codieren. Das hört sich besser an als MP3 bei CBR 192 und spart enorm viel Platz, man kriegt ein Album ohne Probleme auf <50 MB ohne grossartigen Qualitätsverlust

    Ich persönlich finde dass ogg bei schon bei bitraten leicht über 110 näher an FLAC herankommt als MP3 bei VBR 192

    -> Schliesslich kann man sich auch für den uralten, überholten und unzeitgemässen MP3-Codec entscheiden, dann aber nur wenn man die maximale Kompatibilität auf Hardware und Software Ebene haben möchte (Obwohl es hier was ogg betrifft mittlerweile grossartige Fortschritte gibt)




    Die Unterlegenheit von MP3 ist schon seit Jahren bekannt - insofern stellt der Artikel nichts interessantes dar.
     
  9. #8 5. Mai 2007
    AW: Statt MP3: Viele Audio-Codecs liefern einen besseren Klang

    kann ich nicht nachvollziehen...
    aac mit bereits 30kb/s kann ich trotz bestem sennheiser und creative soundkarte net von 128er mp3 unterscheiden... und das eigentlich quer durch alle genres...
    aac hat einfach einen assi geilen algo, leider unterstützen eigentlich nur ipods das format...
     
  10. #9 5. Mai 2007
    AW: Statt MP3: Viele Audio-Codecs liefern einen besseren Klang

    mim ipod, und ipod linux, kannst du auch ogg abspielen :]

    aber ehrlich, höre ich jetzt nicht den direkten unterschied zwischen mp3 und ogg/acc.

    und bei den speicherkapazitäten, die die player haben ist es wegen der größe ja egal.
     
  11. #10 5. Mai 2007
    AW: Statt MP3: Viele Audio-Codecs liefern einen besseren Klang

    Manche reden hier einen Schrott... sry.
    Ganz grob ist es so das es 2 Arten von Codecs gibt: verlurstbehaftete (Mp3, OGG,... ) und verlustfreie (.wav, wavpack, FLAC, ...).
    Normal wären ja .wav Dateien und die werden von den verlustfreien wie gepackt und beim Abspielen entpackt wodurch kein Verlust entsteht. Ein umkodieren innerhalb dieser Formate ist kein Problem.
    Die verlustbehafteten kennt eigentlich jeder, ein Umkodieren ist absolut nicht zu empfehlen!

    und Sätze wie:
    "AAC erreicht bereits bei 128 Kilobit pro Sekunde (kbit/s) CD-Qualität."
    regen mich jedes mal aufs neue auf! Wenn ich mir hier meine Original gekauften CD's als Flac mit EAC bitgenau rippe und dann mit iTunes 128kb Müll vergleche besteht ja wohl ein gewaltiger Unterschied!
     

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