Studie: Durchschnittlich 40 US-Dollar Fertigungskosten pro Intel-Prozessor

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von zwa3hnn, 14. September 2005 .

  1. 14. September 2005
    Im Durchschnitt muss Intel nur etwa 40 US-Dollar für die Fertigung eines Silizium-Dies für x86-Prozessoren aufwenden, meinen die Marktforscher von In-Stat. Das Unternehmen, das auch den Microprocessor Report herausgibt, zweimal jährlich das Processor Forum (früher: Microprocessor Forum) veranstaltet und als In-Stat/MDR jetzt zu Reed Business gehört, verkauft alljährlich eine Analyse der Fertigungsstrukturen des Chip-Weltmarktführers Intel.

    Dabei können sich die Analysten allerdings nicht -- wie sie selbst erläutern -- auf harte Zahlen von Intel stützen, weil der Chip-Hersteller diese nicht veröffentlicht. Vielmehr haben die In-Stat-Fachleute Modelle entwickelt, die Intels interne Kostenstrukturen abbilden sollen. Demnach hat es Intel durch hohe Investitionen (4 bis 6 Milliarden US-Dollar jährlich), kontinuierliche Weiterentwicklung der Fertigungsverfahren sowie konsequente Prozess-Qualitätssicherung geschafft, die durchschnittlichen Herstellungskosten eines x86-Prozessor-Chips seit 2003 bei 40 US-Dollar zu halten.

    Erst die vollständige, knapp 3000 US-Dollar teure In-Stat-Studie schlüsselt die modellierten Kosten pro CPU-Typ auf. Es liegt dabei auf der Hand, dass beispielsweise ein Dothan-Kern für den Pentium M mit 2 MByte L2-Cache (140 Millionen Transistoren, etwa 87 Quadratmillimeter Die-Fläche) deutlich preiswerter zu fertigen ist als ein Pentium D "Smithfield" mit 206 Millionen Transistoren und über 200 Quadratmillimetern Fläche. Aber die geringen Fertigungskosten erklären die günstigen Preise vor allem für Celeron-D- und Celeron-M-Prozessoren, mit denen sich Intel preiswerte Konkurrenten vom Leib hält.

    Durch die Umstellung auf 90-Nanometer-Strukturen und 300-mm-Wafer hat Intel laut In-Stat allein im Jahr 2004 etwa 1 Milliarde US-Dollar an Herstellungskosten eingespart. Zurzeit habe Intel drei 90-Nanometer-Fertigungslinien (Fabs) in Betrieb und werde 2006 vier 65-nm-Fabs betreiben, darunter eine umgestellte 90-nm-Linie.


    quelle: heise online
     
  2. 14. September 2005
    erstaunlich, lagen damals die herstellungskosten fuer nen billigen AMD nich bei 50 cent?
     
  3. 14. September 2005
    und warum kosten die teile denn über 200$ =????? oder hab ich da was nich gecheckt
     

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