Studie: Spammer bedienen sich in Tauschbörsen mit Mailadressen

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von zwa3hnn, 19. April 2005 .

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  1. #1 19. April 2005
    Viele sharen unbeabsichtigt Adressbücher

    Eine Studie von BlueSecurity ergab, dass Spammer sich auf vielfältige Weise der Tauschbörsen bedienen, um an frische Emailadressen zu kommen. Unvorsichtige User, die komplette Festplatten fürs Filesharing freigegeben haben, sind dabei besonders gefährdet, aber auch auf andere Weise können Spammer die Tauschbörsen nutzen.

    Die Zahl der User, die überhaupt nicht wissen, was sie alles in den Tauschbörsen anbieten, scheint höher als gedacht - die Forscher konnten nicht nur zahlreiche komplette Outlook-Adressbücher und Maildateien komplett finden und herunterladen, sondern fanden darüber hinaus Adressverteiler und Mailinglisten-Verzeichnisse im Text-, Word- oder Excel - Format, die eine Vielzahl gültiger Mailadressen beinhalteten.

    Dass diese unvorsichtigen Freigaben von Spammern auch genutzt werden, konnten sie im Experiment nachweisen: nachdem sie ein Outlook-Adressbuch mit einer Reihe von Test-Mailadressen im Gnutella- und Eselnetzwerk eingestellt hatten, dauerte es nur wenige Tage, bis die Datei häufig heruntergeladen wurde - und kurz darauf die Spam- und Trojanerflut auf die Mailadressen hereinbrach.

    Spammer nutzen die Tauschbörsen weiterhin auch selber zum Austausch frischer Emailadressen - ungewöhnlich, wenn man bedenkt, dass der einzelne Spam um so eher noch seinen Adressaten erreicht, je weniger Spam dieser insgesamt bekommt. Die Forscher fanden jedoch nicht nur große Adresslisten, die ausdrücklich als Bulk-Emailadressen benannt waren, sondern auch die einschlägigen Programme zum Massenversand von Spam - in der Regel komplett mit Crack und/oder Serial, falls die Programme kostenpflichtig waren.

    Für den Tauschbörsennutzer wird einmal mehr deutlich, dass bei der Freigabe der Sharing-Ordner höchste Vorsicht geboten ist und vor allem auch auf bisweilen extrem unsichere Default-Freigaben der Clients geachtet werden muss - der Download der Clients nur von vertrauenswürdigen Seiten ist zu empfehlen. Der Unvorsichtigkeit anderer User, in deren Adressbuch man aufgeführt ist, steht man dagegen weitgehend machtlos gegenüber.


    quelle: gulli untergrund news
     

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