Tour de France 2008 präsentiert

Dieses Thema im Forum "Sport und Fitness" wurde erstellt von F4br3g4s, 25. Oktober 2007 .

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  1. #1 25. Oktober 2007
    Harter Kurs und schwere Strecke: Mit einem knallharten Anti-Doping-Kurs und einer attraktiven Streckenführung wollen die Organisatoren der Tour de France dafür sorgen, dass die 95. Austragung im Juli 2008 nur rein sportlich für positive Schlagzeilen sorgt. Sie führt über 3554km von Brest nach Paris.

    Als Neuerungen wird es keine Zeitgutschriften bei Zwischensprints und in den Etappenzielen mehr geben und an beiden Ruhetagen stehen keine Transfers auf dem Programm, sondern die Fahrer können sich dort komplett erholen. Mit insgesamt 82km nehmen die Zeitfahren einen ungewöhnlich kleinen Teil der Gesamtstrecke ein, dafür erhöhte sich die Zahl der Bergankünfte im Vergleich zum Vorjahr auf vier.

    Kein Prolog, frühes Zeitfahren

    Erstmals seit Jahrzehnten bildet kein Prolog den Auftakt, sondern in der Bretagne geht es gleich mit einer "echten" ersten Etappe mit Ziel in Plumelec los - beste Gelegenheit also für die Sprinter, sich zum Auftakt das Gelbe Trikot zu holen.

    Doch die Zeitfahr-Asse haben schnell die Gelegenheit, sich für den entgangenen Kampf gegen die Uhr zu Beginn schadlos zu halten: Bereits am vierten Tag können sie über 29km in Cholet ihre Stärken ausspielen. Danach eröffnet die Passage des Zentralmassivs angriffslustigen Fahrern viele Möglichkeiten und bereits auf der 6. Etappe ist eine mittelschwere Bergankunft in Super Besse (11km Länge) als erster Härtetest vorgesehen.

    "Es wird auf jeder Etappe die Gelegenheit zur Attacke geben, wir wollen Rhythmus in die erste Woche bringen", erläuterte Tour-Chef Christian Prudhomme die Absichten der Veranstalter.

    Höchster Pass Europas

    Die ersten ganz schweren Bergetappen werden 2008 in den Pyrenäen ausgetragen, wo am neunten Tag die Kletterer am Col du Peyresourde und Col d'Aspin auf dem Weg nach Bagnères-de-Bigorre erstmals richtig glänzen können. Auf dem 10. Teilstück wartet die Bergankunft in Lourdes-Hautacam, gefolgt vom Ruhetag in Pau.

    In den Alpen feiert der legendäre Anstieg nach Alpe d'Huez nach einem Jahr Pause sein Comeback, zudem wurde erstmals seit 1993 wieder der höchste asphaltierte Pass Europas ins Programm aufgenommen: Der "Col de Restefond" führt das Feld auf der 16. Etappe bis auf 2802m Höhe. Einen Abstecher nach Italien bringt am Tag zuvor die Bergankunft in Prato Nevoso.

    Die Königsetappe aber ist der 17. Abschnitt über 210km und drei schwerste Gipfel: Vor den Serpentinen nach Alpe d'Huez sind der Col du Galibier und der Col de la Croix-de-Fer zu erklimmen - die letzte Kletterprüfung ist die härteste. Die endgültige Reihenfolge in der Gesamtwertung wird dann schon traditionell am vorletzten Tag festgelegt, wenn das lange Zeitfahren über 53 Kilometer ausgetragen wird.

    Keine Startgarantie

    Für die Teams der Eliteklasse der ProTour ist ihre Lizenz auch 2008 keine Startgarantie für den Saisonhöhepunkt. "Niemand kann sich schon jetzt sicher sein, dass er dabei sein wird", kündigte Prudhomme an. "Niemand wird uns vorschreiben, wer bei der Tour starten darf", unterstrich sein Chef, ASO-Boss Patrice Clerc.

    Um erneute Skandale wie in den letzten Jahren so weit als möglich zu vermeiden, machen die Organisatoren den soeben beschlossenen Blutpass zur Pflicht: Nur wer diesen vorlegen kann und wessen darin verzeichneten Werte keinen Dopingverdacht nahe legen, soll zur Tour antreten dürfen.

    "Das wichtigste für mich war heute die Aussage, dass die Ethik entscheidend sein soll, welche Teams eingeladen werden. Es ist weiter sehr bemerkenswert, dass wir keine Bonifikationen mehr haben und durch die wegfallenden, langen Wege nach den Etappen, jeden Tag eine Stunde mehr Zeit für Erholung der Fahrer haben", sagte Hans-Michael Holczer, der Chef des Gerolsteiner-Teams.

    "Die wegfallenden Zeit-Bonifikationen machen die erste Woche weniger nervös. Aber die verkürzten Etappen bürgen auch besondere sportliche Gefahren. Fehlende lange Transfers gehen in die richtige Richtung, dass sich die Fahrer mehr erholen können", teilte Rolf Aldag, Teamchef der T-Mobile-Mannschaft, diese Sichtweise.

    Noch immer aber sind vier Etappen über 200 Kilometer lang, darunter insbesondere drei der schwersten Teilstücke, wie etwa die Bergankünfte in Prato Nevoso und Alpe d'Huez.

    Quelle: http://de.eurosport.yahoo.com/25102007/73/tour-de-france-2008-praesentiert.html
     

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