Trend: Deutsche zahlen mehr für Downloads

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von zwa3hnn, 6. April 2005 .

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  1. #1 6. April 2005
    Internetnutzer werden 2005 für das Herunterladen kostenpflichtiger Inhalte in Deutschland fast eine halbe Milliarde Euro ausgeben.

    Der Download-Markt wachse in diesem Jahr voraussichtlich um 137 Prozent auf 484 Millionen Euro, teilte der Branchenverband BITKOM am Dienstag mit. Nach einem Wachstum von 105 Prozent im Jahr 2004 beschleunige sich die Entwicklung auf sehr hohem Niveau. Bis 2008 erwartet der Verband einen Umsatz von mehr als 2,6 Milliarden Euro.

    Qualität steigt


    Die Bereitschaft für Musik, Spiele, Videos, Texte und Bilder im Internet Geld auszugeben, sei in Privathaushalten deutlich gestiegen, erklärte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder den Trend. „Die Zeit der Kostenlos-Kultur geht zu Ende, gleichzeitig steigt die Qualität der Angebote.“ Bei diesem Trend mache sich die gestiegene Zahl der Breitband-Anschlüsse in Privathaushalten bemerkbar, die das schnelle herunterladen großer Datenmengen erst ermöglichten.

    Text und Bild ganz vorn

    Mit 187 Millionen Euro entfallen der Studie zufolge derzeit mehr als ein Drittel der Umsätze auf das Herunterladen von Online-Videos. Der Markt für Musik aus dem Internet sei mit einem Anteil von 34 Millionen Euro recht klein, soll aber noch stark wachsen.

    Bis zum Jahr 2008 erwarten die Branchenbeobachter einen Zuwachs für den Online-Musikmarkt auf rund 420 Millionen Euro, der Markt für Online- Spiele soll bis dahin eine ähnliche Stärke (495 Millionen Euro) erreichen. Den größten Umsatz erwartet der BITKOM für Text- und Bildinformationen, die in der gleichen Zeit einen Umsatz von einer Milliarde Euro erreichen sollen.

    Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien stützt seine Prognosen auf eine aktuelle Studie der europäischen Beobachtungsgruppe für die Informations- und Kommunikationstechnologie. Unter „Download-Markt“ fasst der Verband online verfügbare Musik, Spiele, Videos, Texte und Bilder. Nicht enthalten sind reine Software und Inhalte für den geschäftlichen Einsatz.


    quelle: Focus Online
     

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