Über konstruktive Islamkritik - Kein Hetzthread!

Dieses Thema im Forum "Politik, Umwelt, Gesellschaft" wurde erstellt von Kritiker, 10. Dezember 2009 .

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  1. #1 10. Dezember 2009
    Das LGF-Syndrom und ich - Über konstruktive Islamkritik
    10. Dezember 2009 | Gegenstimme | Huwi

    Quelle: Gegenstimme
    -

    ein ausgezeichneter artikel über das thema islamkritk und wie sinnvolle islamkritik aussehen sollte.
     

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  3. #2 10. Dezember 2009
    AW: Über konstruktive Islamkritik - Kein Hetzthread!

    Ich halte die angestrebte Art der Rekultivierung für fragwürdig, da, obwohl ich Probleme, die der Islam teilweise mit sich bringt, sehe, Entwurzelung mit Sicherheit nicht die beste Lösung ist.
    Der Autor steckt zu sehr in der typischen Sicht des Westens fest, die meist bedeutet, dass die Spitze der kulturellen Entwicklung eben da erreicht ist, womit gleichzeitig in weiten Teilen eine Herabsetzung anderer Kulturen und ihrer Eigenschaften einhergeht.

    Die Fokussierung auf eine Lösung aus angemessen formulierter Kritik heraus scheint auf den erst Blick akzeptabel, sogar mehr als das, nahezu perfekt zu sein. Bei näherer Betrachtung sind die von ihm genannten Lösungsgedanken aber reine Utopie. Projezierte er das Geschehen anders und wäre nun selbst in der Situation zu einer Resozialiserung und Rekultivierung forciert zu werden, glaube ich kaum, dass sein Fazit über diesen Vorgang so positiv ausfallen würde, wie er es hier von Seiten der Muslimen gerne hätte.

    Zum Abschluss füge ich noch an, dass der Stil sich nicht vollends von der "politischen Masturbation" absetzen kann, da er in vielen Teilen selbst Vorurteile schürt, beziehungsweise auf "volksnahe" Weise den gedanklichen Kontext zu erläutern versucht. Mir ist der Anspruch des Autors nicht bekannnt, aber mit einigen seiner Phrasen kann er sich in einem bauernfängerischen Bereich, als Hort wenig bis gar nicht differenzierter und differenzierender Personen, aufhalten.
     
  4. #3 10. Dezember 2009
    AW: Über konstruktive Islamkritik - Kein Hetzthread!

    soweit ich das mitverfolgt habe, spielt die fehlentwicklung des islamkritischen lagers im netz eine große rolle, welche letztendlich auch dazu geführt hat, dass der autor diesen artikel verfasst hat.
     
  5. #4 10. Dezember 2009
    AW: Über konstruktive Islamkritik - Kein Hetzthread!

    Wenn du dich damit auf meine Aussage bezüglich des Anspruches des Autors beziehst, so hast du mich missverstanden. Mit Anspruch meinte ich die Einordnung seiner angestrebten Zielgruppe in ein Raster der geistigen Fähigkeitsstufen und der mentalen Reife.
     
  6. #5 10. Dezember 2009
    AW: Über konstruktive Islamkritik - Kein Hetzthread!

    ich habe mich nicht direkt darauf bezogen, sondern nur ein wenig kontextwissen hinzugefügt.

    habe ich dich richtig verstanden, dass die positionierung des autors aufgrund seines argumentativen stils ((vllt. unbewusst) selbst geschürte vorurteile, "volksnahe" art der erläuterung seiner gedaken) zum problem wird und es eventuell auch andere personengruppen angesprochen werden als es der autor wollte?
     
  7. #6 10. Dezember 2009
    AW: Über konstruktive Islamkritik - Kein Hetzthread!

    Nein, der in meinen Augen unangenehme Stil an einigen Stellen, der mir unmittelbar auffiel, schmälert die Positionsdefinition des Autors in keinster Weise. Ich empfinde sie lediglich als störend, da ich einen gehobenen Anspruch des Textes meine herausgelesen zu haben und dies eben nicht dazu passt. Wenn sich der gehobene Anspruch bewahrheitet, dann sind die Textpassagen, die ich meinte wirklich unangemessen und rauszukürzen, da sie dem Anspruch eben nicht gerecht würden, so meine Einschätzung.
     
  8. #7 11. Dezember 2009
    AW: Über konstruktive Islamkritik - Kein Hetzthread!

    Tjoar, das dürfte so eine Passage sein, wo selbst ich als nichtmuslim schon leute aufschreien höre.
    Diese Passage wird bestimmt als Angriff auf den Islam gewertet, was bedeutet, das es
    wieder Unruhen gibt, schliesslich muss ein Moslem sich verteidigen, wenn er angegriffen wird.
    Und selbstverteidigung ist nunmal bei den Muslimen auf die Reli ausgeweitet und nicht nur
    auf persnl. körperliche Unversehrtheit.

    Weiterhin geht der Autor allen ernstes v. einem Westlischen und einem Originalem Islam aus,
    das ist völlig naiv und zeugt v. Unkenntnis bzw nichtverständnis.

    So toll diese Ideen im Ansatz auch klingen mögen, sehe ich anhand der Diskussionen hier im Board, das schon der Ansatz wieder zu ausflüchten führen wird, von wegen -ist doch - gibt es doch- Kirchen in Antalya.

    Ich persnl. hätte nichts gegen Muslime, wenn es nicht diesen Radikalen Gedanken in Ihrem Glauben gäbe, das sie die einzig wahre Religion sind und für sich in Anspruch nehmen ,
    den einzig wahren Weg zu kennen , Gott(Allah) zu dienen.

    Aber der Traum den er aufzeigt, gefällt mir - nur sehe ich wenig Chancen einer wahr werden Lassung.

    grüz
    KK
     
  9. #8 11. Dezember 2009
    AW: Über konstruktive Islamkritik - Kein Hetzthread!

    Alle 3. Weltreligionen predigen, dass sie die einzig wahren Religionen sind.

    Die Juden behaupten, nur wer Jude ist kann in das Paradies kommen, wie wird man Jude ?
    Garnicht, man kann nur als Jude geboren werden.

    Die Christen gehen soweit, dass sie behaupten, dass alle nicht Christen und Menschen die nicht getauft wurden in die Hölle kommen. Stichwort: Nottaufe.


    Gott versichert uns(Muslime), dass es Gläubige in allen verschiedenen Gruppen gibt, die in den Himmel gelangen. Die Worte Islam und Muslim sind mehr als nur Eigennamen/Bezeichnungen. Sie sind die Beschreibung für die vollständige Hingabe zu Gott allein. Der deutsche Begriff für Islam ist Hingabe/Ergebung, was von einem Ergebenen zu Gott allein praktiziert wird.Es gibt Ergebene, die aus christlichem, jüdischem, buddhistischem, hinduistischem oder aus einem anderen Hintergrund abstammen. Alle Ergebenen, die sich Gott allein widmen, ohne jegliche Idole aufzustellen, werden von Gott rein gewaschen, erlöst.Deshalb sagt uns die Schrift Gottes, der Koran, dass Seine ergebenen Anbeter, ganz gleich wie sie sich nennen mögen, in den Himmel gehen.

    Und? sind Muslime immer noch Radikal ? Jetzt hast du keinen Grund mehr was gegen Muslime zu haben.


    Zum Topic:

    Das ist der schlechteste Autor der mir jemals unter die Augen gekommen ist. Kein bisschen Seriös.
     
  10. #9 11. Dezember 2009
    AW: Über konstruktive Islamkritik - Kein Hetzthread!

    Der Islam ist nicht das Problem. Die Gesellschaft ist das Problem. Und nicht nur unsere, sondern die komplette Welt-Gesellschaft.


    Die Probleme der Welt resultieren aus den verschiedensten Phobien, Egoismus und Ignoranz. Das geht von der kleinsten bis zur größten Ebene hinauf.


    Religionen und heilige Bücher sind Interpretationssache. Es gibt auch christliche Radikale. Aber auf die zeigt kaum jemand mit dem Zeigefinger.

    Ich bin überzeugt davon, dass wir nur mit Akzeptanz das Problem lösen können. Wir akzeptieren deren Kultur und Religion, auch wenn sie uns teilweise ungerecht vorkommt. Und auch die Anderen akzeptieren uns, selbst wenn wir aus deren Sicht unzüchtig sind. Jedem Menschen sollte es frei stehen, seinen eigenen Weg zu wählen.

    Das Problem "Religion" wird sich mit der Zeit von alleine auflösen, da bin ich mir sicher. Die Menschen werden sicherlich irgendwann verstehen, dass ihr Leben nicht abhängig von einer höheren Gestalt ist, welche nie (nachweislich) lebend gesehen oder bewiesen werden konnte.

    Die Menschheit ist auf dem Weg zu einer großen Welt-Gesellschaft. Schon seitdem es sie gibt. Kleine Strukturen werden aufgelöst und zu größeren zusammengefügt. Der nächste Schritt ist der Staat "Europa". Natürlich wird es weiterhin die Provinzen geben, mit ihren kleinen und feinen Unterschieden. Die Franzosen werden wohl immer ihren Wein trinken und wir Deutschen unser Bier. Doch das alles geschieht ohne Reibungen. Multikulti ist toll, ich möchte nicht auf den Döner verzichten! Solange Akzeptanz gegenüber Anderen herscht, ist das alles kein Problem!


    Denkt mal drüber nach. Was im Kleinen klappt, funktioniert auch im Großen. Seid offen gegenüber Neuem und schließt nicht die Augen vor etwas, was ihr nicht genau kennt. Nur so wird sich auf Dauer etwas verändern.

    Ich bin Deutscher und bekennender Atheist.



    Nicht akzeptabel sind übrigens Menschenrechtsverletzungen und Ausbeutung von sozial Schwachen. Da müssen wir als internationale Gemeinschaft Verantwortung zeigen und zur Veränderung beitragen.
     
  11. #10 13. Dezember 2009
    AW: Über konstruktive Islamkritik - Kein Hetzthread!

    gerade deswegen.

    du hast gerade selber die problematik bzw. sonderstellung des islam wunderbar herausgearbeitet. denn das enttäuschende ist: er ist gar keine religion. er ist eine ideologie, die das ziel hat, politisch, kulturell und gesellschafthistorisch seine ideale zu zementieren und einen staat/eine welt nach deren ebenbild zu schaffen. daher wird auch eine sehr starke betonung auf das verhältnis staat/kirche gelegt. das laizismus in diesem sinne weder "islam", noch "okzidentales gedankengut" ist, muss nicht weiter diskutiert werden. fest steht, dass gerade durch die ideologische wurzel dieses system die eigentliche gefahr für eine integration des islam in andere kultursphären birgt, denn integration ist in diesem fall eine brücke, die nicht geschlagen werden kann, lediglich assimilation.
    und, so radikal das nun auch klingen mag, ist diese assimilation und invasion ins kulturelle leben des abendlandes bereits geschehen und auf einem bedrückend weiten vorsprung vor einem zeitgeist, der aktiv gegen diese entwicklung eingreift, wenn er nicht einen größeren kulturtransfer durchleben möchte.
     
  12. #11 15. Dezember 2009
    AW: Über konstruktive Islamkritik - Kein Hetzthread!

    Wobei allerdings das Christentum schon eher gemässigt ist, jedenfalls bei den Evangelen,
    nunja und es ist nunmal Fakt, das der Islam (oder im Namen des Islam) andere Reli-anhänger verfolgt/vertrieben/gefoltert und ermordet werden -vor allem in Ländern, wo sich die Muslime Ihre Mehrheit Erkämpft haben.

    Klaro,es geht irgendwie auch unter, das Muslime auch gutes tun in dieser Welt, keine Frage.
    Doch ist es auch wiederum so, das in den Medien zum Beispiel sich nicht von den
    Missetätern Eindeutig distanziert wird, sondern das dann gerne von Einzefällen
    und Ausnahmen geredet wird.

    Und Ausnahmen die Massiert auftreten sind eben keine Ausnahmen, sondern die Regel.
    Und Einzelfälle die die es zu Tausenden gibt, sind definitiv keine Einzelfälle.

    Wir fragen uns halt immer wieder,
    wo sind denn diese aufrechten Muslime, die zu tausenden oder Millionen auf die Strasse gehen und lauthals gegen Attentäter und Fanatiker aus den eigenen Reihen Brüllen, bzw. Ihnen drohen. Wieviele Muslime Brüllen denn auf der Strasse gegen die Verfolger anderer Reli' s
    aus den eigenen Reihen ?

    Wenn sie Brüllen (zu tausenden), dann eben immer nur, weil Ihnen Irgendwas
    an der westlichen Kultur nicht passt. sry, aber du überzeugst mich leider nicht.

    Ist in meinen Augen einfach zuviel Hass auf anders Denkende.


    grüz
    KK

    BTW. Vielleicht sollten wir zum Budhismus konvertieren, oder zu einer andren Reli,
    die anderen Glauben akzeptieren kann.
    Möglicherweise liegen ja alle Juden, Christen und Muslime falsch. -.-
    (nur mal so ein Gedanke ;) )
     
  13. #12 15. Dezember 2009
    AW: Über konstruktive Islamkritik - Kein Hetzthread!

    Ja lass uns einen adipösen ,von Menschen erschaffenen "Gott" verehren =)
     
  14. #13 15. Dezember 2009
    AW: Über konstruktive Islamkritik - Kein Hetzthread!

    ich finde dieses "verehren" an sich primitiv... was hat gott davon, wenn er verehrt wird?
     
  15. #14 15. Dezember 2009
    AW: Über konstruktive Islamkritik - Kein Hetzthread!

    Gott hat garnichts davon, er braucht das nicht. Er ist allmächtig.

    Du brauchst das aber, wenn du ins Jenseits übertritt :)
     
  16. #15 15. Dezember 2009
    AW: Über konstruktive Islamkritik - Kein Hetzthread!

    Wieso brauche ich das?

    Wenn ich tot bin, bin ich tot.
     
  17. #16 15. Dezember 2009
    AW: Über konstruktive Islamkritik - Kein Hetzthread!

    was ist, wenn ich nicht ins jenseits will? ich weiß nicht, wie es dort aussieht und abgeht. ich entscheide mich dagegen. was passiert dann? wird der barmherzige gott dann zornig? oder ist er dann gekränkt?

    warum leben wir nicht von anfang an im paradies? wer die regeln bricht, fliegt raus, ganz einfach. warum zuerst dieses leben und danach das jenseits?
    -

    @Nees:
    was ist, wenn mir gottes anerkennung gleichgültig ist? was geschiet dann mit mir?
     
  18. #17 15. Dezember 2009
    AW: Über konstruktive Islamkritik - Kein Hetzthread!

    Gott braucht deine anerkennung nicht, aber du seine. und dies gewinnst du durch verehrung.
     
  19. #18 15. Dezember 2009
    AW: Über konstruktive Islamkritik - Kein Hetzthread!

    Wenn Gott keine Anerkennung brauch, ich aber seine und ich diese nur durch Anerkennung und Verehrung erlange, brauch er sie ja wohl zumindest insofern das ich ins Jenseits komme ;) also brauch er sie wohl doch, als Zeichen, dass ich in verehre und so ins Jenseits komme, oder liege ich falsch? ;) Oder, wieso muss ich ihn dann verehren und kann nicht einfach so ins Jenseits wenn ihm doch meine Verehrung am Popöchen vorbei geht?

    Wobei ich auch hier in diesem Thread und zum Artikel selbst nur sagen kann, wieso kann man nicht - solange ohne Gewalt oder sonstigen radikalen Scheiß - einfach seine Religion auslebeben und ausleben lassen. Als Atheist ists mir zwar eh nur schwer nachvollziehbar wie man an diesen "Gott" glauben kann, aber da soll mal jeder nach seiner Fasson.

    Mal ne ganz blöde Frage @ Trockeneis: Wieso fließt den im muslimischen Paradies Wein?

    thx for answer ;)
    1. Kp wer hier an welches Paradis glaubt oder auch nicht und ob wir da dann alle zamm rumspringen und förhlich sind oder nicht. Daher meine Frage ;)
    2. Stell die Frage mal nicht mir, sondern erklär mir, warum auch mir muslimische Freunde sagen: "Ich darf keinen Alkohol trinken!". Was das damit zu tun hat, dass ich Wein bereits getrunken hab, versteh ich nicht. Aber zu deiner Info, wenns dir brennt: Ich komm aus der Pfalz, dem Mekka der Weine ;)

    So far ;)

    Ach ja, schieb ich noch ne Frage hinterher, wenn wir alle ins gleiche Paradis gehn, sollten wir uns aber hier dann nicht gegenseitiger bisschen weniger aufn Sack gehn? Sonst müsst da je ne Bombenstimmung sein ;)
     
  20. #19 15. Dezember 2009
    AW: Über konstruktive Islamkritik - Kein Hetzthread!

    oh oh oh, wie ich sehe brauchst du bischen Nachhol bedarf in sachen Weltreligionen

    Ich werd das in diesem Post nach und nach editieren.

    1. Du hast nichts zu entscheiden wenn du tot bist.
    2. Gläubige wissen wie es im Paradies/Hölle aussieht. Wurde in der Bibel/Koran überliefert.
    Spoiler
    Spoiler
    Das Paradies besteht aus mehreren Gärten (55,46ff.) und wird von Wärtern bewacht (39,73).

    Schon vor dem Eintritt ins Paradies werden den Gläubigen Häuser oder Gemächer versprochen (39,20; 29,58). Sie werden dort ewig leben und ewig vor dem Höllenfeuer verschont bleiben (44,56; vgl. 56,10-26; 43,68-73).

    In den Traditionsschriften wird die unvorstellbare Größe des Paradieses bildhaft beschrieben

    "Es gibt einen Baum, in dessen Schatten ein Reiter hundert Jahre lang dahinreiten kann, ohne je den äußeren Rand des Schattens zu erreichen".

    In den "Gärten von Eden" (19,61) liegen die Geretteten im Schatten, genießen Früchte (55,68) und Fleisch.

    "Es wird lebensfrohe Gesichter geben, die mit dem Eifer, den sie bei ihren guten Werken gezeigt haben, zufrieden sind und sich in einem hochgelegenen Garten befinden, in dem sie kein leeres Gerede hören, und in dem es eine ständig fließende Quelle gibt, und dick gepolsterte Ruhebetten, bereitgestellte Humpen, Kissen eines neben dem andern, und Teppiche, die da und dort auf dem Boden ausgelegt sind" (88,8-16).

    Im Paradies fließen "Ströme von Wasser, Milch, Wein und Honig" (47,15) .

    Die Gläubigen tragen schöne Gewänder aus Brokat und Seide (35,33) und sind mit Goldschmuck geschmückt (18,31; 76,21) Sie haben "Armringe aus Gold" und "sind mit Perlen geschmückt" (35,33)


    Spoiler
    Allah hat Himmel und Erde erschaffen und sie mit Lebewesen bevölkert. Allah beschloss einen Menschen zu erschaffen.

    Aus Lehm und Wasser formte Allah den ersten Menschen, Adam. Adam sollte ebenfalls eine Gefährtin an seiner Seite haben. Deshalb erschuf Allah aus der Rippe Adams Eva.

    Allah verlangte, dass die Engel sich seiner Schöpfung (Adam und Eva) niederwerfen. Ein Engel weigerte sich dies zu tun. Es war „Iblis“, der „gefallene“ Engel/ der islamische Satan.

    Er wollte dies nicht, weil er meinte, dass er viel mächtiger wäre, als die Schöpfung aus Lehm und Wasser. Allah warf Iblis in die Hölle, doch er durfte wieder heraus. Der Satan wollte seine Strafe am Gerichtstag zugeteilt bekommen.

    Adam und Eva lebten im Paradies und sie durften sich von allem bedienen. Sie durften essen, worauf sie Appetit hatten. Von einem Baum aber sollten sie sich fernhalten, denn von diesem durften sie keine Früchte kosten. Doch Satan verführte erst Eva und dann Adam von diesem Baum zu kosten. Adam und Eva wurden wegen diesem Fehler vom Paradies verstoßen und sie wurden auf die Erde verbannt.

    Adam und Eva bereuten diesen Fehler und baten Allah um Verzeihung. Allah vergab ihnen, weil er barmherzig und gnädig ist.



    Im Islam gibt es keine Erbschuld, da jede Seele immer nur soviel (er-)tragen muss, wie sie verschuldet hat. Am Tag des jüngsten Gerichts werden die guten und schlechten Taten vorgebracht.

    Ein guter Mensch kommt ins Paradies, ein schlechter Mensch kommt in die Hölle. Die Sünden, die ein Mensch bereut, werden ihm auch vergeben (vgl. Adam).

    Wie du selbst sagtest, die ersten Menschen haben die Regel gebrochen und sind Rausgeflogen, seh dein Leben auf dieser Erde als Prüfung.


    Spoiler

    Das ist jetzt alles sehr Oberflächlich angeschnitten, wenn einer noch Fragen hat, bin ich sehr gerne für Pm´s offen.

    Zuerst, es gibt kein Muslimsches, Christliches, Jüdisches Paradies, es ist ein Paradies.

    und zu deiner Frage, schon mal Wein getrunken ? Schmeckt dir doch sicherlich oder nicht ?

    Wieso dürfen wir dann hier im diesseits keinen Wein trinken ?
    Weil er Alkohol enthält und es ist eine "art Prüfung" alkohol zu wiederstehen.
     
  21. #20 16. Dezember 2009
    AW: Über konstruktive Islamkritik - Kein Hetzthread!

    @ Trockeneis

    Dein Aussage zeigt gut wie leicht sich der Mensch (damals wie heute) zu einer Religion ködern lässt. Einfach ein Universalparadies für jedermann, allen geht es gut, es gibt alles im Überfluss und Gott hat ja eh jeden Menschen lieb also werden auch bestimmte Vergehen vergessen.

    Hmmm glaubst du auch an den Weihnachtsmann? Nein? Das ist dir zu lächerlich? Achso stimmt... 1-3 Geschenke sind natürlich lächerlicher als ein ganzes Paradies + ewiges Leben...

    Wenn eure Götter so mächtig sind, wieso sind immer die Oben die Macht haben? Wie dumm von mir, wird ja auch wieder durch das Paradies relativiert... :rolleyes:

    @ *****

    Du wirst es hier an diesem Board nicht schaffen objektiv darüber zu diskutieren. In den anderen Threads sind die Leute dir auch die Antworten schuldig geblieben, wieso also hier?
     
  22. #21 16. Dezember 2009
    AW: Über konstruktive Islamkritik - Kein Hetzthread!

    @ Trockeneis:

    Glaubst du das eigentlich ernsthaft? Das mit den Gärten und so :D

    Warum sollte es Gott nötig haben dich zu prüfen?
    Er kann doch in dich hineinsehen und sofort wissen, ob du einer Versuchung erliegen würdest.
     
  23. #22 16. Dezember 2009
    AW: Über konstruktive Islamkritik - Kein Hetzthread!

    glaubst du nach dem Tot ist alles Schwarz oder du bist irgendeine Katze oder so ?

    diesen teil verstehe ich nicht, was meinst du damit ?

    Gott hat es nicht nötig jemanden zu Prüfen, wir als Menschen haben es nötig uns zu Beweisen.
    Gott hat uns den freien Willen gegeben und es liegt an Uns ihn zu benutzen.

    Ps: ja ich weiß ich bin gerade hier im Forum der Buu man und erzähl euch vom Weltuntergang und Jesus liebt euch usw.
     
  24. #23 16. Dezember 2009
    AW: Über konstruktive Islamkritik - Kein Hetzthread!

    Wieso sollte nach dem Tod nicht alles einfach "schwarz" sein, womit du sicher leer meinst.

    Was war denn vor deiner Geburt? Wieso sollte man zu diesem Nichts nicht wieder zurückkehren können?

    Denkst du Tiere und Pflanzen kommen auch ins Paradies? Sind ja auch Lebewesen.
     
  25. #24 16. Dezember 2009
    AW: Über konstruktive Islamkritik - Kein Hetzthread!

    Ich fände es sehr schade, wenn nach dem Tot alles vorbei wäre.



    Yusuf Wells, Präsident der Islamic Foundation of Lincoln sagte: "Wir glauben, dass Tiere eine Seele haben, eine, die das Tier belebt. Über ihre Seelen und ihre Taten wird jedoch letzten Endes nicht geurteilt - ihnen wurde nicht die gleiche Verantwortung wie dem Menschen übertragen."

    Am Tag des jüngsten Gerichts, so Well, lässt Allah über alles Gerechtigkeit walten, sogar über die Tiere. Zum Beispiel: "wenn ein Tier mit Hörnern ein Tier ohne Hörner stößt, dann wird Allah sie am Tag des jüngsten Gerichts vor sich holen und dem Tier, dass in seinem Leben keine Hörner hatte, Hörner verleihen, damit es zurückstoßen kann."

    "Und nachdem dies getan wurde und Gerechtigkeit zwischen den Tieren hergestellt wurde, werden die Tiere zu Staub zerfallen", sagte er. "Sie werden nicht mit ewigem Leben im Paradies belohnt oder mit immer währenden Qualen bestraft."






    Alsooooooo Mein Papa hat meine Mama sehr sehr sehr doll lieb gehabt und dann ...
     
  26. #25 16. Dezember 2009
    AW: Über konstruktive Islamkritik - Kein Hetzthread!

    Es wäre prinzipiell möglich ja aber um deine Frage zu beantworten: Ich kann mir tausend verschiedene Szenarien ausmalen jedoch weiß ich nicht welches im Endeffekt passieren wird.


    Wieso ist denn Gott immer bei denen, die am meisten Geld oder Macht haben? Wieso lässt dein Gott (oder der der Christen) zu, dass kleine Mädchen vergewaltigt werden? Die soll eine Prüfung sein? Eine Prüfung für einen allmächtigen Gott, der alles schon im vorraus weiß? Dann muss es aber schon ein ****philer und sehr sadistischer Gott sein.

    Und die Antwort aller Religionen auf diese Frage? Das Paradies. Dann kommt natürlich die ultimative Gerichtigkeit, zumindest bei dem Islam oder etwa nicht? Zumindest interpretier ich das mal aus deinen Worten heraus, sollte ich falsch liegen berichtige mich bitte.

    Nehmt doch mal das Paradies aus den Religionen und ersetzt es durch Qual. Dann mal schaun wie "gläubig" die Menschheit doch ist, obwohl sie das "richtige" tut. Dämliche Augenwischerei eines Volkskontrollmechanismus der eigentlich schon längst überholt sein sollte.

    Oder hälst du dich etwa an alle Gebote Trockeneis? Oder suchst du dir, wie die meisten angeblich Gläubigen, die Stellen raus die dir passen?
     

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