Uninteressante Geständnisse von Politiker

Dieses Thema im Forum "Politik, Umwelt, Gesellschaft" wurde erstellt von Mr. Döscher, 5. Juli 2007 .

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  1. #1 5. Juli 2007
    Artikel: So viel Glück - und so viel Mut: Die hessische Kultusministerin Katrin Wolff (48,CDU ) hat sich
    verliebt und bekennt ganz offen: Ja, ich liebe eine Frau! Wer die Freundin der
    Ministerin ist, wie sie sich kennengelernt haben usw.
    Quelle: Bild Zeitung

    Also mir ist aufgefallen das das ziemlich viele Politiker die letzte Zeit gesagt haben. Der erste und
    bekannteste ist wohl sicher Guido Westerwelle ( FDP ). Mal ganz erlich gesagt wenn interessiert das überhaupt wenn diese einzelnen Personen lieben? Ob sie homo oder hetero sind, außer vielleicht würde es um bekannte Persönlichkeiten gehen, wie zum Beispiel Frau Merkel oder so.
    Das machen diese kleinen Minister doch nur um an aufmerksamkeit zu gelangen. Ist ja schön und gut das sie sich zu ihrer Neigung bekennen aber das ist doch total nebensächlich, sie sollten sich lieber um ihre Politik kümmern, das ist doch viel wichtiger.

    Oder was meint ihr dazu?

    Greetz Mr. Döscher
     

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  3. #2 5. Juli 2007
    AW: Uninteressante Geständnisse von Politiker

    typisch Bildzeitung ^^ Es als uninteressant darstellen, aber dann selber es auf der Titelseite herraus bringen. Opferblatt! Lest lieber die FAZ oder Zeit...
     
  4. #3 5. Juli 2007
    AW: Uninteressante Geständnisse von Politiker


    FAZ stimme ich zu,l aber Zeit, naja, lieber FAZ oder die Nationale Zeitung!
     
  5. #4 5. Juli 2007
    AW: Uninteressante Geständnisse von Politiker

    Ja schon da habt ihr recht, aber manchmal sind die Artikel in der Bild auch sehr interessant und amüsant^^. Aufjeden fall der Artikel ist mist.
     
  6. #5 5. Juli 2007
    AW: Uninteressante Geständnisse von Politiker

    Nicht jeder kann die FAZ lesen, glaubt mir. Selbst mein Lehrer (der wirklich verdammt intelligent ist), hat gesagt, dass wenn er die FAZ liest, er sich fragt wie lange es doch her ist als er studiert hat :D

    Ich, um ehrlich zu sein, lese keine Zeitung. Aber es müsste echt mal eingeführt werden. Ich denke mal, dass eher sachliche Texte drin stehen, als irgendwelche manipulierende Artikel oder?

    Und zum Thema:

    Blablabla, mehr ist das nicht ich denke das weiß jeder. Interessiert wirklich nicht jeden, aber du wirst es nicht glauben: ES GIBT VIELE VOLLDEPPEN DIE DICH SOWAS MIT GENUSS REINZIEHEN :D Sonst würde die Bild Zeitung nicht so viel Geld machen :)
     
  7. #6 5. Juli 2007
    AW: Uninteressante Geständnisse von Politiker

    Oha, ist dir die Zeit schon nichtmehr konservativ genug? Naja, wenn du hier schon ein Plädoyer für die sicherlich großartige National-Zeitung (ich gehe mal davon aus, dass du die meinst...eine "Nationale Zeitung" ist mir nicht bekannt) einlegst: FAZ, nee, die Zeit ist in Ordnung, besser noch junge Welt!
    Randnotiz: Der Bundesverfassungschutz schätzt die National-Zeitung als rechtsextrem ein, die junge Welt als linksextrem. Vielleicht ganz interessant für politisch eher Uninteressierte.

    Alle Medien manipulieren, versuchen ihre Ideologie und ihre politischen Ansichten durchzudrücken, deshalb sollte man versuchen sich abseits von Tageszeitungen eine politische Grundeinstellung zu besorgen (und sich dafür vielleicht mal durch theoretische Werke wühlen, auch wenn das mühsam ist), das mit Zeitungen zu erweitern und wenn man Zeitungen liest, vergleichen, vor allem bei den großen Themen (eigentlich bei allen, aber wer hat schon die Zeit dafür?).
    Wenn man das tut und dabei auch alternative Quellen mit einbezieht (Blogs, Open-Posting-Portale wie indymedia oder (falls man eher zur anderen Ecke tendiert) altermedia, Internetmedien alá Telepolis, Heise etc.) kriegt man ein ganz gutes Meinungsbild (!) zusammen, näher an der Wahrheit ist man aber wahrscheinlich immernoch nicht oder, um es mit den Worten von Lee Iacocca (ehemaliger Ford Präsident und Chrysler CEO) auszudrücken: "Ein Mensch, der gar nichts liest, ist besser informiert als derjenige, der nur Zeitung liest."

    Wird auch genug Menschen in der konservativen Basis der CDU/CSU geben, die sich sowas mit wenig Genuß reinziehen, die es aber trotzdem interessiert, da die CDU und vor allem die CSU doch ein sehr strikt konservativ, christliches Familienmodell vertreten und wenn da auf einmal wer lesbisch ist, könnte das einer Menge Leute sauer aufstoßen.
     
  8. #7 5. Juli 2007
    AW: Uninteressante Geständnisse von Politiker


    Danke für die Info. BW is raus!

    Hört sich echt interessant an. Hätte jetzt nicht gewusst wo ich anfangen soll mich da reinzustürzen. Aber wie du schon gesagt hast, ist sehr zeitaufwendig und ich denke da geht nicht so viel auf einmal oder? Da muss man eher Baustein für Baustein bauen.

    Machst du denn das alles?
     
  9. #8 6. Juli 2007
    AW: Uninteressante Geständnisse von Politiker

    Der Anfang ist wohl so gemacht, dass du erstmal guckst, wie du deine eigene politische Einstellung einschätzt.

    Puh, nicht in dem Maße, wie ich das hier empfehle. Ich lese aus persönlichem Interesse politische Schriften, wobei es mir da recht egal ist, ob sie meiner persönlichen politischen Einstellung entsprechen oder nicht (wobei ich geneigt bin ein furztrocken geschriebenes Buch aus der konservativen Ecke eher wegzulegen, als eins, das von linken Utopien redet :D ). Ich lese bei Telepolis die Artikel, die mich interessieren und meistens noch die Kommentare unter dem Artikel (meist interessanter als der Artikel selbst). Ich lese bei indymedia mit, weil ich mich irgendwo in der politischen Ecke empfinde und ich Berichte von Demonstrationen und direkten Aktionen persönlich recht interessant finde (meistens vergleiche ich dann noch, sofern es eine Antifa-Demo/Aktion war, den entsprechenden Artikel bei altermedia...weiter ist es ganz praktisch, da man dort auch Aufrufe zu überregional bedeutenden Aktionen findet, wie z.B. die am Samstag stattfindenen Antifa-Demos in Rostock und Frankfurt; leider kann ich zu keiner von beiden...ein überregionaler linker Terminplaner sozusagen :D ), was nicht heißt, dass ich den Darstellungen dort meinen uneingeschränkten Glauben schenke. Ich weiß selbst, dass dort gerne übertrieben wird und genauso manipuliert, wie in jeder normalen Nachrichtenplattform, sofern ich also bei einer Demo nicht selbst anwesend war, schenke ich dem Beitrag dort genauso viel oder wenig Glauben, wie einem Artikel darüber in der FAZ. Ich lese regelmäßig in der Onlineausgabe der jW, taz, SZ und der Zeit und, sofern ich Lust habe und mir das Thema wichtig genug erscheint, Vergleiche ich u.U. noch mit der FAZ. Springerpresse boykottiere ich weitesgehend und auf die mediale Massenverblödung in Form von Fernsehnachrichten lass ich mich nicht ein. Die einzigen Blogs, die ich regelmäßig lese sind der Bildblog und politblog.net, alles andere gehört in die Kategorie Zufallsfunde.
    Weiß nicht, ob das jetzt irgendwie nach viel oder Arbeit klingt, es geht aber eigentlich. Ich bin ein recht schneller Leser und wenn man die Bücher aussen vorlässt, verbringe ich vielleicht 30-40 Minuten täglich damit, sofern nicht der 3. Weltkrieg irgendwo ausgebrochen ist. Problem ist, dass ich oftmals das Gefühl habe, nach ein paar Stunden alles gelesene wieder vergessen zu haben. Vielleicht liegt es an mir und ich sollte meine Gedächtnisleistung trainieren, ich glaube aber einfach es liegt an der (ausnahmsweise mal absoluten Wahrheit) das unsere Welt viel zu komplex ist, um sie als Einzelner wirklich zu begreifen und selbst die selektive Darstellung von Informationen in den Medien für den einzelnen immernoch der totale Informationsoverkill sind.
     

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