US-Repräsentantenhaus beschließt nationale Sexualstraftäter-Datenbank

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von z3Ro-sHu, 26. Juli 2006 .

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  1. #1 26. Juli 2006
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    Das US-amerikanische Repräsentantenhaus hat das Gesetz Adam Walsh Child Protection and Safety Act of 2006 zur Überarbeitung des United States Code angenommen. Das Gesetz ist benannt nach Adam Walsh, der 1981 im Alter von sechs Jahren entführt und ermordet wurde. Es sieht unter anderem eine Registrierungspflicht mit DNA-Probe für Sexualstraftäter vor. US-Justizminister Alberto Gonzales strebt die Einrichtung einer National Sex Offender Registry an, durch die der Öffentlichkeit Informationen über Sexualstraftäter besser zugänglich gemacht werden sollen. In dem Gesetz heißt es, die Gerichte sollen Informationen über jeden Sexualstraftäter über das Internet zugänglich machen.


    Künftig soll unter anderem auch unter Strafe verboten sein, Kinder durch irreführende Domain-Namen oder Metatags auf für sie schädliche Webseiten zu locken. Das Gesetz sieht auch die Erkundung von Techniken vor, mit denen der Aufenthaltsort von Menschen, die des Kindesmissbrauchs beschuldigt werden, über Bundesstaaten hinweg verfolgt werden kann. Auch soll die Bekämpfung von Kinderpornografie im Internet verstärkt werden.

    Das Gesetz, durch das sich Gonzales in seinem Engagement für einen besseren Schutz der Kinder vor sexuellem Missbrauch unterstützt sieht, hatte vorige Woche bereits den US-Senat passiert. Noch diese Woche werde US-Präsident George W. Bush das Gesetz unterzeichnen, heißt es in US-Medienberichten.
     

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  3. #2 28. Juli 2006
    also das ist ja mal ne gute sache, finde ich! auch wenn sich bestimmt wieder einige datenschützer darüber aufregen werden.

    ich mein, eigentlich bin ich ja auch für datenschutz, aber solche leute haben das nicht besser verdient und wenn man damit auch nur einen sexualstraftäter schnappen kann hat sich das ganze doch schon gelohnt!
     
  4. #3 28. Juli 2006
    Ich finde, das ist ein schwieriges Thema. Weil dann kann man ja die Sexualstraftäter gleich alle erschießen. Wenn über sie alles bekannt wird, haben sie überhaupt keine Chance mehr, ein normales Leben mit Arbeit, Freunden, ... zu führen. Das wird dann sicherlich in Selbstmord oder wieder im Missbrauch enden, weil`s ihnen im Knast auch nicht schlechter geht als draußen gebranntmarkt zu sein.

    Also mit Resozialisierung hat sowas nichts zu tun.

    Klar finde ich es auch erschreckend, wenn es zu Wiederholungstaten kommt, aber vielleicht sollte man doch mal der Ursache dafür auf den Grund gehen...
     

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