USA: Musikindustrie droht Filesharing-Firmen

Dieses Thema im Forum "Netzwelt" wurde erstellt von zwa3hnn, 16. September 2005 .

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  1. #1 16. September 2005
    Die Vereinigung der Musikindustrie in Amerika (RIAA) hat den Betreibern verschiedener Filesharing-Netzwerken Briefe zustellen lassen, in denen man die Firmen auffordert die illegale Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Inhalten zu unterlassen und ihnen mit rechtlichen Schritten droht.

    Dieser Schritt kommt einige Monate nachdem der Oberste Gerichtshof der USA entschieden hatte, dass die P2P-Firma Grokster durch ihr Angebot dazu angeregt hat, Urheberrechte zu verletzen. Das Gericht hatte in einer einstimmigen Entscheidung festgestellt, dass Firmen, die aktiv zu Urheberrechtsverletzungen beitragen, für die Handlungen ihrer Kunden haftbar gemacht werden können.

    Eine Sprecher der RIAA sagte, dass die Firmen, denen man ein ähnliches Verhalten wie Grokster unterstellt, nun die Chance bekommen hätten, das Richtige zu tun. Die Firmen, die weiterhin wissentlich "auf der falschen Seite dieser Linie operieren, tun dies auf eigenes Risiko", hiess es weiter.

    Der Sprecher gab ab an, dass insgesamt sieben Unternehmen derartige Schreiben erhalten hätten, wollte sie aber nicht näher identifizieren. Nach Angaben des Wall Street Journal gehören jedoch BearShare, WinMX und LimeWire zu den Betroffenen. In dem Brief der RIAA bot man den Firmen Verhandlungen über aussergerichtliche Einigungen an. Die Unternehmen nahmen zunächst nicht Stellung.


    quelle: WinFuture.de
     

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  3. #2 16. September 2005
    P2P ist meiner Meinung nach sowieso fürn *****! Selbst wenn es keine Filesharing Progs mehr gibts,
    gibt es jedoch immer noch mehrere Möglichkeiten Tracks oder Alben zu saugen... Also sollte Bearshare etc. tot sein juckt es mich nicht grad!
     
  4. #3 16. September 2005
    Die Industrie sollte sich mal fragen, warum es Filesharing gibt und warum
    es so viele Raubkopierer gibt.
    Die würden dann schnell bemerken, dass die Leute Raubkopien erstellen,
    weil die Musik einfach zu teuer ist.

    Über die Aroganz der Industrie kann ich immer wieder nur staunen.
     
  5. #4 19. September 2005
    es kann glaube ich keiner von denen behaupten das sie zu wenig geld verdienen oder das sie irgendwie mehr cd's verkaufen würden wenn es kein p2p gäbe.
    finde es auch langsam unverschämt und wenn die film und musik industire so weitermachen und die preise weiter ankurbeln dann gehe ich wohl nciht mehr ins kino und ne cd werde ich mir dann auch nicht mehr kaufen.
    das ist dann meine kleine rache an die geldgeilen böcke.
     

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