Verhindert die Demokratie die Weiterentwicklung?

Dieses Thema im Forum "Politik, Umwelt, Gesellschaft" wurde erstellt von DerW0olf, 3. Dezember 2009 .

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  1. #1 3. Dezember 2009
    Hey,
    ich hab mir mal Gedanken gemacht gehabt über unsere Demokratie und ihrer Geschichte und alles drum rum.
    Und wie ihr seht bin ich zum Schluss gekommen, dass die Demokratie selbst die Weiterentwicklung eines Staatssystem doch eigentlich selbst blockiert.
    Angenommen es gäbe ein besseres Staatssystem, wäre es doch garnicht möglich dies zu verwirklichen, weil doch in der Verfassung drin steht, wenn etwas Verfassungs- oder Demokratiefeindlich ist ist dies verboten(bzw. soll verhindert werden). Aber jede Entwicklung, seis Verschlechterung aber auch Verbesserung des Staatssystem würde doch dann in das Verbot geraten.

    Glaubt ihr es wird in im 21. Jh. irgendwelche neuen Staatsformen geben ?


    mfg
     

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  3. #2 3. Dezember 2009
    AW: Verhindert die Demokratie die Weiterentwicklung?

    Demokratie im etymologischen Sinne bedeutet Volksherrschaft, was soll denn "besser" als das sein? Dass wir in repräsentativen Demokratien leben, und nie in einer vollkommenen leben werden, was an sich auch schon wieder problematisch wäre, ist dir hoffentlich klar. Ich gehe zudem nicht davon aus, dass es von Grund auf neue Staatsformen geben wird.
     
  4. #3 3. Dezember 2009
    AW: Verhindert die Demokratie die Weiterentwicklung?

    Ich denke schon daß es in Zukunft neue, wobei Neu nicht das richtige Wort ist, geben wird. Allerdings nicht im 21 Jahrhundert...eher später. Mit Neu meine ich auch eher Andere. Also andere Staatsformen als das was wir kennen. Neu würde ja bedeuten daß das was wir tun Neu anfassen, bzw. also das Althergebrachte besser machen. Und nach unserem heutigen Verständnß gibt es etwas besseres als die Demokratie nicht. Na ja, an den ein oder anderen Ecken muss da mit Sicherheit noch efeilt werden. Und diese Verbesserungen werden mit Sicherheit noch im 21 Jahrhundert auf uns zu kommen. Da stell ich mir z.B eine direktere Demokratie vor die die Bürger vor der Macht der Lobbys schützt. Und ähnliches halt.
    Aber irgendwann muss die Menschheit begreifen das das System unserer Welt so nicht auf alle Ewigkeit weiterlaufen kann. Dazu muss sich allerdings die gesamte Menschheit verändern. Sie muss beginnen in größeren Zeitspannen zu denken und über die Grenzen unseres Planeten hinweg. Dann sollte sich die Frage stellen ob es so etwas wie eine Weltregierung geben sollte. Die Menschen müssen Abstand nehmen vom Konkurrenzdenken, Wirtschaftlichkeit, Gier, Neid...den unützen Religionen. Kurz die Menschheit muss besser werden ( im Sinne von Gut u. Böse ) als Sie es bisher ist. Die Menschheit muss weg vom Egoismus und den Glauben ans Ganze finden. Die Menschheit muss eine Gemeinschaft werden deren Ziel es ist besser zu werden und gemeinsam zu überleben. Ohne Kriege und den ganzen Scheiß...
    Wenn wir dann wirklich irgendwann mal so sein werden, wird es mit Sicherheit etwas neues geben.. und ob man dies dann noch als System im herkömmlichen, politischen Sinne bezeichenen kann, das wage ich zu bezweifeln. Von daher kann ich auch kaum in Worte fassen, was ich mir vorstellen könnte, denn schliesslich gibt es das noch nicht.
    Anlehen kann man sich da höchstens an die Fantasien diverser Schriftsteller... Vielleicht etwa so wie in Star Trek. hmmmm, .. na ja find da halt keine Worte. Klar ist bei der ganzen Sache allerdings: Solange die Menschen nicht sich selbst und ihren Frieden finden, wird es immer Systeme geben wie wir Sie heute kennen,,,auf die eine oder andere Weise.


    F.
     
  5. #4 3. Dezember 2009
    AW: Verhindert die Demokratie die Weiterentwicklung?

    Woran kann man denn objektiv ein besseres Staatssystem erkennen? Jeder hält was anderes für besser. Der eine sagt "Wir wollen unser Kaiser Wilhelm wieder haben", der andere wünscht sich den Kommunismus zurück, und ein Dritter hätte gerne die Anarchie.
    Fakt ist, das "perfekt Staatssystem" wird es nie geben, denn es wird immer einer was zu meckern haben. Irgendwann, in 300 Jahren, lacht man wahrscheinlich über die Demokratie, genauso, wie man heute die Augen rollt, wenn man Feudalismus hört.
    Subjektiv gesehen kommt es auf den Status an, also auf die Rolle, welche man in der Gesellschaft inne hat. Sicherlich würden viele den Feudalismus begrüßen, wenn sie auf der Sonnenseite stünden, also keiner derjenigen Leibeigenen sind, die hart arbeiten und trotzdem keinen Penny haben.
    Zu betrachten ist da sicherlich auch noch der kulturelle Hintergrund und die kulturelle Entwicklung. Was in der westlichen Welt als gut erachtet wird, muss im östlichen nicht gerade das non-plus-ultra sein.
    Angenommen, wir gehen auf die Massenpanik von exponentiell steigender Weltbevölkerung in Kombination mit Wassermangel und die damit verbundenen Kriege ums Wasser und Überleben ein, so wird sich das Ganze sicher nicht positiv nach vorne, sondern eher negativ zurück entwickeln.
    Auch, wenn es objektiv gesehen das perfekte System geben würde, denke ich, dass wir das auf kurze Sicht nicht verwirklichen könnten, weil zu viele Störgrößen negativen Einfluss auf die Entwicklung haben – man denke hier an den Lobbyimus.
     

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